Die Neurologie hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem diagnostischen zu einem therapeutischen Fach gewandelt. Schlaganfall, multiple Sklerose, Parkinson-Krankheit, Epilepsien, Nerven- und Muskelerkrankungen sind heute vielfältig behandelbar. Die Neurologische Klinik und Poliklinik in Würzburg bietet Diagnostik und Therapie nach modernsten Standards auf dem gesamten Gebiet der Neurologie. In zahlreichen Spezialsprechstunden sowie im Rahmen konsiliarischer Untersuchungen werden jährlich fast 11 000 Patientinnen und Patienten behandelt. 3400 werden stationär aufgenommen, davon über 500 intensivmedizinisch. Bei einem Großteil der stationären Aufnahmen handelt es sich um Notfälle, die in der neurologisch-neurochirurgischen Notaufnahme erstversorgt werden. Die Klinik verfügt über 86 Planbetten, darunter acht auf der Stroke Unit und zehn auf der klinikeigenen Intensivstation.
Stationärer Aufenthalt: Informationen für Patienten
Für Patienten, denen ein stationärer Aufenthalt in der Neurologischen Klinik und Poliklinik bevorsteht, gibt es wichtige Informationen rund um Stationen, Terminvereinbarung und organisatorische Abläufe von der Aufnahme bis zur Entlassung.
Die Neurologische Klinik und Poliklinik verfügt über drei Normalstationen (6 West, 5 West, 5 Ost), eine Privatstation (2 Nord), eine Stroke Unit und eine Intensivstation.
Besuchszeiten
- Neurologische Allgemeinstation: täglich von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr
- Neurologische Intensivstation: täglich von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr
- Stroke Unit: täglich von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Die angegebenen Besuchszeiten können von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten nach Notwendigkeit verlängert oder verkürzt werden.
Im Casino Genuss & Harmonie der Kopfklinik erhalten Sie ein reichhaltiges Angebot von Speisen und Getränken. Dort steht zudem ein Verkaufsautomat zur Verfügung.
Lesen Sie auch: Informationen über Dr. Mathias Klein
Was ist mitzubringen?
Es ist ratsam, sich vor dem stationären Aufenthalt über die notwendigen Dinge zu informieren, die mitzubringen sind.
Historischer Kontext der Neurologie und Psychiatrie in Würzburg
Um die heutige Bedeutung der Neurologie in Würzburg zu verstehen, ist ein Blick in die Vergangenheit unerlässlich. Das ausgehende 19. und das frühe 20. Jahrhundert waren entscheidend für die Entwicklung der Psychiatrie als eigenständige Fachdisziplin. Die Universität Würzburg spielte dabei eine wichtige Rolle, und half, das Selbstbewusstsein und Selbstverständnis der Psychiatrie zu formen.
Frühe Grundlagen in Deutschland
Würzburg war einer der frühen Standorte in Deutschland, an denen psychiatrische Forschung und Lehre betrieben wurden. Die Konzepte, die in dieser Zeit entwickelt wurden, prägen die Psychiatrie bis heute. Allerdings sind viele Aspekte dieser frühen Phase, insbesondere im Zeitraum von 1900 bis 1945, noch unzureichend untersucht worden.
Konrad Rieger und die Psychiatrische Klinik
Konrad Rieger war eine Schlüsselfigur in der Würzburger Psychiatrie. Seine Forschungen umfassten verschiedene Bereiche, von Untersuchungen über Muskelzustände und Gehirne bis hin zu psychologischen Fragestellungen. Rieger setzte sich auch mit Fragen der Organisation und des Baus psychiatrischer Kliniken auseinander. Seine Festrede zur Eröffnung der neuen Klinik am 7. November 1904 in Würzburg dokumentiert seine Visionen und Ziele. Rieger veröffentlichte zahlreiche Arbeiten aus der psychiatrischen Klinik der Universität Würzburg, die bis 1916 reichten.
Die Rolle der Pflege in der Psychiatrie
Die Pflege spielte eine entscheidende Rolle in der Psychiatrie des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ein guter Wärter galt als das vorzüglichste Heilmittel. Die Entwicklung des Pflegeberufs in der Psychiatrie, vom einfachen Durchgangsposten zum Ausbildungsberuf, ist ein wichtiger Aspekt dieser Geschichte. Materielle Konfigurationen der Pflege und ihre ethischen Implikationen sind ebenfalls von Bedeutung.
