Migräne ist mehr als nur ein starker Kopfschmerz. Sie ist eine komplexe neurologische Erkrankung, die oft von weiteren Symptomen begleitet wird. In manchen Fällen treten gleichzeitig Magenschmerzen und erhöhte Temperatur auf. Dieser Artikel beleuchtet die möglichen Ursachen und Zusammenhänge dieser Beschwerden.
Migräne: Ursachen und Formen
Die genauen Ursachen der Migräne sind noch nicht vollständig geklärt. Man vermutet eine genetische Veranlagung, da Migräne oft familiär gehäuft auftritt. Diese genetische Neigung scheint im Zusammenspiel mit verschiedenen inneren oder äußeren Faktoren (Triggern) zu Migräne-Attacken zu führen.
Genetische Veranlagung
Migräne ist vererbbar und kann innerhalb einer Familie weitergegeben werden. Nach Expertenmeinung liegt Migräne eine polygenetische Veranlagung zugrunde, bei der Veränderungen (Mutationen) in mehreren Genen das Migränerisiko erhöhen. Manche dieser Gene sind an der Regulierung der neurologischen Schaltungen im Gehirn beteiligt, andere werden mit oxidativem Stress in Verbindung gebracht. Über welche biologischen Mechanismen diese Genmutationen genau eine Migräne begünstigen, ist bislang aber noch nicht geklärt.
Auslöser (Trigger)
Verschiedene Trigger können bei entsprechender genetischer Veranlagung eine Migräne-Attacke auslösen. Welche Faktoren im Einzelfall einen Anfall „triggern“, ist individuell verschieden. Einige Beispiele sind:
- Stress: Ein häufiger Auslöser ist Stress im privaten oder beruflichen Umfeld.
- Veränderungen im Schlaf-Wach-Rhythmus: Betroffen sind oft Menschen, die im Schichtdienst arbeiten.
- Reizüberflutung: Wenn das Gehirn zu viele Eindrücke gleichzeitig verarbeiten muss, entsteht ebenfalls Stress.
- Wetter/Wetterwechsel: Viele Betroffene reagieren empfindlich auf schwülwarme Gewitterluft, starken Sturm, Föhnwetter oder sehr helles Licht an einem wolkenlosen Tag. Bei manchen wiederum löst Kälte Migräne-Attacken aus.
- Tyraminhaltige Lebensmittel: Bei einigen Produkten wie Bananen oder bestimmten Käsesorten hat man Tyramin im Verdacht. Das ist ein Abbauprodukt von Eiweißbausteinen (Aminosäuren), das unter anderem die Ausschüttung des Botenstoffes Noradrenalin anregt. Dieser wirkt stark gefäßverengend - auch lokal im Gehirn. Dies könnte der Grund für eine Migräne-Attacke nach dem Genuss von tyraminhaltigen Lebensmitteln sein.
- Unregelmäßige Mahlzeiten: Häufig setzen Migräne-Anfälle ein, wenn man zu wenig gegessen hat (Unterzuckerung).
- Hormonelle Veränderungen: Geschlechtshormone haben einen starken Einfluss auf Migräne. So sind im Kindesalter Mädchen und Jungen noch etwa gleich häufig betroffen. Mit der Pubertät verschiebt sich das Verhältnis: Frauen leiden deutlich häufiger an Migräne als Männer. Vielfach steht die Migräne in Zusammenhang mit der Menstruation. So löst der Abfall des Östrogenspiegels vor der Regelblutung bei manchen Frauen eine Migräne-Attacke aus. Darüber hinaus können hormonelle Verhütungsmittel („Pille“) ebenfalls Migräne verursachen. Deshalb heißt diese Form auch „hormonelle Migräne“.
