Beine wie Gummi bei Parkinson: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Die Parkinson-Krankheit, auch bekannt als Morbus Parkinson oder Schüttellähmung, ist eine der häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen. Weltweit sind etwa 6,3 Millionen Menschen betroffen. Obwohl Männer und Frauen etwa gleich häufig betroffen sind, gibt es deutliche Unterschiede hinsichtlich der Altersgruppen. Rund 80 Prozent der Betroffenen sind bei der Diagnose 60 Jahre oder älter. Aufgrund der alternden Gesellschaft und der zunehmenden Lebenserwartung steigt auch die Zahl der Parkinson-Fälle. Bis zum Jahr 2030 wird mit insgesamt etwa 12 Millionen Parkinson-Patienten gerechnet.

Was ist Parkinson?

Parkinson ist eine neurologische Erkrankung, die vor allem Bereiche im Gehirn betrifft, insbesondere die sogenannte Substantia nigra, einen schwärzlich gefärbten Bereich im Mittelhirn, der von Nervengewebe durchzogen ist. Die Ursache für diese Symptome ist ein verminderter Dopaminspiegel im Gehirn, wobei das wichtigste neuropathologische Merkmal eine Anhäufung von Alpha-Synuclein (α-Synuclein) ist. α-Synuclein ist ein Protein, das zum Teil als Monomer, aber auch als gefaltetes Tetramer vorliegt. Eine Störung des Gleichgewichts zwischen Monomer und Tetramer führt zu einer Anhäufung von Aggregatformen, wie den Lewy-Körpern.

Ursachen von Parkinson

Was genau zu einer Parkinson-Erkrankung führt, konnte bis dato noch nicht eindeutig erforscht werden. Wissenschaftler gehen von einem nachteiligen Zusammenspiel genetischer Veranlagung und aktueller Umwelteinflüsse aus. Es gibt verschiedene Formen der Parkinson-Erkrankung:

  • Idiopathisches Parkinson-Syndrom (primäres Parkinson-Syndrom): Die am weitesten verbreitete Krankheitsform (75 Prozent der Betroffenen). Eine Ursache ist ebenso wenig erkennbar wie ein Auslöser, doch das idiopathische PS kann sehr gut mit dem Medikament L-Dopa behandelt werden.
  • Genetisch bedingtes Parkinson: Wird immer dann diagnostiziert, wenn in einer Familie vermehrt Parkinson-Erkrankungen auftreten.
  • Atypisches Parkinson-Syndrom: Erkennbar, wenn sich charakteristische Parkinson-Symptome im Rahmen anderer Krankheiten zeigen, z.B. bei der Lewy-Body-Demenz oder der Multisystematrophie. Dabei sterben Nervenzellen in verschiedenen Hirnarealen ab, weshalb eine Therapie mit L-Dopa auch wenig wirksam ist.
  • Sekundäres Parkinson-Syndrom (symptomatisches Parkinson-Syndrom): Gilt als Ausdruck einer anderen bestehenden Krankheit. Die Ursachen können hier sehr gut gefunden werden, wobei sie verschiedenartig etwa als Nebenwirkung von Medikamenten oder im Zuge von Krampfanfällen oder bei Vergiftungen sein können.

Frühere Forschungsarbeiten haben einen Zusammenhang zwischen der Zusammensetzung der Darmmikrobiota und der Parkinson-Krankheit aufgezeigt, so dass sich in den letzten Jahren immer mehr Wissenschaftler mit diesem Themenbereich befassen. Molekulare Untersuchungen haben gezeigt, dass Desulfovibrio-Bakterien α-Synuclein beeinflussen, indem sie Schwefelwasserstoff produzieren, der die neuronale Signalübertragung stört. Genauer gesagt können sie Cytochrom c in das Zytosol freisetzen und α-Synuclein-Radikale bilden, die wiederum die Bildung von α-Synuclein-Aggregaten verursachen. Daraus lässt sich schließen, dass ein enger Zusammenhang zwischen Desulfovibrio-Bakterien und der Parkinson-Krankheit besteht.