Lesen Sie auch: Forschungsprofil: Christine Klein (Neurologie)
Behandlungsmethoden im Wandel der Zeit
Die Behandlungsmethoden in der Psychiatrie haben sich im Laufe der Zeit stark verändert. Im 19. Jahrhundert spielte die Hydrotherapie eine wichtige Rolle. Auch die Bettbehandlung der Irren war eine gängige Praxis.
Kritik und Herausforderungen in der Neurologischen Klinik Würzburg
Trotz der modernen Standards und der Expertise, die die Neurologische Klinik und Poliklinik in Würzburg bietet, gibt es auch Kritik und Herausforderungen, die von Patienten geäußert werden.
Terminvergabe und Erreichbarkeit
Ein häufiger Kritikpunkt ist die Schwierigkeit, Termine in der Neurologischen Ambulanz zu vereinbaren. Patienten berichten, dass die Klinik zu den angegebenen Zeiten telefonisch nicht erreichbar ist. Dies führt zu Frustration und dem Gefühl, nicht ausreichend betreut zu werden.
Ablehnung von Patienten und mangelnde Beratung
Einige Patienten berichten, dass ihre Anfragen abgelehnt wurden, weil sie nicht aus Würzburg oder dem näheren Umkreis stammen. Dies wird als Schlag ins Gesicht und menschenverachtend empfunden, insbesondere wenn es sich um seltene Erkrankungen handelt, für die die Klinik ausgewiesene Expertise besitzt. Zudem wird kritisiert, dass keine Ratschläge gegeben werden, wo Patienten eine vergleichbare Expertise finden können.
Unfreundliches Personal und mangelnde Empathie
Einige Patienten haben negative Erfahrungen mit dem Personal gemacht. Es wird von unfreundlichem Personal, unfähigen Ärzten und mangelnder Empathie berichtet. In einigen Fällen wurden Patienten lautstark der Klinik verwiesen.
Lesen Sie auch: Umfassende Betrachtung von Gehirn-Tätowierungen
Mängel in der Organisation und Behandlung
Es gibt auch Berichte über organisatorische Mängel und Probleme in der Behandlung. Patienten mussten lange auf Termine warten, wurden nicht ausreichend untersucht oder erhielten falsche Diagnosen. Die mangelnde Sterilität bei einer Hirnwasserentnahme und die fehlende Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten werden ebenfalls kritisiert.
Veraltete Klinik und mangelnde Behindertenfreundlichkeit
Ein weiterer Kritikpunkt ist die veraltete Ausstattung der Klinik und die mangelnde Behindertenfreundlichkeit. Rollstuhlfahrer haben Schwierigkeiten, die Eingangstüren zu öffnen, die Aufzüge sind sehr klein und die Badezimmer in den Patientenzimmern sind nicht behindertengerecht. Zudem wird kritisiert, dass Patienten Handtücher selbst mitbringen sollen.
Positive Erfahrungen und Lob
Trotz der Kritik gibt es auch viele positive Erfahrungen und Lob für die Neurologische Klinik und Poliklinik in Würzburg.
Freundliches und hilfsbereites Personal
Viele Patienten loben das freundliche und hilfsbereite Pflege- und Ärztepersonal. Sie fühlen sich gut aufgehoben und kompetent behandelt. Die Nettigkeit des Pflegepersonals trotz Stress und die familiäre Atmosphäre werden besonders hervorgehoben.
Kompetente Ärzte und gute medizinische Versorgung
Die Kompetenz der Ärzte und die gute medizinische Versorgung werden von vielen Patienten gelobt. Sie fühlen sich ernst genommen und gut betreut. Die Ärzte nehmen sich Zeit für die Patienten, hören zu und erklären die Untersuchungen verständlich.
Gute Organisation und reibungslose Abläufe
Einige Patienten berichten von einer guten Organisation und reibungslosen Abläufen in der Klinik. Sie wurden notfallmässig schnell und umfassend untersucht und behandelt.
Verbesserungen und Engagement
Einige Patienten sehen trotz der Herausforderungen Verbesserungen und Engagement in der Klinik. Sie loben die kompetenten und engagierten Ärzte und Pfleger, die versuchen, die Mängel in der Ausstattung und Organisation zu kompensieren.
