Die neurologische Klinik im Klinikum Emden stellt die einzige Krankenhaus-Neurologie in Ostfriesland dar. Sie behandelt alle akuten und chronischen Erkrankungen des Nervensystems. Das Klinikum Emden - Hans-Susemihl-Krankenhaus gGmbH ermöglicht Medizinstudierenden, das Praktische Jahr (PJ) zu absolvieren. ANEVITA steht für die Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbH. Dazu gehören die Ubbo-Emmius-Kliniken in Aurich und Norden und das Klinikum Emden. A = Aurich • N = Norden • E = Emden • Vita = Lebenskraft. Gemeinsam sichern wir die stationäre medizinische Versorgung für den Landkreis Aurich und die Stadt Emden. Als Patient können Sie sich auf unsere Expertise verlassen. Mit der Unterstützung modernster Medizintechnik ermöglichen wir Ihnen eine optimale Behandlung in einer freundlichen Umgebung. Gleichzeitig ist uns die Ausbildung des medizinischen Nachwuchses wichtig. Enge Verbindungen bestehen zu den Medizinischen Hochschulen in Oldenburg und Hannover. Das Klinikum Emden ist Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover, die UEK ist Lehrkrankenhaus der European Medical School Oldenburg-Groningen. Darüber hinaus gibt es an den beiden Kliniken Pflegeschulen zur Ausbildung von Pflegefachkräften. Die Kliniken Aurich, Norden und Emden sichern im Verbund die medizinische Grund- und Regelversorgung in der Region Ostfriesland. Der Bau der neuen Zentralklinik in Uthwerdum ist aktuell das größte Krankenhausprojekt in Niedersachsen und wichtige Meilensteine des Projekts wurden erreicht.
Schwerpunkte der Neurologischen Klinik Emden
Die neurologische Klinik im Klinikum Emden deckt ein breites Spektrum an neurologischen Erkrankungen ab. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Behandlung von Schlaganfallpatienten auf der speziell ausgestatteten Stroke Unit. Die modernen Verfahren der Akutbehandlung werden vorgehalten. In schweren Fällen werden neurologische Notfallerkrankungen auf der interdisziplinären Intensivstation versorgt.
Neben der Akutversorgung von Schlaganfällen und Epilepsie bestehen weitere Behandlungsfelder:
- Multiple Sklerose
- Bewegungsstörungen (insbesondere M. Parkinson)
- Erkrankungen des peripheren Nervensystems
- Erkrankungen der Muskulatur
- Demenz
- Bandscheibenchirurgie
Die Klinik verfügt über alle apparativen Möglichkeiten der nicht-invasiven Abklärung. Spezielle Geräte gestatten eine eingehende Analyse des Bewegungsapparates.
Behandlung von Anfallserkrankungen
Ein Schwerpunkt besteht in der Behandlung von Anfallserkrankungen. Bei Epilepsie handelt es sich nicht um eine einheitliche Erkrankung. Schwerpunkt der Abteilung sind deshalb die Akutversorgung der Patienten bei Anfällen, die Ursachendiagnose und die darauf aufbauende individuelle Therapie.
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Behandlung von Bewegungsstörungen
Die Behandlung von Bewegungsstörungen, insbesondere M. Parkinson, sowie deren Diagnostik und Differentialdiagnostik, bildet einen der Hauptschwerpunkte der Klinik. Morbus Parkinson bedeutet einen langsamen Verlust von Nervenzellen im Gehirn. Die Folge sind steife Gelenke, verlangsamte Bewegung und Zittern. Diese und andere Bewegungstörungen werden in der Neurologie behandelt.
Behandlung von Multipler Sklerose
Ein Schwerpunkt sind autoimmunologische Erkrankungen des Nervensystems, im speziellen die Multiple Sklerose. Bei der Multiplen Sklerose werden durch eine chronische Entzündung des Nervensystems Nervenzellen angegriffen, was z. B. zu Bewegungsstörungen führen kann. Heutzutage ist die Multiple Sklerose durch eine Reihe von Medikamenten gut behandelbar.
Behandlung von Demenz
Klinischer Schwerpunkt für Diagnostik und Therapie neurologischer Alterserkrankungen (vaskuläre, degenerative Krankheiten) wie M. Parkinson und M. Demenz bezeichnet die Beeinträchtigung bis hin zum Verlust des Gedächtnisses und der Denkleistung. Wichtig für die Behandlung der Demenz ist eine gründliche Diagnose und Differenzialdiagnose.
