Ungeübtes Gehirn trainieren: Ein umfassender Leitfaden für jedes Alter

Lange Zeit wurde angenommen, dass die geistigen Fähigkeiten ab einem bestimmten Alter abnehmen. Doch das muss nicht sein! Das Gehirn bleibt bis ins hohe Alter veränderungsfähig. Durch gezieltes Training, eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und den Austausch mit anderen kann die kognitive Leistungsfähigkeit erhalten und gefördert werden.

Die Neuroplastizität des Gehirns: Ein Leben lang anpassungsfähig

Es geht das Gerücht um, wir würden nur zehn Prozent unseres Gehirns nutzen. Das ist glücklicherweise falsch. Wir nutzen unser Gehirn zu einhundert Prozent. Es gibt keine inaktiven Netzwerke in unserem neuronalen Oberstübchen. Richtig aber ist: Unsere neuronalen Strukturen bleiben ein Leben lang geradezu spektakulär anpassungsfähig. Diesen Effekt nennt man Neuroplastizität. So können neuronale Schaltkreise sich strukturell wandeln und fokussierter, differenzierter, langsamer oder schneller werden. Wir nutzen zwar alle einhundert Prozent unseres Gehirns, aber die meisten von uns entwickeln wohl nicht mehr als zehn Prozent des für sie potenziell realisierbaren Idealgehirns.

Warum Gehirntraining wichtig ist

Ein ständig gefordertes Gehirn ist besser in der Lage, degenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz zu bekämpfen. Lernen im Alter kann zudem dazu beitragen, das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein zu stärken, da es neue Fähigkeiten vermittelt und das Gefühl gibt, etwas Neues zu beherrschen, wodurch auch Depressionen reduziert werden können. Außerdem kann Lernen im Alter dazu beitragen, das soziale Leben zu bereichern, indem es die Möglichkeit bietet, neue Freunde zu finden und sich mit anderen Lernenden auszutauschen.

Die richtige Einstellung: Spaß und Zielsetzung

Egal, wie jemand lernt, wichtig ist, dass es Spaß macht und, dass ein Ziel verfolgt wird. Denn dadurch fällt es leichter.

Wie Sie Ihr Gehirn trainieren können: Praktische Tipps

"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom." Doch das Alter sollte kein Hindernis sein, um mit dem Lernen anzufangen oder neue Fähigkeiten zu erwerben. Hier sind einige Schritte, wie Sie Ihr Gehirn trainieren und sich neuen Herausforderungen stellen können:

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1. Interessen erkunden

Es ist der wichtigste Schritt, erst einmal seine Interessen zu erkunden. Was begeistert dich? Wofür kannst du eine Leidenschaft entwickeln? Möglicherweise gibt es Themen oder Hobbys, die du schon immer ausprobieren wolltest, zu denen du jedoch aufgrund von Zeitmangel oder anderen Einschränkungen noch nicht gekommen sind. Jetzt ist die perfekte Gelegenheit, um diese Interessen zu erforschen und zu vertiefen.

2. Angebote finden

Sobald du deine Interessen kennst, ist es an der Zeit, nach Kursen, Gruppen oder anderen Angeboten zu suchen, die dich dabei unterstützen, diese Interessen zu verfolgen. Denn gemeinsam fällt dies leichter als allein. Es gibt viele Möglichkeiten, um Kurse zu finden, die für ältere Erwachsene geeignet sind. Volkshochschulen, Bibliotheken und Community Colleges bieten oft kostengünstige Kurse und Workshops an, die auf die Bedürfnisse von Senior:innen wie Best Ager und Silver Ager zugeschnitten sind.

3. Online-Ressourcen nutzen

Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Online-Ressourcen, die dir helfen können, neue Fähigkeiten zu erlernen. Von YouTube-Tutorials bis hin zu Online-Kursen gibt es viele Möglichkeiten, um von zu Hause aus zu lernen. Einige Online-Plattformen bieten diese Kurse sogar kostenlos an.

4. Gemeinschaft suchen

Lernen im Alter kann auch eine großartige Möglichkeit für Senior:innen sein, um neue Freunde zu finden und Gemeinschaft zu suchen. Viele Kurse und Workshops bieten eine soziale Komponente, die es Best Ager oder Silver Ager ermöglicht, mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten. Dies trägt dazu bei, das Gefühl der Einsamkeit zu verringern und die Lebensqualität zu verbessern.

