Autofahren: Wenn Druck und Nerven zur Belastung werden

Autofahren ist für viele Menschen ein fester Bestandteil des Alltags. Doch was, wenn die Fahrt zur Belastungsprobe für die Nerven wird? Stress, Zeitdruck und aggressive Verkehrsteilnehmer können schnell zu einem Gefühl von Überforderung und Gereiztheit führen. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen für Stress beim Autofahren und gibt Tipps, wie man gelassener ans Ziel kommt.

Die Psychologie des Autofahrens: Warum uns das Steuer so stresst

Kaum sitzt man im Auto, können die Emotionen hochkochen. Genervt von anderen Verkehrsteilnehmern, platzt einem schnell der Kragen. Aber warum beeinflusst das Autofahren die eigene Stimmung so stark?

Innere Verfassung als Spiegelbild

Laut Sonya Anders, einer Psychologin, ist die Reaktion auf andere Verkehrsteilnehmer stark von unserem inneren Zustand abhängig. Emotionale Stabilität, Stresslevel und Selbstfürsorge variieren täglich. An einem Tag ignoriert man Fahrfehler anderer, am nächsten Tag explodiert man beim kleinsten Fehler.

"Allein diese Unterschiede, dass wir das unterschiedlich wahrnehmen, zeigen ganz deutlich, dass es weniger an den anderen liegt, sondern vielmehr an uns selbst", so die Psychologin. Es ist also ein Spiegel unseres inneren Zustands, wie sehr wir uns auf der Straße aufregen.

Die "Arschengel"-Theorie

Robert Betz spricht von "Arschengeln" - Menschen, die uns im Straßenverkehr nerven und ärgern. Wenn man genervt im Auto sitzt, sollte man sich hinterfragen:

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  • Bin ich zu spät losgefahren?
  • Habe ich mir selbst Hektik verschafft?
  • Hatte ich Gelegenheit, mal durchzuatmen?
  • Habe ich mich heute schon um mich selbst gekümmert?

Wenn man im Straßenverkehr nicht gelassen bleiben kann, gibt es möglicherweise Komponenten im Tag, die vorher schon gestört haben. Man wird quasi co-abhängig vom Verhalten anderer.

Resilienz trainieren

Manche Menschen regen sich schneller auf als andere. Doch beim Autofahren lässt sich feststellen, ob man innerlich Ruhe und Frieden schaffen kann oder leicht vom Außen aus der Ruhe gebracht wird. Diese Erkenntnis lässt sich auf andere Alltagssituationen übertragen.

"Man kann Resilienz trainieren, wenn man auf diese Situationen achtgibt und dann versucht, sich Strategien anzueignen, um da resilienter zu werden und weniger durchlässig zu werden“, sagt Anders.

Emotionale Verantwortung übernehmen

Gute Nachrichten: Genervte Autofahrten können zur Entspannungsphase werden. Man sollte die Fahrt als Pause sehen und die emotionale Verantwortung übernehmen. Es ist die eigene Entscheidung, ob man sich emotional leiten lässt oder nicht.

Die Äffchen-Metapher

Sonya Anders nutzt die Metapher der Äffchen. Jeder Mensch hat Äffchen auf der Schulter sitzen - emotionale Themen, Sorgen, Stress. Im Alltag übernehmen wir oft unbewusst auch die Äffchen der anderen. Fährt jemand aggressiv, setzt sich dessen Äffchen unbemerkt auf unsere Schulter. Die Kunst besteht darin, diese Äffchen räumlich, aber bestimmt wieder zurückzugeben.

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Autopilot-Modus und Selbstkontrolle

Erfahrene Autofahrer verfallen oft in einen Autopilot-Modus. Wenn uns jemand aus diesem Modus holt, sind wir angreifbarer, weil wir nicht reflektiert sind. Uns fehlt die einhundertprozentige Selbstbeobachtung und Selbstkontrolle. Der präfrontale Cortex, der normalerweise unsere Handlungsplanung übernimmt, ist auf Standby. Theoretisch kann Autofahren aber gerade deshalb zur Entspannung werden - eine Frage des Mindsets und des bewussten Umgangs mit den eigenen Emotionen.