Behandlung von Neuropathien
Neuropathien sind Erkrankungen des peripheren Nervensystems, die nicht durch Verletzungen hervorgerufen werden und Symptome von Schmerzen bis Muskelschwäche oder gar Lähmung hervorrufen können. Auch sonstige Muskelerkrankungen werden im Klinikum Emden behandelt.
Stroke Unit
In einem fächerübergreifend besetzten Team werden rund um die Uhr Diagnose- und Therapiemöglichkeiten vorgehalten, um Patienten mit Schlaganfall optimal versorgen zu können.
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Diagnostische Möglichkeiten
Die Basis neurologischer Therapien ist die richtige Diagnose. Dafür stehen am Klinikum Emden diverse Untersuchungsmethoden zur Verfügung. U.a. Eine umfassende neurophysiologische Diagnostik-Einheit ermöglicht die Analyse von Lähmungserscheinungen, die aufgrund von Erkrankungen des peripheren oder zentralen entstehen. Alle apparativen Möglichkeiten der nicht-invasiven Abklärung sind vorhanden.
Ambulante Sprechstunden und Spezialisierungen
Es gibt eine ambulante Botox-Sprechstunde und die allgemeine ambulante neurologische Sprechstunde. Für MS, Spastik, Epilepsie (Dr. Klugkist), neurologische Gefäßerkrankungen, M.Parkinson, Dystonie (Botox). Privatsprechstunde Prof. Dr. Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw. § 31a Abs. Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw. § 31a Abs. Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw. § 31a Abs. Spezialsprechstunde für Multiple Sklerose, M. Parkinson, spez. Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw. § 31a Abs. Prvatsprechstunde Prof. Dr.
Seit April 2006 besteht am Klinikum Emden eine Neurochirurgische Praxis. Sie wurde von Dr. med. Joachim Janus gegründet. Im Juli 2007 trat Dr. med. Werner Pinz in die Praxis ein, diese war dann zeitweilig Bestandteil des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) am Klinikum Emden. Seither besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den Neurochirurgen und dem Neurologen Dr. med. U. Die Neurochirurgische Gemeinschaftspraxis von Dr. Janus und Dr. Pinz wurde im August 2015 erweitert. Mit dem Eintritt von Dr. med. Unsere ambulante Sprechstunde findet ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung statt. Sollte eine operative Behandlung von Bandscheibenerkrankungen an Hals- oder Lendenwirbelsäule unumgänglich sein, so besteht die Möglichkeit der stationären Aufnahme im Klinikum, wo dann die erforderlichen Operationen durchgeführt werden. Nach Abschluss der stationären Behandlung erfolgt die ambulante Nachsorge wiederum durch die Praxis. Liebe Patientin, lieber Patient, Wir begrüßen Sie herzlich auf unserer Homepage hier finden SIe aktuelle Informationen rund um unsere Praxis. Ihr Team der Praxis Dr. Grupe Wichtige Neuigkeiten:
NEU: Kopfschmerztherapie mit "Botox" (Botulinumtoxin)! medizinisch/kosmetische Anwendungen mit "Botox" (Botulinumtoxin)! Die Behandlung ist sinnvoll bei chronischen Spannungskopfschmerzen, chronischen Muskelverspannungen im Halsbereich und bei Migräne. Bitte erkundigen Sie sich bei uns nach dieser individuellen Gesundheitsleistung. Die Kosten richten sich nach dem Umfang der Behandlung (Injektionsschema und Botoxeinheiten). Bei bestimmten Migräneformen werden die Kosten für das rezeptierte Medikament von der Krankenkasse übernommen. Neu: medizinisch/kosmetische Anwendungen mit "Botox" (Botulinumtoxin)
- Faltentherapie: Zornesfalte, horizontale Stirnfalten, Krähenfüße, Bunnylines, Marionettenfalten
- weitere kosmetische Anwendung: Lippen (lip flip, gummy smile), Augenbrauenlift, Platysmabehandlung, Kinnbehandlung (chin dimpling)
- Hyperhidrose: Handflächen und Achselhöhlen mit verstärktem pathologischem Schwitzen (in Einzelfällen Übernahme der Medikamentenkosten durch die Krankenkasse)
- Bruxismus: nächtliches Zähneknirschen (Masseter)
Fragen Sie bitte nach einem individuellen Angebot/ Beratungstermin.
