Das indoktrinierte Gehirn: Nehls' Kritik und die Abwehr mentaler Freiheit

Dr. Michael Nehls' Buch "Das indoktrinierte Gehirn" analysiert die Mechanismen, die die mentale Leistungsfähigkeit reduzieren und die menschliche Freiheit bedrohen. Das Buch bietet Einblicke und Gegenmaßnahmen gegen die Beeinflussung des Gehirns.

Der Great Reset und der Great Mental Reset

Die dänische Politikerin Ida Auken idealisiert in einem Artikel des Weltwirtschaftsforums (WEF) aus dem Jahr 2016 eine Gesellschaft im Jahr 2030, in der Menschen nichts besitzen, keine Privatsphäre haben und das Leben dennoch besser ist. Diese Vision ist ein Ergebnis des vom WEF propagierten "Great Reset". Laut Nehls ist dieser "Reset" jedoch mehr als nur eine harmlose Wiederherstellung der Wirtschaft. Um eine solche Welt, die von totaler Überwachung und Abhängigkeit von technokratischen Weltkontrolleuren geprägt ist, zu akzeptieren, bedarf es eines "Great Mental Reset", einer globalen Gehirnwäsche. Das Buch zeigt, dass die Installation und Aufrechterhaltung eines solchen Betriebssystems nur durch die Reduktion individueller Gedächtnisinhalte gelingen kann, was zur Löschung der individuellen und kulturellen Identität führt.

Das Angriffsziel: Der Hippocampus

Ein klares Angriffsziel der technokratischen Machtübernahme ist der Hippocampus, die autobiografische Gedächtniszentrale des menschlichen Gehirns. Der Hippocampus ist für die Speicherung neuer Gedanken und Erfahrungen im Langzeitgedächtnis verantwortlich. Er merkt sich, wann und wo wir etwas erlebt oder gedacht und wie wir uns dabei gefühlt haben. Nur mithilfe dieses autobiografischen Gedächtnisses gelingt es uns, eine eigenständige Individualität zu entwickeln. Ein funktionsfähiger Hippocampus ist grundlegend für die Entwicklung menschlicher Individualität und Kreativität sowie für selbstständiges wie vorausschauendes Denken.

Für die Erinnerung an das Wo und Wann neuer Gedächtnisinhalte sind hippocampale Orts- und Zeitneuronen zuständig. Sie verbleiben ein Leben lang im Hippocampus und sind verantwortlich dafür, dass wir Erinnerungen bei Bedarf rekonstruieren können und immer wissen, wann und wo wir etwas Wichtiges erlebt oder gedacht haben. Dabei wird die Wichtigkeit einer Erinnerung durch die Emotion signalisiert, die mit dem Erlebnis oder dem Gedanken einherging. Diese Index-Neurone katalogisieren unsere Erinnerungen, und ohne sie wären wir nicht in der Lage, frühere Erinnerungen und Gedanken wieder ins Bewusstsein zu rufen.

Das Speichern jedes neuen Gedankens erfordert neue beziehungsweise noch ungenutzte Index-Neurone. Stehen keine neuen zur Verfügung, spüren wir eine geistige Erschöpfung, die sogenannte Ego-Depletion. In diesem Zustand vermeiden wir es, uns neue Gedanken zu machen, weil uns schlicht die mentale Speicherkapazität fehlt. Die adulte hippocampale Neurogenese, ein Mechanismus, der durch die Produktion neuer Nervenzellen auch noch im Hippocampus von Erwachsenen dafür sorgt, dass jede Nacht im Tiefschlaf neue Orts- und Zeitneurone entstehen, ist von elementarer Bedeutung für die menschliche Individualität und Kreativität sowie für die Aufrechterhaltung der vielfältigen weiteren Funktionen des autobiografischen Gedächtnisses wie psychische Belastbarkeit, natürliche Neugier, Selbstwertgefühl und kritische Denkfähigkeit.

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Narrative und Indoktrination

Zu den Narrativen, die zur Indoktrination eingesetzt werden, gehört die Behauptung, dass unser Überleben im ewigen Pandemie- und Klimakrieg nur durch eine von Technokraten dominierte Weltgesundheitsorganisation (WHO) gesichert werden kann. Auch die Annahme, dass uns nicht das Immunsystem, sondern nur immer mehr Impfungen vor bekannten und neuen Erregern schützen, ist ein solches Narrativ.