Die Rolle anderer Stationen und Fachbereiche im Universitätsklinikum Würzburg
Das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) ist ein Klinikum der Maximalversorgung mit vielen Fachgebieten. Hier finden Sie Einblicke in die sehr unterschiedliche pflegerische Arbeit auf den Allgemeinstationen:
Augenklinik 3 West / 3 Ost
Das Pflegeteam der 3 West / 3 Ost ist ein konstantes und erfahrenes Team mit einer offenen Kommunikationskultur. Besonders wichtig sind ein regelmäßiger Austausch sowie ein konstruktives Feedback untereinander. Sie zeichnen sich darüber hinaus durch eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kollegialität aus. Mit ihrem etablierten Einarbeitungskonzept für Schüler und neue Mitarbeitende gewährleisten sie eine strukturierte und zielführende Einarbeitung. Der Schwerpunkt der 24-Betten-Station umfasst ein interessantes mikrochirurgisches Fachgebiet. Hier haben sie ein gemischtes Patientengut mit abwechslungsreichen fachlichen Anforderungen aus dem internistischen, neurologischen und dermatologischen Spektrum. Das Aufgabengebiet umfasst überwiegend spezielle Behandlungspflege: Sie assistieren bei kleineren Eingriffen, bereiten Patienten zu intravitrealen Injektionen vor, führen den Schirmertest und Augenspülungen bei Verätzungen durch oder leiten unsere Patienten beim Illigschalenwechsel an.
Augenklinik 6 West
Die 6 West ist die Privatstation der Augenklinik. Sie haben hier 18-21 Patientenbetten. Zu ihren Schwerpunkten zählen neben der Glaukomdiagnostik die Glaukom- und Kataraktchirurgie, die Schieloperationen sowie die generelle Versorgung nach Augen-Operationen. Ihr aufgeschlossenes und freundliches Team besteht vorwiegend aus Pflegekräften mit jahrelanger Berufserfahrung. Sie stehen füreinander ein, ein kollegiales Miteinander ist ihnen sehr wichtig. Ihr gutes Betriebsklima wird ihnen auch immer wieder von Patienten bestätigt, die sich gut gepflegt bei ihnen sehen. Zudem bieten sie eine strukturierte Einarbeitung nach einem klaren Konzept.
Bettenstation der Mund- Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie
Die Bettenstation der MKG hat ihren Schwerpunkt in der operativen und konservativen Versorgung von Patienten mit Erkrankungen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich. Zu ihrer pflegerischen Tätigkeit gehört neben grundpflegerischen Aufgaben auch die postoperative Versorgung der Patienten. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit nimmt die Betreuung von onkologischen Patienten ein, dies erfordert neben dem notwendigen Fachwissen viel Geduld und Empathie. Obwohl das Fachgebiet zunächst klein scheint, ist in der MKG kein Tag wie der Andere. Die Arbeit ist abwechslungsreich, fachlich anspruchsvoll und vielfältig. Die Zusammenarbeit unter ihrem Dach der „Zahnklinik“ ist partnerschaftlich, stets humorvoll und funktioniert problemlos. Ihr Team auf Station besteht aus jungen und junggebliebenen Kollegen, die Hand in Hand zusammenarbeiten. Das Pflegeteam bildet eine homogene Einheit, die kollegial und gut zusammenarbeitet. Neue Mitarbeiter werden problemlos und schnell integriert und in jeder Hinsicht unterstützt. Nicht zuletzt erleichtert und gewährleistet die feste Zuordnung von erfahrenen Mentoren eine gute Einarbeitung.
Geburtshilfe I / II
Ihre Geburtshilfe besteht aus zwei Stationen, GEB I und GEB II. Die Schwerpunkte liegen auf der Betreuung der Schwangeren und der Wochenbettpflege sowie der Versorgung der Neugeborenen samt Stillberatung und Anleitung der frischgebackenen Eltern zur Pflege des Neugeborenen. Ihre Patienten benötigen viel Verständnis, Zeit und Mitgefühl, weswegen sie als Team auf ein gutes Kommunikationsvermögen viel Wert legen. Ihre Station lebt von einer engen und guten Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichsten Disziplinen, wie beispielsweise den Hebammen und Ärzten.
