Fachklinik Bad Liebenstein: Neurologische Rehabilitation für ein aktives Leben

Neurologische Erkrankungen stellen oft einschneidende Erlebnisse dar, die das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen grundlegend verändern können. Die m&i-Fachklinik Bad Liebenstein hat sich auf die neurologische Rehabilitation spezialisiert und bietet ein umfassendes Behandlungsspektrum, das nicht nur die medizinische Versorgung, sondern auch die psychische und soziale Unterstützung der Patienten in den Fokus rückt. Ziel ist es, den Patienten zu helfen, trotz ihrer Erkrankung ein möglichst selbstständiges und erfülltes Leben zu führen. Die Heinrich-Mann-Klinik in Bad Liebenstein ergänzt dieses Angebot mit zielgerichteter und individueller Entwicklung, um Patienten in eine gesunde Zukunft zu begleiten.

Verluste durch Erfolge überwinden

In der m&i-Fachklinik Bad Liebenstein wird der Patient als Ganzes betrachtet. Neben der Behandlung der eigentlichen Erkrankung wird besonderer Wert darauf gelegt, den Patienten zu helfen, mit den Veränderungen umzugehen und sich an die neuen Lebensumstände anzupassen. Das Ziel ist es, dass Patienten trotz Einschränkungen aktiv am Leben teilnehmen können. Dies wird durch die Förderung von Erfolgserlebnissen im Umgang mit der Krankheit erreicht, die über den Verlust hinwegtrösten. Die Klinik unterstützt die Patienten bei der mentalen Aufarbeitung, zeigt ihnen neue Möglichkeiten auf und hilft ihnen, mit Funktionseinschränkungen umzugehen.

Zuversicht und Ausdauer

Das Gehirn besitzt eine bemerkenswerte Fähigkeit, sich nach einem Unfall oder Schlaganfall an neue Gegebenheiten anzupassen und verloren gegangene Fähigkeiten wiederzuerlernen. Zuversicht und Ausdauer sind dabei entscheidende Faktoren. Die m&i-Fachklinik Bad Liebenstein unterstützt ihre Patienten, indem sie den Fokus auf kurzfristig erreichbare Zwischenziele legt. Kleine und große Fortschritte werden gewürdigt, um die Motivation für die Erreichung der großen Ziele zu erhalten. Während des Aufenthalts erarbeiten die Patienten gemeinsam mit dem Team Strategien und Übungsprogramme, die auch nach der Rehabilitation von Bedeutung sind.

Langsam fortschreitende neurologische Erkrankungen

Langsam fortschreitende neurologische Erkrankungen bleiben oft lange unbemerkt, da sich die Betroffenen an die Einschränkungen gewöhnen und Anpassungs- und Ausgleichsmöglichkeiten entwickeln. Durch andere Erkrankungen oder Unfälle kann es jedoch zu einer schnellen Verschlechterung kommen. In solchen Fällen ist eine frühzeitige und umfassende Rehabilitation von großer Bedeutung, um den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten.

Behandlungsspektrum der Fachklinik Bad Liebenstein

Die m&i-Fachklinik Bad Liebenstein bietet ein breites Spektrum an neurologischen Behandlungen an, darunter:

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  • Neurologische Frührehabilitation (Phase B): Für Patienten direkt nach der akuten Versorgung im Erstkrankenhaus, oft beatmungspflichtig. Ziel ist die Stabilisierung und Verbesserung des Gesundheitszustandes, um Folgeschäden zu verhindern oder zu minimieren und die Pflegebedürftigkeit zu reduzieren.
  • Weiterführende Neurorehabilitation (Phasen C/D): Umfasst die weitere Rehabilitation nach der Frührehabilitation.
  • Anschlussheilbehandlung (AHB) / Anschlussrehabilitation (AR): Zur Fortsetzung der Rehabilitation nach einem Krankenhausaufenthalt.
  • Heilverfahren (HV): Stationäre oder ambulante Behandlung zur Wiederherstellung der Gesundheit.
  • BGSW-Verfahren: Behandlung von Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen.
  • Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP): Ambulante physiotherapeutische Behandlung.
  • Präventionsmaßnahmen/Vorsorgemaßnahmen (stationär/ambulant): Maßnahmen zur Vorbeugung von Erkrankungen oder zur Früherkennung.
  • Medizinisch beruflich orientierte Reha (MBOR): Rehabilitation mit Fokus auf die berufliche Wiedereingliederung.
  • Gesundheitswochen für Selbstzahler: Angebote für Selbstzahler zur Förderung der Gesundheit.
  • Ambulanzbetriebe: Physiotherapie, Ergotherapie, Sprachtherapie.

Die Heinrich-Mann-Klinik ergänzt dieses Spektrum durch ihre Expertise in der neurologischen Rehabilitation und Frührehabilitation, wobei ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften die Patienten individuell betreut.

Diagnostische und therapeutische Verfahren

Die m&i-Fachklinik Bad Liebenstein verfügt über umfassende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten, um eine optimale Behandlung der Patienten zu gewährleisten. Dazu gehören unter anderem:

  • Physiotherapie: Alle relevanten Therapieformen zur Wiederherstellung und Verbesserung der Bewegungsfähigkeit.
  • Physikalische Therapie: Massagetherapie, Hydrotherapie und Elektrotherapie zur Linderung von Schmerzen und Verbesserung der Durchblutung.
  • Ergotherapie: Förderung der Handlungsfähigkeit im Alltag.
  • Logopädie: Behandlung von Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen.
  • Neuropsychologie: Diagnostik und Therapie von kognitiven Störungen.

