Das Kribbeln in den Füßen im Alter ist mehr als nur ein lästiges Symptom - es kann ein wichtiger Hinweis auf behandlungsbedürftige Erkrankungen sein. Viele Menschen über 65 erleben regelmäßig ein unangenehmes Kribbeln in den Füßen - ein Phänomen, das oft bagatellisiert wird, aber ernste Ursachen haben kann. Als Podologe beobachtet man täglich, wie dieses scheinbar harmlose Symptom die Mobilität und Lebensqualität der Patienten erheblich beeinträchtigt.
Physiologische Hintergründe für Kribbeln im Alter
Mit zunehmendem Alter verändert sich unser Körper grundlegend, und die Füße sind besonders betroffen. Sarkopenie, der altersbedingte Muskelschwund, beginnt bereits ab dem 40. Lebensjahr und beschleunigt sich nach dem 65. Lebensjahr erheblich. Die Füße sind wie ein komplexes Netzwerk aus Muskeln, Nerven und Blutgefäßen - wenn eines schwächer wird, spüren Sie es sofort.
Die Polyneuropathie ist eine der häufigsten Ursachen für Kribbeln im Alter. Etwa 15% der über 70-Jährigen leiden unter dieser Nervenschädigung, die oft unbemerkt beginnt. Patienten beschreiben das Gefühl als Ameisenlaufen oder Eingeschlafensein, besonders nach längeren Ruhephasen. Und hier liegt ein wichtiger Punkt: Die eingeschränkte Beweglichkeit verstärkt das Problem zusätzlich.
Durchblutungsstörungen spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Durch Arteriosklerose und verminderte Kraft der Wadenmuskulatur wird der venöse Rückstrom beeinträchtigt. Eine 68-jährige Diabetikerin berichtete nach 4 Wochen gezielter Behandlung: Das ständige Kribbeln ist um 80% zurückgegangen - ich kann endlich wieder sicher gehen. Solche Erfolge zeigen, wie wichtig die frühzeitige Behandlung ist.
Häufige Erkrankungen als Auslöser
Diabetes mellitus ist der häufigste Verursacher von Fußkribbeln im Alter. Die diabetische Neuropathie betrifft bis zu 50% aller Diabetiker und entwickelt sich oft schleichend. Viele Patienten bemerken die ersten Anzeichen erst, wenn bereits 60-70% der Nervenfasern geschädigt sind. Aber warum sind gerade die Füße so anfällig?
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Die Arthrose in Sprung- und Zehengelenken kann ebenfalls zu Kribbeln führen. Durch die Steifheit und veränderte Biomechanik werden Nerven komprimiert. Ein 73-jähriger Patient mit schwerer Großzehenarthrose erlebte nach 6 Wochen EMS-Training eine deutliche Besserung: Die Schwellung ist zurückgegangen, und das Kribbeln tritt nur noch morgens auf.
Osteoporose verstärkt das Problem zusätzlich. Durch Knochenbrüchigkeit und Gangunsicherheit entwickeln Betroffene oft eine Schonhaltung, die zu Muskelverspannungen und Nervenkompressionen führt. Auch Medikamente wie Chemotherapeutika oder bestimmte Antibiotika können Neuropathien auslösen. Eine gründliche Anamnese ist daher unerlässlich.
Polyneuropathie: Eine detaillierte Betrachtung
Polyneuropathie ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen, die periphere Nerven betreffen. Diese sind für die Wahrnehmung von Temperatur und Schmerzen, die Beweglichkeit der Muskulatur und automatische Steuerung von Organen verantwortlich. Es gibt nicht „die eine“ Polyneuropathie. Vielmehr umfasst der Begriff eine große und vielfältige Gruppe von Erkrankungen des peripheren Nervensystems. Bei Polyneuropathien kommt es zu einer Schädigung der peripheren Nerven oder ihrer Hülle. Neuropathie bezeichnet allgemein eine Schädigung oder Erkrankung peripherer Nerven.
