Medizinisches Marihuana oder Cannabis gegen Migräne - ist das eine wirksame Therapieform und in Deutschland erlaubt? Migräneattacken, also starke, einseitige Kopfschmerzen, oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen und Sehstörungen, gehören für viele Menschen zum Alltag. Während die Forschung zum Thema CBD gegen Migräne bisher eher begrenzt war, liefert eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2025 vorsichtig optimistische Ergebnisse. Sie zeigt, dass CBD zumindest theoretisch gut helfen könnte. Und: Bereits jetzt berichten viele Betroffene von einer Linderung ihrer Schmerzen durch CBD. Dieser Artikel beleuchtet die aktuelle Studienlage, Anwendungsmöglichkeiten und Erfahrungen mit CBD-Öl bei der Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne.
Cannabis als Medizin: Ein historischer Überblick
Cannabis wurde über Jahrtausende in verschiedenen Kulturkreisen als Medizin eingesetzt - für die Behandlung einer Vielzahl von Indikationen, darunter die Schmerztherapie. Im Laufe des 20. Jahrhunderts nahm die Bedeutung aber ab, da die Nutzung von Cannabis als Rauschmittel zunehmend kriminalisiert wurde. Durch Erkenntnisse der Forschung in den vergangenen Jahrzehnten rückte die Verwendung von Cannabis als Heilmittel wieder vermehrt in den Fokus der Medizin.
Das Endocannabinoid-System und seine Rolle bei Migräne
Eine zentrale Rolle spielt das Endocannabinoid-System (ECS) als Teil des Nervensystems. Es reagiert auf die Wirkstoffe von Cannabis, die Cannabinoide, zu denen insbesondere THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) zählen. Das ECS ist Teil unseres Nervensystems. Aber nicht nur Menschen verfügen darüber, auch die meisten Tiere. Bisher konnten zwei primäre Cannabinoid-Rezeptoren eindeutig identifiziert werden - der CB1-Rezeptor und der CB2-Rezeptor. Diese Rezeptoren liegen verstreut im zentralen und peripheren Nervensystem.
Interessanterweise konzentrierte sich die Forschung rund um CBD vor allem auf die allgemeine Wirkung gegen Schmerzen (darunter Kopfschmerzen). Das änderte sich 2025. Hier wurde zum ersten Mal der Zusammenhang zwischen CBD und Migräne untersucht. Das Review im Journal of the American Academy of Physician Assistants analysierte vorhandene Forschungsdaten zu CBD und Migräne und bewertete die Erkenntnisse. Das Ergebnis: Zwar kann CBD theoretisch über das Endocannabinoid-System (ECS) Einfluss auf Migräneanfälle haben, die bisher vorliegenden klinischen Studien sind jedoch zu heterogen, um eine klare Empfehlung auszusprechen.
Das Endocannabinoid-System scheint mit der Schmerzwahrnehmung im Gehirn zusammenzuhängen, auch bei Migräne-Attacken. Studien haben gezeigt, dass Migräne-Patienten durch die Einnahme von Präparaten mit THC und CBD an weniger Tagen pro Monat Migräne-Attacken hatten. Außerdem ließen sich dadurch Symptome wie Kopfschmerzen und Übelkeit verringern beziehungsweise lindern. Insgesamt ist die Datenlage aber bislang nicht ausreichend, um endgültige Empfehlungen zu Therapieoptionen und Dosierungen für die Behandlung mit Cannabis gegen Migräne zu machen.
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Migräne: Mehr als nur Kopfschmerzen
Umgangssprachlich spricht man bei starken Kopfschmerzen häufig von Migräne. Allerdings gilt medizinisch nicht jeder Kopfschmerz als Migräneattacke. Die Unterscheidung ist aber wichtig, um die passende Therapieform gegen den Schmerz zu finden und bei Bedarf die richtigen Medikamente auszuwählen. Viele Nicht-Betroffene glauben, Migräne mit einfachen Kopfschmerzen gleichsetzen zu können. Migränepatienten müssen sich deswegen oft anhören, dass sie übertreiben oder dass es ja “nur Kopfschmerzen” seien. Dem ist aber natürlich nicht so.