Gynäkologie I
Auf ihrer überschaubaren Elf-Betten-Station GYN 1 bilden sie das gesamte Spektrum der operativen Gynäkologie ab. Sie betreuen sowohl stationäre als auch ambulante Operationen. Weiterhin decken sie die Wochenbettversorgung mit ab und pflegen Patientinnen bei Problemen in der Frühschwangerschaft. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Station ist die onkologische Gynäkologie und auch die palliative Pflege. Die Aufgaben sind also vielseitig und abwechslungsreich; sie reichen von Beratung über Pflege bis zur Gesprächsführung. Sie benötigen stets ein hohes Maß an Empathie und Einfühlungsvermögen für ihre Patientinnen. Eine interdisziplinäre Vernetzung ist auf ihrer Station maßgeblich. Daher arbeiten sie eng mit Breast Care Nurses, Psychoonkologen, Physiotherapeuten, der Stillberatung und vielen weiteren zusammen.
Gynäkologie II
Auf der Allgemeinstation GYN 2 liegt der Schwerpunkt in der operativen Gynäkologie. Aber auch Patientinnen mit Problemen in der Frühschwangerschaft und Wochenbett-Patientinnen werden bei ihnen in 19 Betten und vier IMC-Behandlungsplätzen betreut. Ihre Patientinnen müssen oftmals Grenzsituationen, wie beispielsweise einen Schwangerschaftsabbruch, durchleben. Hier stehen sie ihnen mit hohem Einfühlungsvermögen und großer Geduld zur Seite. Um selbst mit diesen Situationen zurechtzukommen, stehen sie als Team zusammen und fangen einander auf. Durch die Mitbetreuung von vier Intensivbetten wird ihnen Pflegekräften auch eine fachliche Flexibilität abverlangt. Mit anderen Berufsgruppen, wie den Physiotherapeuten und Psychoonkologen, pflegen sie ein gutes Verhältnis.
Gynäkologie III
Die Schwerpunkte auf der 18-Betten-Station GYN 3 liegen in der onkologischen Gynäkologie, der Begleitung bei Chemotherapien, der Pflege bei Neuropenie und weiteren Krankheitsbildern. Darüber hinaus leisten sie auch palliative Pflege inklusive Sterbebegleitung. Sie betreuen auf ihrer Station aber auch Patientinnen bei Komplikationen in der Frühschwangerschaft. Durch diese Bandbreite wird ihnen Pflegekräften ein hohes Einfühlungsvermögen abverlangt. Nur so können sie ihre Patientinnen (mit oftmals hohem Gesprächsbedarf) mitfühlend und sensibel beraten. Zudem spielt bei ihnen die Vernetzung mit anderen Fachabteilungen, zum Beispiel der Chemoambulanz, eine entscheidende Rolle.
H11 / H12 und H21 / H22
Die H11 / 12 und die H21 / 22 bilden die dermatologischen Allgemeinstationen ab. Sie werden von einer Bereichsleitung geführt, haben aber unterschiedliche Schwerpunkte. Die H11 / 12 verfügt über 35 Betten und betreut im Schwerpunkt operative und onkologische Patienten. Hier werden auch die ambulante Notaufnahme und die Tagesklinik abgedeckt. Die H21 / 22 verfügt über 25 Betten und betreut operativ und konservativ versorgte dermatologische Patienten. Das ganze Pflege-Team ist flexibel und hochmotiviert. Hier ein paar Beispiele: Regelmäßige Teamsitzungen, vier Mal jährlich ein psychoonkologischer Gesprächskreis, regelmäßige QM-Besprechungen oder die Teilnahme am Tumorboard. All das ermöglicht ein differenziertes Hintergrundwissen über die onkologische Erkrankung des Patienten, die Therapien und den Krankheitsverlauf. Die Stationen sind nach OnkoZert, DIN EN ISO 9001 und KTQ zertifiziert. Es wird deutlich: Sie zeichnen sich vor allem durch ihre Multiprofessionalität und ihre Flexibilität im Team aus! Sie sind ein gemischtes Team von jung bis älter. Auf Station werden unterstützende Tätigkeiten von Pflegehelfern durchgeführt, zudem haben sie eine Stationskoordinatorin. Das ermöglicht es ihnen, eine abwechslungsreiche und patientenorientierte Bereichspflege durchführen zu können.