5. Geduld haben

Lernen im Alter erfordert Geduld und Ausdauer. Klar kann es für dich schwieriger sein, neue Fähigkeiten zu erlernen. Lasse dich nicht entmutigen. Es ist nie zu spät, um etwas Neues zu lernen.

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Die richtige Lernmethode finden

Es gibt viele verschiedene Lernmethoden, und nicht alle funktionieren für jeden. Unabhängig vom Alter lernen einige Menschen besser durch Zuhören, andere durch Lesen und wieder andere durch praktisches Tun. Finde die Lernmethode, die am besten zu dir passt. Es gibt viele Möglichkeiten, wie du lernen kannst, von Online-Kursen bis hin zu Büchern und Seminaren.

Realistische Ziele setzen

Es ist wichtig, realistische Ziele zu setzen, wenn du lernst. Wenn du dir zu viel vornimmst, könntest du dich schnell überfordert fühlen und aufgeben. Setze dir kleine Ziele, die du erreichen kannst, und feiere deine Erfolge. Dies wird dir helfen, motiviert zu bleiben und das Lernen fortzusetzen.

Bleibe aktiv

Nimm dir Zeit zum Lernen. Es ist wichtig, regelmäßig zu lernen und das Gelernte anzuwenden. Wenn du beispielsweise eine neue Sprache lernst, solltest du versuchen, sie regelmäßig zu sprechen. Dies hilft dir, das Gelernte zu festigen und zu vertiefen.

Suche dir Unterstützung

Tausche dich regelmäßig mit Anderen aus, die ähnliche Interessen haben. Es gibt viele Gruppen und Gemeinschaften, die sich auf bestimmte Themen spezialisiert haben. Diese können dir helfen, deine Ziele zu erreichen.

Achtsamkeit als Gehirntraining

Achtsamkeitsübungen im Alltag werden vielfach unterschätzt. Natürlich ersetzen diese „Kurzmeditationen“ nicht die formale Achtsamkeitsmeditation - aber sie sind eine wirksame Ergänzung der sitzenden Meditation auf dem Kissen. Vor allem, wenn die Zeit mal knapp ist, ist es besser kurz zu meditieren, als gar nicht. Wer achtsam lebt, lebt glücklicher. Achtsamkeit hilft dir, ein geübter Navigator auf dem stürmischen Meer des Lebens zu werden. Du lernst, in Krisen gelassen zu bleiben, reduzierst dadurch deinen Stress und beugst Burnout vor. Parallel dazu erhöhst du deine Lebensqualität in allen Lebensbereichen, weil du mehr Selbstbestimmtheit und Selbstwirksamkeit entwickelst. Das hilft dir, bessere Entscheidungen für dich und dein Leben treffen und gut für dich zu sorgen.

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Hier sind einige Achtsamkeitsübungen, die Sie in Ihren Alltag integrieren können:

