Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems, die sich vielfältig äußern kann. Häufige Symptome in der Frühphase sind Empfindungsstörungen, Sehstörungen und Muskellähmungen. Der Verlauf der MS ist typischerweise schubweise, wobei die moderne Medizin heutzutage jedoch sehr gute Behandlungsmöglichkeiten bietet, um die Krankheit effektiv zu managen.
Einführung
Die Stabilität des Knies ist für Menschen mit MS oft eine Herausforderung. Kniebandagen können hier eine wertvolle Unterstützung bieten. Dieser Artikel beleuchtet die Bedeutung von Kniebandagen für MS-Patienten, ihre Wirkungsweise, verschiedene Arten und worauf bei der Auswahl zu achten ist. Dabei werden sowohl die konservative Behandlung als auch präventive Maßnahmen berücksichtigt.
Multiple Sklerose: Eine komplexe neurologische Erkrankung
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der die Myelinscheiden der Nervenfasern angegriffen werden. Dies führt zu einer Vielzahl von neurologischen Symptomen, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein können.
Ursachen und Symptome
Die genauen Ursachen von MS sind noch nicht vollständig geklärt, aber es wird angenommen, dass genetische und Umweltfaktoren eine Rolle spielen. Zu den häufigsten Symptomen gehören:
- Empfindungsstörungen: Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Schmerzen in verschiedenen Körperteilen.
- Sehstörungen: Verschwommenes Sehen, Doppeltsehen oder Entzündungen des Sehnervs.
- Muskellähmungen: Schwäche oder Steifheit in den Beinen oder Armen, Koordinationsprobleme und Gleichgewichtsstörungen.
- Fatigue: Anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung.
- Kognitive Beeinträchtigungen: Gedächtnisprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten und Schwierigkeiten bei der Informationsverarbeitung.
Schubweiser Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten
MS verläuft typischerweise in Schüben, wobei sich die Symptome plötzlich verschlimmern oder neue Symptome auftreten. Zwischen den Schüben können sich die Symptome teilweise oder vollständig zurückbilden. Die moderne Medizin bietet verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, um die Schübe zu reduzieren, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Symptome zu lindern. Dazu gehören:
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- Immunmodulatorische Therapien: Medikamente, die das Immunsystem beeinflussen und die Entzündung im zentralen Nervensystem reduzieren.
- Symptomatische Therapien: Medikamente und andere Behandlungen, die spezifische Symptome wie Spastik, Schmerzen oder Fatigue lindern.
- Rehabilitation: Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie, um die körperliche Funktion, die Alltagsfähigkeiten und die Kommunikationsfähigkeit zu verbessern.
Die Bedeutung der Kniestabilität bei MS
Die Muskellähmungen und Koordinationsprobleme, die bei MS auftreten können, beeinträchtigen oft die Stabilität des Knies. Dies kann zu Gangunsicherheit, Stürzen und Schmerzen führen. Der Kniebeuger ist wichtig für die Stabilität des Knies, für das Gehen, Aufstehen und den Stand selbst. Beim Gehen unterstützen diese Muskeln die Standbeinphase. Das ist besonders bei Instabilität bei Multiple Sklerose Betroffenen wichtig. Eine Kniebandage kann hier helfen, die Stabilität zu verbessern und die genannten Probleme zu reduzieren.
Kniebandagen: Unterstützung, Stabilisierung und Schutz
Kniebandagen sind medizinische Hilfsmittel, die das Kniegelenk umschließen und unterstützen. Sie bestehen in der Regel aus einem Kompressionsgestrick, in dem weitere Elemente wie Pelotten, Verstärkungsstäbe, etc. verbaut sind. Es gibt verschiedene Arten von Kniebandagen, die sich in ihrerFunktionsweise und ihrem Anwendungsbereich unterscheiden.
