Neurologe Lich Bewertungen: Ein umfassender Überblick

Die Asklepios Klinik Lich GmbH bietet Medizinstudierenden die Möglichkeit, ihr Praktisches Jahr (PJ) zu absolvieren. Im Folgenden werden verschiedene Aspekte der neurologischen Versorgung in Lich beleuchtet, wobei sowohl die Ausbildungssituation für PJ-Studierende als auch die Patientenversorgung durch Fachärzte wie Frau Dr. Mehlhorn betrachtet werden.

Erfahrungen von PJ-Studierenden in der Asklepios Klinik Lich

Positive Aspekte der Ausbildung

Viele PJ-Studierende berichten von einer positiven Erfahrung in der Asklepios Klinik Lich. Besonders hervorgehoben werden die nette und hilfsbereite Art der ärztlichen Kollegen und des Pflegepersonals. Die Integration in das Team erfolgt schnell, und die hierarchischen Strukturen werden als relativ flach wahrgenommen. Dies ermöglicht es den Studierenden, Fragen an alle Mitarbeiter, vom Assistenzarzt bis zum Chefarzt, zu stellen.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Studierenden nicht nur mitlaufen und zusehen, sondern aktiv in den Klinikalltag eingebunden werden. Wer Engagement zeigt, wird gefördert und gefordert. Konstruktive Gespräche bei Problemen tragen dazu bei, dass die Studierenden viel lernen und mitnehmen.

Die Klinik bietet zudem einen Studientag pro Woche und ein inkludiertes Mittagessen für PJ-Studierende. Ein Blutentnahmedienst reduziert die Routineaufgaben wie Blutabnehmen auf ein Minimum, sodass mehr Zeit für andere Lerninhalte bleibt.

Inhalte und Schwerpunkte der Lehre

Die Lehre in Lich konzentriert sich auf das Basiswissen für das M3-Examen. Es werden Hinweise gegeben, worauf man sich am besten fokussieren sollte. Die Studierenden besprechen die Einteilung der Studientage untereinander und rotieren auch in die Notaufnahme.

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Möglichkeiten zur Weiterbildung und praktischen Erfahrung

Die Studierenden haben die Möglichkeit, in die Funktionsdiagnostik (Sono, Herzkatheterlabor) zu gehen und sind dort willkommen. Es gibt Fortbildungen in der Inneren Medizin, Chirurgie und Anästhesie, die jedoch aufgrund von Personalmangel manchmal ausfallen können.

Da es teilweise einen Blutentnahmedienst gibt, können sich die PJler auf Visiten konzentrieren und sogar ein bis zwei Patienten übernehmen, wenn sie möchten. Es gibt keine unangenehmen Abfragesituationen, und Fragen können jederzeit gestellt werden.

Dienstplanung und Arbeitszeiten

Im Tertial müssen die Studierenden vier Dienste an Wochenenden leisten, die jedoch mit einem zusätzlichen freien Tag ausgeglichen werden. In der Notaufnahme können sie relativ selbstständig arbeiten und viel lernen. Auf Station helfen sie bei den Briefen, sichten Labore und unterstützen bei den Tagesaufgaben.

Kritikpunkte und Herausforderungen

Einige PJ-Studierende bemängeln, dass die Personalsituation zeitweise angespannt sein kann. Coronabedingt konnten einige Fortbildungen nicht stattfinden. Auch die Routinetätigkeiten, wie Blutentnahmen und Viggos, bleiben oft an den PJlern hängen. Die Unterstützung durch die Stationssekretärinnen variiert je nach Station.

Fachärztliche Versorgung durch Frau Dr. Mehlhorn

Werdegang und Expertise

Frau Dr. Mehlhorn absolvierte nach ihrem Medizinstudium und der Promotion eine Weiterbildung in der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Gießen und Marburg. Vor ihrer Niederlassung war sie vier Jahre lang in der Vitos-Klinik Gießen in der Psychiatrischen Klinik tätig, wo sie sich auf die Behandlung von neurologisch-psychiatrischen Erkrankungen, insbesondere Depressionen und alterspsychiatrischen Erkrankungen, spezialisierte.

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Übernahme der Praxis von Dr. Roth

Frau Dr. Mehlhorn übernahm die neurologische/psychiatrische Praxis von Herrn Dr. Erhard Roth im Jahr 2018 und führt sie seitdem als neurologische Praxis fort.

Diagnostische Möglichkeiten

Die Praxis verfügt über moderne technische Mittel zur zuverlässigen Diagnose neurologischer Erkrankungen. Dazu gehören:

  • EMG-Messungen (Elektromyographie): Zur Diagnostik von Muskelerkrankungen und Lähmungen, die durch Nervenschädigungen bedingt sind.
  • Elektroneurographie (ENG): Zur Diagnostik von Nervenschäden.
  • Elektroenzephalographie (EEG): Zur Messung der Hirnströme, um beispielsweise eine Epilepsie-Erkrankung zu erkennen. Die Messung ist schmerzfrei.
  • Visuell evozierte Potentiale (VEP), somatosensibel evozierte Potentiale (SEP) sowie akustisch evozierte Potentiale: Zur Analyse körpereigener elektrischer Strömungen an der Hautoberfläche.
  • Ultraschalluntersuchung: Zur Darstellung von Blutgefäßen im Bereich des Halses und des Kopfes.

Verkehrsmedizinische Gutachten

Frau Dr. Mehlhorn erstellt auch verkehrsmedizinische Gutachten, die von den Führerscheinstellen in bestimmten Fällen verlangt werden, wenn Zweifel an der Fahrtauglichkeit bestehen. Sie verfügt über die Zusatzqualifikation „Verkehrsmedizinische Begutachtung“.

Hochtontherapie (HiToP)

Seit April 2024 bietet die Praxis die Behandlung im Rahmen einer Hochtontherapie (HiToP) an. Diese nicht-invasive und schmerzfreie Behandlung eignet sich besonders zur Behandlung und therapeutischen Ergänzung bei Neuropathien, Gelenkschmerzen etc.

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