Das Gehirn: Neue Anregungen und Ideen für ein vitales Denkorgan

Das menschliche Gehirn ist ein faszinierendes Organ, dessen Funktionsweisen trotz intensiver Forschung noch immer nicht vollständig entschlüsselt sind. Insbesondere die Entstehung von Kreativität und neuen Ideen gibt Forschern Rätsel auf. Doch eines ist klar: Unser Gehirn ist formbar und kann durch gezielte Anregungen und Übungen vital und leistungsfähig gehalten werden. Neue Ideen entstehen meist dank neuer Assoziationen - am wildesten beim Träumen. Neue Verbindungen zwischen vorhandenen Vorstellungen und Erinnerungen entwickeln zu können, ist eine der wichtigsten Fähigkeiten des menschlichen Gehirns, wenn es darum geht, kreativ zu sein und sich etwas einfallen zu lassen.

Die Neurobiologie der Kreativität

Eine aktuelle Studie rückt das sogenannte Default Mode Network (DMN) in den Mittelpunkt der Forschung. Das DMN ist ein Netzwerk, das im Gehirn für Gedankenabläufe zuständig ist, die unabhängig von konkreten Handlungen oder Aufgaben im Ruhezustand stattfinden. „Im Gegensatz zu den meisten Funktionen, die wir im Gehirn haben, ist das DMN nicht zielgerichtet“, sagt Ben Shofty, Neurochirurg und Hauptautor der Studie. Das DMN ist bei der Meditation, beim Tagträumen und anderen nach innen gerichteten Denkweisen aktiv und im Gehirn über mehrere Regionen hinweg verteilt. Um die Aktivität des DMN zu messen, müssen deshalb fortschrittliche bildgebende Methoden genutzt werden.

Während die Aktivität im DMN der Probanden gemessen wurde, mussten sich diese neue Verwendungsmöglichkeiten für alltägliche Objekte ausdenken, beispielsweise für einen Stuhl oder eine Tasse. Beim Brainstorming für Ideen leuchtete das DM-Netzwerk auf, bevor sich die Hirnaktivität mit anderen Regionen synchronisierte, die normalerweise beim Lösen komplexer Probleme oder beim Treffen von Entscheidungen aktiv werden. Ein zweiter Versuch, bei dem die Forschenden mithilfe von Elektroden die Aktivität bestimmter Regionen des DMN ausschalteten, bestätigte ihre Hypothese. Künftig will Shofty Wege finden, Menschen zu helfen, denen kreatives Denken schwerfällt.

Neuronale Netze und Assoziationen

In unserem Gehirn sind die Begriffe, mit denen wir unsere bewussten Gedanken in Worte fassen, als neuronale Verdrahtungen repräsentiert. Wenn wir etwa das Wort „Hölzchen“ denken oder hören, werden die Verschaltungen des entsprechenden Erregungsmusters aktiviert. Auch die Beziehungen zwischen verschiedenen Begriffen und Worten sind in Form sogenannter „semantischer Netze“ in den neuronalen Strukturen abgebildet. Wird nun das Erregungsmuster für „Hölzchen“ aktiviert, kann in vielen Gehirnen das Erregungsmuster für „Stöckchen“ relativ leicht ebenfalls aktiviert werden - jedenfalls dann, wenn das semantische Netzwerk dafür bereits gebahnt worden war, weil man den Bezug zwischen diesen Worten oft genug hergestellt hatte. Und sofort anschließend könnte einem einfallen, dass man nicht über jedes Stöckchen springen muss, das einem hingehalten wird.

Als Beispiel für die endlosen Verzweigungsmöglichkeiten solcher assoziativer Netzwerke zeigt Abbildung 1, was in unserem Kopf (unserer „Birne“) ablaufen kann, wenn wir die Gedanken ausgehend vom Wort „Birne“ frei fließen lassen.