HNO 4 Ost
Auf der HNO 4 Ost versorgt man als Pflegekraft Hals- / Nasen- und / oder Ohrenerkrankungen aller Art. Auch akute Infekte im Hals- / Nasen- und Ohrenbereich sowie konservative oder chirurgische Hörrehabilitationen werden bei ihnen betreut. Deshalb sind bei ihnen Patienten aller Altersgruppen vertreten. Allein durch diese Vielfältigkeit ist ihre Arbeit abwechslungsreich. Durch die relativ kurze Verweildauer ihrer Patienten war es nötig, ein gut durchdachtes Aufnahmemanagement zu etablieren, was ihnen gelungen ist. Zudem haben sie auf ihrer Station ein klares Einarbeitungskonzept erarbeitet und bieten den neuen Mitarbeitenden neben der persönlichen Betreuung auch viele Orientierungshilfen an. Damit die Freizeit nicht zu kurz kommt, legen sie unter Einhaltung von festen Vorgaben viel Wert auf eine verbindliche und mitarbeiterorientierte Dienstplan- und Urlaubsgestaltung. Ihr Ziel ist es, täglich motiviert und engagiert ihre Arbeit zu leisten, um den Patienten zu helfen.
HNO 5 Ost
Ihre Station HNO 5 Ost betreut 29 Planbetten und fünf Notaufnahmebetten für Patienten mit onkologischem Schwerpunkt. Sie sind ein eher junges und sehr engagiertes Pflegeteam, in dem schwerpunktmäßig onkologische und palliative Expertisen vertreten sind. Bei ihnen findet man ein hohes Maß an Herzlichkeit und Zuwendung. Durch ihre vielen tracheotomierten Patienten arbeiten sie eng mit der Logopädie zusammen. Darüber hinaus sind sie fachübergreifend auch fest mit anderen Bereichen verankert. Ihr Aufgabenbereich umfasst vor allem die Versorgung von Trachealkanülen, das Absaugen von Trachealsekret, die Versorgung von PEGs und Magensonden und die Durchführung aufwendiger Verbandswechsel. Durch ihren onkologischen Schwerpunkt ist der Gesprächsbedarf ihrer Patienten und deren Angehöriger hoch. Sie sehen es daher zusätzlich als Schwerpunktaufgabe, diesen Gesprächsbedarf mit viel Einfühlungsvermögen und Sensibilität zu decken. Last but not least: Ihre Station ist eine der ältesten Stationen im HNO-Bereich Deutschlands.
HNO 6 Ost
Die Station 6 Ost der HNO-Klinik versorgt eine breit gefächerte Patientenklientel - vom Säugling bis ins hohe Alter. Über allgemeine HNO-Erkrankungen und Tumorerkrankungen bis zu konservativen und chirurgischen Therapien decken sie ein breites Spektrum ab. Ihr Team zeichnet sich durch eine freundliche und wertschätzende Zusammenarbeit, auch mit anderen Berufsgruppen, aus. Mit 18 Betten ist ihre Station überschaubar groß. Sie legen viel Wert auf eigenverantwortliches Arbeiten, zum Beispiel bei der Versorgung von tracheotomierten Patienten.
K3
Die K3 versorgt als 20-Betten-Station Patienten, die im Rahmen ihrer Krebserkrankung strahlentherapeutisch behandelt werden, oft auch mit gleichzeitiger Chemotherapie. Bei ihnen herrscht eine familiäre Atmosphäre. Ihre Mitarbeiter sind Spezialisten, jeder mit einem anderen Fortbildungsschwerpunkt. So sind sie in der Lage, sehr individuell auf alle Probleme eingehen zu können. Das Pflegepersonal auf K3 arbeitet Hand in Hand mit den Ärzten und Therapeuten, damit eine bestmögliche Begleitung durch die Zeit der Diagnostik und Therapie gelingt.
M31
Auf ihrer Station M31 mit 31 Bettplätzen versorgen sie Patienten der Fachbereiche Endokrinologie und Pneumologie mit dem Schwerpunkt Onkologie (Tumorbehandlungen). So nehmen auch die Versorgung und Begleitung von palliativen Patienten eine wichtige Aufgabe von ihnen Pflegenden ein. Ihr Team setzt sich sowohl aus jungen, frisch ausgebildeten Pflegekräften als auch erfahrenen Kollegen zusammen.