Symptome von Parkinson

Die Symptome für eine Parkinson-Erkrankung können von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Auch schreitet die Krankheit bei jedem unterschiedlich schnell fort. Parkinson ist eine Krankheit mit schleichendem Beginn, die noch dazu viele verschiedene Gesichter haben kann. So kann jeder Betroffene verschiedene Verläufe und Schweregrade erleben. Typische Symptome sind:

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  • Motorische Symptome:
    • Bewegungsverlangsamung (Bradykinese): Es scheint dann, als würden alle Bewegungen im Allgemeinen „kleiner“ oder schwächer werden. Oft wird die Sprache leiser bzw. undeutlicher, die Schritte kleiner, die Mimik erscheint weniger ausdrucksstark.
    • Zittern (Tremor): Vor allem in Ruhe, betrifft meist Hände oder Arme.
    • Muskelsteifigkeit (Rigor): Der Mediziner winkelt Unterarm bzw. Unterschenkel an, damit er feststellen kann, ob die entsprechenden Bewegungen auch regelmäßig wie ein Zahnrad einrasten.
    • Posturale Instabilität: Gangunsicherheit, Schwierigkeiten, das Gleichgewicht zu halten.
    • Gangstörungen: Verlangsamter Gang, schlurfende Schritte, Schwierigkeiten beim Starten und Stoppen. Gehblockaden, bei denen die Beine jeden weiteren Schritt verweigern und man Gefahr läuft, zu stürzen oder sich zu verletzen.
    • "Gummibeine": Ein Gefühl der Schwäche und Unsicherheit in den Beinen, als ob sie nachgeben würden. Die Betroffenen können sich vor lauter Unsicherheit und Schwäche oft kaum auf den Beinen halten. Sie haben das Gefühl, ihre Beine tragen sie nicht, sie haben keine Kraft in den Beinen. Das Schwächegefühl kann einseitig oder beidseitig auftreten. Die Schwächegfühle führen häufig zu einem vorsichtigen, steifen Gang, wodurch man leider noch wackliger wird. Die Instabilität in den Beinen und große Unsicherheit beim Gehen führt zu einer Einschränkung der Mobilität und setzt so die Lebensqualität der Patienten stark herab.
  • Nicht-motorische Symptome:
    • Depressionen:
    • Schlafstörungen: Die auch als Schenck-Syndrom bezeichnet werden.
    • Verstopfung:
    • Geruchsstörungen: Verlust des Geruchsempfindens; sowohl ein Verlust des Geruchs- als auch des Geschmackssinnes sind Symptome, die ca.
    • Blutdruckschwankungen:
    • Schmerzen: Klar können die Schmerzen daher kommen. Schultern zum Beispiel schmerzen ja auch, wenn sie die ganze Zeit angespannt sind.
    • Müdigkeit und Antriebslosigkeit:
    • Kognitive Beeinträchtigungen: Gedächtnisprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten.
    • Psychische Probleme: Z. B. bei fortgeschrittenem Stadium: ggf.
    • Verlust des Geschmacksempfindens

Diagnose von Parkinson

Da Parkinson sehr schleichend auftritt, ist ein frühzeitiges Erkennen eher schwierig. Der Arzt wird die Krankengeschichte des Patienten genau in Augenschein nehmen. Zudem wird geprüft, ob Hände oder auch Beine im Ruhezustand zittern. Der Mediziner winkelt Unterarm bzw. Unterschenkel an, damit er feststellen kann, ob die entsprechenden Bewegungen auch regelmäßig wie ein Zahnrad einrasten. Zudem muss der Betroffene meist ein paar Schritte gehen, um feststellen zu können, ob die Bewegungen verlangsamt sind oder ob etwaige Gangunsicherheiten bestehen.