Stressoren am Steuer: Was uns wirklich nervt

Es gibt viele Ursachen für Stress am Steuer:

  • Zu spät losgefahren
  • Den Kopf voller Probleme
  • Stau

Stress versetzt den Körper in Alarmbereitschaft und gibt Energie, um in schwierigen Situationen schnell reagieren zu können. Anhaltende Anspannung und Überforderung können jedoch negative Folgen haben. Stresshormone lassen Blutdruck und Puls steigen, der Blutzuckerspiegel kann verrückt spielen. Man wird unkonzentriert und reagiert empfindlicher auf äußere Reize.

Gesundheitliche Folgen von Stress

Anhaltender Stress kann zu chronischen Schmerzen, Müdigkeit, einem geschwächten Immunsystem oder schwindenden Gedächtnisleistungen führen. Er kann das Risiko von Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen. Deshalb ist es wichtig, durchzuatmen und gelassen zu bleiben.

Tipps für entspanntes Autofahren: So behalten Sie die Nerven

Für alle, die leicht in Stress beim Autofahren geraten, gibt es einige Tipps, um die Fahrt so entspannt wie möglich zu gestalten:

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1. Richtige Planung und Routenwahl

Eine gute Vorbereitung kann viel Stress ersparen. Vermeiden Sie Hauptverkehrszeiten, um vielbefahrene Straßen und Staus zu meiden. Checken Sie vor der Abfahrt die Verkehrslage und wählen Sie gegebenenfalls Alternativrouten mit modernen Navigationsgeräten oder Apps, die Echtzeit-Verkehrsinformationen bieten.

2. Frühzeitig losfahren

Zeitdruck verursacht Stress. Fahren Sie lieber etwas früher los, um Puffer für Verzögerungen zu haben. So kommen Sie relaxter am Ziel an und haben vielleicht sogar noch Zeit für einen Kaffee.

3. Vor der Autofahrt zur Ruhe kommen

Nehmen Sie sich ein paar Minuten vor der Fahrt, um sich zu entspannen und gedanklich vorzubereiten. Positive Gedanken und Gelassenheit lassen Sie stressfreier am Ziel ankommen.

4. Unterwegs alles unter Kontrolle

Achten Sie darauf, dass genug Sprit im Tank ist und kontrollieren Sie die wichtigsten Flüssigkeiten im Auto regelmäßig, um Pannen zu vermeiden. Eine gut funktionierende Klimaanlage, richtig eingestellte Sitze und ein sauberer Innenraum tragen zu mehr Fahrkomfort und Wohlbefinden bei.

5. Musik zum entspannten Autofahren

Sorgen Sie dafür, dass die Lüftung im Auto gut funktioniert und der Sicherheitsgurt richtig sitzt. Bequeme Kleidung, ausreichend Essen und Trinken sowie gute Musik machen eine lange Autofahrt erträglicher.

6. Regelmäßig Pausen einlegen

Lange Fahrten auf der Autobahn können ermüdend sein. Planen Sie Pausen ein, um sich die Beine zu vertreten, frische Luft zu schnappen und Dehnungsübungen zu machen. Dies hilft, Stress abzubauen und erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr.

7. Den eigenen Fahrstil anpassen

Eine defensive Fahrweise kann dazu beitragen, Stresssituationen zu vermeiden, besonders bei gefährlichen Wetterlagen. Halten Sie den richtigen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und achten Sie auf Verkehrsschilder und -regeln. Gelassenheit und Rücksichtnahme sind die besten Voraussetzungen für entspanntes Autofahren.

8. Ablenkungen vermeiden

Smartphones, Navigationsgeräte und Unterhaltungen können die Aufmerksamkeit von der Straße ablenken und Stress verursachen. Schalten Sie Ihr Telefon in den Flugmodus, wenn Sie es nicht benötigen, und konzentrieren Sie sich voll und ganz auf das Fahren.

