Der Zusammenhang zwischen Gehirn, Hypothalamus und Nebennierenrinde: Eine umfassende Betrachtung

Stress ist ein allgegenwärtiges Phänomen, das tiefgreifende Auswirkungen auf unseren Körper und unsere Psyche hat. Die Stressreaktion, die durch den Hypothalamus ausgelöst wird und in der Freisetzung von Cortisol durch die Nebennierenrinde gipfelt, ist ein komplexer Prozess, der von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird, darunter Erfahrungen in der Kindheit und Stress während der Schwangerschaft. Chronischer Stress kann das Immunsystem unterdrücken und das Risiko für verschiedene Erkrankungen erhöhen. Dieser Artikel beleuchtet den Zusammenhang zwischen Gehirn, Hypothalamus und Nebennierenrinde und untersucht die Auswirkungen von Stress auf diese Achse sowie auf den gesamten Körper.

Die Nebennierenrinde: Produktion von Glukokortikoiden und ihre Bedeutung

Die Nebennierenrinde, ein essentieller Bestandteil des endokrinen Systems, produziert Glukokortikoidhormone wie Kortisol und ist maßgeblich am Zucker- und Wasserhaushalt sowie am Mineralstoffwechsel beteiligt. Eine Unterfunktion der Nebennierenrinde, die oft unspezifische Symptome wie Müdigkeit und verminderte Konzentrationsfähigkeit verursacht, kann insbesondere nach Strahlentherapien auftreten. Ehemalige Patienten, die eine Schädelbestrahlung von 40 Gray oder mehr erhalten haben, sollten daher mindestens einmal jährlich ihre Nebennierenrindenhormone überprüfen lassen, da Funktionsstörungen auch erst lange nach Therapieende auftreten können. Eine verminderte Hormonproduktion in der Nebennierenrinde erfordert eine Behandlung mit synthetischen Glukokortikoiden, deren Dosierung und Häufigkeit der Einnahme von einem Hormonspezialisten festgelegt und überwacht werden müssen.

Die Stressachse: Ein Dominospiel der Hormone

Die Stressreaktion in unserem Körper gleicht einem Dominospiel, bei dem ein Stein den nächsten anstößt. Auslöser kann beispielsweise eine Prüfung sein. Der Hypothalamus, eine Gehirnregion, die wichtige Körperfunktionen mitreguliert, setzt daraufhin das Corticotropin-Releasing-Hormon (CRH) frei. Dieses Hormon erreicht die Hypophyse, eine Drüse unterhalb des Hypothalamus, und stimuliert dort die Freisetzung des Adrenocorticotropen Hormons (ACTH). ACTH wird in den Blutkreislauf abgegeben und gelangt zur Nebennierenrinde, die eine kleine Drüse auf den Nieren ist. Dort regt es die Freisetzung von Cortisol an, einem Hormon, das den Blutdruck erhöht, die Atemfrequenz beschleunigt und das Herz schneller pumpen lässt. Diese Reaktionen helfen dem Körper, mit Stress umzugehen, indem sie zusätzliche Energie bereitstellen und die Aufmerksamkeit auf akute Bedrohungen lenken.

Erfahrungen in der Kindheit und ihre Auswirkungen auf das Stresssystem

Die Stressreaktion der Stressachse startet mit dem Hypothalamus und endet mit der Freisetzung von Cortisol. Auch wenn diese Stressreaktion relativ starr ist, wird sie von Erfahrungen im Leben beeinflusst. Die Psychologin und Stressforscherin Veronika Engert vom Uniklinikum Jena betont, dass "in der Kindheit die Weichen dafür gestellt werden, wie das Stresssystem im weiteren Verlauf des Lebens reagiert". Wächst ein Kind in einer unsicheren Umgebung auf und erlebt ständig Bedrohung, reagiert das Stresssystem in der Folge sehr empfindlich auf neue Bedrohungen. Im Gehirn zeigt sich dies durch eine Verringerung des Volumens des Hippocampus, der eine zentrale Bremse der Stressachse ist. Ist der Hippocampus in seiner Funktion als Stressbremse eingeschränkt, wird die Stressachse hyperreaktiv, was zu einer übermäßigen Ausschüttung von Stresshormonen, insbesondere Cortisol, führt. Zudem reagiert der Mandelkern überempfindlich auf bedrohliche Reize, was zu einer schnelleren Entstehung von Angstgefühlen führt.