Um das Untersuchungsergebnis abzurunden können auch bildgebende Verfahren bei der Diagnose eingesetzt werden. Eine Ultraschalluntersuchung des Gehirns zum Beispiel kann auf ein primäres Parkinson-Syndrom hindeuten. Nachdem sich Parkinson wie bereits erwähnt, schleichend entwickelt, wird es oft sehr spät erst diagnostiziert. Deshalb bringt ein Hauttest, der seit kurzem zur Früherkennung eingesetzt wird, große Hoffnung. Er basiert auf der Erkenntnis, dass bei Personen, die an Parkinson erkrankt sind, ein Biomarker, der als krankhafte Eiweißablagerung definiert ist, eine entscheidende Rolle spielt. Er gilt als definitiver Beweis für das Vorliegen einer Parkinson-Erkrankung, konnte bis dato aber immer erst nach dem Tod des Betroffenen im Hirngewebe gefunden werden. Auch der sogenannte Transkranielle Ultraschall bringt eine Möglichkeit, Parkinson im Frühstadium zu diagnostizieren. Durch das natürliche Knochenfenster, das sich beim Menschen an der Schläfe befindet, kann der Arzt eine Reflektion der Schallwellen der Hirnregion substantia nigra festlegen. Ebenso spielen die Augen eine wichtige Rolle bei der Früherkennung von Parkinson, das haben Forscher erst in den vergangenen Jahren herausgefunden. Denn bei einigen Betroffenen, die an der Schüttellähmung leiden, kann es auch zu einem sogenannten Augentremor kommen.

Für eine klinische Diagnose sind u.a. eine sogenannte Bradykinese sowie ein weiteres Symptom (z. B. Tremor) nachzuweisen. Bradykinese meint die Bewegungsverlangsamung und Tremor das für Parkinson charakteristische Zittern, i.d.R.

Behandlung von Parkinson

Nein, Parkinson an sich kann nicht geheilt werden. Therapieziel im Rahmen der Behandlung von Parkinson ist vor allem, die Selbständigkeit der betroffenen Person zu sichern und zu stärken, da Parkinson selbst (noch) nicht geheilt werden kann. Weitere Behandlungsziele sind der Erhalt oder ggf. die Wiederherstellung der Lebensqualität, das Verhindern von Pflegebedürftigkeit sowie das Vorbeugen von Begleiterkrankungen, damit die Behandlung der Parkinson-Erkrankung nicht durch weitere Komplikation erschwert wird. Die Symptome nehmen im Lauf einer Parkinson-Erkrankung stetig zu, zeigen jedoch sehr individuelle Ausprägungen bei jedem Betroffenen. Diese Kontinuität der Zunahme geht auf den dauernden Zellschwund in der Substantia nigra zurück, wobei bei allen Betroffenen vor allem die Bewegungsverlangsamung festzustellen ist. Oft wird auch die Sprache leiser oder undeutlicher.

In den ersten fünf Jahren kann Parkinson sehr gut medikamentös therapiert werden, in den Folgejahren wird eine Symptomkontrolle zunehmend schwieriger, denn es kann zu Wirkschwankungen im Laufe eines Tages kommen. Damit können auch die Symptome sehr unterschiedlich sein. Neben den motorischen Anzeichen werden vor allem eine etwaige Depression, aber auch Verdauungsstörungen und Blutdruckschwankungen immer häufiger und stärker.

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Hinsichtlich der medikamentösen Therapie spielen Aspekte wie Krankheitsstadium, Beschwerdebild, Alter und auch Aktivität des Patienten eine Rolle. Letztlich kommt es auch darauf an, ob die betreffende Person gewisse Unverträglichkeiten hat und ob frühere Medikamente bereits gute Wirksamkeit gezeigt haben. Klassischerweise wird die idiopathische Parkinson-Krankheit mit dem industriell hergestellten Medikament Levodopa (auch: L-Dopa oder L-3,4-Dihydroxyphenylalanin) behandelt. Der Wirkstoff wird von den Nervenzellen aufgenommen und der Körper stellt daraufhin Dopamin her, was sich wiederum positiv auf die Parkinson Symptome auswirkt. Der ganze Prozess ist relativ komplex.

