Die enge Verbindung zwischen Darm und Gehirn ist seit langem bekannt, doch erst in den letzten Jahren hat die Forschung die komplexen Mechanismen und die Bedeutung dieser Beziehung vollständig zu erfassen begonnen. Diese bidirektionale Kommunikationsstraße, bekannt als Darm-Hirn-Achse, spielt eine entscheidende Rolle für unsere körperliche und geistige Gesundheit. Ein zentraler Akteur in diesem komplexen Netzwerk ist der Vagusnerv, der längste Hirnnerv, der eine direkte Verbindung zwischen Gehirn und den meisten inneren Organen herstellt.
Einführung in die Darm-Hirn-Achse
Die Darm-Hirn-Achse, auch bekannt als Bauch-Hirn-Achse, Darm-Hirn-Connection oder Brain-Gut-Achse, beschreibt die bidirektionale Kommunikation zwischen dem enterischen Nervensystem (ENS), dem Nervensystem des Darms, und dem zentralen Nervensystem (ZNS), bestehend aus Gehirn und Rückenmark. Über diese Achse tauschen Darm und Gehirn ständig Signale aus, die eine Vielzahl von physiologischen Prozessen beeinflussen, darunter Verdauung, Immunität, Stimmung und Verhalten. Eine Störung dieser Achse wird als mitursächlich für die Entstehung verschiedener Erkrankungen angesehen, darunter das Reizdarmsyndrom.
Das enterische Nervensystem: Das "Bauchhirn"
Das enterische Nervensystem (ENS), oft als "zweites Gehirn" oder "Bauchhirn" bezeichnet, ist ein komplexes Netzwerk von Neuronen, das die Wände des Magen-Darm-Trakts durchzieht. Es besteht aus über 100 Millionen Nervenzellen und ist damit größer als das Nervensystem im Rückenmark. Das ENS steuert den Großteil unserer Verdauungsprozesse autonom, unabhängig vom Gehirn. Es reguliert die Darmmotorik, die Sekretion von Verdauungssäften und Hormonen sowie die lokale Durchblutung. Die Nervenzellen des Bauchhirns treffen selbstständig alle für den Darm wichtigen Entscheidungen.
Der Vagusnerv: Die direkte Verbindung zwischen Darm und Gehirn
Der Vagusnerv, auch bekannt als zehnter Hirnnerv, ist der längste und weitverzweigteste Hirnnerv im Körper. Er verläuft vom Gehirn über den Brust- und Bauchraum bis in alle Verdauungsorgane. Der Name "Vagus" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "umherschweifend", was seine zahlreichen Verzweigungen und Verbindungen zu verschiedenen Organen und Systemen gut beschreibt. Als wichtiger Bestandteil der Darm-Hirn-Achse überträgt der Vagusnerv Signale blitzschnell in beide Richtungen.
Die Funktionen des Vagusnervs
Der Vagusnerv spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung verschiedener Körperfunktionen, darunter:
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- Verdauung: Der Vagusnerv stimuliert die Muskelkontraktionen im Magen und Darm, die für die Bewegung der Nahrung durch den Verdauungstrakt unerlässlich sind. Er fördert auch die Freisetzung von Verdauungssäften und Enzymen, die den Abbau der Nahrung unterstützen.
- Herzfunktion: Der Vagusnerv verlangsamt die Herzfrequenz und senkt den Blutdruck, was zur Entspannung und Beruhigung des Körpers beiträgt.
- Atmung: Der Vagusnerv reguliert die Atmung, indem er die Muskeln steuert, die für die Ein- und Ausatmung verantwortlich sind.
- Immunfunktion: Der Vagusnerv hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann die Aktivität des Immunsystems modulieren.
- Stimmung und Verhalten: Der Vagusnerv spielt eine Rolle bei der Regulierung von Stimmung und Verhalten, indem er die Freisetzung von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin beeinflusst.
Die Rolle des Vagusnervs bei der Kommunikation zwischen Darm und Gehirn
Der Vagusnerv fungiert als eine Art "Datenautobahn" zwischen Darm und Gehirn. Etwa 80-90 % der Nervenfasern des Vagusnervs verlaufen vom Bauchraum zum Gehirn und übertragen Informationen über den Zustand des Darms, der Organe des Bauchraumes und des Immunsystems. Umgekehrt sendet das Gehirn über den Vagusnerv Signale an den Darm, die die Verdauung, die Immunfunktion und andere Prozesse beeinflussen können.
Sättigungs- oder Hungergefühle beispielsweise werden mittels chemischer Botenstoffe, sogenannter Neurotransmitter, direkt dem Gehirn signalisiert. Als umgehende Reaktion entscheidet das Gehirn, je nach Situation die Nahrungsaufnahme zu stoppen oder einzuleiten. Insgesamt wirkt der Vagusnerv ausgleichend und beruhigend auf viele unbewusst ablaufende Organfunktionen.
