Kopfschmerzambulanz Neurologie Hessen Marburg: Umfassende Versorgung und Forschung

Die Neurologie in Hessen, insbesondere in Marburg, bietet eine spezialisierte Kopfschmerzambulanz, die sich der Diagnostik und Therapie von Kopfschmerzen widmet. Als Gesundheitsdienstleister in der Region liegt der Fokus auf einer hochwertigen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen neurologischen Erkrankungen. Die Ambulanz zeichnet sich durch einen hohen medizinischen Anspruch, Exzellenz in der Wissenschaft und Leidenschaft in der Lehre und Ausbildung aus.

Neurologische Versorgung auf höchstem Niveau

Die Klinik bietet eine umfassende Versorgung für Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Das Behandlungsteam setzt sich neben Ärzten und Pflegekräften aus Fachkräften der Neuropsychologie, Neurophysiologie sowie der Logo-, Ergo- und Physiotherapie zusammen. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht eine ganzheitliche Betreuung der Patienten.

Die Infrastruktur der Klinik ist hochmodern und umfasst eine eigenständig geführte Intensivstation, eine Intermediate Care Station, eine zertifizierte Stroke-Unit sowie eine Normalstation und eine Tagesklinik mit Infusionsambulanz. Diese Ausstattung ermöglicht eine umfassende Diagnostik und Therapie neurologischer Erkrankungen.

Forschungsschwerpunkte und wissenschaftliche Expertise

Als wissenschaftliches Zentrum der Justus-Liebig-Universität Gießen stehen die neuromedizinischen Forschungs- und Lehraktivitäten im Mittelpunkt der Arbeit. Die Forschungsschwerpunkte reichen von der Grundlagenforschung über die krankheitsorientierte bis hin zur Patienten-orientierten klinischen Forschung. Die Ausstattung genügt höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen.

Diagnostik von Kopfschmerzen: Ursachenforschung und Differenzierung

Alle Patienten mit länger anhaltenden oder wiederkehrenden Kopfschmerzen sollten zur Abklärung der vielfältigen Ursachen neurologisch untersucht werden. Neben der wichtigen Krankheits-Vorgeschichte (Anamnese) sind zum Ausschluss von Gehirnerkrankungen (z.B. Gefäßmissbildung, Tumor, Blutungen, Entzündung, Nebenhöhlenprozessen und chronische Veränderungen bei Bluthochdruck) weitere Untersuchungen wie Elektroencephalographie (EEG), MRT oder CT notwendig.

Lesen Sie auch: Kopfschmerz-Klassifikation

Häufig kann eine grobe Einteilung nach den Symptomen getroffen werden (Spannungskopfschmerz, Migräne, vaskulärer Kopfschmerz, Trigeminusneuralgie usw.). Beim primären Kopfschmerz ist das wiederkehrende Schmerzsyndrom die eigentliche Erkrankung und es können bspw. keine Schädigungen des Gehirns nachgewiesen werden. Die Unterscheidung der Kopfschmerzarten ist sinnvoll, da die Konsequenzen und Therapien sich unterscheiden. Insbesondere wenn neuartige Kopfschmerzen auftreten oder bekannte Kopfschmerzsyndrome sich deutlich ändern, ist weiterführende Diagnostik angeraten.

Detaillierte Diagnostische Verfahren

Die Kopfschmerzambulanz in Marburg legt großen Wert auf eine präzise Diagnostik, um die zugrunde liegenden Ursachen der Kopfschmerzen zu identifizieren. Dies beinhaltet eine ausführliche Anamnese, bei der die Krankheitsgeschichte des Patienten detailliert erfasst wird. Dabei werden Informationen über die Art, Häufigkeit, Dauer und Intensität der Kopfschmerzen sowie Begleitsymptome und mögliche Auslöser erhoben.

Um organische Ursachen auszuschließen, werden bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT) eingesetzt. Diese Untersuchungen ermöglichen es, Gehirnstrukturen detailliert darzustellen und beispielsweise Gefäßmissbildungen, Tumore, Blutungen oder Entzündungen zu erkennen. Auch chronische Veränderungen bei Bluthochdruck oder Nebenhöhlenprozesse können so diagnostiziert werden.

Die Elektroenzephalographie (EEG) ist ein weiteres wichtiges diagnostisches Instrument, um die Hirnaktivität zu messen und mögliche Funktionsstörungen aufzudecken. Sie kann insbesondere bei der Diagnose von Epilepsie oder anderen neurologischen Erkrankungen hilfreich sein, die mit Kopfschmerzen einhergehen können.