Epigenetische Veränderungen durch Stress in der Schwangerschaft

Stress muss nicht selbst erlebt werden, um Spuren zu hinterlassen. Stress der schwangeren Mutter kann den Nachwuchs im Mutterleib negativ beeinflussen. Eine Rolle spielt dabei die Epigenetik, bei der Umwelteinflüsse mitbestimmen, ob bestimmte Gene abgelesen werden oder nicht, ohne die Gene selbst zu verändern. Eine Studie von Forschern um Elisabeth Binder, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München, untersuchte den Stress werdender Mütter und zeigte, dass extremes Stresserleben das Risiko für epigenetische Veränderungen des Kindes statistisch erhöht. Betroffen waren Gene, die die Hirnentwicklung, Neurodegeneration und das Schizophrenierisiko mitbestimmen.

Lesen Sie auch: Faszination Nesseltiere: Wie sie ohne Gehirn leben

Die Auswirkungen von Stress auf das Immunsystem

Die Wirkungen von Stress auf das Immunsystem sind komplex und hängen von der Dauer des Stresses ab. Akuter Stress aktiviert Immunprozesse in der Peripherie des Körpers, was evolutionär sinnvoll ist, um Verletzungen schnell zu reparieren. Chronischer Stress hingegen unterdrückt das Immunsystem, wodurch man anfälliger für Pathogene wird. Langfristig kann ein Überschuss an Cortisol zu einer Herunterregulierung der Cortisolrezeptoren an Zellen führen, was auch das Immunsystem beeinträchtigt. Dies kann zu Autoimmunerkrankungen führen, da die Hemmung des Immunsystems über Cortisol nicht mehr funktioniert.

Stress und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Dauerstress erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Stress kann den Blutdruck erhöhen, zu Herzrhythmusstörungen führen und Gefäßschäden verursachen. Das Stresshormon Cortisol kann die Blutgerinnung verstärken, was bei chronischem Stress das Risiko für einen Herzinfarkt erhöht. Interessanterweise birgt aber auch fehlender Stress ein erhöhtes Herzrisiko. Das Verhältnis von Stress und Gesundheit kann man sich wie ein umgekehrtes "U" vorstellen: Zu wenig und zu viel Stress können Risiken bergen, während ein mittleres Maß an Herausforderungen, die bewältigt werden können, sich positiv auf unser Befinden und unsere Gesundheit auswirkt.

Stress und das Belohnungssystem

Stress kann auch unser Essverhalten beeinflussen. Das Belohnungssystem ist anfällig für Stress, und chronischer Stress kann dazu führen, dass das Belohnungssystem weniger reagiert. Dies kann dazu führen, dass Betroffene häufiger zu Drogen greifen oder mehr essen, um das Belohnungssystem zu stimulieren und Stress und Emotionen zu regulieren. Eine Studie von 2023 hat gezeigt, dass bei chronisch gestressten Mäusen die laterale Habenula, eine Gehirnstruktur, die normalerweise bei Sättigung aktiv wird und Belohnungssignale hemmt, untätig blieb. Dies führte dazu, dass die Mäuse angesichts von leckerem fettreichem Essen kein Halten mehr kannten und an Gewicht zunahmen.

Stress und das biologische Altern

Stress beeinflusst massiv, wie wir altern. Chronischer oder traumatischer Stress kann dazu führen, dass sich die Telomerlänge schneller verkürzt. Telomere sind Schutzkappen an den Enden unserer Chromosomen, die bei jeder Zellteilung kürzer werden. Unterschreitet die Telomerlänge einen kritischen Wert, kommt es zum Tod der Zelle und damit zu einer beschleunigten biologischen Alterung.

Morbus Addison: Eine Erkrankung der Nebennierenrinden

Morbus Addison ist eine seltene Erkrankung, bei der die Nebennierenrinde nicht ausreichend Hormone produziert. Zu den fehlenden Hormonen gehören Cortisol, Androgene und Aldosteron. Eine konsequente Behandlung mit Medikamenten, insbesondere Kortison, gleicht den Mangel aus. Unbehandelt kann Morbus Addison lebensbedrohlich sein.

Lesen Sie auch: Lesen Sie mehr über die neuesten Fortschritte in der Neurowissenschaft.

Ursachen und Symptome von Morbus Addison

Die Ursache von Morbus Addison liegt meist in einer Störung des Immunsystems, bei der die gesunden Zellen der Nebennierenrinde angegriffen und zerstört werden (Autoimmunerkrankung). Seltener sind andere Erkrankungen wie Tuberkulose, HIV-Infektionen oder Tumoren Ursache. Typische Symptome sind Müdigkeit, Schwäche, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und niedriger Blutdruck. Im Gegensatz zur sekundären Nebenniereninsuffizienz kommt es bei Morbus Addison zu dunkleren Hautveränderungen, die als Bronzehaut bezeichnet werden.