Formen der Migräne
Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft (International Headache Society, IHS) unterscheidet verschiedene Arten von Migräne. Dazu gehören:
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Migräne ohne Aura, mit drei Unterformen:
- Rein menstruelle Migräne ohne Aura
- Menstruationsassoziierte Migräne ohne Aura
- Nicht-menstruelle Migräne ohne Aura
Migräne mit Aura, mit verschiedenen Unterformen:
- Migräne mit typischer Aura (Unterformen: Typische Aura mit Kopfschmerzen, typische Aura ohne Kopfschmerzen)
- Migräne mit Hirnstammaura (früher: basiläre Migräne)
- Hemiplegische Migräne
- Retinale Migräne
- Rein menstruelle Migräne mit Aura
- Menstruationsassoziierte Migräne mit Aura
- Nicht-menstruelle Migräne mit Aura
Chronische Migräne
Migränekomplikationen, zum Beispiel:
- Status migraenosus
- Migränöser Infarkt
- Epileptischer Anfall, durch Aura getriggert
Wahrscheinliche Migräne mit oder ohne Aura
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Episodische Syndrome, die mit einer Migräne einhergehen können, zum Beispiel:
- Wiederkehrende Magen-Darm-Störungen (z. B. abdominelle Migräne)
- Vestibuläre Migräne
Stille Migräne
Die Hauptformen sind Migräne ohne Aura und Migräne mit Aura. Betroffene müssen nicht immer an der gleichen Form von Migräne leiden.
Migräne ohne Aura
Die Migräne ohne Aura ist die häufigste Form von Migräne. Typisch sind anfallsartig auftretende, einseitige, pulsierende Kopfschmerzen von mittlerer bis starker Intensität. Sie verstärken sich durch körperliche Routineaktivitäten (z. B. Gehen, Treppensteigen) und halten vier (bei Kindern und Jugendlichen zwei) bis 72 Stunden an. Begleitet werden sie von Übelkeit und/oder Licht- und Lärmempfindlichkeit.
Bei manchen Frauen treten Migräne-Attacken im Zusammenhang mit der Menstruation auf. Das erlaubt die Unterscheidung von Unterformen der Erkrankung:
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- Rein menstruelle Migräne ohne Aura: Die Migräne-Attacken treten ausschließlich zwei Tage vor bis drei Tage nach dem Einsetzen der Regelblutung auf, und zwar in mindestens zwei von drei Menstruationszyklen. Der restliche Zyklus ist stets migränefrei.
- Menstruationsassoziierte Migräne ohne Aura: Auch hier treten die Migräne-Attacken in mindestens zwei von drei Zyklen im Zeitfenster zwei Tage vor bis zwei Tage nach Menstruationsbeginn auf - zusätzlich kann die Migräne aber auch zu einem anderen Zeitpunkt im Zyklus auftreten.
- Nicht-menstruelle Migräne ohne Aura: Migräne-Attacken, welche die Kriterien der „Migräne ohne Aura“ erfüllen, aber weder die Kriterien der rein menstruellen noch der menstruationsassoziierten Migräne ohne Aura, werden als nicht-menstruelle Migräne ohne Aura bezeichnet.
Migräne mit Aura
Die Migräne mit Aura ist seltener als die Migräne ohne Aura. Die Aura bezeichnet neurologische Symptome, die der Kopfschmerzphase vorausgehen oder zusammen mit dieser auftreten können. Die Symptome der Aura setzen schleichend ein und zeigen sich auf einer Kopfseite. Sie können Lichtblitze, Flimmern, Sehen von gezackten Linien, Gesichtsfeldausfall, Sprachstörungen, Missempfindungen, unvollständige Lähmungen und Schwindel umfassen. Sie sind vorübergehend und verursachen keine bleibenden Schäden.
Symptome der Hirnstammaura können sein:
- Sprechstörung (Dysarthrie)
- Schwindel (keine Benommenheit!)
- Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Hörminderung
- Doppelbilder (kein Verschwommensehen!)
- Störung der Bewegungskoordination (Ataxie)
- Bewusstseinsstörung
Ebenfalls eine Form von „Migräne mit Aura“ ist die hemiplegische Migräne (auch „komplizierte Migräne“ genannt). Charakteristisch ist hier eine motorische Schwäche. Zusätzlich treten Symptome im Bereich des Sehens, der Sensibilität und/oder der Sprache bzw. des Sprechens auf.