Zu beachten ist, dass die direkte Verschreibung von Dopamin keinerlei Wirkung zeigt, denn der Botenstoff kann die natürliche Blut-Hirn-Schranke überwinden, die das menschliche Gehirn vor Vergiftungen schützen soll. Deshalb werden Medikamente verabreicht, die eine Vorstufe des Dopamin darstellen. Häufig verabreicht wird sogenanntes L-Dopa in Form von Tabletten oder Kapseln bzw. in Tropfenform. Es ist wirksam, aber nicht gering an Nebenwirkungen. Da es zu unkontrollierbaren Wirkungsschwankungen kommen kann, wird L-Dopa erst bei Betroffenen ab 70 verschrieben.

Auch Dopamin-Agonisten wie Pramipexol oder Ropinirol und Piribedil werden oft verschrieben. Sie kommen bei Betroffenen, die jünger als 70 Jahre sind, zum Einsatz, um eventuelle Nebenwirkungen bei einem Langzeitgebrauch zu minimieren. COMT-Hemmer werden in Verbindung mit L-Dopa verschrieben, um den natürlichen Dopamin-Abbau und etwaige Nebenwirkungen des L-Dopa zu vermeiden. Einzelne Symptome wie das typische Zittern der Hände können mit sogenannten Anticholinergika bekämpft werden.

Eine operative Methode, um Parkinson zu bekämpfen, ist die tiefe Hirnstimulation, auch DBS, genannt. Dabei werden winzige Elektroden in einem genau begrenzten Gehirnareal eingepflanzt. Weitere Therapieansätze bei Morbus Parkinson beziehen sich zum Beispiel auf Physiotherapie.

Sollten im Zuge der fortgeschrittenen Krankheit keine Medikamente mehr wirken, kann auch auf operative Methoden wie z. B.

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Behandlung von "Gummibeinen" und Gangunsicherheit

Zusätzlich zu den oben genannten allgemeinen Behandlungen für Parkinson gibt es spezifische Ansätze, um "Gummibeine" und Gangunsicherheit zu verbessern:

  • Physiotherapie: Gezielte Übungen zur Stärkung der Beinmuskulatur, Verbesserung des Gleichgewichts und der Koordination.
  • Ergotherapie: Anpassung des Wohnumfelds, um Stürze zu vermeiden (z.B. Entfernen von Stolperfallen, Anbringen von Haltegriffen).
  • Pohltherapie®: Die therapeutische Praxis der Pohltherapie® zeigt jedoch, dass Gangunsicherheit und Schwächegefühl auch auf funktionelle Störungen zurückzuführen sein können: auf sensomotorische Amnesie und myofasziale Dysfunktionen. Patienten mit und ohne neurologische Erkrankungen profitieren von der Pohltherapie®. Mittels gezielter Bindegewebsmassagen und faszialer und muskulärer Lockerungstechniken werden Verspannungen und Verhärtungen im umgebenden Gewebe gelöst, wodurch die Durchblutung verbessert und die Körperwahrnehmung gefördert wird. Zusätzlich spielt das myofasziale System eine entscheidende Rolle für das Gleichgewicht und die Beweglichkeit. Die Bindegewebsmassagen der Pohltherapie® zielen darauf ab, Verspannungen in der Bindegewebsschicht zu lösen und so die Muskulatur wieder funktionell zu unterstützen. Durch die Kombination von Bindegewebs- und Faszienbehandlungen sowie gezielten Körperwahrnehmungs- Techniken wie dem Pandikulieren wird die sensomotorische Kontrolle nachhaltig gestärkt und das propriozeptive System geschult. Im Unterschied zu konventionellen physiotherapeutischen Methoden, die häufig auf reinen Muskelaufbau setzen, adressiert die Pohltherapie® gezielt die Ursachen von Gangunsicherheit und gefühlter Schwäche.
  • Körperbewusstseinstraining: Via Körperbewusstseinstraining lernt der Patient / die Patientin dann noch einen lockeren, unangestrengten, schwungvollen Gang (in jedem Alter!).
  • Hilfsmittel: Verwendung von Gehhilfen wie Stöcken oder Rollatoren, um die Stabilität zu erhöhen.

