Neurologe mit Schwerpunkt Demenz in Markkleeberg: Ein umfassender Überblick

Die Diagnose Demenz stellt sowohl für Betroffene als auch für Angehörige eine große Herausforderung dar. In Markkleeberg und Umgebung gibt es verschiedene Anlaufstellen und Therapieangebote, die Unterstützung und Hilfe bieten. Dieser Artikel soll einen Überblick über neurologische und psychotherapeutische Angebote mit Schwerpunkt Demenz in Markkleeberg geben.

Psychotherapeutische Angebote in Markkleeberg

In Markkleeberg finden sich zahlreiche Psychotherapeuten, Therapeuten und Psychologen, die psychotherapeutische Behandlungen anbieten. Hier ist eine Auswahl von Psychotherapeuten in Markkleeberg:

  • Dipl.-Psychologin Sylvia Koschewski, Psychologische Psychotherapeutin, Rathausstraße 3
  • Undine Granert, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Riquetstr. 4a
  • Charlotte Nöhring, Psychologische Psychotherapeutin, Karl-Liebknecht-Str. 1
  • Karina Geidel, Praxis für Psychotherapie (HP Psych.), Rathausstraße 59
  • Oksana Tilsner-Spirin, HP für Psychotherapie, Familientherapie, EMDR-Traumabewältigung, Kirschallee 1a
  • Dipl. Psych Isabel Rößler, Diplom Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Kirschallee 1
  • Dr. Franziska Stöber, Psychologische Psychotherapeutin, Kirschallee 1
  • Tatsiana Kosar, Dipl. Psych., Psychologische Psychotherapeutin, Kirschallee 1
  • Dipl.-Psych. Sabine Lenke, Psychologische Psychotherapeutin (TP und AP), Kirschallee 1
  • Dipl.-Psych. Kati Gerhardt, Psychologische Psychotherapeutin (TP), Städtelner Straße 54
  • Doreen Rümenapp, Diplom-Psychologin, Systemische Therapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • Dipl. Psych. Sebastian Schobeß, Psychotherapeut, Verhaltenstherapie, Hypnotherapie, Offenbachstr. 17
  • Anett Holzmüller, Heilpraktikerin auf dem Gebiet der Psychotherapie (HeilprG), Lindenstraße 8
  • Corinna Klinger, Diplom Psychologin / Systemische Therapeutin, Beraterin und Supervisorin / TRE Provider, Hauptstr. 210
  • Nadine Cuesta Menendez, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Markkleeberger Str. 47
  • Anja Burkhardt, HP für Psychotherapie (HeilprG) | EMDR-Therapeutin | Angst-Expertin, Markkleeberger Straße 48
  • M.A. Theresa O'Neill, Heilpraktikerin für Psychotherapie Kirschalle 1

Es ist ratsam, sich im Vorfeld über die jeweiligen Schwerpunkte und Therapieangebote zu informieren, um den passenden Therapeuten zu finden.

Neurologische Versorgung in Markkleeberg und Leipzig

Die Neurologie befasst sich mit der Prävention und Diagnose von Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und der Nerven. Zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen zählen Demenzen, Schlaganfälle, Multiple Sklerose und Parkinson. In Markkleeberg selbst gibt es möglicherweise nicht viele niedergelassene Neurologen mit explizitem Demenzschwerpunkt. Daher kann es sinnvoll sein, auch in der nahegelegenen Stadt Leipzig nach entsprechenden Fachärzten und Einrichtungen zu suchen.

Diagnostik und Therapie neurologischer Erkrankungen

Die Therapien der Neurologie umfassen die nichtoperative Behandlung von Funktionsstörungen und -ausfällen des Gehirns, des Rückenmarks, der Sinnesorgane und der peripheren Nerven. Im Gegensatz dazu beinhaltet die Neurochirurgie die operative Behandlung von Erkrankungen, Fehlbildungen und Verletzungen des zentralen und peripheren Nervensystems.

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Neurologische Erkrankungen: Ein Überblick

Neurologische Erkrankungen umfassen Erkrankungen des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark) und des peripheren Nervensystems, einschließlich der umgebenden Strukturen, blutversorgenden Gefäße und Muskulatur. Mögliche Erkrankungen des Rückenmarks sind beispielsweise Rückenmarkstumoren und Bandscheibenvorfälle.