Die retinale Migräne (Netzhautmigräne) ist selten. Sie ist gekennzeichnet durch wiederholte Anfälle von einseitigen Sehstörungen wie Flimmern vor den Augen, Gesichtsfeldausfall (Skotom) oder - ganz selten - vorübergehender Blindheit.
Chronische Migräne
Wer an mindestens 15 Tagen pro Monat, und das über mehr als drei Monate hinweg, an Kopfschmerzen leidet, die an mindestens acht Tagen die Kriterien von Migränekopfschmerzen erfüllen, ist von chronischer Migräne betroffen. Sie kann sich aus einer Migräne ohne Aura und/oder einer Migräne mit Aura entwickeln.
Migränekomplikationen
Der Status migraenosus (Status migränosus) ist eine Migränekomplikation, die sowohl bei einer Migräne mit Aura als auch bei einer Migräne ohne Aura auftreten kann. Die Betroffenen erleiden eine Migräne-Attacke, die länger als 72 Stunden anhält und bei der die Kopfschmerzen und/oder die damit verbundenen Symptome sie stark beeinträchtigen.
Eine weitere mögliche Komplikation der Migräne mit Aura ist ein epileptischer Anfall, der während oder innerhalb einer Stunde nach einer Migräne-Attacke mit Aura auftritt. Manchmal wird diese seltene Migränekomplikation auch Migralepsie genannt.
Wiederkehrende Magen-Darm-Störungen
Wiederkehrende Magen-Darm-Störungen (rezidivierende gastrointestinale Störungen) sind eine weitere Form von Migräne. Die Betroffenen haben immer wieder Attacken von Bauchschmerzen und/oder Bauchbeschwerden und/oder Übelkeit und/oder Erbrechen. Diese Attacken treten unregelmäßig, chronisch oder in absehbaren Zeitabständen auf und können mit einer Migräne in Verbindung stehen. Eine Unterform ist die abdominelle Migräne, die vorwiegend Kinder betrifft.
Vestibuläre Migräne
Bei dieser Migräneform ist der Vestibularapparat betroffen, also das im Innenohr liegende Gleichgewichtsorgan. Menschen mit vestibulärer Migräne leiden unter mittlerem bis starkem Schwindel, der zwischen fünf Minuten und 72 Stunden anhält.
Magenschmerzen: Ursachen und Zusammenhänge mit Migräne
Magenschmerzen können vielfältige Ursachen haben. Neben direkten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts können sie auch im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen, wie beispielsweise Migräne, auftreten.
Magen-Darm-Beschwerden bei Migräne
Viele Migränepatientinnen und -patienten berichten über begleitende Magen-Darm-Beschwerden während ihrer Attacken. Tatsächlich leiden bis zu 80 Prozent der Migränepatienten unter Symptomen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall.
Die genauen neurobiologischen Abläufe, die zu Übelkeit und Erbrechen führen, sind komplex. Während einer Migräne-Attacke kommt es oft zu einer verzögerten Magenentleerung und zu Darmträgheit. Diese gestörte Magen-Darm-Aktivität trägt zur Übelkeit bei: Der Körper fühlt sich „vergiftet“ und reagiert mit Brechreiz. Gleichzeitig werden oral (über den Mund) eingenommene Schmerzmittel schlechter aufgenommen, weil sich der Weitertransport in den Darm verzögert.
Neben der Übelkeit wird bei bis zu 82 von 100 Betroffenen zudem jener Teil des Nervensystems aktiviert, der eigentlich für Ruhe und Erholung sorgt (Parasympathikus). Er hilft dem Körper dabei, sich zu entspannen, regelt z.B. den Speichelfluss oder das Augentränen.
Darm-Hirn-Achse
Neuere Forschungen legen nahe, dass unser Verdauungssystem und unser Gehirn in ständiger Kommunikation miteinander stehen und sich gegenseitig beeinflussen können. Diese enge und komplexe Zusammenspiel wird als Darm-Hirn-Achse bezeichnet. Der Vagusnerv überträgt über Botenstoffe wie Serotonin direkte Signale zwischen Gehirn und Verdauungstrakt. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Störungen in diesem Kommunikationssystem sowohl zu Kopf- und Bauchschmerzen führen als auch neurologische Erkrankungen wie Migräne beeinflussen können.