Wirkungsweise von Kniebandagen
Eine Bandage erfüllt mehrere Funktionen beim Tragen am Knie. Sie unterstützt und entlastet, verhindert aber ebenso falsche oder ruckartige Bewegungen, die Verletzungen verursachen oder auf Dauer zu einer Fehlbelastung führen können. Auch kann eine Bandage bei möglichen Stürzen eine abfedernde bzw. polsternde Wirkung haben. Um all diese Funktionen zu erfüllen, sollte die Bandage an den Träger oder die Trägerin angepasst sein. Alter, Geschlecht, Gewicht und sogar der Trainingsgrad und die ausgeführte Sportart spielen bei der Wahl der richtigen Kniebandage eine große Rolle. Die Wirkung von Bandagen kann als stützend und entlastend beschrieben werden. Durch den Kompressionsdruck werden Gelenke in einer entlastenden Position stabilisiert. Auf diese Weise können Schmerzen gelindert werden. Gleichzeitig werden Sehnen bei präventiver Nutzung der Bandage vor Überdehnung und Gelenke vor Verletzung geschützt. Die Bandage aktiviert zudem das umliegende Muskelgewebe und unterstützt die Funktion der Muskeln. Darüber hinaus fördert die Kompression den Blutfluss, der dazu beiträgt, dass beispielsweise Schwellungen und Entzündungen schneller abklingen. Auch Pelotten können durch intermittierende Funktionsmassage zu einer besseren Durchblutung und somit zur Heilung beitragen. Verstärkungsstäbe, die beispielsweise in Rückenbandagen oder Kniebandagen zu finden sind, geben zusätzlichen Halt und tragen damit ebenfalls zur Entlastung eines Gelenks bei. Einige Bandagen, wie die Kniebandage, unterstützen außerdem bei der korrekten Führung der Gelenke und wirken damit Schäden durch Fehlbelastung entgegen.
Hier alle Vorteile auf einen Blick:
- Entlastung von Gelenken
- Schutz vor Verletzung & Überbelastung
- Schmerzlinderung
- Förderung der Durchblutung
- Aktivierung umliegender Muskeln
- Flexibilität
- Atmungsaktivität
- Hoher Tragekomfort
Arten von Kniebandagen
- Stützbandagen: Diese Bandagen bieten eine leichte Unterstützung und Kompression des Kniegelenks. Sie eignen sich gut für leichte Instabilitäten oder zur Vorbeugung von Verletzungen beim Sport.
- Stabilisierungsbandagen: Diese Bandagen verfügen über zusätzliche Verstärkungselemente wie seitliche Schienen oder Gelenke, die das Kniegelenk stabilisieren und die Bewegung einschränken. Sie werden oft bei stärkeren Instabilitäten, Meniskusschäden oder nach Operationen eingesetzt.
- Funktionsbandagen: Diese Bandagen sind speziell auf bestimmte Funktionen ausgerichtet, z.B. zur Entlastung der Kniescheibe bei Patellaspitzensyndrom oder zur Stabilisierung des Kniegelenks bei Kreuzbandverletzungen.
Wann ist eine Kniebandage sinnvoll?
Kniebandagen können sowohl zur Therapie als auch präventiv beim Sport oder bei Outdooraktivitäten tragen. Dabei übernehmen die Bandagen verschiedene Funktionen:
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- präventiv: Schützen Gelenke vor Verletzung & Überdehnung
- als Therapie: Schmerzlinderung, Entlastung & Ermöglichung von Aktivität
In der Therapie werden Bandagen bei Schmerzen eingesetzt, die aufgrund von überbelasteten Gelenken entstehen oder Folge von Erkrankungen (z.B. Sehnenreizung) sind.
Bei MS können Kniebandagen in folgenden Fällen sinnvoll sein:
- Instabilität des Kniegelenks: Wenn die Muskulatur um das Kniegelenk aufgrund der MS geschwächt ist, kann eine Kniebandage die Stabilität verbessern und das Risiko von Stürzen reduzieren.
- Schmerzen im Kniegelenk: Kniebandagen können Schmerzen lindern, die durch Überlastung, Fehlbelastung oder Arthrose verursacht werden.
- Nach Operationen: Nach Knieoperationen kann eine Kniebandage helfen, das Gelenk zu stabilisieren und die Heilung zu fördern.