  1. Achtsamkeits-Morgenübung im Bett: Beginne den Tag mit achtsamem Atmen, einem Mini-Bodyscan oder einer Bestandsaufnahme auf der Bettkante. Werde dir nach dem Aufwachen deines Wachseins bewusst. Fühle, wie dein Atem den Körper bewegt. Wenn sich Gedanken einstellen, registriere das kurz und bring die Aufmerksamkeit wieder sanft zur Atemempfindung zurück. Wenn du magst, intensiviere die Achtsamkeitsübung, indem du die Aufmerksamkeit nacheinander auf die verschiedenen Bereiche des Körpers richtest. Das geistige Abtasten des Körpers in Ruhe wird im Achtsamkeitskontext Bodyscan genannt. An dieser Stelle führst du quasi einen Mini-Bodyscan durch. Du brauchst keine bestimmte Reihenfolge einzuhalten; lass dich einfach von deiner Intuition leiten. Ganz wichtig dabei: Widerstehe der Versuchung, bei diesem Mini-Bodyscan irgendetwas zu forcieren oder zu beeinflussen. Alternativ oder zusätzlich gewöhn dir an, die Beine bewusst aus dem Bett zu schwingen. Jeder unserer Handlungen geht ein Impuls voraus. Nimm dabei wahr, wie es dir gerade geht: Welche Körperempfindungen, Gedanken, Gefühle oder Stimmungen sind in diesem Moment in dir präsent? Der bewusste Beginn einer Tätigkeit ist ausschlaggebend für ihren Verlauf. Das gilt auch für den Beginn des Tages, dem du gleich nach dem Aufwachen eine klare, fokussierte innere Ausrichtung geben kannst. Auf diese Weise stellst du dein Gehirn gleich am Morgen auf den Achtsamkeitsmodus ein. Dadurch fällt es dir im Laufe des Tages leichter, dich immer wieder auf Achtsamkeit zu besinnen.
  2. Alltägliche Verrichtungen als Achtsamkeitsübungen: Das Besondere an der Achtsamkeitspraxis ist, dass sie über das formale Meditieren auf einem Meditationskissen hinausgeht. Beginne nicht gleich mit zu komplexen Aufgaben, wie zum Beispiel, das Mittagessen achtsam zuzubereiten. Für ein ungeübtes Gehirn ist das eine unbewältigbare Aufgabe - wodurch ein Scheitern vorprogrammiert ist. Packe lieber „kleine Päckchen“. Außerdem registriert dein Bewusstsein jedes der kleinen Erfolgserlebnisse der Achtsamkeitsübungen im Alltag.
  3. Erfahrungen der Achtsamkeitsübungen innerlich 'dokumentieren': Du kannst deine Erfahrungen mit den Achtsamkeitsübungen im Alltag vertiefen, indem du dir „innerliche Notizen“ machst. Achte auch darauf, in welcher inneren Haltung du dich während deines Tuns befindest. Und wenn du noch eins draufsetzen willst, dann nimm auch wahr, wenn du dich selbst für das verurteilst, was du gerade denkst oder fühlst. In der buddhistischen Lehre wird von „zwei Flügeln eines Vogels“ gesprochen. Achtsamkeit ohne Mitgefühl ist keine Achtsamkeit.
  4. Beobachtung des Atems als Achtsamkeitsübung: Der Atem ist unser starker Verbündeter in der Achtsamkeitspraxis: Er erzeugt keine Emotionen und er ist immer verfügbar. Damit ist er der ideale Bezugspunkt, um unseren Geist zu beruhigen und hitzige Gefühle runterzukühlen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Beobachtung des rhythmischen Ein- und Ausatmens den Parasympathikus aktiviert. Verbinde dich im Laufe des Tages immer wieder einmal mit dem Atem und erspüre seine Qualitäten: Ist er flach oder tief? Langsam oder schnell? Weich oder rauh? Wichtig: Der Atem sollte dabei nicht beeinflusst werden! Du musstest dich nie um ihn kümmern, deshalb gibt es auch jetzt keine Veranlassung dazu. Sei einfach stiller, passiver Beobachter.
  5. Innehalten als Alltagsübung in Achtsamkeit: Das Gegenteil von Achtsamkeit ist Unachtsamkeit. Im Geraffel unseres hektischen und immer komplexer werdenden Lebens rauschen viele Dinge einfach an uns vorbei. Willst du deinem Leben mehr Bewusstsein und Qualität zu geben, ist es hilfreich, im Taumel des Alltags immer wieder einmal zur Besinnung zu kommen. Stoppe und halte deshalb zwischendurch immer wieder einmal inne. Stress geht mit Hektik und unüberlegter, automatischer Reaktivität einher. Ziel einer effektiven Stressbewältigung ist deshalb, in diesen inneren Automatismus einzugreifen, um von einer unbewussten Stressreaktion zu einer bewussten Stress-Antwort zu kommen. Die Achtsamkeitsübung, im Alltag zwischendurch immer wieder einmal zu stoppen und innezuhalten, ist ein gutes Achtsamkeitstraining.