Die klinische Schwerpunktarbeit wird in den verschiedenen Fachbereichen ständig weiterentwickelt, um den Patienten optimale Behandlungsmöglichkeiten zu bieten. Die Heinrich-Mann-Klinik setzt ebenfalls auf modernste diagnostische und therapeutische Verfahren, um die Gesundheit und Lebensqualität ihrer Patienten zu verbessern.

Schwerpunkte der neurologischen Behandlung

Die neurologische Abteilung der m&i-Fachklinik Bad Liebenstein behandelt Patienten mit verschiedenen neurologischen Krankheitsbildern, darunter:

  • Schlaganfälle (Hirninfarkt, Hirnblutung)
  • Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Multiple Sklerose
  • Parkinsonsyndrom
  • Zustand nach neurochirurgischen Eingriffen an Gehirn und Rückenmark
  • Sprach-Sprech-Störungen und Schluckstörungen
  • Neurologische Psychosomatik

Die Heinrich-Mann-Klinik bietet ebenfalls ein breites Spektrum an neurologischen Behandlungen an, wobei der Fokus auf einer möglichst frühzeitigen Rehabilitation liegt, um einen dauerhaften Behandlungserfolg zu erzielen.

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Interdisziplinäres Team

Ein multiprofessionelles Team aus Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Therapeuten, Neuropsychologen und speziell geschulten Pflegekräften arbeitet in der m&i-Fachklinik Bad Liebenstein eng zusammen, um den Patienten eine umfassende und individuelle Betreuung zu bieten. Gemeinsam erstellen sie ein auf die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Patienten abgestimmtes Therapiekonzept. Die Pflegekräfte und Therapeuten begleiten die Patienten während der neurologischen Reha mit Empathie, Erfahrung und der notwendigen menschlichen Nähe. Auch in der Heinrich-Mann-Klinik wird großer Wert auf ein interdisziplinäres Team gelegt, um die bestmögliche Versorgung der Patienten zu gewährleisten.

Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)

Die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) ist ein wichtiger Bestandteil der Patientenversorgung in der m&i-Fachklinik Bad Liebenstein. Ziel ist es, Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für die Patienten bei der Arzneimitteltherapie zu verringern. Dies umfasst die gesamte Bandbreite des Medikationsprozesses, von der Aufnahme ins Krankenhaus über die Verordnung und Anwendung der Medikamente bis hin zur Entlassung.

Maßnahmen zur Förderung der AMTS

Die m&i-Fachklinik Bad Liebenstein hat verschiedene Instrumente und Maßnahmen zur Förderung der AMTS implementiert, darunter:

  • Strukturelemente: Besondere EDV-Ausstattung und Arbeitsmaterialien zur Unterstützung des Medikationsprozesses.
  • Prozessaspekte: Arbeitsbeschreibungen für besonders risikobehaftete Prozessschritte und Konzepte zur Sicherung typischer Risikosituationen.
  • Überleitungsmanagement: Strukturierte Weitergabe von Informationen zur Arzneimitteltherapie an weiterbehandelnde Ärzte und Ausstattung der Patienten mit Arzneimittelinformationen, Medikationsplan und Medikamenten bei der Entlassung.

Die Heinrich-Mann-Klinik legt ebenfalls großen Wert auf die Arzneimitteltherapiesicherheit und setzt verschiedene Maßnahmen zur Vermeidung von Medikationsfehlern um.

Prävention von Gewalt und Missbrauch

Gemäß § 4 Absatz 2 der Qualitätsmanagement-Richtlinie hat die m&i-Fachklinik Bad Liebenstein die Prävention von und Intervention bei Gewalt und Missbrauch als Teil des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements vorgesehen. Ziel ist es, Missbrauch und Gewalt insbesondere gegenüber vulnerablen Patientengruppen, wie beispielsweise Kindern und Jugendlichen oder hilfsbedürftigen Personen, vorzubeugen, zu erkennen, adäquat darauf zu reagieren und auch innerhalb der Einrichtung zu verhindern.

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Maßnahmen zur Prävention von Gewalt und Missbrauch

Die m&i-Fachklinik Bad Liebenstein hat verschiedene Maßnahmen zur Prävention von Gewalt und Missbrauch implementiert, darunter:

  • Risiko- und Gefährdungsanalyse: Gezielte Auseinandersetzung mit der Prävention von und Intervention bei (sexueller) Gewalt und Missbrauch bei Kindern und Jugendlichen.
  • Schutzkonzept: Ableitung konkreter Schritte und Maßnahmen entsprechend der Größe und Organisationsform der Einrichtung.
  • Sensibilisierung der Teams: Schulungen und Fortbildungen zur Sensibilisierung der Mitarbeiter für das Thema Gewalt und Missbrauch.

Die Heinrich-Mann-Klinik setzt ebenfalls auf umfassende Maßnahmen zur Prävention von Gewalt und Missbrauch, um die Sicherheit und das Wohlbefinden ihrer Patienten zu gewährleisten.

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