Das Darmmikrobiom: Ein weiterer wichtiger Akteur
Neben dem ENS und dem Vagusnerv spielt auch das Darmmikrobiom, die Gemeinschaft von Mikroorganismen, die im Darm leben, eine wichtige Rolle in der Darm-Hirn-Achse. Das Darmmikrobiom besteht aus Billionen von Bakterien, Viren, Pilzen und anderen Mikroorganismen, die eine Vielzahl von Funktionen erfüllen, darunter die Unterstützung der Verdauung, die Produktion von Vitaminen und die Stärkung des Immunsystems.
Die Auswirkungen des Darmmikrobioms auf die Darm-Hirn-Achse
Das Darmmikrobiom kann die Darm-Hirn-Achse auf verschiedene Weise beeinflussen:
- Produktion von Neurotransmittern: Darmbakterien können Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und GABA produzieren, die die Stimmung und das Verhalten beeinflussen können.
- Beeinflussung der Immunfunktion: Das Darmmikrobiom kann die Aktivität des Immunsystems modulieren und Entzündungen im Körper beeinflussen. Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie beispielsweise Morbus Crohn führen bei Betroffenen nicht nur zu körperlichen Symptomen, sondern auch zu seelischen Beschwerden oder Erschöpfungszuständen. Verantwortlich dafür sind möglicherweise Stoffwechselprodukte bestimmter Darmbakterien.
- Aktivierung des Vagusnervs: Bestimmte Darmbakterien können den Vagusnerv aktivieren und so die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn beeinflussen.
Untersuchungen zufolge gehen psychische Erkrankungen wie Depressionen, Demenz- oder Suchterkrankungen in vielen Fällen mit einem veränderten Mikrobiom einher. Unklar ist allerdings noch, ob die Veränderungen zu den Ursachen oder den Folgen der Erkrankungen gehören. Veränderungen des Mikrobioms könnten Auslöser für psychische Probleme sein.
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Vagusdysfunktionen
Die Vagusaktivität kann dysfunktionell nicht nur erniedrigt, sondern auch erhöht sein.
Erniedrigte Vagusaktivität
Erniedrigte Vagusaktivität kommt z.B. vor bei Autoimmunerkrankungen wie Colitis ulcerosa, bei erniedrigter Immunität, Malabsorption und Übergewicht. Eine hypotone vagale Aktivität mit einer normotonen Aktivität des enterischen Nervensystems kann bei Alkoholabusus und Diabetes mellitus Typ 2 auftreten. Neben Alkoholkarenz kann hier therapeutisch der N. vagus stimuliert werden. Eine hypotone vagale Aktivität mit einer hypotonen Aktivität des enterischen Nervensystems birgt ein hohes Risiko für neurodegenerative Erkrankungsbilder. Hier sollte zunächst die niedrige Immunlage verbessert und die Viruslast vermindert und erst anschließend der N. vagus stimuliert werden. Zudem kann die Dünndarmregion gedehnt werden, um die myenterische Aktivität zu steigern.
Erhöhte Vagusaktivität
Erhöhte Vagusaktivität kommt z.B. vor bei Allergien, M. Crohn und Fettleibigkeit. Bei einer hypertonen Vagusaktivität können mittels OMT das Zwerchfell, die Radix mesenterii sowie die hochzervikale Region gedehnt werden. Erhöhte Vagusaktivität bei jungen Menschen kann zu einem Anstieg der Magensäureproduktion, verstärkter Magenentleerung und unter Umständen zu Durchfall führen. Hier sollte zusätzlich zu den manuellen Ansätzen die Mundregion gereinigt und die Pathogenbelastung reduziert werden.
Diagnostik von Vagusdysfunktionen
Es gibt verschiedene Methoden zur Beurteilung der Vagusaktivität, darunter:
- Geruchssinn: Ätherisches Lavendelöl unter die Nase halten: Durch Stimulation des Vagus wird die Magenentleerung gefördert. Dies ist hörbar, z.B. mit dem Stethoskop in der Region des Pylorus.
- Schlucken: Trinken von einem Glas Wasser dient zum Test des Vagus im Ösophagus (Norm etwa 5 Sekunden; bei verminderter Aktivität und z.B. bei Parkinson-Erkrankung ist der Schluckzeitraum reduziert).
- HRV-Messung: HRV-Messparameter geben Einblick in die autonome Funktion des Herzens und ermöglichen Einschätzungen zur Funktionsweise des autonomen Nervensystems. Der N. vagus leitet Informationen viel schneller als der Sympathikus. So ist die Vagusaktivierung der Herzfrequenz bis zu 8-fach schneller im Vergleich zur Sympathikusaktivierung, sodass Schwankungen der Herzfrequenz viel stärker durch den Vagus bestimmt werden.