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Kreativitätstechniken zur Förderung von Ideen

Viele Kreativitätstechniken beruhen darauf, gezielt zu assoziieren. Am bekanntesten sind „Brainstorming“ und „Brainwriting“. Andere Kreativitätstechniken nutzen nicht die bereits in den Gehirnen vorhandenen Verbindungen, sondern versuchen, neue Ideen durch erzwungene Kombinationen anzuregen. Die Kunst ostasiatischer Poesie oder Malerei, mit wenigen Worten oder Pinselstrichen ganze Assoziations- und Gefühlswelten zu eröffnen, fasziniert.

Das Unbewusste als Ideenschmiede

Tatsächlich kann unser Gehirn kaum aufhören, unablässig Assoziationen zu produzieren. In unserem Gehirn sind nicht nur die sprachlichen Begriffe repräsentiert, sondern genauso gibt es Verschaltungen und Aktivierungsmuster für Bilder, Gerüche und nichtsprachliche Klänge. Oft ist uns allerdings ein großer Teil dessen, was in unseren assoziativen Netzen abgelegt wurde und bei entsprechenden Impulsen aktiviert wird, gar nicht bewusst - zumindest nicht sofort. Sigmund Freud nutzte Assoziationen, um ins Unbewusste verdrängte Erfahrungen wieder zugänglich und damit deren Auswirkungen bearbeitbar bzw. heilbar zu machen.

Eine weitere für das Ideenmanagement interessante Eigenheit des Unbewussten ist, dass es auch ohne unser bewusstes Zutun arbeitet. Dabei verarbeitet es auch Material, das nur unterschwellig wahrgenommen und gespeichert wurde - und das ist ja sehr viel mehr, als uns bewusst ist. Dieser Verarbeitungsprozess, bei dem eine Vielzahl neuer (und oft sehr kreativer) Assoziationen hergestellt wird, ist beim Träumen besonders intensiv und „wild“.

Beiläufig und unterschwellig wird der Mitarbeiter jedoch sehr viel mehr wahrnehmen und speichern, als ihm bewusst wird. Input, der zwar zunächst keine bewusste Beachtung findet, aber trotzdem unbewusst wahrgenommen wird, besteht zuweilen aus Indizien für Verbesserungspotentiale.

Serendipität und Ideenmanagement

Ein „Serendipitäts-Erlebnis“ beschreibt Johann Wolfgang von Goethe in seinem Gedicht „Gefunden“. „Serendipität“ und „Kontingenz“ sind wunderbare Worte, die sich gut mit dem Ideenmanagement verbinden lassen. Machen Sie es Pippi Langstrumpf („Spunk“) oder Mary Poppins („superkalifragilistischexpiallegorisch“) nach und lassen sich neue wunderbare Worte einfallen.

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Bei vielen Kreativitätsmethoden steht ein idealtypischer Ablauf Pate, demzufolge das Problem oder Thema zunächst in einer „Explorationsphase“ durchdrungen wird. Dann wird gern eine spezielle „Inkubationsphase“ eingebaut, während der sich die Teilnehmer entspannen und gedanklich weit vom eigentlichen Thema entfernen, damit vor allem ihr Unbewusstes am Finden einer Lösung „arbeitet“. Wenn diese dann als „Illumination“ einem oder mehreren der Teilnehmer bewusst wurde, erfolgt die weitere Ausarbeitung in der anschließenden „Elaborationsphase“.