Entzündliche Prozesse im Magen-Darm-Trakt könnten eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Migräne spielen. Chronische Entzündungen im Verdauungstrakt wie Morbus Crohn, Zöliakie oder Infektionen mit Helicobacter pylori können Entzündungsmediatoren freisetzen, die ins Blut gelangen und die Blut-Hirn-Schranke überwinden können.
Ein weiterer Zusammenhang zwischen Magen-Darm-Beschwerden und Kopfschmerzen könnte ein Nährstoffmangel sein. Insbesondere B-Vitamine (Vitamin B2 und B12) und Omega-3-Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle. Auch das Reizdarmsyndrom (RDS) wird häufig bei Migränepatienten beobachtet.
Stress aktiviert das sympathische Nervensystem und kann sowohl zu Kopfschmerzen als auch zu Verdauungsproblemen führen. Auch hormonelle Veränderungen spielen eine wichtige Rolle, vor allem bei Frauen. Östrogenschwankungen während des Menstruationszyklus können nicht nur Migräneattacken auslösen, sondern auch die Magen-Darm-Motilität beeinflussen und zu Symptomen wie Blähungen, Verstopfung oder Durchfall führen.
Abdominelle Migräne
Die Bauchmigräne (abdominale Migräne) ist eine spezielle Form der Migräne, bei der die Bauchschmerzen im Vordergrund stehen, während die Kopfschmerzen fehlen oder nur leicht ausgeprägt sein können. Diese Form der Migräne betrifft vor allem Kinder, kann aber auch bei Erwachsenen auftreten.
Eine abdominelle Migräne geht typischerweise mit plötzlich auftretenden Bauchschmerzen einher. Doch auch weitere Symptome begleiten eine Bauchmigräne, zum Beispiel:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Appetitlosigkeit
- Blässe (manchmal auch Gesichtsröte)
- dunkle Augenringe
- Lichtscheue
Erhöhte Temperatur: Ursachen und Differentialdiagnosen
Eine erhöhte Temperatur, auch Fieber genannt, ist ein Symptom, das auf eine Vielzahl von Erkrankungen hindeuten kann. Die normale Körperkerntemperatur liegt beim Menschen bei etwa 37 Grad Celsius. Von Fieber spricht man ab einer rektal (im After) gemessenen Temperatur von über 38,0 Grad Celsius, zwischen 37,5 und 38 Grad Celsius spricht man von erhöhter oder subfebriler Temperatur.
Ursachen für Fieber
Fieber wird durch Botenstoffe des Immunsystems ausgelöst, die produziert werden, wenn der Körper mit Entzündungen zu kämpfen hat. Meistens setzt sich der Körper dann mit Infektionserregern wie Viren, Bakterien und Pilzen auseinander, seltener stecken Verletzungen, Autoimmunerkrankungen oder Tumoren dahinter.
Viele entzündliche Erkrankungen im Bauchbereich sind mit Fieber verbunden - von der banalen infektiösen Durchfallerkrankung bis zur akut lebensbedrohlichen Bauchfellentzündung (Peritonitis).
Differentialdiagnosen bei Migräne, Magenschmerzen und erhöhter Temperatur
Wenn Migräne, Magenschmerzen und erhöhte Temperatur gleichzeitig auftreten, sind verschiedene Differentialdiagnosen in Betracht zu ziehen:
- Infektionen: Eine virale oder bakterielle Infektion kann sowohl Kopfschmerzen, Magenschmerzen als auch Fieber verursachen.
- Meningitis (Hirnhautentzündung): Zu Beginn der Erkrankung können grippeähnliche Beschwerden auftreten wie Schwächegefühl und Fieber. Kurz darauf kommen hohes Fieber und starke Kopfschmerzen hinzu. Im fortgeschrittenen Stadium entwickelt sich eine ausgeprägte Nackensteifigkeit.