- Zur Unterstützung bei Alltagsaktivitäten: Kniebandagen können Menschen mit MS helfen, ihren Alltag aktiver zu gestalten, indem sie die Stabilität und das Vertrauen in das Kniegelenk verbessern.
Unterschied zu Orthesen
Auch Orthesen dienen dem Schutz, der Entlastung und der Führung von Gelenken. Dabei bestehen sie oft aus mechanischen Einzelteilen, die von OrthopädietechnikerInnen an die körperlichen Eigenschaften und Bedürfnisse individuell angepasst werden. Durch die mechanischen Elemente ist eine Orthese starrer als eine Bandage aus flexiblem Kompressionsgestrick. Somit erzielt sie zum einen eine höhere Stabilität und zum anderen die notwendige Bewegungseinschränkung zur Ruhigstellung des Gelenks. Diese Einschränkungen dienen der Kontrolle der Bewegungen, um Fehlbewegungen zu vermeiden und Gelenke zu entlasten. Im Vergleich dazu sind Bandagen viel flexibler und erlauben einen hohen Aktionsgrad, während sie gleichzeitig die Gelenke und Sehnen schützen und entlasten, fördern sie die Muskelaktivität und Durchblutung.
Auswahl der richtigen Kniebandage
Da eine gute Bandage viel leisten muss, empfehlen wir auch beim Kauf eine ausführliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Die Wahl der richtigen Kniebandage hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter:
- Art und Schweregrad der Instabilität: Je stärker die Instabilität, desto stabiler sollte die Bandage sein.
- Aktivitätsniveau: Aktive Menschen benötigen möglicherweise eine robustere Bandage als weniger aktive Menschen.
- Komfort: Die Bandage sollte bequem zu tragen sein und nicht scheuern oder drücken.
- Passform: Die Bandage sollte gut sitzen und nicht verrutschen.
- Individuelle Bedürfnisse: Einige Menschen benötigen möglicherweise eine Bandage mit zusätzlichen Funktionen, z.B. zur Entlastung der Kniescheibe oder zur Unterstützung derPropriozeption (Wahrnehmung der Körperposition im Raum).
Es ist ratsam, sich von einem Arzt oder Orthopädietechniker beraten zu lassen, um die richtige Kniebandage für die individuellen Bedürfnisse zu finden. Eine große Auswahl vorrätiger und hochwertiger Markenbandagen bietet die Möglichkeit, die optimale Kniegelenksbandage zu finden. Sie können uns jederzeit für eine Beratung im Sanitätshaus Ergonomic Care aufsuchen.
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Worauf Sie beieiner Bandage achten sollten
Wenn Sie eine Bandage tragen, sollten Sie darauf achten, dass diese nicht zu eng anliegt. Bandagen sollen einen festen Sitz haben, dennoch sollen sie keine Druckstellen erzeugen und dürfen nicht einschneiden. Eine Bandage tragen Sie in der Regel tagsüber, wenn Sie aktiv sind. Zum Schlafengehen sollten Sie die Bandage, wenn nicht anders mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprochen, ablegen. Um die Funktionalität der Bandage möglichst lange zu erhalten, gibt es auch einige Aspekte, auf die Sie beim Reinigen und Trocknen achten sollten:
- nur im separaten Wäschesack waschen
- Wäsche bei maximal 30°
- empfohlen: Verwendung eines Feinwaschmittels
Es ist außerdem wichtig, dass Sie bei der Wäsche Ihrer Bandage keinen Weichspüler verwenden, da dieser das Kompressionsgestrick aufweichen kann und die Bandage damit ihre Passform und Funktionalität verliert. Auch beim Trocknen sollten Sie darauf achten, dass Sie die Bandage nur an der Luft trocknen lassen, da eine Heizung oder ein Trockner ebenfalls dem Gestrick schaden können. Es wird empfohlen, die Bandage bereits in der richtigen Form auszulegen, während sie lufttrocknet.
Kosten einer Bandage - brauche ich ein Rezept?