Differenzierung der Kopfschmerzarten

Die Kopfschmerzambulanz in Marburg ist spezialisiert auf die Differenzierung der verschiedenen Kopfschmerzarten. Dies ist von entscheidender Bedeutung, da die Therapie je nach Art der Kopfschmerzen variiert. Zu den häufigsten Kopfschmerzarten gehören:

Lesen Sie auch: Was Sie über Migräne mit Aura wissen sollten

  • Spannungskopfschmerz: Dieser Kopfschmerztyp ist durch einen dumpfen, drückenden Schmerz gekennzeichnet, der sich wie ein enges Band um den Kopf anfühlt. Er ist oft mit Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich verbunden.
  • Migräne: Migräne ist ein pulsierender, pochender Kopfschmerz, der oft einseitig auftritt und von Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit begleitet wird.
  • Vaskulärer Kopfschmerz: Diese Kopfschmerzart wird durch Veränderungen der Blutgefäße im Gehirn verursacht.
  • Trigeminusneuralgie: Die Trigeminusneuralgie ist ein sehr starker, stechender Schmerz im Gesichtsbereich, der durch eine Reizung des Trigeminusnervs verursacht wird.

Die genaue Diagnose der Kopfschmerzart ist entscheidend für die Wahl der geeigneten Therapie.

Therapie von Kopfschmerzen: Medikamentöse und nicht-medikamentöse Ansätze

Bei besonders häufigen oder stark belastenden Kopfschmerzen bestehen zudem medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapiemöglichkeiten, welche die Lebensqualität in einigen Fällen deutlich verbessern können.

Medikamentöse Therapie

Die medikamentöse Therapie von Kopfschmerzen umfasst sowohl Akutmedikamente zur Behandlung von akuten Kopfschmerzattacken als auch Prophylaxe-Medikamente zur Vorbeugung von Kopfschmerzen.

  • Akutmedikamente: Bei Spannungskopfschmerzen können Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol eingesetzt werden. Bei Migräne werden häufig Triptane eingesetzt, die die Blutgefäße im Gehirn verengen und die Entzündung reduzieren.
  • Prophylaxe-Medikamente: Zur Vorbeugung von Migräne können Betablocker, Kalziumkanalblocker, Antidepressiva oder Antiepileptika eingesetzt werden. Die Wahl des geeigneten Medikaments hängt von der Art und Häufigkeit der Kopfschmerzen sowie von Begleiterkrankungen ab.

Nicht-medikamentöse Therapie

Neben der medikamentösen Therapie spielen auch nicht-medikamentöse Verfahren eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Kopfschmerzen. Dazu gehören:

  • Entspannungsverfahren: Entspannungsverfahren wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Yoga können helfen, Stress abzubauen und Verspannungen zu lösen, die Kopfschmerzen verursachen oder verstärken können.
  • Biofeedback: Biofeedback ist eine Methode, bei der Patienten lernen, Körperfunktionen wie Muskelspannung oder Herzfrequenz bewusst zu beeinflussen. Dies kann helfen, Kopfschmerzen zu reduzieren.
  • Verhaltenstherapie: Eine Verhaltenstherapie kann Patienten helfen, ungünstige Verhaltensweisen zu erkennen und zu verändern, die Kopfschmerzen auslösen oder verstärken können.
  • Physiotherapie: Physiotherapie kann helfen, Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich zu lösen und die Körperhaltung zu verbessern.
  • Akupunktur: Akupunktur ist eine traditionelle chinesische Behandlungsmethode, bei der feine Nadeln in bestimmte Punkte des Körpers gestochen werden. Sie kann bei einigen Kopfschmerzarten Linderung verschaffen.

Individuelle Therapiekonzepte

Die Kopfschmerzambulanz in Marburg legt großen Wert auf die Entwicklung individueller Therapiekonzepte, die auf die Bedürfnisse und Beschwerden des einzelnen Patienten zugeschnitten sind. Dabei werden sowohl medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Verfahren berücksichtigt. Ziel ist es, die Kopfschmerzen zu reduzieren, die Lebensqualität zu verbessern und die Chronifizierung der Schmerzen zu verhindern.

Lesen Sie auch: Behandlungsmöglichkeiten bei pochendem Stirnkopfschmerz

Verbesserungsvorschläge und Feedback

Die Klinikradar.de-Seite bietet die Möglichkeit, anonyme Verbesserungsvorschläge oder Hinweise zu klinikradar.de abzuschicken. Personalisierte Daten werden hierbei nicht erhoben. Es wird darum gebeten, dieses Formular nicht zu nutzen, um persönliche Daten mitzuteilen, die Rückschlüsse auf die Person geben. Für persönliche Anfragen sollte das Kontaktformular genutzt werden. Nähere Infos finden sich in der Datenschutzerklärung.

tags: #kopfschmerz #ambulanz #neurologische #hessen #marburg