Migräne ist eine komplexe neurologische Störung, bei der genetische Veranlagungen, neurovaskuläre Mechanismen und gestörte Signalwege im Gehirn interagieren. Veränderungen im Serotoninhaushalt spielen Studien zufolge eine wichtige Rolle, ebenso die Aktivität des Trigeminusnervs, der Schmerzsignale an das Gehirn übermittelt. Zusätzlich wurden bei vielen Betroffenen Entzündungsprozess im Gehirn nachgewiesen, ebenso eine gesteigerte neuronale Erregbarkeit ("kortikale Spreading-Depression"). Auch wurde in Forschungsarbeiten ein Zusammenhang zwischen Migräne und einem Mangel an körpereigenen Cannabinoiden (Endocannabinoiden) festgestellt.
Neben heftigen, pulsierenden Kopfschmerzen und Sensibilitätsstörungen (Veränderungen der Wahrnehmung von Sinnesreizen) treten oft auch Symptome wie Sehstörungen in Form von sogenannten Auren auf. Diese machen sich meist durch Strahlenkränze, Zickzack-Formen oder generell unscharfen Bereichen im Sichtfeld bemerkbar. In besonders schweren Fällen kann es auch zu Wortfindungsstörungen und einem Taubheitsgefühl der Haut kommen. Obwohl immer noch nicht lückenlos geklärt wurde, was bei einem Migräneanfall genau im Körper abläuft, gibt es mittlerweile Belege dafür, dass der Neurotransmitter Serotonin eine wichtige Rolle in diesem Prozess spielt. Bei Migräne-Patienten herrscht oft ein Ungleichgewicht an eben jenem Hormon Serotonin.
CBD und seine potenziellen Wirkmechanismen bei Migräne
CBD interagiert mit dem Endocannabinoid-System, einem ebenfalls sehr komplexen Netzwerk im Körper, das unter anderem Schmerz, Entzündungen, Stimmung, Schlaf und Stressempfinden beeinflusst. CBD beeinflusst unter anderem den 5-HT1A-Serotoninrezeptor, der an der Schmerzwahrnehmung beteiligt ist. Allerdings: Viele diese Annahmen basieren auf Tiermodellen oder präklinischen Untersuchungen. Klinische Studien am Menschen sind noch nicht ausreichend vorhanden bzw. beziehen sich auf Kombinationen von THC und CBD.
Ähnlich soll auch CBD im Körper wirken, wenn es prophylaktisch oder auch bei akuten Beschwerden eingenommen wird. CBD soll für eine Erhöhung des Serotoninspiegels sorgen, was in der Theorie das Auftreten von Migräne-Anfällen reduziert.
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Weitere potenzielle Wirkungen von CBD:
- Schmerzlinderung: THC und CBD binden an Cannabinoid-Rezeptoren, wodurch die Schmerzintensität sinken kann.
- Entzündungshemmung: Cannabinoide können entzündungsfördernde Prozesse hemmen, die bei Migräneattacken eine Rolle spielen.
- Muskelentspannung: Cannabis kann verspannte Nacken- und Schultermuskeln lösen.
- Stressreduktion: Stress ist ein häufiger Trigger für Migräne; Cannabis kann das Wohlbefinden verbessern.
Studienlage zu CBD und Migräne
Insgesamt ist Stand heute die Studienlage zu Cannabis gegen Migräne besser als die von CBD gegen Migräne. Viele Studien beschäftigen sich mit der Wirksamkeit von Cannabisextrakten (mit THC) auf Schmerzen, die Frequenz von Migräneanfällen und die allgemeine Lebensqualität und konnten relativ gut belegen, dass Cannabis gegen Migräne hilft. Trotzdem bevorzugen viele Patienten CBD, weil es eben nicht psychoaktiv wirkt, also nicht berauscht oder die Wahrnehmung verändert (d.h. kein "High"-Gefühl auslöst).