M32
Auf ihrer Station M32 mit 31 Betten, auf der Patienten mit internistischen und insbesondere nephrologischen Erkrankungen behandelt werden, arbeiten sie im ständigen interdisziplinären Austausch. Neben einer hochwertigen pflegerischen Versorgung liegt ihnen die Information, Anleitung und Beratung ihrer Patienten und deren Angehöriger am Herzen. Sie sind da, wenn es um das Entwickeln von Bewältigungsstrategien für die aktuelle Lebenssituation geht und tragen somit positiv zu deren Zufriedenheit und Lebensqualität bei. Zudem fördern sie auch gerne ihre Nachwuchstalente - das ganze Team nimmt sich für neue Mitarbeiter, Auszubildende, FSJler und Praktikanten Zeit!
M33 / 34
Ihr zusammengelegter Bereich aus Station M33 und M34 umfasst insgesamt 62 Betten, 16 davon sind Telemetrie-Plätze. Hier liegt der Schwerpunkt im Fachbereich Kardiologie, vor allem in minimalinvasiven Eingriffen am Herzen sowie der Behandlung bei Herzinsuffizienz. Der Bereich ist zusammen die größte Bettenstation des Fachbereichs Innere Medizin am UKW; dementsprechend groß und bunt gemischt ist ihr Team. Bei ihnen arbeiten Pflegekräfte verschiedenster Nationen Hand in Hand. Die Kommunikation im Team kommt bei ihnen nicht zu kurz: So gibt es zum Beispiel alle zwei Wochen einen Jour Fixe, bei dem sie sich zu aktuellen Themen austauschen. Auch nach der Arbeit sind sie ein gutes Team! Daher organisieren sie regelmäßig gemeinsame Unternehmungen für all diejenigen, die gerne teilnehmen möchten, zum Beispiel Bowling, Eislaufen oder Grillen.
M41
Die M41 ist eine hämatologisch-onkologische Therapiestation mit 31 Betten, wovon vier Doppelzimmer Hepa-filtrierte Zimmer für akute Leukämiepatienten sind. Einer ihrer Aufgabenschwerpunkte liegt in der Pflege von Menschen mit autologer Stammzellgabe. Zudem begleiten und betreuen sie Studienpatienten; hier ist eine gute Kommunikation und Kooperation mit den Studienärzten und Studienassistenten essenziell. So zeichnet sich ihre Arbeit vor allem durch einen stetigen interdisziplinären Austausch aus. Damit dies gelingt, sind sie als Team hochmotiviert, ihr Wissen kontinuierlich zu erweitern, zum Beispiel mittels stationsinterner Fortbildungen zu neuen Therapien und Studien.
M42
Die M42 gehört zur Medizinischen Klinik II und versorgt die Fachbereiche Hämatoonkologie und Gastroenterologie. Der Schwerpunkt ihrer Station liegt bei onkologischen Patienten. Sie begleiten und versorgen sie bei Stammzell- und Chemotherapien und begleiten einige der Patienten als Studienteilnehmer. Außerdem haben sie einen Kurzlieger-Bereich für Endoskopie-Patienten. Sie sind ein offenes Team; wenn es mal Konflikte gibt, beseitigen sie diese in einem offenen, konstruktiven Gespräch. Ihre Stationsleitung setzt sich immer für ihre Teambelange ein. Das Wohl ihrer Patienten ist für sie alle im Team vorrangig. Sie sollen sich hier gut aufgehoben fühlen. Deshalb legen sie Wert darauf, jeden höflich und wertschätzend zu behandeln.
M43
Ihre Station M43 mit 20 Betten umfasst die Schwerpunkte Hämatologie, Rheumatologie und Infektiologie. Als Station mit Isolationsschwerpunkt versorgen sie Patienten mit den unterschiedlichsten Grund- und Begleiterkrankungen, sodass sie tagtäglich mit neuen Herausforderungen der einzelnen Fachdisziplinen konfrontiert sind. Deshalb findet man bei ihnen ein extrem breites und fachübergreifendes pflegerisches und medizinisches Wissen, wobei sich das spezifische pflegerische Fachwissen vor allem auf den hygienisch professionellen Umgang mit Infektionserkrankungen bezieht.
M62
Die M62, ihre Dialyseabteilung, bietet ein breites Spektrum an Nierenersatzverfahren an.
tags: #klein #wurzburg #6 #west #neurologie