  6. "Glocke der Achtsamkeit" als Achtsamkeitsübung nutzen: Für diese Übung nutzen wir die Geräusche, die in unserem Alltag allgegenwärtig sind, zum Beispiel Telefonklingeln, Stimmen, Vogelgesang, Autohupen, Sirenen oder Blätterrauschen. Manche dieser Töne und Klänge empfinden wir als angenehm, manche als unangenehm. Halte kurz inne, wenn du etwas hörst. Stell fest, ob es angenehme oder unangenehme Gedanken und Gefühle in dir hervorruft. Geh nicht auf mögliche Bewertungstendenzen des Geistes ein, sondern fokussiere dich nur auf den Klang, auf sein Kommen und Gehen. Einfach nur offen sein und lauschen - vollkommen wertfrei.
  7. Den Körper als Achtsamkeits-Objekt nutzen: Der Körper ist ein hervorragender Partner beim Praktizieren von Achtsamkeit, denn er hat nur einen Ort: hier und nur eine Zeit: jetzt. Spüre im Laufe des Tages immer wieder einmal in dich hinein und nimm die Empfindungen in den verschiedenen Bereichen des Körpers wahr (Anspannung, Wohlsein, Unwohlsein, Wärme, Kälte oder etwas anderes?). Du kannst diese Achtsamkeitsübung intensivieren, indem du die Aufmerksamkeit im Alltag auch auf die Körperhaltung und auf deine Bewegungen ausdehnst. Achte bewusst auf jedes Strecken, Beugen, Drehen oder Dehnen. Der Körper hat nur eine Zeit und nur einen Ort: jetzt!
  8. Essen und Trinken als Achtsamkeitsübung im Alltag: Essen und Trinken sind eine besonders freudevolle Achtsamkeitsübung, denn die achtsame Hinwendung auf den Prozess der Nahrungsaufnahme vertieft den Genuss erheblich. Lass zum achtsamen Essen äußere Ablenkungen in den Hintergrund treten. Probiere einmal, schweigend zu essen und genieße alle sinnlichen Empfindungen: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen. Beginne nicht gleich mit der komplexen Aufgabe, eine ganze Mahlzeit achtsam essen zu wollen. Für ein ungeübtes Gehirn ist das eine unbewältigbare Aufgabe - wodurch ein Scheitern vorprogrammiert ist. Du wirst schnell merken, dass selbst scheinbar kleine Achtsamkeitsübungen im Alltag anspruchsvoll genug sind.
  9. Warten als Achtsamkeitsübung im Alltag: Wieviel Zeit hast du schon angenervt beim Warten an roten Ampeln und Supermarktkassen, in Ärzte-Wartezimmern oder auf das Essen in einem Restaurant verbracht? Nutze künftig Wartesituationen bewusst als Dünger für deine Achtsamkeitspraxis. Mache all diese Situationen zu Achtsamkeitsübungen für den Alltag.
  10. Tagesrückblick: Dankbarkeit als Achtsamkeitsübung: Dankbarkeit gilt als hilfreiches Gegenmittel für schwierige Gefühle wie Angst, Ärger, Trauer, Sorge oder Scham. Dankbarkeit zu praktizieren fördert die innere Haltung der Achtsamkeit. Wo ist es dir gelungen, achtsam zu sein? Registriere dabei auch unbarmherzige Kritik, falls du hinter deinen eigenen Erwartungen zurückgeblieben bist. Und dann entscheide dich für Geduld, Mitgefühl und Freundlichkeit dir selbst gegenüber. Gerade in Momenten scheinbaren Versagens brauchen wir Ermutigung. Und das durchaus nicht unbedingt von anderen. Willst du deine inneren Erfahrungen vertiefen? Dann halte deine Erlebnisse und Erkenntnisse des Tages schriftlich fest. Dokumentiere sie stichwortartig in deinem Achtsamkeitstagebuch.
  11. Nicht-Üben als Achtsamkeitsübung: Kaum zu glauben, aber wahr: In der Achtsamkeitspraxis kannst du sogar das Nicht-Üben für deine Zwecke nutzen, die Achtsamkeitspraxis zu vertiefen. Wenn du also das nächste Mal an deinem Meditationskissen vorübergehst und so tust, als sähest du es es nicht, dann halte einen Moment inne. Spüre in dich hinein, wie es sich anfühlt, nicht zu üben und reflektiere darüber, wie es sich auf dein Wohlbefinden auswirkt.