Die Wissenschaft kennt mittlerweile rund 600 Ursachen, die einer Polyneuropathie zugrunde liegen können. Trotz ausführlicher Diagnostik lässt sich bei rund einem Viertel der Betroffenen keine Ursache für die Polyneuropathie feststellen. In den meisten Fällen stellt die Polyneuropathie keine eigenständige Krankheit dar, sondern tritt als Folge oder Begleiterscheinung einer Grunderkrankung auf.
Ursachen und Arten von Polyneuropathie
- Metabolische Polyneuropathien: Werden durch Stoffwechselstörungen hervorgerufen. Ein Vitamin-B12-Mangel kann eine Polyneuropathie begünstigen.
- Entzündliche Polyneuropathien: Werden überwiegend durch Autoimmun-Erkrankungen verursacht. Dazu zählen unter anderem das Guillain-Barré-Syndrom oder die chronisch-inflammatorische demyelinisierende Polyradikuloneuropathie, kurz CIDP. Nach einer Corona-Erkrankung kann eine Small Fiber Neuropathie auftreten.
- Toxische Polyneuropathien: Giftstoffe können ebenfalls eine Schädigung peripherer Nerven hervorrufen.
- Diabetische Polyneuropathie: Bei etwa jedem zweiten Patient mit Diabetes mellitus treten im Laufe des Lebens Nervenschäden auf. Die diabetische Polyneuropathie kann mit unterschiedlichen Symptomen einhergehen. Da die Symptome Körperbereiche betreffen, die am weitesten vom Rumpf entfernt (distal) sind und an beiden Füßen auftreten, sprechen Ärzte von einer distal-symmetrischen Polyneuropathie.
- Alkoholische Polyneuropathie: Wenn Menschen über einen längeren Zeitraum regelmäßig und in übermäßigen Mengen Alkohol konsumieren, sodass körperliche, psychische und soziale Schäden entstehen, ist die Rede von chronischem Alkoholismus. Sie tritt symmetrisch auf und zeigt sich anfangs meist mit Beschwerden an Fußsohlen, Zehen und Vorderfuß.
Diagnose von Polyneuropathie
Bei Missempfindungen oder anderen Beschwerden, die im Zusammenhang mit einer Neuropathie stehen könnten, ist der Hausarzt die erste Anlaufstelle.
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- Anamnese: Bei der Erfassung der Krankengeschichte fragt der Neurologe nach den aktuellen Symptomen und ihrem ersten Auftreten, Grunderkrankungen und Medikation.
- Klinische Untersuchung: Bei der körperlichen Untersuchung werden Reflexe, Temperatur-, Schmerz- und Vibrationsempfinden an betroffenen Gliedmaßen überprüft sowie Gleichgewicht, Stand, Gang und Muskelkraft getestet.
- Nervenleitgeschwindigkeit (NLG): Gemessen wird, wie schnell elektrische Signale durch die Nerven geleitet werden. Oftmals genügen die Basisuntersuchungen, um die Ursache der Polyneuropathie zu klären und die Diagnose Neuropathie zu sichern.
- Spezielle Laboruntersuchungen: Das Blut wird auf spezifische Antikörper getestet.
- Bildgebung: Mittels hochauflösender Sonographie können beispielsweise Veränderungen in der Dicke eines Nervs detektiert werden.
Behandlung von Polyneuropathie
Ist die Ursache der Neuropathie eine Erkrankung, steht als Erstes deren gezielte Behandlung an. So ist zum Beispiel bei Diabetes mellitus eine optimale Blutzuckereinstellung unerlässlich. Bei Alkoholismus als Ursache ist eine sofortige, lebenslange Abstinenz angezeigt. Zusätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten zur symptomatischen Behandlung. Diese richtet sich danach, welche Beschwerden im Vordergrund stehen.