Ideenmanagement wird idealerweise im Kontakt mit Personen erlebt, zu denen eine positive emotionale Beziehung besteht (z.B. Ideenmanagement wird durch relevante Personen promotet, etwa indem Ideen und Verbesserungen eine hohe Bedeutung zugewiesen und den Beiträgen hierzu ein großer Stellenwert eingeräumt wird. Ideenmanagement ist präsent. Es ist als System sichtbar und kommt zur Sprache, wodurch entsprechende Bahnungen stabilisiert und Assoziationen zum Ideenmanagement gefördert werden. Ideenmanagement stellt sich in Bildern und Geschichten dar, die ein breites Spektrum an Werten und Emotionen ansprechen. Ideenmanagement führt möglichst viele und unterschiedliche umgesetzte Ideen vor Augen, damit Mitarbeiter einen reichen und vielfältigen Fundus an „inneren Bildern“ und Vorstellungen davon entwickeln, wie und worin sich Verbesserungspotentiale zeigen können. Ideenmanagement bietet Zugänge und Berührungspunkte, die möglichst viele Sinne positiv ansprechen und positive Gefühle und Assoziationen auslösen, wenn man eine Idee platziert, votet, kommentiert oder bewertet, wenn man sich informiert oder über Ergebnisse informiert wird. Ideenmanagement nutzt Begrifflichkeiten und Worte, die positive Gefühle und Assoziationen auslösen. Es macht einen Unterschied, ob man eine Idee einbringt, einen Vorschlag einreicht oder einen Antrag stellt. Ob man einen Vorschlag zu begutachten oder zu entscheiden hat. Ideenmanagement wird durch Qualifizierungsmaßnahmen zu Kreativitätsmethoden unterstützt. Generell werden Mitarbeiter inspiriert und ihre Fähigkeiten zum Assoziieren und Querdenken werden angeregt und gefördert. Eine Ideensammlung und Beispiele zum Thema „Inspiration und Anreize für Einreicher“ finden Sie im Blogbeitrag vom 09.07.2020, ein Beispiel für wechselnde Inspirations-Slider auf der Startseite der Ideenmanagement-Software finden Sie im Artikel von Maximilian Stieler (KSB SE & Co.

Neuroideenmanagement: Eine neue Perspektive

Dank der in der Neurobiologie genutzten bildgebenden Technologien wird nun nochmals bestätigt und vor Augen geführt, was bereits mit Hilfe anderen Methoden erkannt worden war. Für viele Menschen (oder: bei den Wirklichkeitskonstruktionen in den Gehirnen vieler Menschen) steigt jedoch die Glaubensbereitschaft, wenn Erkenntnisse mit Mitteln der sogenannten „exakten Wissenschaften“ und mit Hilfe von Maschinen gewonnen werden. Auch das Ideenmanagement unterliegt diesem Effekt: Eigentlich ist klar, dass es sinnvoll und von Nutzen ist.

Das limbische System und die Bedeutung von Emotionen

Wenn wir das „Herz“ als Metapher für unsere im limbischen System verankerte Emotionalität nehmen, dann gibt das exakt die Erkenntnisse der modernen Neurobiologie wieder: Wir sehen nur das, was unserem Herzen wichtig ist.

Geistige Fitness: Strategien für ein aktives Gehirn

Neben den spezifischen Prozessen der Ideenfindung gibt es eine Reihe von Strategien, die allgemein die geistige Fitness fördern und somit die Grundlage für kreatives Denken schaffen.

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Neuroplastizität: Die Anpassungsfähigkeit des Gehirns

Das Gehirn ist mit einer sogenannten neuronalen Plastizität ausgestattet. Das bedeutet, es ist in der Lage, seine Verbindung im Laufe des Lernens neu zu konfigurieren und sogar ein ganzes Leben lang neue Verbindungen zu knüpfen.

Kognitive Vitalität: Das Gehirn trainieren

Obwohl das Gehirn kein Muskel ist, gibt es trotzdem so etwas wie kognitive Vitalität. Sie wissen besser als jeder andere, wie man diese am besten trainiert. Wir haben im Folgenden einige grundlegende Informationen zur Funktionsweise des Gehirns zusammengestellt. Gepaart mit guten Gewohnheiten und Ideen für Übungen sind Sie perfekt gerüstet für die neue Challenge in Ihrem Alltag: das Gehirntraining. Sie verbessern Ihr Gedächtnis, Ihre analytischen Fähigkeiten, Ihre Reaktionsfähigkeit und Ihre Konzentration, wenn Sie auf Ihr Gehirn Acht geben und es in Schuss halten. All diese Fähigkeiten sind sowohl im Alltag als auch im Sport sehr nützlich. Genau wie beim Muskelaufbau erfordert die Aufrechterhaltung der Vitalität des Gehirns Veränderungen. Aktivitäten sollten ständig variiert, der Schwierigkeitsgrad erhöht werden. Halten Sie Ihr Gehirn wach, ändern Sie Gewohnheiten und verbessern Sie damit Ihre Hirnleistung!

