Keltican Forte bei Post-Zoster Neuralgie: Erfahrungen und Behandlungsansätze

Einführung

Nervenschmerzen, insbesondere die Post-Zoster-Neuralgie nach einer Gürtelrose, können eine erhebliche Belastung darstellen. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte der Post-Zoster-Neuralgie, Erfahrungen mit Keltican Forte und weitere Behandlungsoptionen.

Was ist Post-Zoster-Neuralgie?

Die Post-Zoster-Neuralgie (PZN) ist eine Form von Nervenschmerzen, die nach einer Gürtelrose (Herpes Zoster) auftreten kann. Gürtelrose wird durch das Varizella-Zoster-Virus (VZV) verursacht, demselben Virus, das auch Windpocken auslöst. Nach einer Windpockenerkrankung verbleibt das Virus inaktiv in den Nervenknoten. Bei einer Schwächung des Immunsystems kann das Virus reaktiviert werden und eine Gürtelrose verursachen.

Ursachen und Symptome der Gürtelrose

Die Gürtelrose manifestiert sich als schmerzhafter Hautausschlag, der sich entlang eines oder mehrerer Nervenbahnen ausbreitet. Typischerweise tritt er gürtel- oder streifenförmig am Rumpf auf, kann aber auch andere Körperregionen betreffen. Neben dem Ausschlag können Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Schüttelfrost auftreten.

Nervenschädigung und Post-Zoster-Neuralgie

Die Gürtelrose-Viren können die Nerven schädigen, was zu starken Nervenschmerzen führen kann. Diese Schmerzen können auch nach Abheilung des Hautausschlags bestehen bleiben und werden dann als Post-Zoster-Neuralgie bezeichnet. Die Schmerzen werden oft als brennend, stechend oder einschießend beschrieben und können das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen.

Keltican Forte: Unterstützung bei Nervenschmerzen

Keltican Forte ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das speziell zur Unterstützung der Nervenregeneration entwickelt wurde. Es enthält Uridinmonophosphat (UMP), Cytidinmonophosphat sowie Vitamin B12, Folsäure, Zink und Vitamin D3.

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Inhaltsstoffe und ihre Wirkung

  • Uridinmonophosphat (UMP) und Cytidinmonophosphat: Diese Nukleotide sind an Reparatur- und Regenerationsprozessen beteiligt und dienen als Bausteine für Nervenzellen.
  • Vitamin B12: Trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei und ist wichtig für die Bildung von Myelin, der schützenden Schicht um die Nervenfasern.
  • Folsäure, Zink und Vitamin D3: Haben eine Funktion bei der Zellteilung und unterstützen somit die Regeneration von Nervenzellen.

Anwendung und Dosierung

Die empfohlene Verzehrsempfehlung für Keltican Forte ist 1 Kapsel täglich mit ausreichend Flüssigkeit. Eine längerfristige Anwendung wird empfohlen, da die Nervenregeneration Zeit und Geduld erfordert. Die Kapseln können auch geöffnet werden, so dass die enthaltenen Mikropellets ohne Kapselhülle eingenommen werden können.

Anwendererfahrungen

Einige Anwender berichten von positiven Erfahrungen mit Keltican Forte bei Post-Zoster-Schmerzen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Wirkung individuell variieren kann und Keltican Forte keine Schmerzmittel ersetzt, sondern die Nervenregeneration unterstützen soll.

Sicherheit und Qualität

Keltican Forte ist lactosefrei, glutenfrei, ohne Titandioxid, ohne Magnesiumstearat und ohne Konservierungsstoffe. Es wird in Deutschland unter hohen Qualitätsstandards (ISO & HACCP zertifiziert) hergestellt und fortlaufend kontrolliert.

