Ginkgo Biloba: Nebenwirkungen, Taubheitsgefühl und mehr

Der Ginkgo biloba, auch bekannt als Ginkgo-Baum, ist eine faszinierende Pflanze mit einer langen Geschichte und vielfältigen Anwendungen. Ursprünglich in Ostasien beheimatet, insbesondere in China und Japan, wird er heute weltweit kultiviert. In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit dem Ginkgo-Baum befassen, seine Herkunft, seine Verwendung als Heilpflanze, mögliche Nebenwirkungen und insbesondere das Auftreten von Taubheitsgefühlen im Zusammenhang mit seiner Einnahme.

Herkunft und Geschichte des Ginkgo-Baums

Der Ginkgo-Baum stammt aus Ostasien, wo er vor allem in China und Japan sehr bekannt ist. Noch heute ist er dort als Kultur- und Tempelbaum sehr beliebt. In Tokyo ist er allgegenwärtig, im Tempel des Ueno-Parks, an der höchsten Pagode Tokyos im Tojo-Park, als Wahrzeichen der Stadt, der Universität, ja sogar der Müllabfuhr. Alle anderen Bäume, selbst die Ginkgo-Veteranen, sind von Menschenhand vermehrt worden. Bis vor ca. 30 Millionen Jahren war der Ginkgo vor den großen Eiszeiten auch bei uns in Europa heimisch, wo er vor allem im Gebiet des heutigen Frankfurt vertreten war. Im Londoner Becken bildete er vor 30 Millionen Jahren noch ausgedehnte Wälder. In China gibt es über 40 m hohe Exemplare, die fast 4000 Jahre alt sein sollen. In Japan und Korea kann man mehrere altehrwürdige Ginkgo-Bäume bewundern, die weit über tausend Jahre alt sind. Der berühmteste Chi-Chi-Baum steht im japanischen Sendai und hat die unglaubliche Fläche von 240 Quadratmetern. Ein Ginkgo-Baum mit 20 m Höhe und einem Umfang von 12,30 m steht am Zempuku-ji-Tempel von Minato, Präfektur Tokyo. In Japan gibt es noch andere, größere, aber weniger bekannte Ginkgo-Bäume. Der Umfang einer dieser Bäume soll einen Meter über dem Boden 20 m betragen! Stätten der Meditation und geistigen Sammlung in Japan befinden sich immer an besonderen Orten, an denen inmitten oder am Rand einer solchen Anlage immer ein Ginkgo-Baum gepflanzt ist. Ginkgo ist in Tokyo allgegenwärtig, am Eingang der Tourist-Information, an den U-Bahn-Zügen und -wagen, den kommunalen Fahrzeugen und der Dienstkleidung der Mitarbeiter, am Tokyoer Rathaus in Form eines Fensters mit stilisiertem Ginkgo-Blatt, auf einer Fahne am Rathaus. Alle Universitäten in Tokyo haben entlang ihrer Zufahrt eine Ginkgo-Allee aus prächtigen männlichen und weiblichen Bäumen.