- Medikamentöse Therapie: Klassische Schmerzmittel sind bei Polyneuropathie nur schlecht wirksam. Wichtig ist zudem, dass die verordnete Dosierung exakt eingehalten wird. In schweren Fällen können Opioide in Betracht gezogen werden. Eine Alternative zu oralen Medikamenten können Schmerzpflaster mit hochdosiertem Capsaicin oder Lidocain sein, insbesondere bei lokalisierten Beschwerden wie Schmerzen und Missempfindungen. Seit 2017 können Ärzte in Deutschland medizinisches Cannabis auf Rezept verschreiben. Der Einsatz von medizinischem Cannabis bei chronischen neuropathischen Schmerzen wird kontrovers diskutiert.
- Physiotherapie: Physiotherapie kann bei motorischen Einschränkungen und Gangunsicherheit dazu beitragen, die Beweglichkeit und Stabilität zu verbessern.
- Transkutane Elektrostimulation (TENS): Bei der transkutanen Elektrostimulation, kurz TENS, werden kleine Elektroden auf die Haut geklebt, die sanfte elektrische Impulse abgeben. TENS ist eine nicht-medikamentöse Therapie, die oft bei starken neuropathischen Schmerzen in Kombination mit anderen Behandlungen eingesetzt wird.
Leben mit Polyneuropathie
Ob eine Neuropathie heilbar ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Viele Polyneuropathien weisen einen chronischen Verlauf auf und begleiten Betroffene über eine lange Zeit. Ob eine Rückbildung möglich ist, können im individuellen Fall nur die behandelnden Ärzte abschätzen. Je nach Art und Schweregrad der Symptome kann die Lebensqualität betroffener Personen beeinträchtigt sein.
- Selbsthilfegruppen: In einer Selbsthilfegruppe treffen Sie auf Menschen, die genau verstehen, was es bedeutet, mit Polyneuropathie zu leben. Hier können Sie sich mit anderen Betroffenen über ihre Erfahrungen austauschen und praktische Tipps für den Alltag erhalten.
- Ernährung: Ein spezielles Ernährungskonzept ist bei Polyneuropathie im Allgemeinen nicht notwendig - mit einer ausgewogenen Ernährungsweise versorgen Sie Ihren Körper mit allen essenziellen Vitaminen und Nährstoffen. Eine Nahrungsergänzung mit Folsäure, B12 oder anderen B-Vitaminen ist nur angeraten, wenn bei Ihnen ein ärztlich nachgewiesener Mangel besteht.
- Bewegung: Regelmäßige Bewegung kann neuropathische Beschwerden lindern und die Regeneration der Nerven anregen. Ideal ist die Kombination aus einem moderaten Ausdauertraining und Krafttraining.
- Fußpflege: Bei Sensibilitätsstörungen ist eine tägliche Fußpflege unverzichtbar. Kürzen Sie die Fußnägel mit einer Nagelfeile anstatt mit der Schere, um Verletzungen zu vermeiden. Um Folgeschäden an den Füßen vorzubeugen, empfiehlt sich eine regelmäßige medizinische Fußpflege beim Podologen.
- Schuhwerk: Taubheitsgefühle oder eine eingeschränkte Schmerz- und Temperaturempfindung können das Risiko für Stürze und Verletzungen am Fuß erhöhen. Umso wichtiger ist es, dass Sie geeignetes Schuhwerk tragen. Wechseln Sie täglich die Socken.
Moderne Therapieansätze: EMS-Training als innovative Lösung
Die Elektrostimulation (EMS) hat sich in den letzten Jahren als besonders effektive Therapie bei altersbedingtem Fußkribbeln etabliert. Studien zeigen: 20 Minuten EMS-Training können die Muskelkraft um bis zu 30% steigern - und das bereits nach 3-4 Wochen regelmäßiger Anwendung. EMS wird gezielt bei Patienten mit Muskelschwund und Sensibilitätsstörungen eingesetzt.
Die elektrischen Impulse aktivieren sowohl oberflächliche als auch tiefe Muskelschichten, die bei normalem Training oft nicht erreicht werden. Eine 65-jährige Patientin mit diabetischer Neuropathie berichtete nach 8 Wochen: Das Taubheitsgefühl ist fast verschwunden, und ich fühle mich beim Gehen viel sicherer.