Diagnose und Therapie von Morbus Addison

Die Diagnose von Morbus Addison erfolgt durch eine Kombination aus Anamnese, körperlicher Untersuchung und Blutuntersuchungen. Ein ACTH-Stimulationstest kann eine primäre von einer sekundären Nebennierenschwäche abgrenzen. Die Therapie besteht in der lebenslangen Einnahme von Hormonen in Tablettenform, insbesondere Kortison und gegebenenfalls Fludrocortison. Bei Stress und Infekten muss die Dosis angepasst werden. Eine Addison-Krise ist ein medizinischer Notfall, der sofort behandelt werden muss.

Erkrankungen der Nebennierenrinde: Ein Überblick

Erkrankungen der Nebennierenrinde können sich durch eine Unterfunktion (Nebennierenrindeninsuffizienz) oder eine Überproduktion der Hormone manifestieren. Bei der Nebennierenrindeninsuffizienz sind meist alle Hormone der Nebennierenrinde gleichermaßen betroffen, während bei der Überproduktion in der Regel nur ein bestimmtes Hormon oder eine Hormongruppe betroffen ist.

Nebennierenrindeninsuffizienz: Ursachen und Symptome

Man unterscheidet eine primäre (Ursache in der Nebennierenrinde selbst) und eine sekundäre Nebennierenrindeninsuffizienz (Ursache in der Hirnanhangsdrüse oder im Hypothalamus). Die häufigste Ursache für die primäre Nebennierenrindeninsuffizienz ist eine Autoimmunerkrankung (Morbus Addison). Symptome sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust, niedriger Blutdruck und Appetitlosigkeit.

Überproduktion von Kortisol: Morbus Cushing

Eine dauerhaft erhöhte Kortisolkonzentration im Blut deutet auf eine Überproduktion der Nebennierenrinde hin. Ursachen können Tumoren in der Hirnanhangsdrüse oder im Hypothalamus sein, die zu einer überhöhten Ausschüttung der Steuerhormone ACTH oder CRH führen. Auch ein Tumor in der Nebennierenrinde selbst kann die Kortisolproduktion ankurbeln. Unbehandelt führt die Überproduktion zum Morbus Cushing, der mit Symptomen wie Gewichtszunahme im Bauchbereich, schlechter Wundheilung, Muskelabbau und depressiven Stimmungen einhergeht.

Lesen Sie auch: Tinnitus und Gehirnaktivität: Ein detaillierter Einblick

Überproduktion von Aldosteron: Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom)

Eine Überproduktion von Aldosteron führt zu einer niedrigen Kaliumkonzentration im Blut. Symptome sind Bluthochdruck, Muskelschwäche, Verstopfung, häufiges Wasserlassen und ständiger Durst. Ursachen können eine Vermehrung der Aldosteron-produzierenden Zellen in der Nebennierenrinde oder ein Tumor sein.

Erkrankungen des Nebennierenmarks

Eine Überfunktion des Nebennierenmarks mit einer gesteigerten Ausschüttung der Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin) wird meist durch ein Phäochromozytom verursacht, einem hormonell aktiven Tumor. Symptome sind anfallsartiger Bluthochdruck, gesteigerte Herzfrequenz und Herzrhythmusstörungen. Ein Mangel an Katecholaminen kann durch Nervenerkrankungen, Tumoren oder Operationen verursacht werden und äußert sich durch Schwindelgefühle, wechselnden Blutdruck, Kopfschmerzen und Ohrgeräusche.

Behandlung von Nebennierenerkrankungen

Die Behandlung von Nebennierenerkrankungen zielt zunächst auf die Beseitigung der Ursachen ab. Parallel dazu müssen bestimmte defizitäre Hormone substituiert werden. Auch bei einer Überproduktion bestimmter Hormone spielt die Ursachenbekämpfung und eine eventuelle medikamentöse Begleittherapie eine große Rolle. In einigen Fällen ist eine operative Entfernung von Tumoren erforderlich.

Neue Erkenntnisse: Corticotrope Zellen und schnelle Verhaltensänderungen

Jüngste Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass corticotrope Zellen, die im Gehirn Stresshormone erzeugen, in der Lage sind, unmittelbar nach dem Beginn einer stressbedingten Belastung Vermeidungsverhalten schnell abzuwandeln. Diese Erkenntnis stellt den bisherigen wissenschaftlichen Kenntnisstand in Frage, dass die Hormone des Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden(HHN)-Systems ihre stressregulierende Funktion wesentlich langsamer entfalten als die Neurotransmitter des zentralen Nervensystems.