Der Ginkgo gilt als besonders hitze-, strahlungs- und krankheitsresistent. Der Baum ist enorm anpassungsfähig und hat eine hohe Resistenz gegenüber Krankheiten, Pilzen, Bakterien, Viren, Feuer, Autoabgasen, Frost, Streusalz und anderen Giftstoffen. Die hohe Immunität gegen Bakterien- und Virusattacken wird vor allem durch den Säuregrad der Blätter erklärt, vor allem durch Ginkgol und Ginkgolsäure, zum anderen durch Wirkstoffe aus den Wurzeln. Junge Ginkgo-Bäume müssen aber vor Spätfrost im Frühjahr geschützt werden. Nach Prof. Der Ginkgo passt sich den schwierigsten Bedingungen hervorragend an, auch dann, wenn andere Arten resignieren, ob in Seoul, in Tokio oder anderen großen Hauptstädten. In Hiroshima stand ein Ginkgo-Baum ca. 800 m vom Epizentrum der Atombombenexplosion am 6.8.1945 entfernt, der stärkster radioaktiver Strahlung ausgesetzt war und verbrannte und alles Leben weit und breit verstummte. Und doch trieben im Frühjahr des darauffolgenden Jahres die ersten Blätter aus den verkohlten Ästen. Auf der Insel Tsushima im Westen Japans wird von einem 1500 Jahre alten Ginkgo-Baum berichtet. Er hat ein Feuer, einen Taifun und mehrere Naturkatastrophen bis zum heutigen Tage überlebt. Um den Ginkgo biloba ranken sich Mythologien, deren Ursprung in der chinesischen Philosophie zu finden ist. So brachte man das zweigeteilte Fächerblatt schon früh mit dem Symbol von Yin und Yang, dem Inbegriff der Harmonie, dem weiblichen und männlichen Prinzip, von Freud und Leid, von Leben und Tod in Verbindung, dass für die Integration von Gegensätzen zu einem sinnvollen Ganzen steht und Goethe zu seinem berühmten Gedicht „Ginkgo biloba“ inspirierte. Im Februar 1691 stieß der deutsche Mediziner und Botaniker Engelbert Kaempfer in Nagasaki/Japan auf den Ginkgo-Baum. Vermutlich im Jahr 1730 kam der erste Ginkgo in Form eines kleinen Sämlings in die Organgerie von Utrecht (Holland). Von dort gelang er über Deutschland nach England und schließlich 1843 in die USA. Der älteste Ginkgo in Deutschland wurde nachweislich 1761 in Saarbrücken gepflanzt, existiert heute aber nicht mehr. Der älteste Ginkgo-Baum Deutschlands steht jetzt im Schlosspark des Fürsten von Harbke in der Nähe von Magdeburg. Bis 1985 stand im Schlosspark Dyck ein ca. 189 Jahre alter Ginkgo biloba, einer der ältesten Ginkgos Deutschlands. Er wurde vom Sturm umgeworfen. Weitere Ginkgo-Plätze: Heidelberg; München; Mönchengladbach; Bremen, Stadtpark; Müllheim; Lindau, Bodensee; Fürth, Stadtpark; Greifswald; Putbus; Güstrow; Destedt; Speyer; Bad Dürkheim; Goseck, Schlosspark; Ostrau, Schlosspark v. Veltheim; Hundisburg. Im Rahmen der von Dr. Lienhard Barz initiierten Aktion „Bäume für Menschenrechte“ wurde zum Auftakt ein 12 Jahre alter Ginkgo-Baum vor dem städtischen Klinikum in Nürnberg gepflanzt.

Ginkgo als Heilpflanze

Der Ginkgo gilt in China seit über 4000 Jahren als Heilbaum. Erstmals erwähnt wurden seine Heilkräfte im „Handbuch der Barfußmedizin“, das aus dem Jahr 2800 v. Chr. stammt. Als gesichert gilt, dass Baumrinde, Blätter und Früchte seit dem 11. Jahrhundert im China für Heilzwecke genutzt werden. Die erste ausführliche westliche Beschreibung stammt von dem deutschen Arzt und Botaniker Engelbert Kaempfer, der bei seinem Aufenthalt im Auftrage der holländischen Vereinigten Ost-Indien-Gesellschaft (VOC) von 1690-1692 in Japan die japanische Pflanzenwelt intensiv erforschte und sein Material in dem 1712 in Lemgo gedruckten Werk „Amoenitates Exoticacarum“ publik machte. Der Arzt und Botaniker Dr. Willmar Schwabe analysierte in seiner Karlsruher Firma die Inhaltsstoffe in den Blättern des Ginkgo-Baumes und entwickelte 1965 ein Produkt, dass die Wirkstoffe in konzentrierter Form enthielt (EGb-761) und als „Tebonin“ bis heute im Handel ist. Seither gab es zahlreiche Untersuchungen zur Wirkung der Ginkgo-Extrakte.