Bedeutung der Neurologie

Mit der Prävention und Diagnose von Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und der Nerven beschäftigt sich das medizinische Fachgebiet der Neurologie. In der Neurologie werden die Erkrankungen des Nervensystems behandelt. Die Abgrenzung zur Psychiatrie ist teilweise fließend. In Deutschland ist die Neurologie als ein Teilgebiet aus der Inneren Medizin hervorgegangen.

Demenzsprechstunde: Diagnostik und Beratung

Ein wichtiger Anlaufpunkt für Betroffene und Angehörige ist die Demenzsprechstunde. Der Schwerpunkt liegt auf der differentialdiagnostischen Abklärung bei Verdacht auf eine dementielle Erkrankung sowie der Verlaufsbeurteilung, insbesondere bei unklaren Demenzen.

Angebot der Demenzsprechstunde

Die Demenzsprechstunde richtet sich an Patientinnen und Patienten, bei denen der Verdacht auf eine Demenz besteht oder die Diagnose unklar bzw. unsicher ist. Die umfassende Diagnostik erfolgt durch ein ausführliches Anamnesegespräch, bei dem auch die Fremdperspektive durch Angehörige berücksichtigt wird. Eventuelle Vorbefunde werden gesichtet oder angefordert. Zudem werden neben einer neurologischen Untersuchung neuropsychologische Testungen in Form von Screenings oder Assessments durchgeführt. Direkt im Anschluss wird das weitere Vorgehen besprochen.

Zusätzliche Diagnostik und Therapieempfehlungen

Gegebenenfalls erfolgt die Planung zusätzlich erforderlicher Diagnostik wie z. B. eine ausführliche neuropsychologische Testung, MRT- bzw. PET- Untersuchungen oder einer Nervenwasserentnahme mittels Lumbalpunktion. Hierfür kann je nach Einzelfall ein weiterer ambulanter, tagesstationärer oder stationärer Aufenthalt notwendig werden. Nach Abschluss der Diagnostik erhalten Betroffene Therapieempfehlungen und werden über Behandlungsmöglichkeiten informiert. Zusätzlich wird über klinische Studien und den aktuellen Forschungsstand informiert und beraten. Im Nachgang an die Vorstellung in der Demenzsprechstunde erhalten Betroffene und die überweisende Ärztin oder der überweisende Arzt einen ausführlichen schriftlichen Befund.

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Umgang mit der Diagnose

Mit der Diagnose einer Demenzerkrankung ergeben sich sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen zahlreiche Fragen. Im Rahmen der Demenzsprechstunde wird ausführlich das Krankheitsbild mit seinen Symptomen, den möglichen Formen und Verläufen und den Möglichkeiten der Behandlung besprochen. Dabei wird der Fokus auf das aktive Gestalten des Alltags, den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung und auf Möglichkeiten zur Unterstützung und Entlastung Angehöriger und Pflegender gelegt, um Sicherheit zu schaffen und Lebensqualität zu erhalten.

Wichtige Hinweise für die Vorstellung

Für die Vorstellung ist eine Überweisung (Hausarzt oder Neurologe) erforderlich. Zum Vorstellungstermin sollten alle bisher erhobenen Vorbefunde (Bilddaten bitte auf CD), ein aktueller Medikamentenplan sowie ggf. eine Lesebrille mitgebracht werden. Die Begleitung durch Angehörige ist ausdrücklich erwünscht.

Ambulante neurologische Rehabilitation in Leipzig

Eine weitere Möglichkeit der Versorgung bietet die ambulante neurologische Rehabilitation in Leipzig. Diese ermöglicht eine wohnortnahe Rehabilitation, die hinsichtlich Qualität und Umfang der stationären Rehabilitation entspricht.

