Migräne ist eine komplexe neurologische Erkrankung, von der in Deutschland über 8 Millionen Menschen betroffen sind. Sie äußert sich durch wiederkehrende Kopfschmerzattacken, die oft von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet werden. Die Intensität der Schmerzen kann von leicht bis stark variieren und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen.
Migräne: Mehr als nur Kopfschmerzen
Migräne gehört zu den primären Kopfschmerzerkrankungen, was bedeutet, dass der Kopfschmerz selbst die Erkrankung ist und nicht durch eine andere Grunderkrankung verursacht wird. Es gibt verschiedene Formen von Migräne, die sich in ihren Symptomen und Auslösern unterscheiden.
Migräne mit und ohne Aura
Eine wichtige Unterscheidung ist die zwischen Migräne mit und ohne Aura. Bei einer Migräne mit Aura treten vor oder während der Kopfschmerzphase neurologische Symptome auf, die als Aura bezeichnet werden. Diese können visuelle Störungen wie Flimmern oder Gesichtsfeldausfälle, sensorische Störungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühle oder auch Sprachstörungen sein. In seltenen Fällen kann es auch zu motorischen Ausfällen oder Beeinträchtigungen des Hörsinns kommen. Bei einer Migräne ohne Aura fehlen diese Symptome.
Symptome und Ursachen
Häufig klagen Betroffene über einseitige Kopfschmerzattacken. Körperliche Aktivität verstärkt die Schmerzen. Die genauen Ursachen von Migräne sind noch nicht vollständig geklärt, aber es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen Faktoren und Umweltfaktoren eine Rolle spielt. Verschiedene Trigger können eine Migräneattacke auslösen, darunter Stress, Schlafmangel, bestimmte Nahrungsmittel und Getränke, Wetterveränderungen und hormonelle Schwankungen.
Robert Franz' Ansatz zur Migränelinderung
Robert Franz, bekannt für seine Empfehlungen zu natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln, bietet verschiedene Produkte an, die seiner Meinung nach bei der Linderung von Migräne helfen können. Zu diesen Produkten gehören OPC, Vitamin D3, Vitamin K2, Vitamin B12 und Schwarzkümmelöl. Es ist wichtig zu beachten, dass die Wirksamkeit dieser Produkte bei Migräne nicht durch umfassende wissenschaftliche Studien belegt ist und die Erfahrungen individuell variieren können. Es ist ratsam, vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln einen Arzt oder Apotheker zu konsultieren.
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OPC: Unterstützung der Durchblutung
OPC (Oligomere Proanthocyanidine) ist ein Extrakt aus den Kernen roter Weintrauben. Robert Franz empfiehlt OPC zur Förderung einer perfekten Durchblutung. Das neue OPC von Robert Franz ist ein Extrakt aus den Kernen der roten Weintrauben mit einem OPC-Gehalt von 65%. In jeder Kapsel sind die sekundären Pflanzenstoffe, wie Oligomere Proanthocyanidine, auch oligomere Procyanidine, kurz OPC genannt, enthalten. Die empfohlene Verzehrmenge liegt bei 1-2 Kapseln täglich mit genügend Flüssigkeit kurz nach der Mahlzeit.
Vitamin D3 und K2: Wichtige Nährstoffe für den Körper
Regelmäßige Aufenthalte im Freien bewirken normalerweise eine ausreichende Bildung von Vitamin D in der Haut. Einige Menschen haben aber zusätzlichen Bedarf. Vitamin D trägt zur Knochenstabilität und zum Zahnerhalt bei. Außerdem ist es wichtig für das Immunsystem. Robert Franz bietet Vitamin D3 in Tropfenform an. Er empfiehlt, das Vitamin D3 mindestens zehn Tage lang mit 40.000 Einheiten einzunehmen. Vitamin D3 trägt zur Erhaltung normaler Knochen, Zähne und Muskeln bei, trägt zur Erhaltung normaler Immunsystemfunktionen bei und trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei. Die empfohlene Verzehrmenge beträgt 1 Tropfen täglich. Vitamin K2 wird oft in Kombination mit Vitamin D3 eingenommen, da es eine wichtige Rolle bei der Calciumverwertung im Körper spielt. Robert Franz bietet auch Vitamin K2 in Tropfenform an. Die empfohlene Verzehrmenge beträgt 1 Tropfen täglich.
Vitamin B12: Gegen Schwindel
Speziell in Bezug auf auftretenden Schwindel, kann Vitamin B12 Abhilfe schaffen. Robert Franz empfiehlt, Vitamin B12 in den ersten vier Monaten täglich zweimal (Kapselform) einzunehmen.
Schwarzkümmelöl: Eine traditionelle Ergänzung
Das Schwarzkümmelöl würde er täglich mit einem Esslöffel einnehmen.
MSM: Erfahrungen von Anwendern
MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine organische Schwefelverbindung, die in Kapsel- oder Pulverform erhältlich ist. MSM Kapseln für Menschen - 360 KapselnMSM Kapseln 360 Kapsel = 214,2 g Inhaltsstoffe: Methylsulfonylmethan (MSM), Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle)Dieses Robert Franz Produkt enthält 99% reines Methylsulfonylmethan (MSM). Hinweis/Dosierung: 1 x täglich 1 Kapsel mit etwas Flüssigkeit einnehmen. Pro Tagesverzehr (1 Kapsel)%NRVMethylsulfonylmethan (MSM)500 mg- Prozentanteil der empfohlenen Tagesdosis. Manche Anwender berichten von positiven Erfahrungen mit MSM bei der Linderung von Migräne und Arthroseschmerzen. Eine Kundin schreibt beispielsweise: "Seit vielen Jahren nutze ich das MSM Pulver von Robert Franz und nehme es täglich. Seit dem ist die Migräne erträglicher und auch die Arthroseschmerzen sind weniger."