Ernährung für das Gehirn

Gesunde Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren sind beispielsweise in fettem Fisch (Lachs, Makrele, Sardinen, Hering usw.) und Nüssen zu finden. Sie sollten regelmäßig auf dem Teller landen, weil sie sich positiv auf das Gehirn auswirken.

Schlaf und Regeneration

Nachts ist das Gehirn aktiv: Es festigt die tagsüber gelernten Konzepte, beseitigt Giftstoffe und stärkt das Gedächtnis. Guter Schlaf ist wichtig für die kognitive Gesundheit.

Bewegung und Sauerstoffversorgung

Körperliche Bewegung wirkt sich vorteilhaft auf das Gehirn aus. Die Sauerstoffversorgung wird gefördert und die Produktion von Hormonen, die auf Emotionen, Stress und den Schlaf einwirken, reguliert.

Gedächtnistraining im Alltag

Alltägliche Aktionen in umgedrehter Reihenfolge oder mit geschlossenen Augen durchzuführen, fordert das Gehirn heraus: Nehmen Sie eine Dusche oder ziehen Sie Ihre Kleidung mit geschlossenen Augen aus, legen Sie ein Foto, das Sie den ganzen Tag vor sich haben, verkehrt herum hin oder putzen Sie Ihre Zähne mit links, wenn Sie es sonst mit rechts machen. Versuchen Sie, eine dieser Herausforderungen am Tag zu meistern und wechseln Sie hin und wieder zwischen diesen Aktionen. Sie werden sehen - es wird einfacher!

Testen Sie Ihre Aufmerksamkeit, indem Sie sich einfache Fragen stellen: Wie viele Fenster sind oben in meinem Büro? Wie viele Stufen hat das Treppenhaus meines besten Freundes? Welche Farbe hat die Fassade meines Lebensmittelladens? Psychotechnische Tests, die per App oder online angeboten werden, bieten eine gute Inspiration, um Ihre Logik- und Denkfähigkeiten zu fördern. Auch Brettspiele, Sudoku und Kreuzworträtsel ermöglichen es Ihnen, Ihre kognitiven Fähigkeiten zu verbessern.

Musik als Gehirntraining

Musik beflügelt Körper und Geist. So sehr, dass sie im Rahmen der Therapie bei einer Vielzahl von psychischen Störungen und Nervenerkrankungen eingesetzt wird. Wie genau die melodischen Klänge auf den Körper wirken und welche Effekte sie auf den Körper und die Psyche eines Menschen haben, ist noch nicht abschließend geklärt. Klar ist jedoch, dass Musik die Hirnnerven stimuliert, sowohl bei ungeborenen Föten als auch bei Kindern und Erwachsenen. Außerdem wirkt sie sich auf die Ausschüttung bestimmter Botenstoffe wie Cortisol, Testosteron und Östrogen aus. Diese sogenannten Steroidhormone beeinflussen die Neuroplastizität und somit die Anpassungsfähigkeit des Gehirns. Eine Hormonersatztherapie wird sogar im Zusammenhang mit der Vorbeugung von Alzheimer und Demenz untersucht. Forscher diskutieren derzeit, ob Musikhören einen ähnlichen Effekt haben könnte.

Fremdsprachen lernen

Wer eine neue Sprache lernt, nutzt eine Vielzahl umfangreicher Nervennetzwerke im Gehirn. Das fördert die Neuroplastizität und kann die Gehirnleistung verbessern - und zwar in jedem Alter. Italienische Forscher untersuchten Senioren, die zuvor noch keine Fremdsprache erlernt hatten, vor und nach einem Englischkurs. Ihr Ergebnis: Nach einem Zeitraum von vier Monaten erhöhten sich bei den Senioren, die einen Sprachkurs absolviert hatten, bestimmte kognitive Leistungen und die einzelnen Gehirnregionen waren enger miteinander vernetzt.