Die Auswahl an veröffentlichten Studien zur Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen mit CBD ist nach wie vor sehr begrenzt. Derzeit gibt es keine öffentliche Studie, die den von THC isolierten Gebrauch von CBD bei Migräne untersucht. Bestehende Studien untersuchen meist die kombinierten Wirkungen von Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC). Diese begrenzte Forschung ist zum Teil auf Vorschriften zu CBD und Hindernissen bei der Legalisierung von Cannabis zurückzuführen. Dennoch haben einige Studien gezeigt, dass CBD-Öl alle Formen von chronischen und akuten Schmerzen, einschließlich Migräne, lindern kann. Und das mit lediglich geringen Nebenwirkungen.
Auf dem 3. Kongress der europäischen Akademie für Neurologie (EAN) in Amsterdam im Juni 2017 wurde eine interessante Studie aus Italien präsentiert. Bei dieser Studie wurden chronische Migränepatientinnen und Patienten mit einem Kombipräparat aus CBD und THC behandelt. Die Intensität der akuten Schmerzen konnte dadurch um 55 % gelindert werden. In einem zweiten Teil der Studie wurde das gleiche Präparat zur Migräne-Prophylaxe verabreicht. Die Kontrollgruppe erhielt Amitryptylin, ein Medikament, das sich bereits zur Prophylaxe gegen Migräne bewährt hat und eingesetzt wird. Tatsächlich konnte das Kombipräparat aus CBD und THC eine vergleichbare Verbesserung bewirken, wie Amitryptylin (40.4 % vs. 40. 1%).
Verfügbarkeit von Cannabis gegen Migräne in Deutschland
Seit 2017 ist es Ärzten in Deutschland erlaubt, medizinisches Marihuana oder Cannabis zu verschreiben. Die Indikationen für die Anwendung sind nicht explizit formuliert, allerdings geht die Fachliteratur von einem sehr breiten therapeutischen Spektrum aus. Da zu den etablierten Indikationen chronische Schmerzen zählen, ist das Interesse von Migräne-Patienten naheliegend.
Medizinisches Cannabis lässt sich inhalieren (rauchen, verdampfen) oder oral einnehmen (Tropfen, Kapseln, Öl, Spray). Wenn die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung mit medizinischem Cannabis, etwa gegen Migräne, übernehmen soll, ist eine Genehmigung erforderlich. Die Ablehnung ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich.
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Den Anbau von medizinischem Cannabis überwacht in Deutschland die Cannabisagentur des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Das BfArM erteilt auch Genehmigungen für den Import von medizinischem Cannabis und daraus gefertigten Produkten (zum Beispiel Extrakte). Die über Apotheken vertriebene Menge Cannabis stieg seit 2017 kontinuierlich an.
Anwendung und Dosierung von CBD-Öl bei Migräne
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, CBD zu konsumieren. Neben dem klassischen CBD Öl gibt es diverse andere Produkte, wie zum Beispiel Kapseln, Salben, Pastillen, Kaugummis und ähnliches. Viele Menschen mit Migräne greifen aber meist doch zu CBD in Öl-Form, da sich die Konzentration besser wählen lässt und die Dosis einfacher angepasst werden kann. Natürliche Vollextrakte, im Idealfall in Bio-Qualität mit einer CBD-Konzentration von 8%, 10% und 13%. haben sich in Bezug auf Migräne bewährt. Da die Wirkung von CBD eine sehr individuelle ist, ist der Weg zur eigenen Wohlfühldosis am besten nach dem Motto „Weniger ist mehr“ zu erreichen.