In vielen Fällen, zum Beispiel bei Verletzungen oder gar nach Kniegelenksoperationen, werden Bandagen vom Arzt oder Orthopäden verschrieben. Dann müssen Sie nichts weiter tun, als mit Ihrem Rezept zu uns in die Münchner Innenstadt zu kommen, gemeinsam finden wir die passende Bandage. Die Kosten werden dann von Krankenkasse (oder unter Umständen der Unfallversicherung) übernommen. Sollten Sie sich nach eingehender Beratung für eine höherwertige Bandage entscheiden, kann eventuell eine Zuzahlung notwendig sein. Sie benötigen allerdings nicht zwingend ein Rezept. Haben Sie eine Verordnung bzw. ein Rezept vom Arzt für eine Bandage, dann übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Tragen Sie eine Bandage zur Vorbeugung müssen Sie für die Kosten selbst aufkommen - in diesem Fall erstellen wir Ihnen ein kostengünstiges Angebot verschiedener Marken.
Mythos: Schwächen Bandagen den Muskel?
Viele rahm Mitarbeitende und auch ÄrztInnen bekommen häufig die Frage gestellt, ob eine Bandage den Muskel schwächt. Die Befürchtung basiert auf der Annahme, dass eine Bandage die stützende Funktion der Muskeln übernimmt und der Muskel durch fehlende Aktivität geschwächt wird. Das stimmt so aber nicht. Die Bandage übernimmt nicht die Funktion von Muskeln. Stattdessen unterstützt sie die Muskeln bei ihrer Arbeit und aktiviert diese durch den Kompressionsdruck. Zudem ermöglicht die schmerzlindernde Wirkung TrägerInnen mehr Bewegung und Beanspruchung der Muskulatur als bei einer Schonhaltung oder Ruhigstellung. Somit schwächt die Bandage den Muskel nicht - im Gegenteil: sie stärkt und unterstützt ihn gleichzeitig.
Warum Bandagen aus dem Fachhandel?
Bandagen gibt es heutzutage an vielen Orten außerhalb des Fachhandels zu kaufen. Doch ohne Fachberatung besteht auch Gefahr, dass Sie eine Bandage auswählen, die zu klein oder zu groß ist, oder nicht die Funktionen hat, die Ihnen helfen können. In einem Sanitätshaus wie rahm erhalten Sie von geschulten ExpertInnen eine Beratung. Sie helfen Ihnen, die passende Bandage für Ihre Bedürfnisse zu finden und gehen ganz gezielt auf Ihre Problemzonen ein. Auch die Anprobe im Sanitätshaus ist wichtig, um sicherzustellen, dass Ihre Bandage nicht einschneidet oder zu locker sitzt. Zudem nehmen FachberaterInnen Maß, um eine individuell für Sie passende Bandage auszuwählen. Ein weiteres Plus der Beratung im Sanitätshaus sind die zusätzlichen Tipps und Ratschläge, die Ihnen die Fachkräfte geben können, um Sie bei Ihrer Heilung zu unterstützen, wie zum Beispiel Übungen, mit denen Sie Ihre Muskeln zusätzlich aktivieren können.
Ergänzende Maßnahmen zur Verbesserung der Kniestabilität
Neben dem Tragen einer Kniebandage gibt es weitere Maßnahmen, die Menschen mit MS ergreifen können, um die Stabilität des Knies zu verbessern:
- Physiotherapie: Gezielte Übungen zur Stärkung der Muskulatur um das Kniegelenk, zur Verbesserung der Koordination und des Gleichgewichts.
- Regelmäßige Bewegung: Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking können helfen, die Muskeln zu stärken und die Ausdauer zu verbessern.
- Gewichtsmanagement: Übergewicht belastet die Kniegelenke zusätzlich. Eine Gewichtsreduktion kann die Beschwerden lindern und die Stabilität verbessern.
- Hilfsmittel: Gehstöcke oder andere Hilfsmittel können zusätzliche Sicherheit und Stabilität bieten.