Nehls kritisiert, dass in den Medien und Fachzeitschriften oft einseitig berichtet wird und unangenehme Nebenwirkungen oder das Scheitern bestimmter Maßnahmen ignoriert werden. Stattdessen werden neue Techniken und gentherapeutische Eingriffe als Erfolge dargestellt, obwohl es massive Nebenwirkungen und keinen nachweislichen Infektionsschutz gibt.

Das Klima-Sozialpunktesystem und die Smart City Charta

Das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) rechnet mit der Einführung eines Klima-Sozialpunktesystems nach chinesischem Vorbild, das mit dem vom WEF prognostizierten Great-Reset-Jahr 2030 einhergeht. Dieses Überwachungs- und Bewertungssystem dient als Katalysator für die Akzeptanz eines allumfassenden technokratischen Überwachungssystems.

Auch die "Smart City Charta" des deutschen Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) aus dem Jahr 2017 ist ein konzeptioneller Entwurf unserer Welt ab dem Jahr 2030. Eine dauerhafte Akzeptanz dieser Entwicklungen erfordert einen Zusammenbruch des mentalen beziehungsweise psychischen Immunsystems der gesamten Menschheit.

Das mentale Immunsystem und seine Schwächung

Meinungen und Einstellungen lassen sich nicht so einfach fakten- oder vernunftwidrig manipulieren, weil wir normalerweise über ein natürliches psychisches Immunsystem gegen Manipulation verfügen. Wer die Menschheit beherrschen will, hat also zwei grundlegende Möglichkeiten, ihr mentales Immunsystem zu überwinden oder dauerhaft zu schwächen: Er kann die Anzahl ihrer Mitglieder oder deren Individualitätsgrad reduzieren. Die Maßnahmen der Corona-Inszenierung haben beides erreicht.

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Die Rolle des Spiking

Perfiderweise blockiert das Spiking, das von Deutschlands Seuchenschutzbehörde, dem Robert Koch-Institut, als mittlerweile jährliche Routineimpfung propagiert wird, die Produktion neuer Index-Neurone. Für das Spike-Protein des Erregers SARS-CoV-1 konnte bereits 2007 gezeigt werden, dass es das autobiografische Gedächtnis angreift, indem es eine Reihe von neuroinflammatorisch wirkenden Botenstoffen freisetzt, die alle die Neurogenese blockieren und damit sogar die Schrumpfung des Hippocampus fördern.

Die naheliegende Vermutung, dass die Schädigung des Gehirns beabsichtigt ist, wird auch dadurch erhärtet, dass für das Spiking Lipid-Nanopartikel (LNPs) verwendet werden. Gewählt wurde also eine für die Impfung gegen eine Atemwegsinfektion auf den ersten Blick unsinnige, gehirngängige Verpackung - was jede Gehirnzelle zum Angriffspunkt des Immunsystems macht. Ebenso ist das vermeintliche Versagen des gentherapeutischen Eingriffs vor dem Hintergrund dieser alternativen Zweckinterpretation sogar als Erfolg zu werten, da es dazu diente, den Eindruck zu erwecken, ein regelmäßiges weiteres Spiking sei erforderlich.

Gegenmaßnahmen und Hoffnung

Die massive Schädigung der vielfältigen Funktionen des Hippocampus hat die Menschheit anfällig für weitere Angriffe gemacht und die Gefahr erhöht, dass selbst ein offensichtlich freiheitsfeindliches "Betriebssystem" widerstandslos in den Köpfen der Menschen installiert werden könnte.

Doch es ist noch nicht zu spät. Indem Nehls diese gehirnschädlichen Prozesse aufdeckt und individuell umsetzbare Gegenmaßnahmen beschreibt, bringt er Licht und Hoffnung in dieses schicksalhafte Kapitel der Menschheitsgeschichte. Das Buch liefert umsetzbare Gegenmaßnahmen, um den kritischen Geist und die geistige Freiheit zu bewahren.

Weitere Beobachtungen und Kritik

Ein Rezensent des Buches merkte an, dass es zwar fundierte Einblicke in die Arbeitsweise des Limbischen Systems bietet, aber auch einen fast hetzerischen Grundton hat, der sich gegen Juden richtet. Dieser Aspekt sei kaum zu ertragen. Der Rezensent vermutet, dass der Autor entweder ein genialer Autist ist oder ein zutiefst gekränkter Mensch mit einem Problem mit Vorgesetzten.

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