Ginkgo-Blätter enthalten über 100 Komponenten, im Wesentlichen zwei Stoffgruppen, Flavonoide und Terpenoide, wobei die therapeutisch sehr wirksamen Flavonalglykoside dominieren. Zu den Flavon- und Flavonolglykosiden gehören Kaempferol (nach Dr. Von den Terpenoiden gibt es im Ginkgo-Blatt gleich fünf Gingolide (A, B, C, J, M) und das Bilobalid. Diese Substanzen wurden bisher nur im Ginkgo-Blatt gefunden. Für die Erforschung dieser einmaligen Substanzen erhielt der Amerikamer E. J. Die Ginkgo-Blätter enthalten ferner auch Alkohole, Aldehyde, Ketone und Säuren. „Therapeutisch relevante Hauptinhaltsstoffe der Ginkgo-Blätter sind Terpenoide und Flavonoide. Weiterhin enthält die genutzte Droge Ginkgolsäuren, Sesquiterpene, Steroide, Benzenoide, Carotinoide, Allyphenole, Polyphenole, Fettsäuren, Aminosäuren und Kohlenhydrate. Wie alle pflanzlichen Arzneimittel enthalten auch Ginkgo-Extrakte Begleitstoffe, die für sich allein gesehen wirkungslos oder nur wenig wirksam sind. Den Forschern ist es bislang noch nicht gelungen, den „Geheimcode“ des Ginkgos wissenschaftlich belegbar zu entschlüsseln. Die Wirkung der Ginkgo-Extrakte wurde in rd. 40 wissenschaftlichen Studien belegt. Auch die WHO erkennt beispielsweise Ginkgo biloba als Antidementivum an. Bis heute sind die Wirkstoffe für die Industrie nicht synthetisch herstellbar.

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Die Wirkstoffe des Ginkgos können den Alterungsprozess zwar nicht verhindern, doch viele Beschwerden, die mit ihm einhergehen, positiv beeinflussen. Insbesondere der durchblutungsfördernde Effekt von Ginkgo-Präparaten bietet einen wichtigen Schutz für Herz, Gehirn und Sinnesorgane. Die Mitochondrien sind unsere Energielieferanten in der Zelle. Sie werden auch als „Kraftwerke“ der Zelle bezeichnet, da sie die gebundene Energie der Nahrung in das ATP (Adenosintriphosphat) umwandeln. Mitochondrien sind von einer doppelten Zellmembran umgeben, die besonders viele ungesättigte Fettsäuren enthält. Hierdurch sind die Mitochondrien oxidationsempfindlich gegenüber freien Radikalen und reagieren sensibel auf Sauerstoff- und Nährstoffmangel. Prof. Die Schutzwirkung von EGb 761 auf die Mitochondrien kann viele der bekannten pharmakologischen Wirkungen auf die Nervenzellen erklären. Liebe und ein langes Leben.

Anwendungsgebiete von Ginkgo-Präparaten

Ginkgo-Präparate werden häufig zur Behandlung von verschiedenen Beschwerden eingesetzt, darunter:

  • Hirnorganisch bedingte geistige Leistungseinbußen: Ginkgo kann im Rahmen der Behandlung des dementiellen Syndroms mit Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Ohrensausen, Kopfschmerzen oder Niedergeschlagenheit eingesetzt werden.
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK): Die Tabletten können hier die schmerzfreie Gehstrecke verlängern.
  • Schwindel und Ohrgeräusche (Tinnitus): Ginkgo kann bei Schwindel oder Ohrgeräuschen helfen, die durch Durchblutungsstörungen oder altersbedingte Rückbildungsvorgänge ausgelöst werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Wirksamkeit von Ginkgo bei einigen dieser Anwendungsgebiete umstritten ist und weitere Forschung erforderlich ist.

