Johannes von Lahnstein: Eine Geschichte von Gesundheit, Schicksal und medizinischer Versorgung

Gesundheit ist ein hohes Gut, und die Suche danach führt Menschen oft zu medizinischen Einrichtungen. Dieser Artikel befasst sich mit verschiedenen Aspekten der Gesundheitsversorgung, von der Rolle von Krankenhäusern und Ärzten bis hin zu spezifischen medizinischen Themen und persönlichen Schicksalen.

Evangelisches Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS): Ein Zentrum für Versorgung

Das Evangelische Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS) versteht sich als eine Institution, die ihren Patienten eine zeitgemäße, ganzheitliche und verlässliche medizinische und pflegerische Versorgung bietet. Geschäftsführer Guido Wernert wurde über die Diakonie für die Wahl des Vorstandes als erstes Mitglied vorgeschlagen und ist in der Mitgliederversammlung der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz (KGRP) Anfang Dezember erneut in den Vorstand gewählt worden. Damit beginnt seine dritte Amtsperiode (2026/2027) in diesem zentralen Entscheidungsgremium der rheinland-pfälzischen Krankenhauslandschaft.

Das KHDS beteiligt sich an Initiativen wie den bundesweiten Herzwochen und der Kampagne „Auf Ziel“ der Deutschen Gesellschaft für Lipidologie e. V. (DGFL) - Lipid-Liga. Ziel der Kampagne ist es, Risikopatienten nach Herzinfarkt möglichst schnell in den LDL-Cholesterin-Zielbereich von unter 55 mg/dl (1,4 mmol/l) zu bringen, um das Risiko für erneute Herz-Kreislauf-Ereignisse deutlich zu senken.

Engagement für die Region

Das KHDS engagiert sich auch für den Umweltschutz, wie die Teilnahme an der Baumpflanzchallenge 2025 zeigt. Gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Hachenburg wurde ein Amberbaum gepflanzt, der für Wandel, Beständigkeit und Schönheit steht - Werte, die das KHDS-Team antreiben. Die Nominierung ist ein wunderbares Symbol, das perfekt zum Krankenhausalltag passt und Kraft auf dem Weg für die Menschen der Region und als Team gibt.

Medizinische Schwerpunkte und Innovationen

Das KHDS setzt auf moderne Medizintechnik und innovative Maßnahmen, um die medizinische Versorgung im Westerwald zu stärken. Dazu gehören die Anschaffung eines neuen Linksherzkatheter-Messplatzes, neueste Shockwave-Medizintechnik für die interventionelle Kardiologie sowie die mittelfristig geplante Einrichtung einer geriatrischen Abteilung am Standort Hachenburg.

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Fokus

Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. D. (univ. Alep) Hazem Zakri, Chefarzt der Kardiologie am KHDS-Standort Hachenburg, betont die Bedeutung regelmäßiger Vorsorge, Kontrolle von Blutdruck, Zucker und Cholesterin sowie Bewegung und Rauchstopp. Ergänzt wird dies durch eine herzgesunde Ernährung, wie von Nuha Sankari, Fachärztin für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Ernährungsmedizin, erläutert.

Zusammenarbeit und Kompetenzbündelung

Das KHDS kooperiert eng mit dem St. Vincenz Gesundheitsverbund, Limburg, um die medizinische Versorgung der Patienten in der Region zu sichern. Durch die enge fachliche Zusammenarbeit werden Wissen gebündelt, Behandlungspfade optimiert und Spezialkompetenzen standortübergreifend eingesetzt. Diese Partnerschaft ermöglicht es, auch im ambulanten Bereich eine verlässliche und hochwertige medizinische Versorgung sicherzustellen. So sind die zum KHDS gehörenden urologischen, visceral- und orthopädischen MVZ-Praxen nun direkt am Krankenhausstandort beheimatet, was kurze Wege und eine enge Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung ermöglicht.

Funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen: Eine Herausforderung für die Medizin

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Diagnose und Behandlung von funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen. Diese Erkrankungen sind durch Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen und Stuhlgangveränderungen definiert, wobei organische Ursachen ausgeschlossen werden müssen.

