Der folgende Artikel befasst sich mit der Band K.I.Z., insbesondere im Kontext ihres Auftritts beim Rock am Ring Festival. Dabei wird auf das Album "Urlaub fürs Gehirn" eingegangen, sowie auf weitere musikalische Einflüsse und Beobachtungen von Festivalauftritten anderer Bands.
K.I.Z. live auf Rock am Ring
Als der Bass die ersten Reihen deutlich durchschüttelte, war die Bühne von K.I.Z. noch mit einem Banner verdeckt. Mit Beginn des ersten Songs "VIP in der Psychiatrie" fiel das Banner und enthüllte das passende Bühnenbild der Birkenhain Nervenanstalt, inklusive Auto in der eingefahrenen Glasfront. Schon hier wollte Maxim die Nähe zum Publikum, oder eher den Fotografen, in dem er auf die Plattform darunter springt. Auch wenn das Album "Urlaub fürs Gehirn" auf den Tag genau heute 12 Jahre alt wurde, befindet sich nur der gleichnamige Song im Set. Im Fokus steht "Rap über Hass", und das auch zwischen den Songs. Viele Fans hatten sich bereits den ganzen Tag auf das Konzert gefreut, so waren schon bei den ersten Bands auf der Utopia Stage Damen mit K.I.Z. im Dekolleté stehen zu sehen. Während des Sets änderte sich dann das Bühnenbild zu einem Späti, das Auto und die Stimmung blieb jedoch. So ruderte zwischenzeitlich der gesamte Bereich vor dem ersten Wellenbrecher.
Setlist von K.I.Z. (Auswahl):
- VIP in der Psychiatrie
- Urlaub fürs Gehirn
Weitere Beobachtungen von Rock am Ring
Abseits von K.I.Z. bot das Rock am Ring Festival noch viele weitere musikalische Highlights. Hier eine Zusammenfassung der Beobachtungen zu einigen anderen Bands:
- Cleopatrick: Das kanadische Alternativ-Rock-Duo bot den perfekten Start in den Tag. Immer nach vorne und zu keinem Zeitpunkt langweilig, sodass sich die Stimmung immer weiter aufbaute.
- Bury Tomorrow: Setzten nicht nur die Flammenwerfer unter Dauerbetrieb, auch im Graben kam die Security ins Schwitzen, als Sänger Daniel Winter-Bates zum Crowdsurfen aufrief.
- Blond: Präsentierten ein knallbuntes Bühnenbild und ebenso farbenfreudige Outfits. Ein Sportprogramm für die noch verschlafen wirkende Menge gab es auch.
- Hot Water Music: Die vier Musiker spielten einen Song nach dem anderen und bedienten sich dabei besonders an ihrem letzten Album Feel the Void.
- Nothing But Thieves: Pits sucht man hier vergebens - hier wird mehr getanzt - oder vereinzelt Purzelbäume geschlagen.
- Halestorm: Elizabeth „Lzzy“ Hale ist eine absolute Powerfrau mit einer Wahnsinns Stimme.
- Provinz: Die Musiker legen den kompletten Fokus auf ihre Musik, Licht oder andere Effekte brauchte und gibt es nicht.
- Hollywood Undead: Die fünf Rapper rannten über die Bühne, machten Faxen miteinander, spielten mal Instrumente oder Rappen.
- Incubus: Beweisen eindrucksvoll, dass es weder eine aufwändige Bühnendeko noch viel Show an sich geben muss, um den Anwesenden eine Ganzkörpergänsehaut zu verpassen. Sänger Brandon Boyds Stimme ist auf den Punkt und der Fronter hat richtig Bock, was direkt von der ersten Sekunde an spürbar ist.
- Gojira: Neben silbernen Luftschlangen, Nebelsäulen, Feuer und Konfetti hatten sie besonders eins: Bock.
- Tenacious D: Mit viel Humor ging es von Song zu Song.
- Papa Roach: Ganz im Gegensatz zu der gestrigen Limp Bizkit Enttäuschung haben die Jungs rund um Jacoby Shaddix noch richtig Bock.
- Kings of Leon: Auf der Utopia Stage gab es keine großen Worte, sondern man ließ die Musik sprechen.
- Ville Valo: Der finnische Sänger schien trotz der überschaubaren Menge bester Laune zu sein und bot seine eigenen sowie alte HIM Songs im Wechsel.
- Evanescence: Diejenigen können sich jetzt alle einmal ärgern, denn sie haben eine fantastische Show verpasst.
Musikalische Einflüsse und Querverweise
Im Kontext der genannten Bands und des Festivals lassen sich einige musikalische Einflüsse und Querverweise erkennen. So spielten Incubus beispielsweise Coversongs von The Doors ("Riders of the Storm") und Pink Floyd ("Wish You Were Here"). Papa Roach coverte Firestarter von The Prodigy und Still D.R.E. von Dr. Dre.
Die erwähnte Playlist enthält eine Vielzahl von Künstlern und Bands unterschiedlicher Genres, die möglicherweise als Einflüsse oder musikalische Inspirationen für die genannten Bands dienen könnten. Darunter befinden sich Künstler wie Radiohead, The 1975, 2raumwohnung, Die Ärzte, Afrob, AnnenMayKantereit, Antilopen Gang und viele mehr.
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