Herzkohärenztraining

Das Herzkohärenztraining macht sich das neueste Wissen um die menschliche Biologie und die körperlich-seelischen Zusammenhänge und Abläufe der Stressverarbeitung zunutze. Sie basiert auf dem neuen Wissen, dass auch das Herz, wie der Darm auch, über ein eigenständiges neuronales Netz verfügt, über das es direkt mit dem emotionalen Teil unseres Gehirns interagiert, d.h., Befehle austauscht. Das "kleine Gehirn" des Herzens spielt eine Schlüsselrolle bei Stressreaktionen, weil sich alle Körpersysteme und Organe nach seinen Befehlen ausrichten. Die zentrale Erkenntnis der Wissenschaftler ist: Schlägt das Herz häufig inkohärent=chaotisch, öffnet dies körperlichen und seelischen Krankheiten sowie vorzeitiger Alterung Tor und Tür. Mittels der Anwendung des Herzkohärenztrainings, sind nicht nur Stresszustände in der jeweiligen Situation unmittelbar neutralisierbar. Sie werden darüber hinaus immer seltener und weniger heftig erlebt, weil die Anwendung der Herzkohärenz den Effekt hat, uns gelassener werden zu lassen, weil wir unseren Stresszentren, dem Herz und dem emotionalen Teil unseres Gehirns, neue, bessere Befehle geben, die abgespeichert werden. Dies unterscheidet Herzkohärenztraining z.B. auch im Wesentlichen vom Autogenem Training oder Progressiver Muskelentspannung (PM). Darüber hinaus ist Herzkohärenz viel schneller und leichter zu lernen, da es nicht auf der Verstandes- bzw.

Brainbuilding: Das gesunde Sportprogramm für Ihre mentale Power

BRAINBUILDING ist das gesunde Sportprogramm für Ihre mentale Power. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, wissenschaftliche Erkenntnisse und empirisch bewährte Konzepte auszuwerten und in wirksame Strategien für Ihren Alltag zu übersetzen. Dabei achten wir darauf, dass sich sämtliche Methoden bereits mit einem Zeitaufwand von wenigen Minuten täglich wirksam in Ihren Alltag integrieren lassen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken. Aber Achtung: Es gibt Fähigkeiten, die Sie entwickeln müssen, damit Sie Ihre Stärken im beruflichen oder privaten Kontext überhaupt voll zur Geltung bringen können. Beispiel: Ein herausragender Grafiker, der nicht in der Lage ist, mit seinen Kunden so zu kommunizieren, dass diese sich verstanden fühlen, wird es nicht weit bringen. Stellen Sie sich daher auch die Frage: Wo sind Sie schwach, dürfen es aber nicht sein, wenn es Ihnen mit Ihren Zielen ernst ist? Lernen Sie von BRAIN BUILDING, mit minimalem Aufwand Ihre Schwächen zumindest so weit auszugleichen, dass Sie Ihnen nicht mehr im Wege stehen.

Talent, Fleiß und die 10.000 Stunden Regel

Die Lernforschung zeigt: Talent ist weniger angeboren, als vielmehr ein Resultat von Fleiß, Ausdauer und Lerntechnik. Zumindest verwandelt sich eine genetische Tendenz nur so in eine Stärke. Den Unterschied zwischen Genie und Mittelmaß macht das Training. Anders Ericsson stellte fest, dass „hochtalentierte“ Menschen generell einfach mehr Übungsstunden hinter sich haben als zweitklassige Profis. Erstere kommen in allen Fällen mindestens auf 10.000 Stunden Training - während letztere nur 5. bis 8.000 vorweisen können. Ob Mozart, Goethe oder Bill Gates - sie alle erbrachten erst nach 10.000 Stunden Übung überragende Leistungen. Gute Nachricht für Eilige: Unverhältnismäßig große Fortschritte erzielen Sie in allen Gebieten vor allem in den ersten 10 bis 100 Stunden - die richtige Lern-Strategie vorausgesetzt.

Brain-Fit-Wochen

Die Brain-Fit-Wochen sind der ultimative Energie-Booster für Dein Gehirn. - Online! Wir treffen uns vom 15.03 - 10.05.2023 (8 Termine) jeden Mittwochabend von 19:00 Uhr - 20:00 Uhr live auf Zoom zu einer Stunde mit feinstem Gehirnjogging, verbunden mit viel Spaß und tollen Erfolgserlebnissen. Bringe Dein Gehirn auf Touren und freue Dich auf die beste Zusammenstellung an interaktiven Übungen und Spielen zur Stärkung Deiner geistigen Fitness. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern trainierst Du Deine Konzentration, Merkfähigkeit und Denkflexibilität. Dabei kommst Du in den Genuss meines besten Repertoires an abwechslungsreichen Übungen und Denkspielen. Du trainierst Um-die Ecke-Denken, Wortfindung, Assoziation und logisches Denken und Du lernst die Grundzüge der Merktechniken.

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