Neurologe Ingolstadt und Umgebung: Bewertungen im Fokus

Die neurologische Versorgung in Ingolstadt und Umgebung steht immer wieder im Fokus von Patientenbewertungen. Diese Bewertungen geben Einblicke in die Erfahrungen der Patienten mit den medizinischen Leistungen, der Betreuung durch das Personal und den Rahmenbedingungen in den verschiedenen Kliniken und Praxen. Dabei spiegeln sich sowohl positive als auch negative Aspekte wider, die für zukünftige Patienten und Angehörige von Bedeutung sein können.

Vielfältige Erfahrungen in der Neurologie des Klinikums Ingolstadt

Das Klinikum Ingolstadt, als zentrale Anlaufstelle für neurologische Erkrankungen in der Region, erhält gemischte Rückmeldungen. Einige Patienten berichten von einer sehr guten Betreuung, insbesondere auf der Stroke Unit. Hier wird die Kompetenz und liebevolle Pflege des Personals hervorgehoben, ebenso wie die Unterstützung durch den Sozialdienst bei der Organisation der anschließenden Rehabilitation. Auch in der Notaufnahme fühlen sich einige Patienten gut versorgt und ernst genommen.

Andere Erfahrungen sind jedoch weniger positiv. Kritisiert werden unter anderem unfreundliches Personal, mangelnde Kommunikation und lange Wartezeiten in der Notaufnahme. Ein Patient berichtet von einer Wartezeit von sieben Stunden in der Notaufnahme und einer anschließenden Unterbringung auf dem Flur ohne Klingel, was die Situation für Patienten mit eingeschränkter Mobilität erheblich erschwert. Auch die Visite fand auf dem Flur statt, und eine adäquate Behandlung blieb aus.

Kritik an Diagnose und Behandlung

Ein besonders gravierender Vorwurf ist, dass im Klinikum Ingolstadt ein klassischer Schlaganfall nicht erkannt wurde und der Patient nach CT und Lumbalpunktion mit dem Hinweis auf Gesundheit entlassen wurde. Erst in einem anderen Krankenhaus, dem Klinikum in Pfaffenhofen, wurde die Diagnose Schlaganfall gestellt.

Auch in anderen Fällen wird die Diagnosefindung kritisiert. Ein Patient mit HWS-Syndrom wurde in die Neurologische Abteilung eingewiesen, obwohl er eigentlich eine orthopädische Behandlung erwartet hatte. Ihm fehlte die notwendige Behandlung und er fühlte sich während seines gesamten Aufenthalts nicht gut aufgehoben.

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Kommunikationsprobleme und Sprachbarrieren

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten bzw. Angehörigen. Mehrere Patienten bemängeln, dass Informationen nur bruchstückhaft und in schlechtem Deutsch vermittelt werden. Komplexe medizinische Zusammenhänge konnten nicht verständlich erklärt werden, was zu Verwirrung und Unsicherheit führte.

Ein anderer Patient berichtet, dass er als Cannabis-Patient im Klinikum Ingolstadt keine adäquate Behandlung erhalten habe, da die Neurologen nicht die notwendige Leistung erbracht hätten. Er wirft einem Arzt vor, ihm Antiepileptika in den Mund geworfen und ihn damit wortwörtlich überfahren zu haben.

Mängel in der Pflege und Betreuung

Auch die pflegerische Betreuung wird in einigen Fällen kritisiert. Ein Patient berichtet von Entzugserscheinungen nach dem abrupten Absetzen von Tavor und einer fehlenden Reaktion des Personals auf seine Notrufe. Er musste sogar einmal ins Bett urinieren, weil niemand bereit war zu helfen.

Ein anderer Patient wurde nach einem Unfall mit Schleudertrauma eingewiesen, erhielt aber keine adäquate Behandlung seiner Schmerzen und Schlafprobleme. Statt Schlaftabletten wurden ihm lediglich Beruhigungsmittel verabreicht.

Positive Erfahrungen und Lob

Trotz der zahlreichen Kritikpunkte gibt es auch positive Rückmeldungen. Einige Patienten loben die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals, insbesondere der Schwestern. Auch die medizinische Betreuung und Anleitung für die Patienten werden positiv hervorgehoben. Ein Patient berichtet, dass er nach vier Wochen sein Ziel fast erreicht hatte. Die Unterbringung wird als gut und die Küche sowie das Speisenangebot als abwechslungsreich und lecker beschrieben.

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Verbesserungsbedarf in Ausstattung und Organisation

Neben den personellen und kommunikativen Aspekten gibt es auch Kritik an der Ausstattung und Organisation des Klinikums. Einige Patienten bemängeln die altmodische Zimmereinrichtung und die zu kleinen Therapieräume. Auch das Fehlen gemütlicher Sitzgelegenheiten in den Zimmern wird kritisiert.

Ein Patient berichtet von einer unfreundlichen Behandlung in der Notaufnahme und einer fehlenden Unterstützung bei der Organisation einer Anschluss-Reha. Er musste lange auf eine Zusage seiner Krankenversicherung warten und erhielt erst kurzfristig die Absage für den geplanten Reha-Termin.

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