- Ruffier-Dickson-Test: zur Bestimmung einer Hypotonie des N. vagus - Nach 1 Minute in Rückenlage die Pulsschläge messen (P1), Kniebeugen 30× bzw. für 45 Sekunden durchführen, dann Pulsschläge im Stand direkt danach (P2) sowie nach 1 Minute in Rückenlage nochmals messen (P3). Der Dickson-Index dient zur Beurteilung der Erholungsfähigkeit des Herzens nach einer Anstrengung.
Weitere mögliche Hinweise für eine verminderte Vagusaktivität sind: Verminderte Halsmobilität und Kieferstörungen, CMD (kraniomandibuläre Dysfunktion), Viszeralfett, Kompression der Pars descendens des Duodenums mit der Gefahr eines Refluxes, positive Triggerpunkte der Nacken- und Kiefermuskulatur, Spannungseinschränkungen im Bereich der Vagina carotica, positiver Gesret-Punkt und Virusbelastungen.
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Vagusnervstimulation (VNS)
Die Stimulation des Vagusnervs (VNS) ist eine vielversprechende Therapieoption zur Behandlung verschiedener Erkrankungen, die mit einer Dysfunktion der Darm-Hirn-Achse in Verbindung stehen. VNS kann auf verschiedene Weise durchgeführt werden, darunter:
- Invasive VNS: Hierbei wird ein Gerät chirurgisch unter die Haut implantiert, das elektrische Impulse an den Vagusnerv sendet.
- Nicht-invasive VNS: Hierbei wird der Vagusnerv durch die Haut mit Hilfe von Geräten wie TENS-Geräten oder speziellen Ohrclips stimuliert.
Methoden der Vagusstimulation
- Vagusstimulation im Bereich der kraniozervikalen Region nach Liem: Manuell werden mittels der Daumen die Haut im Bereich beider Concha auricularis und mittels der Mittelfinger die aurikulären Äste am Proc. mastoideus sanft stimuliert. Die Zeigefinger anteriorisieren den Unterkiefer. Ringfinger und kleiner Finger üben eine subokzipitale Inhibition bzw. Dekompression im Bereich der subokzipitalen Region und nahe des Foramen jugulare aus. Hier konnte bereits nicht nur eine vagusstimulierende Wirkung, sondern auch eine zerebrale Durchblutungsverbesserung nachgewiesen werden.
- Vagusstimulation im Bereich der Vagina carotica: Auch im Bereich der Vagina carotica kann der N. vagus sanft stimuliert werden. Die Mittelfinger beider Hände werden etwa 1 cm voneinander entfernt, medial des M. sternocleidomastoideus positioniert - zwischen der A. carotis communis und der V. jugularis interna, unmittelbar unterhalb der Cartilago thyroidea. Die Stimulierung in der Region des Verlaufs des N. vagus erfolgt mittels kraniokaudaler sanfter Mobilisierung.
- Vagusstimulation im Bereich des Zwerchfells: Medial die tiefe Zwerchfellregion im Bereich des Ösophagus (Truncus vagalis anterior und posterior) entspannen. Dafür die Daumen beidseitig am Xiphoid in die Tiefe einsinken lassen und im Bereich des Ösophagus Mikrobewegungen folgen während die übrigen Finger den unteren Interkostalräumen aufliegen. Gleichzeitig verlangsamt der Patient die Atmung um etwa die Hälfte. Im zweiten Schritt das Ganglion coeliacum, etwa mittig zwischen Bauchnabel und Xiphoid, entspannen.
Indikationen für VNS
Hinweise bestehen, dass VNS zur Löschung der konditionierten Angst in Kombination mit expositionsbasierten Ansätzen angewendet werden sollte und ihre isolierte Applikation nicht ausreicht.
VNS wird zur Reorganisation des sensorischen oder motorischen Kortex, bei posttraumatische Belastungsstörung und Angststörungen sowie chronische niederschwellige Entzündungen, zur Entzündungshemmung, z.B. bei rheumatoider Arthritis, gastroduodenale Entleerungsstörungen, evtl. medikamentenresistente Epilepsie und Depression eingesetzt.
Selbstmanagementansätze zur Regulation des Vagusnervs
Neben der medizinischen Behandlung gibt es verschiedene Selbstmanagementansätze, die helfen können, den Vagusnerv zu aktivieren und die Funktion der Darm-Hirn-Achse zu verbessern:
- Atemübungen: Tiefes, langsames Atmen aktiviert den Vagusnerv und fördert Entspannung.
- Meditation und Achtsamkeit: Regelmäßige Meditation und Achtsamkeitsübungen können das parasympathische System aktivieren.