Vorbeugung von Parkinson

Da die genaue Ursache für eine Parkinson-Erkrankung nicht vorliegt, kann auch eine definitive Vorbeugung nicht erfolgen. Wichtig ist allerdings, dass eine möglichst frühzeitige Erkennung stattfindet. Wie so oft ist eine gesunde Lebensweise mit viel und regelmäßiger Bewegung auch hier ein guter Ratschlag, um das Ausbrechen des Parkinson-Syndroms zu verzögern. Bleibt die Erkrankung lange nicht behandelt oder sogar nicht erkannt, können später verabreichte Medikamente schlechter wirken.

Leben mit Parkinson

Grundsätzlich kann eine Person, die an Parkinson leidet, ihren Alltag nach wie vor gut meistern. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sowohl der Tagesablauf als auch das Umfeld entsprechend gestaltet werden. Parkinson ist eine Krankheit, mit der sich der Alltag gut meistern lässt, vorausgesetzt die Betroffenen denken ihre Routinen neu und gestalten ihr Umfeld entsprechend.

Es liegt auf der Hand, dass eine möglicherweise jahrzehntelange Therapie von Parkinson-Betroffenen ein enormes Maß an Disziplin der Betroffenen verlangt. Immerhin müssen ärztliche Anordnungen strikt eingehalten werden. Doch wer Verordnungen konsequent beachtet, etwa wenn Medikamente mehrfach täglich zu bestimmten Uhrzeiten eingenommen werden müssen, kann seine Beschwerden infolge von Parkinson langfristig verringern. Regelmäßige Bewegung kann das Befinden ebenso verbessern wie Massagen, die sich wohltuend auf verspannte und verkrampfte Muskeln auswirken. Vielleicht macht es individuell auch Sinn, sich einer Selbsthilfegruppe von Parkinson-Betroffenen anzuschließen.

Eine Parkinson-Diagnose ist der Beginn einer intensiven Zeit, die unbestreitbar eine Herausforderung für alle Involvierten ist, diese aber ebenso dazu einlädt, den Alltag neu zu denken, um auch weiterhin viele schöne Jahre miteinander zu verbringen. Eine stete und ausführliche Kommunikation mit den Ärzten, eine gute medikamentöse Einstellung und begleitende Therapien machen Parkinson zu einer Krankheit mit der sich lange und gut leben lässt.

Tipps für den Alltag

  • Stürzen vorbeugen: Durch eine sichere Gestaltung der Wohnung (beidseitige Handläufe an Treppen, keine glatten Bodenbeläge, Stolperfallen entfernen oder farblich markieren, z. B.
  • Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität, angepasst an die individuellen Fähigkeiten.
  • Ernährung: Ausgewogene Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen, um Verstopfung vorzubeugen.
  • Unterstützung: Inanspruchnahme von Hilfe durch Angehörige, Freunde oder professionelle Pflegekräfte.
  • Selbsthilfegruppen: Austausch mit anderen Betroffenen und ihren Angehörigen.

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung von Betroffenen des Morbus Parkinson unterscheidet sich nicht wesentlich von der „normalen“ Lebenserwartung. Die Lebenserwartung von Personen mit Parkinson ist in den letzten Jahren gestiegen und unterscheidet sich heutzutage nicht sehr deutlich von der durchschnittlichen. Diese Prognose gilt allerdings nur für die sogenannte „idiopathische Parkinson-Krankheit“ (Ursache ist unbekannt).

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