Weitere Behandlungsoptionen bei Post-Zoster-Neuralgie

Neben Keltican Forte gibt es verschiedene weitere Behandlungsoptionen, die bei Post-Zoster-Neuralgie in Betracht gezogen werden können:

Medikamentöse Therapie

  • Schmerzmittel: Bei leichten Schmerzen können gängige Schmerzmittel wie Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalicylsäure zum Einsatz kommen. Bei stärkeren Schmerzen können Opioide verschrieben werden.
  • Antikonvulsiva (Antiepileptika): Diese Medikamente dämpfen die Erregbarkeit von Nervenzellen und wirken daher auch bei Nervenschmerzen.
  • Antidepressiva: Bestimmte Antidepressiva können ebenfalls bei Nervenschmerzen helfen, da sie die Schmerzwahrnehmung beeinflussen.
  • Lokale Betäubungsmittel: Lidocain-Pflaster oder -Cremes können lokal aufgetragen werden, um die Schmerzen zu lindern. Allerdings ist bei der Anwendung von Lidocain-haltigen Salben und Cremes Vorsicht geboten, da eine Überdosierung zu unerwünschten Nebenwirkungen führen kann.
  • Capsaicin-Creme: Capsaicin ist der scharfe Stoff aus Cayenne Pfeffer und kann ebenfalls zur Schmerzlinderung eingesetzt werden.

Alternative Therapien

  • Akupunktur: Kann bei einigen Patienten eine Linderung der Nervenschmerzen bewirken.
  • Homöopathie: Einige Patienten berichten von positiven Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln.
  • Osteopathie: Kann helfen, Verspannungen zu lösen und die Körperhaltung zu verbessern, was sich positiv auf die Schmerzen auswirken kann.
  • Entspannungsübungen: Psychische Belastungen, Verspannungen und Stress können Nervenschmerzen verstärken. Entspannungsübungen wie Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung können helfen, Stress abzubauen und die Schmerzen zu lindern.
  • Johanniskrautöl (Rotöl): Kann äußerlich auf die schmerzenden Stellen aufgetragen oder innerlich eingenommen werden. Allerdings sollte man bei der Anwendung von Johanniskrautöl beachten, dass die behandelten Stellen nicht der Sonne ausgesetzt werden dürfen.

Weitere Empfehlungen

  • B-Vitamine: Eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen, insbesondere B12, ist wichtig für die Nervengesundheit. Bei einem Mangel kann eine Substitution sinnvoll sein.
  • Alpha-Liponsäure: Wirkt antioxidativ und kann die Nervenfunktion unterstützen.
  • Physiotherapie: Gezielte Übungen können helfen, die Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu lindern.

Fallbeispiel: Erfahrungen einer Betroffenen

Eine Betroffene berichtet von starken Nervenschmerzen nach einer Gürtelrose, die sich wie eine glühende Drahtschnur um den Brustkorb anfühlten. Sie hatte verschiedene Medikamente ausprobiert, darunter auch ein opiathaltiges Medikament und Lyrica, die jedoch entweder nicht mehr wirkten oder unerwünschte Nebenwirkungen verursachten. Auf Anraten anderer Betroffener und Fachleute begann sie, Keltican Forte einzunehmen und Johanniskrautöl anzuwenden. Zudem erhielt sie Vitamin B12- und Folsäureinjektionen und nahm Vitamin B1 oral ein. Nach einiger Zeit bemerkte sie eine deutliche Besserung ihrer Schmerzen und konnte auf Lyrica verzichten.

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Wichtige Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • NEURO-ORTHIM® (ähnlich wie Keltican Forte): Ist kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Kinder und Schwangere sollten dieses Produkt nicht nehmen, außer nach Rücksprache mit dem Arzt. Das Produkt außer Reichweite von kleinen Kindern lagern. Bei Raumtemperatur (nicht über 25 °C) lagern. Vor Sonneneinstrahlung schützen.
  • Lidocain-haltige Salben und Cremes: Zur Vermeidung einer Überdosierung ist ein hoher Grad an Präzision bei der Dosierung notwendig. Wird die Maximaldosis überschritten, können unerwünschte Symptome auftreten.
  • Johanniskrautöl: Die behandelten Stellen nicht der Sonne aussetzen.
  • Impfung gegen Gürtelrose: Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die „Herpes-Zoster-Impfung“ allen Personen ab einem Alter von 60 Jahren als Standardimpfung. Bei Menschen mit chronischen Erkrankungen wird die Impfung bereits ab 50 Jahren empfohlen.

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