Indikationen und Behandlungsschwerpunkte

In der Abteilung für ambulante neurologische Rehabilitation des MEDIAN Ambulantes Gesundheitszentrum Leipzig wird das gesamte Spektrum der neurologischen Erkrankungen therapiert. Besondere neurologische Behandlungsschwerpunkte sind:

  • Gefäßerkrankungen von Gehirn und Rückenmark (z.B. Schlaganfall, Hirninfarkt und Hirnblutung, Subarachnoidalblutung, Gefäßerkrankungen im Bereich des Rückenmarkes)
  • Traumatische Verletzungen im Bereich des Schädels und des Rückenmarkes (z.B. Schädel-Hirn-Traumata, Querschnittslähmungen durch Unfälle)
  • Entzündliche und infektiöse Erkrankungen des Gehirns und des Rückenmarkes und ihren Häuten (z.B. multiple Sklerose, nach Hirnhaut- und Hirnentzündung, Myelitis, Borreliose)
  • Tumorerkrankungen an Hirn und Rückenmark und ihren Häuten (z.B. operativ, strahlentherapeutisch oder konservativ behandelte Tumoren)
  • Erkrankungen der geistigen Leistungsfähigkeit (z.B. leichte kognitive Beeinträchtigungen, leichte bis mittelgradige Demenz)
  • Bewegungsstörungen (z.B. Parkinsonsyndrom, Dystonie, Schreibkraft)
  • Neuro-otologische Erkrankungen (Gleichgewichtsstörungen, Schwindel)
  • Neuro-orthopädische Erkrankungen (Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenose)
  • Erkrankungen und Verletzungen des peripheren Nervensystems (z.B. Polyneuropathien, Guillain-Barré-Syndrom, Plexuslähmungen)
  • Muskelerkrankungen
  • Erkrankungen mit Schädigung von Gehirn und Rückenmark durch Sauerstoffmangel oder Stoffwechselstörungen
  • Chronische Kopfschmerzsyndrome (z.B. Migräne, Spannungskopfschmerz)

Voraussetzungen für die ambulante Rehabilitation

Um eine neurologische Rehabilitation in ambulanter Form absolvieren zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Die Patienten sind bei den Aktivitäten des täglichen Lebens (Waschen, Anziehen etc.) weitgehend selbstständig, wenn auch evtl. unter Benutzung entsprechender Hilfsmittel (Barthel-Index 80). Dies entspricht nach dem Phasenmodell der neurologischen Rehabilitation der Phase D - im Sinne der Anschlussheilbehandlung (AHB) bzw. medizinischen Rehabilitation. Auf Anfrage ist auch eine Rehabilitation der Phase C möglich, z.B. wenn eine Begleitperson für die notwendigen Hilfeleistungen vorhanden ist. Die Antragstellung erfolgt im Rahmen einer akut-stationären Krankenhausbehandlung oder über niedergelassene Fachärzte.

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Behandlungsinhalte der ambulanten Reha

Das ganzheitliche Behandlungskonzept im MEDIAN Ambulantes Gesundheitszentrum Leipzig umfasst u.a.:

  • Fachärztlich-neurologische Behandlung und Betreuung, Planung und Überwachung des Rehabilitationsprogrammes - eine fachärztlich-psychiatrische Mitbehandlung ist bei Bedarf jederzeit möglich
  • Neuropsychologische Diagnostik und Therapie (Hirnleistungstraining), Überprüfung der Fahrtauglichkeit
  • Physiotherapie, Krankengymnastik, physikalische Therapie, Bewegungs- und Sporttherapie
  • Internistische und orthopädische Mitbehandlung von Begleiterkrankungen
  • Krankengymnastik in Gruppentherapie (Rollstuhltraining, Terraintraining, Konditionsgruppe, Rückenschule, Atemgymnastik, Gleichgewichts- und Koordinationsschulung, Hockergruppe, Wassergymnastik, spezielle Gruppen für multiple Sklerose und Morbus Parkinson)
  • Krankengymnastische Einzelbehandlung auf neurophysiologischer Grundlage (z.B. Krankengymnastik nach Vojta und Bobath, PNF-Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation, Brunnstrom-Methode, Rood-Methode)
  • Stabilisations- und Haltetraining des Rumpfes (Sitz-, Stand- und Gangstabilisierung), Training von Transfer und Lagewechsel, Gleichgewichtstraining, Kontrakturbehandlung (achsengerechte passive Gelenkmobilisation), Redcord-Therapie, Gangschulung und Treppensteigtraining, monitorüberwachtes Ergometertraining zur allgemeinen Konditionierung etc.
  • Ergo- und Gestaltungstherapie (Feinmotorik, ADL-Training, Arbeitstraining)
  • Logopädie (Sprach-, Sprech- und Schlucktherapie) und Kinderlogopädie inkl. Heidelberger Elterntraining
  • Sozialtherapeutische Betreuung und Beratung der Patienten und ihrer Angehörigen (auch in Fragen der beruflichen Rehabilitation)
  • Hilfsmittelanpassung, Training im Umgang mit dem Hilfsmittel
  • Manuelle Therapie, EMG-Biofeedback, Therapie zur motorischen Reedukation
  • Hydrotherapie
  • Aktivierungs- und Freizeitgruppe, Entspannungstherapien (PMR, autogenes Training)
  • Ernährungsberatung, Lehrküche
  • Gesundheitsbildung, Gesundheitstraining
  • Komplementäre Therapien: Akupunktur, Neuraltherapie, Osteopathie