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Wichtige Hinweise zur Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln
Es ist wichtig zu beachten, dass die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht überschritten werden sollte. Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Nach dem Öffnen sollten die Produkte im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Die Bedeutung von Vitamin D
Über Vitamin D wird viel und mitunter kontrovers diskutiert. Insbesondere einige Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln treiben die Debatte um eine angeblich notwendige zusätzliche Einnahme von Vitamin D-Präparaten voran. Es wird immer wieder mit den neuesten Studien und Ernährungsempfehlungen von Fachgesellschaften unabhängig und frei von Verkaufsinteressen auseinandergesetzt und unsere Artikel und Empfehlungen angepasst, wenn dies im Interesse einer verbraucherorientierten und anbieterunabhängigen Information erforderlich ist. Beständig suggeriert die Werbung, dass es der Mehrheit der Bevölkerung einen gesundheitlichen Vorteil bringt, Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D einzunehmen. Aus diesem Grund konsumieren viele Menschen diese, ohne jemals zuvor ihren Blutserumspiegel überprüft haben zu lassen.
Folgende Gesundheitsaussagen sind auf Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmitteln (und auf angereicherten Lebensmitteln) erlaubt, sofern sie mindestens 0,75 Mikrogramm pro Tagesdosis (NEM) oder 0,75 Mikrogramm pro 100 Gramm (flüssige Lebensmittel 0,375 Mikrogramm pro Tag pro 100 Milliliter) Vitamin D enthalten:
- trägt zu einer normalen Aufnahme/Verwertung von Calcium und Phosphor bei
- trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei
- trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
- trägt zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion bei
- trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei
- trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
- hat eine Funktion bei der Zellteilung
- wird für ein gesundes Wachstum und eine gesunde Entwicklung der Knochen bei Kindern benötigt
- trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei Kindern bei
- trägt dazu bei, die durch posturale Instabilität und Muskelschwäche bedingte Sturzgefahr zu verringern.
Rizin-Intoxikation: Seltene, aber ernstzunehmende Gefahr
Das hochgiftige Glykoprotein Rizin stammt aus den Samen von Ricinus communis. Die Pflanze war ursprünglich im tropischen Afrika endemisch, wird jedoch inzwischen weltweit in großen Mengen in tropischen und gemäßigten Klimazonen zur Gewinnung von Rizinusöl angebaut. Alle Teile der Pflanze sind stark immunogen und giftig, wobei das Toxin Rizin vornehmlich in den Samen konzentriert ist. Zur Rizin-Intoxikation kann es durch versehentliche oder beabsichtigte Aufnahme von Rizin oder Bestandteilen der Rizinuspflanze kommen. Rizin-Intoxikationen sind in Deutschland äußerst selten. Ein Verdacht auf Vorliegen einer Rizin-Intoxikation wird erfahrungsgemäß nur bei Vorliegen entsprechender Ersthinweise (z.B. Suizid, Drohbrief, vor-Ort-Detektion) geäußert.
Aufnahme und Wirkung von Rizin
Die Aufnahme des Toxins kann im Wesentlichen über vier unterschiedliche Routen erfolgen: oral, parenteral, inhalativ oder dermal. Die häufigsten Rizin-Intoxikationen beim Menschen treten infolge des Verzehrs der Rizinus-Samen in suizidaler Absicht auf. Auch die versehentliche Aufnahme von Rizinus-Samen durch Kinder ist beschrieben, da Rizinus-Samen z.B. in Schmuckstücken verarbeitet sind, Nüssen ähneln und eine auffällige Marmorierung besitzen. Die Wirkung des Rizins ist nach oraler Aufnahme unter anderem vom Grad des Zerkauens, vom Mageninhalt sowie vom ggf. nachfolgenden Erbrechen der Samen abhängig.
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Symptome und Diagnose
Die Latenzzeit ist abhängig von der Art und Dauer der Intoxikation sowie der applizierten Dosis des Rizins. Die Zeit von der Exposition bis zum Auftreten von Symptomen kann von wenigen Stunden bis zu zwei Tagen reichen. Initial werden sofortige starke Schmerzen an der Eintrittsstelle berichtet, weitere Symptome, u.U. auch Fieber und Erbrechen, können innerhalb von 24 Stunden auftreten.
Um einen Verdacht auf eine Rizin-Intoxikation zu bestätigen oder auszuräumen bzw. Innerhalb der ersten 48 Stunden ist Rizin am wahrscheinlichsten im Körper nachweisbar.
Therapie und Prophylaxe
Die Therapie nach Intoxikationen mit Rizin erfolgt in erster Linie symptomatisch. Wegen der Wasserlöslichkeit und der hepatischen Metabolisierung stellen extrakorporale Verfahren zur Giftentfernung (z.B. Als allgemeine Expositionsprophylaxe gilt immer, den direkten Kontakt mit Pflanzenteilen von Ricinus communis zu vermeiden.