- Anpassung des Wohnumfelds: Stolperfallen beseitigen, Haltegriffe anbringen und für eine gute Beleuchtung sorgen, um das Sturzrisiko zu reduzieren.
Übungen zur Stärkung der Kniebeuger
Der Kniebeuger ist wichtig für die Stabilität des Knies, für das Gehen, Aufstehen und den Stand selbst. Beim Gehen unterstützen diese Muskeln die Standbeinphase. Das ist besonders bei Instabilität bei Multiple Sklerose Betroffenen wichtig.
Übung 1
- Ausgangsstellung: Sitz auf einem Stuhl oder Hocker. Das Kniegelenk ist in 90° angewinkelt, der Fuß hat Kontakt mit dem Boden.
- Ausführung: Das Knie wird gebeugt, die Ferse rutscht unter den Hocker. Achten Sie bitte darauf, dass das Bein in der Achse bleibt und nicht abweicht. Das Knie wird wieder in den 90°-Winkel gebracht.
- Wiederholungen: Mindestens 3 - 5 Mal (jedes Bein)
- Serien: Fünf
- Pausen: Zwischen den Serien wenigstens 30 Sekunden Pause
- Achtung: Bei Krämpfen sollten Sie unbedingt eine Pause einlegen.
- Steigerung: 1. Erhöhung der Wiederholungen/Serie 2. Startposition: mit gestrecktem Knie
Übung 2
- Ausgangsstellung: Bauchlage, Beine komplett gestreckt.
- Ausführung: Das Knie beugen, Ferse Richtung Becken bewegen. Die Beine im Wechsel trainieren.
- Wiederholungen: 5 - 10 Mal (jedes Bein)
- Pausen: Zwischen den Serien wenigstens 30 Sekunden Pause.
- Steigerung: Erhöhung der Wiederholungen/Serien
Allgemeine Hinweise:
- Achten Sie auf Ihre Tagesform, führen Sie die Übungen in einer starken Phase durch.
- Wichtig ist die korrekte Ausführung der Übung.
- Beenden Sie die Übungen, bevor Sie erschöpft sind oder Beschwerden auftreten.
- Innerhalb von zwei Stunden sollten Sie sich von der Anstrengung erholt haben.
- Führen Sie die Übungen mit geringerem Kraftaufwand und dafür häufigeren Wiederholungen durch.
- Fangen Sie mit den einfachen Übungen an. Steigern Sie sie langsam.
- Beachten Sie bitte, dass Sie auf eigene Gefahr und Verantwortung handeln und fragen Sie ggf. vorher Ihren Arzt.
Leben mit MS: Hilfsmittel und Strategien für den Alltag
Viele Menschen mit MS nutzen im Alltag verschiedene Hilfsmittel, um ihreUnabhängigkeit und Lebensqualität zu erhalten. Dazu gehören neben Kniebandagen auch:
- Gehstöcke oder Rollatoren: Für zusätzliche Sicherheit und Stabilität beim Gehen.
- Rollstühle: Für längere Strecken oder bei starkerGehbehinderung.
- Saugroboter: Der Saugroboter hilft ungemein, denn mit zwei Katzen muss Michaela täglich saugen.
- Dreirad: Kerstin fährt gerne mit ihrem neuen Dreirad. Dabei darf die Basecap mit Kühlfunktion nicht fehlen!
- Walking-Stöcken: Beim Reiten oder bei kleinen Bergwanderungen sorgt sie zusammen mit Walking-Stöcken für zusätzliche Stabilität und Halt.
- Fahrzeugumrüstung: Dank einer Fahrzeugumrüstung kann Maike jetzt auch wieder ihr Auto nutzen.
- Musik: Tanjas unverzichtbares „Hilfsmittel“ ist die Musik. Sie gibt ihr immer Kraft.
- Hund: Ihm hat sie sogar beigebracht Dinge für sie aufzuheben und zu bringen.
Es ist wichtig, sich nicht vor der Nutzung von Hilfsmitteln zu scheuen. Sie können das Leben erheblich erleichtern und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.
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