Die Aktivierung der Wadenmuskulatur durch EMS verbessert zusätzlich die Durchblutung erheblich. Untersuchungen zeigen eine Steigerung des Blutflusses um 40-60% bereits nach der ersten Anwendung. Und das Beste: EMS ist auch für Patienten mit eingeschränkter Mobilität geeignet, die konventionelles Training nicht durchführen können. Die Prävention weiterer Verschlechterungen steht dabei im Vordergrund.
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Praktische Maßnahmen und Übungen für den Alltag
Neben der professionellen Therapie können Sie selbst viel für Ihre Fußgesundheit tun. Die Stabilisierung der Fußmuskulatur steht dabei im Mittelpunkt. Einfache Übungen wie Zehenkreisen, Fußwippen oder das Greifen kleiner Gegenstände mit den Zehen aktivieren vernachlässigte Muskelgruppen und verbessern die Durchblutung.
Tägliche Fußbäder mit wechselnden Temperaturen regen die Durchblutung an. 3-5 Minuten warmes Wasser (38°C), dann 30 Sekunden kaltes Wasser - dieser Wechsel trainiert die Gefäße wie ein natürliches Fitnessstudio. Eine regelmäßige Kräftigung der Wadenmuskulatur durch Fersenstand unterstützt zusätzlich den venösen Rückstrom.
Die richtige Schuhwahl spielt eine entscheidende Rolle. Zu enge oder zu weite Schuhe verstärken Durchblutungsstörungen und Nervenkompressionen. Meine Empfehlung: Schuhe am Nachmittag anprobieren, wenn die Füße physiologisch etwas geschwollen sind. Einlagen mit Sensomotorik-Elementen können zusätzlich die Propriozeption verbessern und das Kribbeln reduzieren. Regelmäßige Kontrollen beim Podologen decken Probleme frühzeitig auf.
Spondylose und ihre Auswirkungen auf die Nervenbahnen
Spondylose ist ein verschleißbedingter Prozess an der Wirbelsäule, der Bandscheiben, Wirbelkörper und Wirbelgelenke betreffen kann. Die Osteochondrose betrifft hauptsächlich die Bandscheiben und die angrenzenden Wirbelkörper-Endplatten. Sie ist oft der erste Schritt zur Entwicklung einer Spondylose, bei der es dann zu weiteren Veränderungen wie Knochenanbauten kommt. Da degenerative Veränderungen der Wirbelsäule als natürlicher Alterungsprozess gelten, konzentriert sich die Behandlung hauptsächlich darauf, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
Spondylarthrose: Verschleiß der Facettengelenke
Die Facettengelenke verbinden die einzelnen Wirbel miteinander. Die Gelenkflächen sind mit einer Gleitschicht aus Knorpel überzogen. Die typischen Symptome der Facettengelenks- oder Spondylarthrose sind belastungsabhängige Schmerzen im Rücken. 15-20 % aller Patienten mit Rückenschmerzen haben Probleme mit den Facettengelenken.
Ein Verschleiß der Facettengelenke führt zu starken belastungsabhängigen Rückenschmerzen. Die Facettengelenke müssen im Normalfall nur eine geringe Druckbelastung aushalten. Im Laufe des Lebens kommt es zu degenerativen, also altersbedingten Veränderungen der Wirbelgelenke. Dieser natürliche Gelenkverschleiß nimmt im Fall von Fehlbildungen der Wirbelsäule (z. B. Skoliose) oder durch operative Entfernung der Bandscheiben mit entsprechender Fehlbelastung deutlich zu.
