Dieser Artikel fasst Informationen und Bewertungen zu Brigitte Wittmann, einer Neurologin, zusammen. Ziel ist es, ein umfassendes Bild ihrer Arbeit und der Erfahrungen ihrer Patienten zu vermitteln, wobei sowohl positive als auch negative Aspekte berücksichtigt werden.
Einführung in die Thematik
Die Wahl eines geeigneten Arztes, insbesondere im Bereich der Neurologie, ist für Patienten von großer Bedeutung. Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Patienten können eine wichtige Entscheidungshilfe darstellen. Im Folgenden werden verschiedene Aspekte der Praxis von Frau Dr. Wittmann beleuchtet, um potenziellen Patienten eine fundierte Grundlage für ihre Entscheidung zu bieten.
Informationen zur Praxis und Person
Brigitte Wittmann praktiziert als Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie an verschiedenen Standorten, darunter Neustadt 463 in Landshut und Ingolstädter Straße. Sie war in einer Gemeinschaftspraxis mit Dr. E. Neulinger-Wittmann bis 2017 und mit Peter Rieger bis 10/2022 tätig. Bis 12/23 war sie als angestellte Fachärztin in der Gemeinschaftspraxis Peter Rieger, Dr. Sagstetter tätig, danach in der Praxis von Dr. Sagstetter.
Ihre Sprechzeiten sind Montag bis Freitag von 08:30 bis 12:30 Uhr, sowie Montag und Dienstag von 13:30 bis 17:30 Uhr und Donnerstag nach Vereinbarung.
Frau Dr. Wittmann hat an der Ludwig-Maximilians-Universität in München promoviert und am Max-Planck-Institut für Psychiatrie geforscht.
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Patientenbewertungen: Ein differenziertes Bild
Die Bewertungen von Patienten über Frau Dr. Wittmann und ihre Praxis fallen unterschiedlich aus. Einige Patienten berichten von positiven Erfahrungen, während andere Kritik äußern.
Positive Erfahrungen
- Kompetente Behandlung: Mehrere Patienten heben die fachliche Kompetenz von Frau Dr. Wittmann hervor. Sie beschreiben sie als Ärztin, die ihr Handwerk versteht und sich Zeit für ihre Patienten nimmt.
- Menschliche Betreuung: Einige Patienten, insbesondere solche mit chronischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose, fühlen sich von Frau Dr. Wittmann verstanden, kompetent beraten und menschlich gut aufgehoben.
- Kurze Wartezeiten: Ein Patient lobt die kurzen Wartezeiten in der Praxis.
Negative Erfahrungen
- Unfreundliches Personal: Ein häufig genannter Kritikpunkt betrifft das Personal am Empfang. Einige Patienten empfinden die Arzthelferinnen als unhöflich, herablassend und unfreundlich. Es wird von ruppigen Nachfragen bei Terminabsagen und einer unwirschen Behandlung älterer, schwerhöriger Patienten berichtet.
- Lange Wartezeiten: Trotz regulärer Termine entstehen teilweise lange Wartezeiten.
- Kurze Behandlungszeit und mangelnde Aufklärung: Einige Patienten bemängeln die kurze Behandlungszeit und die mangelnde Aufklärung über Behandlungsmöglichkeiten und mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten. Die Behandlung werde als "von oben herab" empfunden.
- Grobe Behandlung durch Personal: Ein Fall wird geschildert, in dem eine Arzthelferin bei einem EEG grob vorgegangen sein und der Patientin Haare ausgerissen haben soll.
- Ignorieren von Patienten: Ein Patient beschreibt, dass die Ärztin Patienten zunächst ignoriert und unbeeindruckt in ihre Tastatur hämmert.
Umgang mit Demenz: Erfahrungen von Angehörigen
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Umgang mit Demenz, da neurologische Praxen oft Anlaufstellen für Patienten mit dieser Erkrankung und deren Angehörige sind. Hierzu liegen folgende Informationen vor:
Herausforderungen und Belastungen
Angehörige von Demenzkranken stehen vor enormen Herausforderungen. Sie berichten von einer Veränderung des Lebens um 180 Grad, dem Gefühl, dass das eigene Leben stehen bleibt, und der Notwendigkeit, ein Unterstützungsnetzwerk aufzubauen. Die Rolle verändert sich, die Mutter wird zum Kind und die Tochter zur Beschützerin.
Rechtliche und organisatorische Aufgaben
Die Übernahme der gesetzlichen Betreuung für Demenzkranke ist eine arbeitsintensive und belastende Aufgabe, die gut überlegt sein sollte.
Wissensaufbau und Unterstützung
Um Demenzkranken bestmöglich zu helfen, ist es wichtig, sich intensiv mit der Krankheit auseinanderzusetzen, Schulungen zu besuchen, an Selbsthilfegruppen teilzunehmen und sich bei Beratungsstellen und der Alzheimer Gesellschaft zu informieren.
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Persönliche Entwicklung und positive Momente
Trotz der Herausforderungen erleben Angehörige auch schöne Momente mit den Erkrankten, die in Erinnerung bleiben. Es ist wichtig, nicht zu verzweifeln und die verbleibende Zeit zu genießen.
Veränderungen im Verhalten und der Kommunikation
Demenz kann zu Veränderungen im Verhalten und der Kommunikation führen. Betroffene werden möglicherweise reizbarer, fahriger und dünnhäutiger. Es kann auch zu Hilflosigkeit bei alltäglichen Aufgaben kommen.
Unterstützung im Alltag
Demenzkranke benötigen zunehmend Unterstützung bei der Versorgung, z.B. beim Einkaufen, Kochen, Anziehen und Duschen. Erklärende Gebrauchsanweisungen können vorübergehend helfen.
Positive Veränderungen im Charakter
Einige Angehörige berichten, dass Demenzkranke im Laufe der Krankheit charmanter, zugewandter, sensibler und liebevoller werden.
Der Schritt ins Pflegeheim
Die Entscheidung, einen Demenzkranken in ein Pflegeheim zu geben, ist oft schwierig, kann aber notwendig sein, wenn die Belastung für die Angehörigen zu groß wird.
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Fallbeispiele und persönliche Geschichten
Die folgenden Fallbeispiele und persönlichen Geschichten geben einen Einblick in die Erfahrungen von Angehörigen und Patienten im Umgang mit Demenz und neurologischen Erkrankungen:
- Die Mutter mit Demenz: Eine Tochter berichtet, wie sich ihre Mutter im Laufe der Zeit verändert hat und wie sie gelernt hat, mit der Krankheit umzugehen. Sie schildert sowohl die schönen als auch die schwierigen Momente und gibt Ratschläge für andere Angehörige.
- Der Mann mit Alzheimer: Eine Frau erzählt von der Diagnose Alzheimer bei ihrem Mann und wie sich ihr Leben dadurch verändert hat. Sie beschreibt die Herausforderungen der Pflege, aber auch die positiven Aspekte der veränderten Persönlichkeit ihres Mannes.
- Der Professor mit Demenz: Eine weitere Geschichte handelt von einem Professor, bei dem Demenz diagnostiziert wurde. Die Ehefrau schildert, wie sich seine Fähigkeiten und sein Verhalten im Laufe der Zeit verändert haben und wie sie versucht hat, ihn bestmöglich zu unterstützen.