Die neurologische Versorgung ist ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung, insbesondere bei Erkrankungen des Nervensystems. In Arnsdorf und Dresden gibt es spezialisierte Einrichtungen und Fachärzte, die ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten anbieten. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die neurologische Versorgung in der Region, insbesondere im Hinblick auf die Parkinson-Krankheit.
Umfassende neurologische Versorgung in Arnsdorf und Dresden
In Arnsdorf und Dresden steht Patienten eine umfassende neurologische Versorgung zur Verfügung. Diese umfasst die Diagnostik und Behandlung verschiedenster neurologischer Erkrankungen. Die neurologisch-psychiatrische Praxisgemeinschaft GBR unter der Leitung von Dr. med. Birgit Methfessel und Dr. med. Christoph Stappenbeck bietet ein breites Spektrum an Leistungen an.
Leistungsspektrum der neurologischen Versorgung
Das Leistungsspektrum umfasst die differentialdiagnostische Klärung und Behandlung von:
- Kopfschmerzen/Migräne
- Tremor
- Parkinson
- Polyneuropathien
- Epilepsie
- Myasthenie
- Nervenkompressionssyndrom (z.B. Karpaltunnelsyndrom)
Neben der ambulanten Versorgung profitieren Patienten auch von einer stationären neurologischen Betreuung in den Ermächtigungs- und Spezialambulanzen vor Ort sowie den angeschlossenen Medizinischen Versorgungszentren (MVZs) in Arnsdorf, Dresden und Pirna.
Spezialisierte Klinik für Neurologie in Arnsdorf
Die spezialisierte Klinik für Neurologie in Arnsdorf bietet modernste diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zur gezielten Behandlung neurologischer Beschwerden. Mit einem interdisziplinären Ansatz und hochqualifizierten Fachärzten steht die Klinik Patienten bei allen Fragen rund um das Nervensystem zur Seite.
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Diagnostik und Bildgebung:
- MRT (Magnetresonanztomographie)
- CT (Computertomographie)
- Sonografie (Ultraschall)
- EEG (Elektroenzephalographie)
- EMG (Elektromyographie)
Behandlung neurologischer Erkrankungen:
- Schlaganfall
- Parkinson
- Demenz
- Multiple Sklerose
- Epilepsie
- Migräne
Akutversorgung und spezialisierte Versorgung
Die Klinik verfügt über eine zertifizierte regionale Stroke Unit, eine Spezialstation zur Behandlung von Schlaganfall-Patienten, sowie eine Intensivstation mit Beatmungsplätzen. Als regionales Schlaganfallzentrum arbeitet die Klinik im Neurovaskulären Netzwerk Ostsachsen / Südbrandenburg (SOS-NET). Nach schweren neurologischen Ereignissen wird eine umfassende physiotherapeutische, ergotherapeutische und logopädische Begleitung angeboten.
Die Klinik ist spezialisiert auf die Versorgung neuroimmunologischer und neurodegenerativer Krankheitsbilder. Im Multiple Sklerose- und Infusionszentrum werden Patienten entsprechend der neuesten Empfehlungen versorgt. Die Versorgung im Rahmen einer Parkinson-Komplex-Behandlung ermöglicht neben einer optimierten medikamentösen Behandlung auch eine rehabilitative Begleitung.
Ambulante Leistungen und Infusionszentrum
In der Neurologischen Ambulanz wird eine spezialisierte ambulante Versorgung für Patienten mit neurologischen Erkrankungen angeboten. Ziel ist es, Beschwerden frühzeitig zu erkennen, zu behandeln und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Die Ambulanz ist eine erste Anlaufstelle für Menschen mit neurologischen Symptomen und Erkrankungen.
Folgende ambulante Leistungen werden angeboten:
- Infusionszentrum (Neuromuskuläre Erkrankungen, Neurosarkoidose, chronisch entzündliche ZNS Erkrankungen)
- Kassenärztliche Vertragsambulanzen
- Botulinumtoxin-Therapie
- Nervensonographie
- Elektroenzephalographie
- Evozierte Potentiale
- Medizinische Versorgungszentren (MVZ) für Neurologie und Psychotherapie in Arnsdorf
Spezialisierung auf Parkinson-Behandlung
Die Parkinson-Krankheit ist eine chronische, fortschreitende neurologische Erkrankung, die vor allem die Bewegungskoordination und das motorische System betrifft. Die Behandlung von Parkinson erfordert eine umfassende und individuelle Betreuung.