- Grippaler Infekt: Ein grippaler Infekt ist eine Infektion der oberen Atemwege, die mit Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen einhergehen kann.
- Bauchfellentzündung (Peritonitis): Viele entzündliche Erkrankungen im Bauchbereich sind mit Fieber verbunden. In der Regel bestehen gleichzeitig Schmerzen, deren Lokalisation und Ausdehnung Rückschlüsse auf die Ursache zulassen.
- Weitere Erkrankungen: Selten stecken Verletzungen, Autoimmunerkrankungen oder Tumoren hinter den Symptomen.
Diagnostik und Behandlung
Bei gleichzeitigen Beschwerden von starker Migräne, Magenschmerzen und erhöhter Temperatur ist eine ärztliche Abklärung notwendig. Der Arzt oder die Ärztin wird eine Anamnese erheben, eine körperliche Untersuchung durchführen und gegebenenfalls weitere diagnostische Maßnahmen einleiten.
Diagnostische Maßnahmen
- Anamnese: Erhebung der Krankheitsgeschichte, einschließlich der genauen Beschreibung der Symptome, des zeitlichen Verlaufs und möglicher Auslöser.
- Körperliche Untersuchung: Untersuchung des Allgemeinzustands, der Körpertemperatur, des Herz-Kreislauf-Systems, des Nervensystems und des Abdomens.
- Laboruntersuchungen: Blutbild, Entzündungswerte (CRP, Blutsenkung), Urinuntersuchung, Stuhluntersuchung.
- Bildgebende Verfahren: In manchen Fällen sind bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall oder MRT erforderlich, um die Ursache der Beschwerden zu finden.
- Hirnstrommessung (EEG) oder eine Magnetresonanz-Tomographie (MRT).
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache der Beschwerden.
- Migräne: Akutmedikation mit Triptanen oder Schmerzmitteln (Ibuprofen, Acetylsalicylsäure, Paracetamol), Antiemetika bei Übelkeit und Erbrechen. Vorbeugende Maßnahmen wie Stressmanagement, Entspannungsverfahren, regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus und Vermeidung von Triggern.
- Infektionen: Behandlung mit Antibiotika bei bakteriellen Infektionen, symptomatische Behandlung bei viralen Infektionen (Fiebersenker, Schmerzmittel, Bettruhe).
- Magen-Darm-Beschwerden: Anpassung der Ernährung, Vermeidung von Auslösern, Medikamente zur Linderung der Symptome (z.B. Protonenpumpenhemmer bei Sodbrennen, Loperamid bei Durchfall).
- Fieber: Fiebersenkende Maßnahmen (Paracetamol, Ibuprofen, Wadenwickel), ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Medikamentöse Behandlung bei Migräne
- Akutmedikation:
- Triptane (z.B. Sumatriptan)
- Schmerzmittel (Ibuprofen, Acetylsalicylsäure, Paracetamol)
- Antiemetika (z.B. Metoclopramid) bei Übelkeit
- Vorbeugende Medikamente:
- Betablocker (z.B. Metoprolol)
- Kalziumantagonisten
- Bei Sodbrennen und Magenschmerzen:
- Protonenpumpenhemmer (z.B. Omeprazol)
- H2-Blocker (z.B. Ranitidin)
- Bei akutem Durchfall:
- Loperamid
Hausmittel und alternative Therapien
- Pfefferminzöl: Kann bei Kopfschmerzen auf Stirn und Schläfen einmassiert werden.
- Wadenwickel: Bei Fieber können Wadenwickel zur Kühlung beitragen.
- Entspannungsverfahren: Stressmanagement, progressive Muskelentspannung, Yoga können helfen, Migräne und Magen-Darm-Beschwerden zu lindern.
- Probiotika: Können sich positiv auf die Darmflora auswirken.
- Ausgewogene Ernährung: Ballaststoffreiche Ernährung, Vermeidung von Histamin-reichen Produkten.
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