- Bewegungsübungen: Drehe den Kopf langsam nach links und fixiere dabei mit den Augen einen nahen Gegenstand. Drehe dann den Kopf langsam nach rechts und stelle ebenfalls einen Gegenstand scharf. Wiederhole diese Bewegung mehrmals. Diese Übung stimuliert nicht nur den Vagusnerv, sondern auch die Ziliarmuskulatur der Augen, die mit dem Vagusnerv verbunden ist.
- Kältereiz: Kälteanwendungen können beruhigend wirken. Hier kannst du zum Beispiel einen kalten Umschlag auf deine Stirn legen. Eine weitere Option sind Wechselduschen.
- Gesang und Summen: Singen, Summen oder Gurgeln kann den Vagusnerv durch Vibrationen im Halsbereich stimulieren.
- Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Ballaststoffen, Obst und Gemüse kann das Darmmikrobiom positiv beeinflussen und die Funktion der Darm-Hirn-Achse verbessern.
- Massagen: Sanftes Streichen mit den Fingern entlang der Seiten des Halses kann entspannend wirken. Leichte, kreisende Fingerbewegungen am Kiefergelenk können dabei helfen, Verspannungen im Nacken zu lösen. Auch Ohrmassagen können helfen, insbesondere eine Massage der sogenannten Ohrtasche, das Hautareal an der Innenseite der Ohrmuschel unterhalb der charakteristischen Knorpelfalte.
- Stressmanagement: Chronischer Stress kann die Funktion der Darm-Hirn-Achse beeinträchtigen. Es ist daher wichtig, Stress abzubauen und besser mit ihm umzugehen.
Die Auswirkungen von Stress auf die Darm-Hirn-Achse
Stress spielt eine sehr große Rolle für den Vagusnerv. Für die allgemeine Gesundheit ist es deshalb sinnvoll, wenn regelmäßig für einen Ausgleich zwischen Sympathikus und Parasympathikus gesorgt wird. Denn wenn nur das System des Sympathikus ständig unter Strom steht, kommt der Körper in eine Überforderung. Viele Menschen sind heutzutage vorwiegend im Stressmodus - die Entspannung kommt zu kurz. Es bleibt keine Zeit für den Abbau der Stresshormone, das kann den Körper auf Dauer schädigen. Laut der Seuchenschutzbehörde in Atlanta entstehen 90% aller Krankheiten aufgrund von Stress. Eine Forschungsarbeit von Dr. Lipton (Stanford University) erhöht diese Anzahl nochmals auf 95%. Die restlichen 5% sind genetisch veranlagt. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Studien, die belegen, dass Krankheit eine Erscheinungsform von dauerhaftem Stress ist.
Kein Wunder also, dass Stress der Histamintrigger Nummer 1 ist. Bei Stress schüttet der Körper das Hormon Cortisol aus, das das Nervensystem (hauptsächlich den Sympathikus) aktiviert und den Körper in den „Kampf-oder-Flucht“-Modus versetzt. In diesem Zustand schaltet der Körper auf Energiesparmodus um, wodurch alle nicht unmittelbar überlebenswichtigen Funktionen wie Verdauung und Zellreparatur eingestellt werden, beispielsweise auch unsere Verdauung und Entgiftung. Gleichzeitig werden Neurotransmitter wie Adrenalin und Noradrenalin freigesetzt, um den Körper in Alarmbereitschaft zu halten und das Immunsystem zu aktivieren. Das Immunsystem reagiert auf den Alarmzustand, indem es Mastzellen triggert, die Histamin freisetzen. Histamin unterstützt das Immunsystem, erhöht den Puls und weitet die Blutgefäße, was den Körper weiterhin im Alarmzustand hält. Der „Kampf-oder-Flucht“-Modus kann in Gefahrensituationen lebensrettend sein, führt aber bei dauerhafter Aktivierung zu ernsthaften Problemen. Diesen anhaltenden Stress nennt man physiologischen Stress. Chronischer physiologischer Stress verursacht eine kontinuierliche Histaminausschüttung, die das Immunsystem und andere Organsysteme überlastet und schwächt, was die Selbstheilung des Körpers verhindert. Wenn das „Stressfass“ überläuft, können schwache Bereiche im Körper wie Darm, Herz, Haut oder Psyche krank werden, was zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Histaminintoleranz, Allergien und anderen Krankheiten führen kann.
Diverse Forschungen zeigen, dass der „Kampf-oder-Flucht“-Modus durch unbewusste Erinnerungen ausgelöst wird. Diese Erinnerungen sind in allen Körperzellen gespeichert, nicht nur im Gehirn. Etwa 90% unserer Erinnerungen sind unbewusst und können in bestimmten Situationen das Nervensystem aktivieren und den „Kampf-oder-Flucht“-Modus einschalten, ohne dass wir es kontrollieren können. In diesem Zustand übernimmt der reaktive Verstand die Führung und umgeht das logische Denken.
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