Zusätzliche Tipps zur Stressbewältigung

  • Fahren Sie nicht auf den letzten Drücker los und bauen Sie einen Zeitpuffer ein.
  • Meiden Sie nach Möglichkeit die Stoßzeiten.
  • Prüfen Sie die aktuelle Staulage.
  • Im Stau: Ein Hörbuch oder schöne Musik helfen, die Zeit zu überbrücken.
  • Checken Sie Alternativrouten, weichen Sie notfalls auf andere Verkehrsmittel aus.
  • Planen Sie bei längeren Fahrten ausreichend Pausen ein.
  • Drehen Sie vor der Fahrt eine Runde an der frischen Luft.
  • Setzen Sie sich an einen ruhigen Platz und hören Sie zehn Minuten entspannende Musik.
  • Sagen Sie "Stopp" zu sich selbst, atmen Sie ein paar Mal nach der Methode 4-6-8: Beim Einatmen bis 4 zählen, Luft anhalten und bis 6 zählen, beim Ausatmen bis 8 zählen.
  • Drücken Sie im Auto für ein paar Sekunden das Lenkrad fest zusammen, spannen Sie die Muskulatur in Schulter, Hals und Armen an.

Stau-Management: Gelassenheit im Stillstand

Kaum etwas bringt Autofahrer so aus der Ruhe wie ein Stau. Die Antwort liegt oft im Gefühl des Kontrollverlusts. Wir planen Fahrten meist mit der stillen Erwartung, dass alles glattläuft.

Warum Staus uns wütend machen

Im Stau treffen mehrere Stressfaktoren aufeinander:

  • Das Gefühl, ausgeliefert zu sein
  • Eventuell Zeitdruck
  • Im Sommer Hitzestress

Das Auto wird zum emotionalen Resonanzraum. Der Ärger sucht sich ein Ventil und findet es oft in anderen Verkehrsteilnehmern oder dem Navi. "Wut ist ein enormer Kräftefresser", warnt Orlowski. Sie kann zu impulsivem Verhalten führen, wie etwa zu einem riskanten Spurwechsel oder aggressivem Fahren.

Mentale Automatismen im Stau

Staus können typische mentale Automatismen auslösen:

  • Tunnelblick: Wir fokussieren uns auf das Ende der Kolonne, blenden alles andere aus.
  • Opferhaltung ("Immer ich!")
  • Horrorszenarien vom verpassten Termin bis zum Streit in der Familie.

All das macht uns innerlich eng und weniger offen für Lösungen.

Was hilft im Stau? Reframing, Bewegung, Atmung

Yvette Orlowski rät zu Gelassenheit. Und die lässt sich trainieren. Ein zentraler Schlüssel ist das Reframing, also die gedankliche Neubewertung der Situation. Wer den Stau als "geschenkte Zeit" betrachtet statt als Hindernis, kann profitieren: Musik hören, Podcasts genießen oder einfach mal tief durchatmen.

Entscheidend ist das Gefühl: Ich kann etwas tun. Und sei es nur, ruhig zu bleiben. Orlowski rät zudem zu einem Perspektivwechsel: "Wenn wir den Stau als natürliche Folge im Kampf um die Ressource Straße betrachten, können wir ihn begrüßen: 'Hallo Stau, ich habe schon mit dir gerechnet.'"

Mit Kindern im Stau

Eltern erleben im Stau oft doppelten Stress. Vorne stockt der Verkehr, auf der Rückbank kippt die Stimmung. Umso wichtiger ist es, die Fahrt gut vorzubereiten. Getränke, Snacks, Musik und Hörspiele sollten griffbereit sein. Bewährt hat sich auch ein "Fahrt-Briefing", bei dem die Kinder vorab eingebunden werden ("Heute fahren wir lange. Erst kommt deine Musik, dann meine."). Kinder brauchten klare Ansagen, das schaffe Orientierung, sagt Orlowski.