Reha-Formen und Ablauf

Genauso vielfältig wie die individuelle Krankengeschichte und die persönlichen Lebensumstände sind auch die von den unterschiedlichen Kostenträgern angebotenen Leistungen der ambulanten Rehabilitation. Es gibt Leistungen der Deutschen Rentenversicherung (DRV), der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der privaten Krankenversicherung (PKV).

Psychische Erkrankungen und ihre Behandlung

Eine Erkrankung der Psyche kann genauso auftreten wie ein körperliches Leiden. Psychische Störungen oder Krankheiten werden durch akute bzw. anhaltende Belastungen, ein konfliktbehaftetes Umfeld oder durch biologische Einflüsse (Hirnerkrankungen, Erbanlagen) bedingt. Das Verhalten und Erleben eines Menschen kann durch eine psychische Störung aus dem Gleichgewicht geraten. Dadurch werden seine Leistungsfähigkeit sowie die beruflichen und sozialen Fähigkeiten beeinträchtigt. Das Erkennen und die Behandlung einer psychischen Erkrankung kann Besserung und Heilung bringen. Die Diagnose psychischer Erkrankungen stützt sich vor allem auf Gespräche, die das Erleben und Empfinden des Betroffenen ergründen. Da psychiatrische Symptome auch körperlich begründet sein können, werden gegebenenfalls spezifische Untersuchungen veranlasst.

Datenschutzhinweise

Der Schutz personenbezogener Daten ist wichtig. Nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) besteht die Verpflichtung, darüber zu informieren, zu welchem Zweck Daten erhoben, gespeichert oder weitergeleitet werden. Die Datenverarbeitung erfolgt aufgrund gesetzlicher Vorgaben, um den Behandlungsvertrag zwischen Arzt und Patient und die damit verbundenen Pflichten zu erfüllen. Hierzu werden personenbezogene Daten, insbesondere Gesundheitsdaten, verarbeitet. Dazu zählen Anamnesen, Diagnosen, Therapievorschläge und Befunde, die von Ärzten erhoben werden. Zu diesen Zwecken können auch andere Ärzte oder Psychotherapeuten, bei denen Patienten in Behandlung sind, Daten zur Verfügung stellen (z.B. in Arztbriefen). Die Erhebung von Gesundheitsdaten ist Voraussetzung für die Behandlung. Werden die notwendigen Informationen nicht bereitgestellt, kann eine sorgfältige Behandlung nicht erfolgen. Personenbezogene Daten werden nur dann an Dritte übermittelt, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder die Patienten eingewilligt haben. Die Übermittlung erfolgt überwiegend zur Klärung von medizinischen und sich aus dem Versicherungsverhältnis ergebenden Fragen und zum Zwecke der Abrechnung der erbrachten Leistungen. Personenbezogene Daten werden nur solange aufbewahrt, wie dies für die Durchführung der Behandlung erforderlich ist. Aufgrund rechtlicher Vorgaben sind Ärzte dazu verpflichtet, diese Daten mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Patienten haben das Recht, über die sie betreffenden personenbezogenen Daten Auskunft zu erhalten. Die Verarbeitung der Daten erfolgt auf Basis von gesetzlichen Regelungen. Nur in Ausnahmefällen benötigen Ärzte das Einverständnis der Patienten. Patienten haben ferner das Recht, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren, wenn sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist Artikel 9 Absatz 2 lit. h) DSGVO in Verbindung mit Paragraf 22 Absatz 1 Nr. 1 lit. b) Bundesdatenschutzgesetz.

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