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Allgemeine Informationen zur offenen Sprechstunde: Auf Veranlassung des Bundesgesundheitsministeriums und der Kassenärztlichen Vereinigung wird ab sofort eine offene Sprechstunde angeboten. Diese findet jeden Freitag von 8-13 Uhr statt. Die Wartezeiten richten sich nach dem Patientenaufkommen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass nur eine begrenzte Anzahl von Patienten angenommen werden kann. Reguläre/geplante Termine werden weiterhin angeboten.
Das Praktische Jahr (PJ) in der Neurologie Emden
Das Klinikum Emden bietet Medizinstudierenden die Möglichkeit, das Praktische Jahr in der Neurologie zu absolvieren. Die Bewerbung verlief über das PJ-Portal reibungslos. Das Klinikum meldete sich ca. fünf Wochen vor Beginn zur Klärung etwaiger Formalitäten.
Ablauf des PJ-Tertials
Der erste Tag begann um 9:30 Uhr. Alle neuen PJlerinnen und die PJ-Beauftragten haben sich getroffen und sich erst einmal vorgestellt. Wir bekamen eine komplette Rundführung durch das Klinikum mit Halt an allen wichtigen Stationen wie Kleiderausgabe, Caféteria, Personalabteilung, dem zuständigen Büro für die Parkkarte und für die Essenskarte. Am Ende wurden wir auf die jeweiligen Stationen gebracht. Fast alle Studentinnen treffen sich jeden Morgen beim Frühstück in der Caféteria. Das Frühstück ist sehr lecker und hat viel Auswahl. Die Morgenbesprechung ist um 8:15 Uhr. Es gibt drei Stationen, auf denen Patientinnen aus der Neurologie liegen. Außerdem gibt es eine große Stroke-Unit. Und dann natürlich die ZPA (Zentrale Patientenaufnahme). Weiterhin gibt es die Neurologische Funktionsdiagnostik, eine ambulante Botox-Sprechstunde und die allgemeine ambulante neurologische Sprechstunde. Es gibt also viele Möglichkeiten, wo man hingehen und etwas lernen kann. Generell ist es so wie immer: Bei den einen Ärzten und Ärztinnen lernt man mehr, bei den anderen weniger. Es gibt stressigere Phasen für die Assistenzärztinnen und weniger stressigere Phasen. Und manchmal kommt man einfach mit dem/der einen besser zurecht als mit dem/der anderen. Insgesamt sind die Kolleg_innen aber alle sehr freundlich, aufgeschlossen und interessiert.
Dienstbeginn war um 8.15 Uhr mit Früh- und Röntgenbesprechung, die meist sehr lehrreich waren. Im Anschluss folgten Visite und weitere sich üblicherweise ergebende Tätigkeiten auf Station bis mittags.
Tätigkeiten der PJ-Studierenden
Im Prinzip hatte man die Möglichkeit, alle Tätigkeiten, die der Stationsarzt durchführt, von der Anamnese und Untersuchung über Verlaufsbeobachtung und Differentialdiagnostik bis zu Lumbalpunktionen, eigenständig erfüllen zu können.
Zu den typischen Tätigkeiten gehörten:
- Bei der Visite dabei sein (manchmal wurde ich auch abgefragt, was aber nie negativ war)
- Die Visite dokumentieren
- Patient_innen aufnehmen (mit vollständiger Anamnese und Untersuchung)
- Patienten vorstellen und auch weiter betreuen
- Lumbalpunktionen unter Aufsicht durchführen
- Blut abnehmen
- Zugänge legen
Um 12:30 Uhr gibt es eine Röntgenbesprechung, zu der in der Regel alle Ärztinnen hingehen. Danach gehen viele Ärztinnen zum Mittagsessen gemeinsam in die Caféteria. Das Mittagessen ist ok.
Seminare und Fortbildungen
Nach dem Essen gibt es jeden Tag Seminare für alle Studentinnen im Haus. Die Seminare sind inhaltlich sehr gut und man merkt, dass sich die Ärztinnen sehr bemühen. Mindestens viermal pro Woche wurde in der Zeit nach dem Mittag Unterricht in den verschiedenen Fachabteilungen des Krankenhauses angeboten. Zusätzlich zu den allgemeinen Seminaren, bot der Chefarzt einen tiefergehenden Unterricht für die neurologischen PJ-Studenten an.