Beziehungen pflegen und soziale Kontakte

Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass Geselligkeit und private Kontakte mit besseren geistigen Leistungen im Alter einhergehen. Daher ist es empfehlenswert, zu Familie, Freunden oder Bekannten regelmäßig Kontakt zu halten. Neurologische Untersuchungen haben gezeigt, dass bei Menschen, die in späteren Lebensjahren Briefe schreiben, ein verlangsamter Abbau der geistigen Fitness zu beobachten ist. Briefe schreiben und erhalten wirkt sich auch positiv bei Menschen aus, die bereits erste Anzeichen von Demenz zeigen. Durch diese Art des Gehirntrainings bleiben nicht nur Erinnerungen erhalten, es wird auch die Beziehung zu geliebten Menschen gestärkt.

Stressreduktion und Schlafhygiene

Multitasking, d. h. parallel verschiedene Aufgaben zu erledigen, überfordert das Gehirn, denn es kann sich immer nur auf eine Sache fokussieren. Ruhe und Entspannung hingegen können sich positiv auf Gedächtnis und Konzentration auswirken. Mindestens 7 Stunden Schlaf pro Nacht werden für Erwachsene empfohlen. Während des Schlafs werden schädliche Eiweiß-Ablagerungen zwischen den Nervenzellen abgebaut. Um das Gehirn gesund zu erhalten, ist es deshalb wichtig, genügend zu schlafen. Dabei kommt es nicht nur auf die Länge des Schlafs an, sondern auch auf die Qualität. Eine sogenannte „Schlafhygiene“ kann dabei helfen, die Schlafqualität bei Schlafproblemen zu verbessern.

Risikofaktoren vermeiden

Mittlerweile sind viele Risikofaktoren bekannt, die sich negativ auf Gedächtnis und Konzentration auswirken können und das Risiko für eine Gedächtnisstörung erhöhen. Nach Möglichkeit sollten diese daher vermieden werden, um einer Demenzerkrankung vorzubeugen. Dazu zählen: Hörverlust, Bluthochdruck, übermäßiger Alkoholkonsum, Übergewicht, Depression, soziale Isolation, Bewegungsmangel, Luftverschmutzung und Diabetes.

Kreativität kultivieren: Eine Frage der Haltung

Um die eigene Kreativität zu entfalten, bedarf es nicht nur spezifischer Techniken und Übungen, sondern auch einer entsprechenden inneren Haltung.

Offenheit für Neues und Neugierde

„Wir müssen unser Gehirn in einen Modus versetzen, offen für Neues zu sein", erklärt Neurobiologe Martin Korte die Fähigkeit zur Kreativität. Er ist überzeugt: Wir alle können lernen kreativ zu sein. Beispielsweise wirke sich Reisen positiv auf unsere Kreativität aus.

Den Alltag anders gestalten

Dinge einfach mal anders machen: Morgens beim Zähneputzen die Hand nehmen, die man sonst nie nimmt, unter der Dusche mit geschlossenen Augen auf einem Bein stehen.

Die Natur als Inspirationsquelle

Wissenschaftliche Untersuchungen haben immer wieder gezeigt, wie wohltuend ein Waldspaziergang für das Gehirn ist, so Korte. Es scheine, dass die Grüntöne uns beflügeln können. Durch die Bewegung im Wald wird der Stirnlappen trainiert, die Sauerstoffversorgung des Gehirns und auch die Glukoseversorgung werden besser.

Stressmanagement und Fehlerkultur

Oft denken wir, Stress sei ein Killer für Kreativität. Das ist tatsächlich eine Balance: Wenn Stress die Energieversorgung des Körpers und des Gehirns verbessert, sind wir leistungsfähiger. Wird aus Stress Angst, werden unsere Gedanken in ein enges Fester eingeschränkt. Unser Gehirn lernt ständig aus Fehlern. Allerdings würden in der deutschen Kultur Fehler oftmals wie "der Weltuntergang" dargestellt, bedauert Korte.

Fokussierung und Konzentration

Um ein Problem kreativ lösen zu können, müssen wir uns darauf konzentrieren. Die Fokussierung des Blickes auf den Nahbereich, fokussiert auch die Gedanken auf den Nahbereich.

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