CBD Öl einzunehmen ist zum Glück sehr einfach. Am besten werden Tropfen direkt unter die Zunge getropft. Zuerst sollte man die Flasche allerdings gut schütteln und dann die Pipette neu füllen. Wie bereits erwähnt, muss man sich bei der Anwendung von CBD in Form von handelsüblichen und rezeptfreien CBD-Produkten keine Sorgen um eine berauschende Wirkung machen. THC ist der Stoff, der für die psychoaktive Wirkung von Cannabis verantwortlich ist.
Es gibt keine allgemein gültige Dosierungsempfehlung für CBD Öl. Jeder Mensch reagiert sehr individuell auf den Wirkstoff. Deshalb muss auch jeder seine eigenen Erfahrungen damit machen und ausprobieren, was für einen selbst die ideale Dosis ist. Wichtig ist allerdings, dass man sich langsam „hocharbeitet“. Eine zu hohe Dosis am Anfang kann unter Umständen zu jenen beschriebenen Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Benommenheit führen. Empfehlenswert ist es deshalb, zum Beispiel mit 2×3 Tropfen zu starten und die Dosis dann langsam steigern, bis die individuelle Wohlfühldosis erreicht ist. So gibt man dem Körper die Chance, sich an CBD zu gewöhnen und bestmöglich darauf zu reagieren.
Wie schnell man die Wirkung von CBD bemerkt, hängt ganz von der Art der Aufnahme und auch Art und Qualität der Produkte ab. Wenn man CBD in Form von Öl einnimmt, darf man nach circa zwei bis zwanzig Minuten mit einer Wirkung rechnen. Etwas länger dauert es, wenn CBD über die Haut aufgenommen wird, etwa in Form von einer Salbe oder Tinktur. Hier kann es bis zu einer Stunde oder auch länger dauern, bis die gewünschte Wirkung eintritt.
Generell ist es sicher empfehlenswert, das CBD Öl gegen Beschwerden prophylaktisch zu verwenden und den Körper mit CBD bekanntzumachen.
Empfehlungen zur Anwendung:
- Beginnen Sie „low and slow“: Starten Sie mit einer geringen Tagesdosis und erhöhen Sie wöchentlich, bis die gewünschte Wirkung erreicht ist.
- Für akute Beschwerden bevorzugen viele Sublingual-Tropfen (Wirkeintritt typischerweise in 15-45 Minuten), zur Prophylaxe nutzen einige Anwender eine gleichmäßige Tagesdosis, oft morgens und abends.
- Führen Sie ein kurzes Kopfschmerztagebuch (Trigger, Intensität, Dauer, Dosis/Produkt).
Erfahrungen von Anwendern
Forschung hin oder her: Viele Migräne-Betroffene berichten schon seit Jahren, dass CBD ihre Lebensqualität massiv verbessert habe. Auch wenn CBD oft nicht ausreicht, um komplett ohne Schmerzmittel auszukommen, kann es doch die Schmerztherapie unterstützen und dafür sorgen, dass die Betroffenen weniger häufig Medikamente einnehmen müssen bzw. Denn: Gerade starke Wirkstoffe wie Triptane können sehr unangenehme Nebenwirkungen wie Fatigue (chronische Erschöpfung), Schwindel oder Beklemmungsgefühle in der Brust auslösen. CBD wird zudem häufig wegen seiner beruhigenden Eigenschaften geschätzt. Stress, Schlafmangel und Überreizung zählen zu den wichtigsten Triggern für Migräne.
Betroffene berichten, dass sich CBD Öl beruhigend auf den ganzen Körper auswirkt und die negativen Begleiterscheinungen von Migräne zum positiven beeinflusst. In den meisten Erfahrungsberichten liest man zudem, dass das CBD auch gerne regelmäßig prophylaktisch eingenommen wird und so in der Lage ist, die Häufigkeit und Intensität der Anfälle langfristig einzudämmen. Als willkommenen Nebeneffekt geben viele Patienten an, dass CBD Öl ihnen dabei hilft, besser ein- und durchzuschlafen. Dadurch ist man natürlich insgesamt ausgeglichener und stressresistenter. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Migräne- und Kopfschmerzattacken aus, da Stress bei vielen Betroffenen sehr weit oben auf der Liste der sogenannten Träger für ihre Migräne steht.