Parkinson-Komplexbehandlung in Arnsdorf
Die spezialisierte Klinik in Arnsdorf bietet eine Parkinson-Komplexbehandlung an, die auf eine ganzheitliche Betreuung und die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen setzt.
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Frühdiagnose und präzise Diagnostik:
- Klinische Untersuchung: Detaillierte Erhebung der Krankengeschichte und Untersuchung der motorischen Symptome.
- Bildgebende Verfahren: Einsatz von MRT und PET, um Veränderungen im Gehirn zu überwachen.
- Neuropsychologische Tests: Analyse kognitiver Fähigkeiten.
Medikamentöse Therapie:
Die medikamentöse Behandlung zielt darauf ab, die Symptome zu lindern, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.
Neurologische Interventionen:
- Tiefe Hirnstimulation (THS): Ein chirurgischer Eingriff, bei dem Elektroden im Gehirn implantiert werden, um die motorischen Symptome zu lindern. Die Maßnahme erfolgt in Kooperation mit der Neurologie der Universitätsklinik Dresden Carl Gustav Carus.
- Infusions- oder Injektionstherapie: Einsatz von Infusionen oder Injektionen wie Duodopa oder Apomorphin bei Patienten mit schwerem Parkinson, um akute Bewegungsstörungen zu lindern.
Weitere Therapieansätze:
- Physiotherapie und Bewegungstherapie
- Ergotherapie und Unterstützung im Alltag
- Logopädie und Sprachtherapie
Ergotherapie und Unterstützung im Alltag
Parkinson kann die Fähigkeit, alltägliche Aufgaben zu bewältigen, erheblich beeinträchtigen. In der Ergotherapie werden Patienten unterstützt, ihre Unabhängigkeit so lange wie möglich zu bewahren.
Ergotherapeutische Maßnahmen:
- Training der Feinmotorik
- Anpassung des Wohnumfeldes
- Kognitive Unterstützung
Logopädie und Sprachtherapie
Parkinson kann auch die Sprach- und Sprechfähigkeit beeinträchtigen. Logopäden helfen dabei, die sprachlichen Fähigkeiten zu erhalten und zu verbessern.
Logopädische Maßnahmen:
- Sprachübungen
- Schlucktherapie
- Atemübungen
Die Parkinson-Komplexbehandlung stellt sicher, dass Patienten eine maßgeschneiderte Therapie erhalten, die alle Aspekte der Krankheit berücksichtigt. Durch die enge Zusammenarbeit von Neurologen, Therapeuten, Psychologen und Pflegekräften wird eine umfassende Betreuung gewährleistet.
Weitere neurologische Angebote in Dresden
Neben der spezialisierten Klinik in Arnsdorf gibt es auch in Dresden eine Vielzahl von Neurologen und neurologischen Einrichtungen, die eine umfassende Versorgung anbieten.
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Neurologische Privatpraxis Prof. Dr. med. Tobias Back
Prof. Dr. med. Tobias Back betreibt eine neurologische Privatpraxis in Dresden-Striesen. Er behandelt das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen, darunter:
- Migräne
- Schwindel
- Lähmungen und Gefühlsstörungen
- Schlaganfallnachsorge
- Epilepsie
- Demenz
- Parkinsonerkrankung
- Tremor (Zittern)
- Bandscheibenprobleme
Die Praxis bietet unter anderem Ultraschalluntersuchungen der Hals- und Kopfgefäße zur Erfassung von Gefäßveränderungen an.
Psychische Gesundheit und neurologische Erkrankungen
Psychische Erkrankungen können oft mit neurologischen Erkrankungen einhergehen. In Dresden gibt es Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, die im Verbund mit Kooperationspartnern Menschen mit psychischen Anpassungsstörungen und psychischen Erkrankungen behandeln.
Behandlungsschwerpunkte:
- Depressionen
- Angst- und Zwangsstörungen
- ADHS
- Suchterkrankungen
- Psychosen
Ein ganzheitlicher therapeutischer Ansatz steht im Vordergrund, der psychotherapeutische Methoden, biologische Behandlungsmethoden (z.B. Medikamente) und sozialmedizinische Interventionen umfasst.
Elektronische Patientenakte (ePA)
In Deutschland wurde die elektronische Patientenakte (ePA) für alle Patienten ausgerollt. Ab dem 01.10.2025 ist die Befüllung der ePA für Ärzte gesetzlich verpflichtend. Es besteht die Möglichkeit, der Einstellung von Behandlungsdaten in die ePA zu widersprechen.