Optogenetische Untersuchungsmethode mit Zebrafischlarven

Um die Rolle des HHN bei der raschen Anpassung des Verhaltens an eine Stresssituation genauer zu ergründen, entwickelte eine Arbeitsgruppe des Deutschen Resilienz-Zentrums (DRZ) eine neue optogenetische Untersuchungsmethode mit genetisch veränderten Zebrafischlarven. Bei diesen lässt sich mittels des Einsatzes von Licht die Aktivität des Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Systems manipulieren und gleichzeitig die so erzielten Auswirkungen auf das Verhalten der modifizierten Zellen beobachten.

Bedeutung für die Entwicklung effektiver Therapien

Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die corticotrophen Zellen in der Hypophyse direkt aktiv werden, nachdem eine als belastend empfundene Stresssituation begonnen hat, und sowohl die Fortbewegung als auch vermeidendes Verhalten sowie die Reizempfindlichkeit beeinflussen. Dies deutet darauf hin, dass die corticotrophen Zellen in der Hypophyse eine bedeutende Rolle bei der schnellen Verhaltensanpassung an lokale, gegnerische Umwelten haben. Diese Erkenntnis kann dazu beitragen, effektive Therapien zu entwickeln, um mit akuten, stressbedingten Belastungssituationen besser umgehen zu können bzw. akute Stresssituationen umzuwandeln.

Das Gehirn und die Stressreaktion: Ein Teamwork

Das Gehirn spielt eine maßgebliche Rolle bei der Stressreaktion. Verschiedene Regionen arbeiten zusammen, um uns für Kampf oder Flucht fit zu machen. Die Amygdala, die "Angstzentrale" des Gehirns, steuert zusammen mit anderen Hirnregionen unsere psychischen und körperlichen Reaktionen auf stress- und angstauslösende Situationen. Um die Kampf- und Fluchtreaktion auszulösen, nutzt die Amygdala zwei Wege: den schnelleren Weg über das sympathische Nervensystem und den langsameren Weg über den Hypothalamus.

Die Rolle der Amygdala

Die Amygdala ist ein kleiner, mandelförmiger Komplex von Nervenzellen im unteren Bereich des Gehirninneren, der eine große Rolle bei der Verarbeitung von Emotionen spielt. Treffen bei ihr Signale ein, die höhere Aufmerksamkeit erfordern, dann feuern ihre Nervenzellen, wodurch wir wacher und aufmerksamer werden. Ab einer bestimmten Schwelle der Nervenaktivität setzt die Amygdala die Stressreaktion in Gang und aktiviert so die Kampf- und Flucht-Reaktion.

Der schnelle Weg: Das sympathische Nervensystem

Über die Nervenstränge des sympathischen Nervensystems im Rückenmark gelangt die Information "Gefahr" zum Mark der Nebenniere. Dort werden Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet, die den Herzschlag und den Blutdruck in die Höhe treiben, für eine größere Spannung der Muskeln sorgen und bewirken, dass mehr Blutzucker freigesetzt wird.

Der "langsame" Weg über den Hypothalamus

Parallel informiert die Amygdala den Hypothalamus, dass Gefahr im Verzug ist. Der Hypothalamus schüttet hormonelle Botenstoffe aus, unter anderem das Corticotropin-releasing-Hormon (CRH). Dieses Hormon wirkt auf die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) und sorgt dafür, dass sie ein weiteres Hormon freisetzt, das Adrenocorticotropin (ACTH). Es gelangt mit dem Blut zur Rinde der Nebenniere und veranlasst diese, das Stresshormon Kortisol auszuschütten.

Stress und Gedächtnis

Die Amygdala veranlasst auch den Hippocampus, eine bedeutende Gedächtnisregion im Gehirn, sich die stressauslösende Situation gut zu merken. Auf diese Weise lernen wir, uns vor dem Stressor in Acht zu nehmen. Chronischer Stress kann die Zellfortsätze im Hippocampus schädigen, was sich negativ auf das Gedächtnis auswirkt.

Denken und Stress

Die Amygdala ist eng mit dem "denkenden" Teil des Gehirns verbunden, dem Stirnlappen (präfrontaler Cortex), der wichtig für die Kontrolle der Emotionen ist. Mit seiner Hilfe können wir durch logische Analyse und Denken unsere Emotionen beeinflussen. Er spielt eine große Rolle bei der Bewertung, ob wir einen Stressor für bewältigbar halten oder nicht, und für unser Verhalten in der stressigen Situation. Chronischer Stress kann den präfrontalen Cortex verändern, so dass es schwieriger wird, sinnvolle Entscheidungen zu treffen.

tags: #gehirn #hypothalamus #und #nebennierenrinde