Spinalkanalstenose: Verengung des Wirbelkanals
Die Spinalkanalstenose ist eine Erkrankung, bei der es zu einer Verengung des Wirbelkanals kommt. Diese Verengung kann das Rückenmark oder die Nervenwurzeln einengen, was zu Schmerzen, Taubheitsgefühlen, Muskelschwäche und Gangstörungen führen kann. Besonders häufig tritt sie im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) auf und betrifft vor allem ältere Menschen. Die Erkrankung kann auch die Fußgesundheit beeinflussen. Durch Nervenschädigungen oder Durchblutungsstörungen können Patient*innen unter Sensibilitätsverlust, Muskelschwäche oder Fußfehlstellungen leiden. Eine frühzeitige Erkennung und ganzheitliche Betreuung sind daher essenziell.
Der Spinalkanal ist ein knöcherner Kanal, der das Rückenmark und die Nervenwurzeln schützt. Er wird von den Wirbelkörpern, Bandscheiben und Bändern gebildet. Die Symptome hängen von der Lokalisation der Verengung ab. Auf jeden Fall erfordert die Feststellung einer Fußheberschwäche eine gründliche körperliche Untersuchung und gegebenenfalls weitere diagnostische Tests, die meist von einem Neurologen durchgeführt werden.
Diagnose und Behandlung der Spinalkanalstenose
Zunächst erfolgt in der Regel eine ausführliche Anamnese. Dabei werden Informationen über deine Krankengeschichte, deine Symptome, frühere Verletzungen oder Erkrankungen und den Verlauf der Beschwerden gesammelt. Anschließend wird der Arzt typischerweise eine Untersuchung durchführen, um deine Muskelfunktionen, die Reflexe, die Empfindung und die Beweglichkeit des Fußes und Unterschenkels zu überprüfen. Häufig nimmt der Arzt zusätzlich eine Ganganalyse vor. Dadurch lässt sich dein Gangbild beurteilen und feststellen, welche Auffälligkeiten beim Gehen vorliegen.
Darüber hinaus kann der Arzt auch verschiedene neurologische Untersuchungen durchführen, um die Funktion deiner Nerven und Muskeln im Bereich des Fußhebers zu überprüfen. Dazu gehören Reflextests, Muskelkrafttests, Empfindungstests und Koordinationstests. Bei Bedarf kann der Neurologe eine Elektroneurographie (ein diagnostisches Verfahren, das verwendet wird, um die elektrische Aktivität der Muskeln und die Funktionsweise der Nerven zu bewerten) durchführen. Dies kann dabei helfen, festzustellen, ob bei dir eine Nervenschädigung vorliegt und wie schwerwiegend sie ist. In bestimmten Fällen wird der Arzt auch Röntgenaufnahmen, eine Magnetresonanztomographie (MRT) oder eine Computertomographie (CT) durchführen lassen.
Konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten bei Wirbelsäulenerkrankungen
Weil degenerative Wirbelsäulen-Krankheiten oft als natürliche, altersbedingte Veränderungen betrachtet werden, gelten sie teilweise als unaufhaltsam. Deshalb steht bei der konventionellen Behandlung die Linderung bestehender Symptome im Vordergrund, um eine Besserung der Lebensqualität zu erreichen.
- Medikamentöse Therapie: Betroffene können sich bei Schmerzen u. a. mit Schmerzmitteln behelfen. Diese zum Teil sehr starken Medikamente verschaffen für kurze Zeit Linderung.
- Physiotherapie: In der Krankengymnastik, der Physiotherapie sowie bei physikalischen Therapien mit Wärme-Anwendungen begleiten Therapeuten ihre Patienten bei stabilisierenden sowie muskelentspannenden Einheiten. Zum einen sollen die schwache Muskulatur wieder aufgebaut, zum anderen, verspannte Muskeln entspannt und mobilisiert werden.
- Dekompression: Bei diesen Eingriffen geht es darum, die Nervenwurzeln und/oder das Rückenmark vom Druck zu befreien.
- Implantate: Diese Option kommt nur in Frage, wenn der Verschleiß noch nicht fortgeschritten ist und keine Knochen-Neubildungen vorliegen. Andernfalls degeneriert das betroffene Segment oder versteift sich weiter.
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