Arbeitszeiten und Flexibilität
Am Nachmittag durfte ich zwischen 16 und 17 Uhr gehen. Manchmal habe ich auch mal einen langen Dienst bis 20 Uhr mitgemacht und die dann mit Urlaubstagen gegen gerechnet. Sowieso war es in der Neurologie sehr unkompliziert mit Diensten und Urlaubstagen. Ich habe mit Absprache des Chefs und den jeweiligen diensthabenden Ärzt_innen manche Feiertage gearbeitet und dafür an einem anderen Tag Urlaub genommen. Nachtschichten habe ich auch machen können.
Wohnheim und Unterbringung
Ein Wohnheimplatz konnte, soweit ich das beurteilen kann, allen, die ihn benötigten, für eine geringe Gebühr zur Verfügung gestellt werden. Das Wohnheim ist wie die meisten Wohnheime sind. Ich kannte das schon aus der Studienzeit und für mich war es total ok! Man kann umsonst Wäsche waschen (sogar ein Trockner gibt es), es gibt jederzeit neue Handtücher, Geschirrtücher und Bettwäsche. Bei mir war die Matratze schon sehr alt und muffelig. Auf Nachfrage wurde die Matratze sofort getauscht. Sowieso hat man immer das Gefühl ein offenes Ohr für Kritik, Lob, Anregungen zu haben und es wird alles, soweit möglich, versucht zu beheben oder zu unterstützen. Da meine Uni nicht Teil des PJ-Portals ist und ich mich somit als externe Studentin erst etwas später als die anderen anmelden konnte, waren schon alle Wohnheimsplätze belegt. Dafür habe ich einen Platz in einer Pension direkt um die Ecke bekommen. Zwar gab es dann keine Küche mehr, aber dafür war es nachts ruhiger.
Verpflegung und Vergütung
- kostenlos täglich Frühstück und warmes Mittagessen (inkl.
- monatliches Gehalt (640?
Empfehlung für das PJ in der Neurologie Emden
Ich kann das PJ in der Neurologie in Emden sehr empfehlen. Ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt, habe viel Praktisches lernen können und auch die nötige theoretische Wiederholung durch die Seminare bekommen. Ich habe die krankenhaustypischen Hierarchien als flach empfunden, was ein angenehmes Arbeitsklima geschaffen hat. Ich denke, dass die Ausbildung in der Neurologie in Emden sehr gut ist. Die Fachklinik ist verglichen mit der Einwohnerzahl Emdens groß. Dies liegt daran, dass die Neurologie in Emden ein sehr breites Einzugsgebiet hat.
Erfahrungen einer PJ-Studentin
Ich selbst war mit Beginn des Tertials leider Corona-erkrankt, daher kann ich die Einführung nicht eindeutig beurteilen. Als ich nach einer Woche dann ins Klinikum kam, war es etwas schwierig Schlüssel und Zugang zum Kliniksystem zu bekommen, was sich aber im Verlauf klären ließ. Außerdem gab es einen (öffentlich einsehbaren) Studenten-Leitfaden, der häufige Probleme vorwegnimmt. Die Betreuung durch die Stations- und Oberärzte war sehr gut, man konnte sich eigenständig den Ärzten und Stationen zuordnen und sich aussuchen, in welchen Bereichen man seine mehr Zeit verbringen möchte.
Ausstattung und Services des Klinikum Emden
Das Klinikum Emden - Hans-Susemihl-Krankenhaus bietet verschiedene Ausstattungen und Services:
- Zimmerausstattung: Einzelzimmer mit eigenem Bad (14 qm, überwiegend behindertengerechtes Duschbad (3,7 qm), Radio- und TV- Anschluss, abschließbare Schränke, integrierte Besucherecke), Zwei-Bett-Zimmer mit Bad
- Unterbringung von Begleitpersonen: Bei medizinischer Verordnung wird die Unterbringung einer Begleitperson von den Krankenkassen finanziert, darüber hinaus ist sie gegen Kostenerstattung möglich.
- Barrierefreiheit: Zimmerausstattung mit rollstuhlgerechten Sanitäranlagen, rollstuhlgerechter Zugang zu Serviceeinrichtungen
- Service für Patienten aus dem Ausland
Weitere Fachabteilungen im Klinikum Emden
Neben der neurologischen Klinik gibt es im Klinikum Emden - Hans-Susemihl-Krankenhaus weitere Fachabteilungen:
- Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie
- Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
- Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
- Klinik für Thoraxchirurgie
- Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
- Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
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