Ginkgo bei Tinnitus

Viele Menschen greifen bei Vergesslichkeit, Konzentrationsproblemen oder Ohrgeräuschen zu Ginkgo (auch Ginkgo biloba genannt). Dabei wird oft übersehen: Ginkgo ist nicht gleich Ginkgo. Entscheidend sind die richtige Qualität und die passende Dosis. Und Ginkgo wirkt leider auch nicht bei allen Beschwerden, für die es üblicherweise eingenommen wird. Ein ehrlicher Wirktest nach acht bis zwölf Wochen ist deshalb ein Muss. Außerdem kann Ginkgo mit einigen anderen Medikamenten wechselwirken. und bringen Sie am besten Ihren aktuellen Medikamentenplan mit. Ginkgo-Arzneimittel enthalten sorgfältig hergestellte Extrakte aus Ginkgoblättern. Diese Extrakte sind auf bestimmte Wirkstoffe standardisiert, und unerwünschte Bestandteile werden streng begrenzt. Das sorgt dafür, dass jede Tablette eine verlässliche Zusammensetzung hat und die Wirkung zwischen Packungen vergleichbar bleibt. Nahrungsergänzungsmittel oder Tees sind damit nicht zu vergleichen: Sie schwanken in der Zusammensetzung, unterliegen anderen Qualitätsregeln und besitzen für die hier diskutierten Anwendungsgebiete keine gesicherte Wirksamkeit. In der Praxis bedeutet das: Wer Ginkgo nutzen möchte, sollte zu einem zugelassenen Arzneimittel mit belegtem Spezialextrakt greifen. Am besten untersucht ist der Extrakt EGb 761; andere Extrakte sind nicht automatisch gleichwertig.

Beim chronischen Tinnitus ist die Studienlage klarer, aber leider ernüchternd: Ginkgo zeigt in guten Untersuchungen keinen verlässlichen Vorteil gegenüber Placebo. Deshalb empfehlen die deutschen Leitlinien Ginkgo bei Tinnitus nicht. Wer Tinnitus hat, profitiert eher von Aufklärung und Beratung zum Umgang mit den Ohrgeräuschen, von einem Hörtest und - bei nachgewiesener Schwerhörigkeit - von Hörgeräten.

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Ginkgo und Durchblutungsstörungen

Durchblutungsstörungen im Kopf können sich auf verschiedene Arten äußern. In Form von leichten kognitiven Einbußen kann sie sich zum Beispiel auf das Gedächtnis auswirken. Vergesslichkeit kann sich beispielsweise in Form von Wortfindungsstörungen äußern. Sei es bei der Arbeit oder bei Tätigkeiten im Haus: Durchblutungsstörungen im Kopf können dazu führen, dass Betroffene Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren. Wird das Gehirn nicht ausreichend mit Blut versorgt, kann das dazu führen, dass Betroffene sich schwindelig fühlen. Vor allem in fortgeschrittenem Alter ist das der Fall. Grund dafür ist, dass das Gehirn bei schlechter Durchblutung verschiedene Sinneseindrücke nicht mehr richtig verarbeiten kann. Taubheitsgefühle in Gliedmaßen oder im Gesicht können auf eine Durchblutungsstörung des Gehirns hindeuten. Ein anhaltendes Störgeräusch im Ohr, Tinnitus genannt, ist nicht selten Folge einer Durchblutungsstörung im Gehirn. Durchblutungsfördernde Mittel auf Ginkgo-Basis gehören deswegen zu den Heilmitteln, die HNO-Ärztinnen und HNO-Ärzte bei Tinnitus am häufigsten verschreiben. Ginkgo-Präparat Nummer 1 in Deutschland ist Tebonin® von Dr.

Mögliche Nebenwirkungen von Ginkgo Biloba

Wie bei allen Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln kann die Einnahme von Ginkgo biloba Nebenwirkungen verursachen. Wie häufig Nebenwirkungen während der Einnahme von Tebonin intens auftreten, ist nicht ausreichend untersucht. Folgende Nebenwirkungen sind möglich:

  • Starke allergische Reaktionen: wie ein anaphylaktischer Schock
  • Allergische Hautreaktionen: Dabei ist die Haut geschwollen, gerötet oder juckt.
  • Blutungen: in verschiedenen Organen, insbesondere wenn man zur gleichen Zeit blutgerinnungshemmende Medikamente oder nicht-steroidale Antirheumatika (wie ASS) einnimmt
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel oder Verstärkung bestehender Schwindelbeschwerden

Wenn Sie Nebenwirkungen entwickeln (auch solche, die hier oder im Beipackzettel nicht genannt sind), sollten Sie sich an einen Arzt oder Apotheker wenden.