Ursachen und Diagnose

Die Ursachen von funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen sind vielfältig und können Entzündungen der Magendarmschleimhaut, Veränderungen des Nervensystems oder psychosomatische Faktoren umfassen. Die Diagnose erfolgt in der Regel klinisch, das heißt, durch die Interpretation der Beschwerden des Patienten.

Therapieansätze

Die Behandlung von funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen ist symptomenorientiert und kann medikamentöse Therapien, diätetische Maßnahmen, Verhaltensänderungen oder Psychotherapie umfassen. Wichtig ist es, den Patienten zu vermitteln, dass man ihn ernst nimmt und dass er eine organische Erkrankung hat, die aus vielen verschiedenen Untergruppen besteht.

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Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Es gibt Hinweise darauf, dass es Untergruppen von Patienten mit funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen gibt, die entzündliche Veränderungen ihrer Magendarmschleimhaut aufweisen. Diese Erkenntnisse könnten in Zukunft zu spezifischeren Therapieansätzen führen, wie zum Beispiel die Anwendung von Cortison, 5-Aminosalicylsäurepräparaten, Histamin-Antagonisten oder Mastzellstabilisatoren.

Die Rolle der Psychotherapie

Die Psychotherapie spielt bei Patienten mit funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen eine große Rolle, da viele Patienten psychische Auffälligkeiten wie Depressionen oder Ängstlichkeit aufweisen. Wichtig ist es, individuell auf die Beschwerden des Patienten einzugehen und ihm zu vermitteln, dass man ihn ernst nimmt und dass er eine organische Erkrankung hat.

Alternative Therapien

Auch alternative Therapieverfahren wie die Phytotherapie oder homöopathische Therapieversuche können im Einzelfall hilfreich sein, wenn sich der Patient gut aufgehoben fühlt.

Vorbeugung

Zur Vorbeugung, Vermeidung oder Behandlung dieser funktionellen Erkrankung gibt es gewisse Regeln, die wissenschaftlich nicht überprüfbar sind, sich aber im klinischen Alltag bewährt haben. Dazu gehört das gesunde Leben, sportliche Betätigung, eine gesunde, mediterrane Kost und eine Gewichtsreduktion.

Familiäres Risiko

Es gibt Hinweise darauf, dass funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen einen genetischen Hintergrund haben. Neben genetischen Veränderungen spielen auch familiäre Faktoren wie Erfahrungen in der Kindheit oder gestresste Mütter eine Rolle.

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Aktuelle Forschung

Aktuelle Forschungsthemen sind Untersuchungen, die zeigen, dass Patienten mit funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen entzündliche Veränderungen in ihrer Darm- oder Magenschleimhaut aufweisen können, sowie Störungen bei der Reizverarbeitung im Gehirn.

Zukünftige Entwicklungen

Es ist davon auszugehen, dass die Forschung das heterogene Kollektiv von Patienten mit funktionellen Erkrankungen in immer kleinere Untergruppen differenzieren wird, um für diese Untergruppen ganz spezielle Therapiemöglichkeiten zu entwickeln.

Persönliche Schicksale und Wendungen

Neben den medizinischen Aspekten spielen auch persönliche Schicksale und Wendungen eine wichtige Rolle im Leben der Menschen. Ein Beispiel hierfür ist die Geschichte von Johannes von Lahnstein, der unruhig auf die Ergebnisse seiner Tumor-Untersuchungen wartet. Als sich herausstellt, dass er keinen Tumor hat, ist die Familie überglücklich, während Ansgar diese Wendung missfällt.

Weitere Schicksale

Auch andere Charaktere erleben persönliche Herausforderungen. Gregor droht sich nach einem Unfall aufzugeben, bis Nathalie ihn zurück in die WG holt. Coco leidet unter ihrem Seitensprung und erhält von Arno einen folgenschweren Rat.

Abschied von bekannten Persönlichkeiten

Im vergangenen Jahr mussten wir uns von vielen bekannten Persönlichkeiten aus Film, Fernsehen und Musik verabschieden. Zu den Verstorbenen gehören Schauspieler wie Thomas Gumpert (Johannes Graf von Lahnstein in "Verbotene Liebe"), Karl-Heinz Vosgerau und Willi Herren, Regisseure wie Peter Patzak, Rennfahrerin Sabine Schmitz, Moderatoren wie Jan Hahn und viele weitere.

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