Spiele wie "Ich sehe was, was du nicht siehst" oder "Wer entdeckt zuerst ein gelbes Auto?" lenken ab. Wichtig ist: Kinder spiegeln die Stimmung ihrer Eltern. Wer selbst ruhig bleibt, wirkt deeskalierend. Auch eine positive Grundhaltung hilft. Wenn die Eltern die Autofahrt schon von vorneherein als etwas Negatives bewerten, tun das die Kinder auch.

Stauwellen

Stauwellen entstehen durch plötzliche Bremsmanöver, zum Beispiel weil ein Fahrer aus Unsicherheit abbremst oder zu dicht auffährt. Die nachfolgenden Autos reagieren ebenfalls mit Bremsen. Das kann sich wie eine Welle nach hinten über viele Kilometer ausbreiten, obwohl vorn längst kein Hindernis mehr besteht. Das Phänomen tritt besonders auf dicht befahrenen Strecken auf, wenn die Abstände zwischen den Autos zu gering sind. Stauwellen lösen sich oft nur sehr langsam auf und wirken auf Betroffene rätselhaft, weil sie "aus dem Nichts" kommen.

Der Umgang mit Staus

Darauf, dass Staus entstehen, haben wir kaum Einfluss. Doch unseren Umgang damit, den können wir gestalten. Wer einen Stau nicht als Angriff, sondern als Teil des Straßenverkehrs versteht, bleibt entspannter. Nicht der Stau stresst, sondern unser Umgang damit.

Achtsamkeit am Steuer: Den Stressmodus verlassen

Der Straßenverkehr ist einer der größten Stressfaktoren unserer Zeit. Autos bieten uns Schutz, schaffen aber auch Distanz zu anderen Verkehrsteilnehmern. Wir sehen die Menschen hinter den Lenkrädern oft nicht - vergessen dabei aber, dass in jeder „Blechkiste“ ein Mensch mit Gefühlen, Sorgen und Zielen sitzt.

Die "Kampf oder Flucht"-Reaktion

Jemand nimmt uns die Vorfahrt oder hupt uns an - und Zack! In der Urzeit hat uns dieser Reflex das Leben gerettet, wenn ein wildes Tier uns angegriffen hat.

Achtsamkeit als Schlüssel

  • Atmen Sie tief in Ihren Bauchraum und spüren Sie in sich hinein:
    • Was passiert in Ihrem Körper? Ist da Anspannung im Nacken, ein Kribbeln in den Händen oder ein schneller Herzschlag?
    • Welche Gedanken tauchen auf? „Das dauert ewig!“ - „Warum fährt der so langsam?“ - „Ich komme zu spät!“
    • Welche Emotionen spüren Sie?
  • Wenn Ihnen das auch nur für einen kurzen Moment gelingt, haben Sie die Chance, nicht automatisch in den Stressmodus zu verfallen.
  • Erinnern Sie sich daran: In jedem Auto sitzt ein Mensch - genau wie Sie. Jemand mit Gefühlen, Sorgen und einem eigenen Leben.
  • Die „lahme Ente“ vor Ihnen? Vielleicht ist es eine ältere Dame, die sich mühsam zum Einkaufen bewegt.
  • Der Raser hinter Ihnen? Wir wissen nie, was die anderen Autofahrer gerade beschäftigt.

Am Ende schaden Sie sich mit Ärger und Wut vor allem selbst. Gelassenheit macht die Fahrt nicht nur angenehmer, sondern schenkt Ihnen auch mehr innere Ruhe - und genau die können Sie im Alltag sicher besser gebrauchen als Stress.

Positive Alternativen

  • Hören Sie Ihre Lieblingsmusik.
  • Hören Sie einen inspirierenden Podcast.
  • Rufen Sie einen lieben Menschen an.

Gerade im Auto kommen oft Seiten von uns zum Vorschein, die wir sonst kaum kennen.