Anwenderberichte:
- Sophia: „Ich benutze das CBD Öl jetzt schon seit knapp 2 Jahren wegen meiner chronischen Migräne. Dadurch habe ich weniger Schmerzen und muss mich auch weniger im Alltag einschränken, außerdem nehme ich weniger Schmerzmittel und fühle mich viel wohler damit."
- Sylvia: „Ich habe den HanfTee Abends ca.2 Stunden vorm zu Bett gehen getrunken und konnte besser einschlafen. Dies stellte sich nicht gleich ein, aber nach 3 Tagen.“
- Thomas: „Meine leichte Depression war wie weggefegt, mein allgemeiner Gemütszustand war von einer auf die andere Minute völlig neu! Nachdem ich es einige Zeit testete, nahm das Hanföl 10% CBD meine Frau bei einem extremen Migräne Anfall, keine Stunde verging und der Anfall war weg! Meine Mutter ist seit über 60 Jahren Beinamputiert und hat immer schon Phantom-Schmerzen. Als Kind wusste ich immer, wenn das Wetter sich ändert, weil meine Mutter dann immer fürchterliche Schmerzen hatte. Kein Arzt konnte ihr helfen, inzwischen ist sie Opium abhängig, weil es das einzige ist, was die Ärzte ihr gaben und es hilft nicht einmal! Also war sie das beste Versuchsobjekt. Zunächst war sie skeptisch, aber was hatte sie zu verlieren. Was soll ich sagen, heute nimmt sie täglich 1-2 Tropfen und sie kann nicht wirklich mehr sagen, ob sich das Wetter ändert!"
Mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen
Insgesamt ist CBD sehr viel besser verträglich als klassische Migräne-Medikamente oder THC-haltige Cannabispräparate. Trotzdem kommt es nicht ganz ohne Nebenwirkungen aus. Besonders wichtig: CBD kann mit verschiedenen Medikamenten interagieren, die über Leberenzyme abgebaut werden. Dazu zählen manche Blutverdünner, Antidepressiva oder auch einige Migräneprophylaxe-Medikamente. Ein weiteres Problem ist die Qualität der Produkte. Da der CBD-Markt noch nicht einheitlich reguliert ist, unterscheiden sich Reinheit, Konzentration und Inhaltsstoffe teils erheblich. Auch in der Studie von 2025 warne die Autoren ausdrücklich vor ungetesteten Produkten und unterstreichen die Bedeutung unabhängiger Laboranalysen.
Mögliche Nebenwirkungen:
- Müdigkeit
- Schwindel
- Benommenheit
- Niedriger Blutdruck
- Trockener Mund
- Veränderungen des Appetits
Wechselwirkungen mit Medikamenten:
- CBD kann Enzyme der Leber (v. a. CYP450) beeinflussen und so die Blutspiegel verschiedener Medikamente verändern.
- Vorsicht ist geboten bei Triptanen, Antidepressiva, Betablockern und NSAIDs.
Wichtiger Hinweis: Sprechen Sie vor der Anwendung von CBD mit Ihrem Arzt, insbesondere bei bestehenden Erkrankungen, in Schwangerschaft/Stillzeit oder bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme.
Worauf Sie beim Kauf von CBD-Produkten achten sollten
Achten Sie beim Kauf auf transparente Qualität: unabhängige Laboranalysen (Cannabinoidprofil, Terpene, Rückstände), schonende Extraktion (z. B. CO₂), nachvollziehbare Herkunft der Hanfpflanzen und klare Dosierhinweise. Generell gilt: CBD-Produkte mit THC unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte sind in Deutschland frei verkäuflich.
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