Ginkgo Biloba und Taubheitsgefühl

Taubheitsgefühle in Gliedmaßen oder im Gesicht können auf eine Durchblutungsstörung des Gehirns hindeuten. Obwohl Ginkgo biloba traditionell zur Verbesserung der Durchblutung eingesetzt wird, gibt es keine eindeutigen Beweise dafür, dass es Taubheitsgefühle direkt verursacht. Es ist jedoch wichtig, die Möglichkeit von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder zugrunde liegenden Gesundheitszuständen zu berücksichtigen.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Ginkgo kann mit einigen anderen Medikamenten wechselwirken. Blutverdünnung/Blutungsrisiko: Vorsicht mit Gerinnungshemmern (z. B. Phenprocoumon/Warfarin, DOAKs wie Dabigatran) und Thrombozytenhemmern (z. B. Weitere mögliche Wechselwirkungen: u. a. Es ist daher ratsam, vor der Einnahme von Ginkgo biloba einen Arzt oder Apotheker zu konsultieren, insbesondere wenn Sie bereits andere Medikamente einnehmen.

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Wann sollte man Ginkgo Biloba nicht einnehmen?

Tebonin intens darf man nicht einnehmen, wenn man schwanger ist oder überempfindlich auf Ginkgo biloba oder einen der anderen Inhaltsstoffe des Medikaments reagiert.

Ginkgo-Nüsse: Besonderheiten und Risiken

Die Früchte des Ginkgo können erst nach 25-40 Jahren an weiblichen Ginkgo-Bäumen heranwachsen. Sie sehen aus wie Aprikosen und hängen im Herbst traubenartig an den Ästen. Am Baum stinkt noch nichts. Wenn man die Früchte nach dem Herabfallen gleich entfernt und den unter dem Fruchtfleisch versteckten eigentlichen Kern herausnimmt, hat man einen gesunde essbare Nuss, die geschält und unbehandelt im Geschmack unserer Kartoffel gleicht. Sie können roh oder geröstet gegessen werden. Geröstet ähnelt der Geschmack dem von Pistazien. Wer die Früchte selbst sammelt, sollte sich mit Handschuhen vor den Säuren schützen. Ginkgo-Nüsse bestehen hauptsächlich aus Stärke (68 %), Eiweiß (13 %) sowie Fett (3 %).

Auslöser für Nebenwirkungen bei Überdosierung ist ein Stoff namens 4-Methoxypyridoxin (MPN), der Gegenspieler zu Vitamin B 6 ist, wodurch im Gehirn bestimmte Botenstoffe nicht mehr gebildet werden können und andererseits mehr Glutamat anfällt, dass die Neigung zu unkontrollierten Muskelaktionen erhöht mit Krämpfen. Kinder unter 6 Jahren sollten keine Ginkgo-Nüsse essen. Kinder von 6-12 Jahren höchstens 15 Nüsse. Erwachsene je nach Körpergröße höchstens 20-30 Nüsse.

Ginkgo-Nüsse wurden in der chinesischen Medizin z.B. gegen Husten, Asthma, Wurmbefall, Bettnässen, Reizblase, Scheidenfluss, Blenorrhoe (eitrige Absonderung der Schleimhäute), Impotenz, Nervosität, Alkoholmissbrauch und sogar bei Pocken eingesetzt. Sie sollen außerdem krebshemmende Eigenschaften haben. In gekochtem Zustand sollen sie die Verdauung fördern. Sie gelten darüber hinaus als Delikatesse und werden zu feierlichen Anlässen gereicht. sondern auch eine aphrodisierende Wirkung haben.

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