Reisekrankheit: Wenn die Fahrt zum Problem wird

Die Reisekrankheit ist ein weit verbreitetes und ungefährliches Phänomen, das allerdings für Betroffene stark belastend sein kann. Der Fachbegriff "Kinetose" leitet sich ab vom griechischen Wort für bewegen (kinein). Denn es ist der Bewegungsreiz in einem fahrenden Auto oder Schiff oder einem Flugzeug in der Luft, der Menschen mit Reisekrankheit zu schaffen macht.

Ursachen der Reisekrankheit

Der Grund für die Reisekrankheit ist ein Konflikt zwischen verschiedenen Sinneseindrücken: Der Körper muss permanent bewusste wie unbewusste Bewegungen koordinieren, um sein Gleichgewicht zu halten. Um seine genaue Lage im Raum einzuschätzen, greift er auf Informationen von den verschiedenen Sinnesorganen zurück:

  • Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr erfasst Drehbewegungen des Kopfes sowie horizontale und vertikale Bewegungen im Raum.
  • Die Propriorezeptoren in Muskeln und Sehnen "messen" deren jeweiligen Dehnungszustand.
  • Die Augen stellen die dritte wichtige Infoquelle dar, wenn es um die Verortung des Körpers im Raum geht.

In bestimmten Situationen sind die Informationen widersprüchlich - etwa wenn die Augen wahrnehmen, dass man still sitzt, während das Gleichgewichtsorgan Schwankungen und Erschütterungen meldet.

Risikofaktoren

Verschiedene Faktoren machen anfälliger für die Reisekrankheit:

  • Krankheiten wie Migräne
  • Alkoholkonsum
  • Angst (z.B. Flugangst oder Angst vor der Reisekrankheit selbst)
  • Schwangerschaft
  • Menstruation

Symptome

Die Reisekrankheit kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Im Anfangsstadium machen sich meist nur milde Symptome bemerkbar: Betroffene fühlen sich oft müde und müssen häufig gähnen, produzieren mehr Speichel und bekommen eventuell leichte Kopfschmerzen.

Als klassische Reisekrankheit bezeichnet man meist die folgenden Symptome:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schwindel

Behandlung

Die Behandlung der Reisekrankheit ist meist umso einfacher, je frühzeitiger man etwas gegen die unangenehmen Beschwerden unternimmt.

Allgemeine Tipps

  • Richten Sie Ihren Blick aus dem Fahrzeug hinaus in die Ferne.
  • Vermeiden Sie es, während der Fahrt zu lesen oder sich mit dem Handy zu beschäftigen.
  • Legen Sie sich, wenn möglich, flach auf den Rücken und schließen Sie die Augen.
  • Versuchen Sie, möglichst viel von der Reisezeit schlafend zu verbringen.
  • Gegen die Übelkeit kann Ingwer helfen, beispielsweise in Form von frisch aufgebrühtem Ingwertee.

Medikamente

Bei Bedarf können auch Medikamente gegen Reisekrankheit eingesetzt werden mit Wirkstoffen wie Scopolamin, Dimenhydrinat oder Cinnarizin. Lassen Sie sich am besten vor Reiseantritt von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Vorbeugung

Wer zur Reisekrankheit neigt, beugt am besten schon vor Abfahrt bzw. Abflug der drohenden Übelkeit vor:

  • Essen Sie vor Antritt der Reise eine leichte, nicht zu fetthaltige Mahlzeit.
  • Trinken Sie keinen Alkohol - auch am Tag vorher nicht.
  • Verzichten Sie nach Möglichkeit auch auf Koffein.
  • Setzen Sie sich bei Autoreisen nach Möglichkeit selbst hinter das Steuer.
  • Wählen Sie in Bus und Bahn nach Möglichkeit einen Platz in Fahrtrichtung, am besten einen Fensterplatz.
  • Im Flugzeug kann es helfen, auf Höhe der Tragflächen zu sitzen.

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