Krankenhaus Kreyenbruck Neurologie: Bewertungen und Einblicke in die neurologische Versorgung

Dieser Artikel bietet eine umfassende Übersicht über das Krankenhaus Kreyenbruck Neurologie, wobei Bewertungen, Erfahrungen und Informationen zu den angebotenen Leistungen berücksichtigt werden. Ziel ist es, Patienten, Angehörigen und Interessierten ein detailliertes Bild der neurologischen Versorgung in Kreyenbruck zu vermitteln.

Kliniken unter einem Dach: Ein Überblick

Das Reha-Zentrum Oldenburg vereint vier Kliniken unter einem Dach: Kardiologie, Neurologie, Orthopädie/Traumatologie und Geriatrie. Ergänzt wird das Angebot durch ein Ambulantes Reha-Zentrum. Dieser Zusammenschluss ermöglicht eine umfassende und interdisziplinäre Versorgung der Patienten.

Stationäre und ambulante Rehabilitation

Das Reha-Zentrum Oldenburg bietet sowohl stationäre als auch ambulante Rehabilitationsmaßnahmen an. Im stationären Bereich stehen 350 Betten zur Verfügung, betreut von einem engagierten Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten. Ambulante Leistungen ermöglichen es Patienten, das Therapieangebot zu nutzen und gleichzeitig in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung zu bleiben.

Karriereperspektiven im Reha-Zentrum Oldenburg

Das Reha-Zentrum Oldenburg positioniert sich seit Jahren erfolgreich im regionalen Gesundheitsmarkt und bietet vielfältige berufliche Perspektiven. Die Kliniken sind modern ausgestattet und konzentrieren sich auf die Rehabilitation von kardiologischen, neurologischen, orthopädisch/traumatologischen und geriatrischen Patienten. Die enge Kooperation mit drei großen, regionalen Schwerpunktkrankenhäusern und der Standort im städtischen Ballungsraum von Oldenburg schaffen hervorragende Umfeldbedingungen für Mitarbeiter.

Neurologische Versorgung im Fokus

Die Klinik für Neurologie im Reha-Zentrum Oldenburg bietet medizinische Rehabilitation der Phasen C und D bei neurologischen Erkrankungen. Dazu gehören beispielsweise Schlaganfall, Multiple Sklerose, Schädel-Hirn-Trauma und neurochirurgische Eingriffe. Die Funktionstherapie wird individuell an die Krankheitsfolgen wie Lähmungen, Sprachstörungen oder kognitive Leistungseinschränkungen angepasst.

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Therapien und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Therapien sind auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt. Durch die enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegepersonal und Therapeuten wird eine optimale Versorgung gewährleistet. Der Sozialdienst bietet Unterstützung bei beruflichen Problemen und sozialen Fragen.

Post-COVID-Reha

Auch nach dem Abklingen der akuten Symptome einer COVID-19-Infektion können Spätfolgen und Leistungseinschränkungen (Post-COVID-Syndrom) zurückbleiben. Das Reha-Zentrum Oldenburg bietet eine spezielle Post-COVID-Reha an, die sowohl stationär als auch ambulant durchgeführt werden kann. Die Aufenthaltsdauer beträgt in der Regel 21 Tage.

Ambulante Rehabilitation in der Neurologie

Die ambulante Rehabilitation ermöglicht es Patienten, das gesamte Therapieangebot der Klinik für Neurologie zu nutzen und die Abende und Wochenenden in ihrer vertrauten Umgebung zu verbringen.

Muskelzentrum Nordwest

Die Klinik für Neurologie ist Teil des Muskelzentrums Nordwest und steht in enger Verbindung mit den weiteren beteiligten Kliniken und Praxen. Dies ermöglicht eine umfassende Versorgung von Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen.

Universitätsklinik für Neurologie Oldenburg: Umfassende Versorgung des Nervensystems

Die Universitätsklinik für Neurologie Oldenburg bietet ein breites Spektrum an Leistungen zur Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems und der Muskulatur. Als Universitätsklinik deckt sie das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen ab.

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Ausstattung und Schwerpunkte

Die Universitätsklinik für Neurologie verfügt über 85 stationäre Betten, davon 14 auf einer Schlaganfalleinheit. Die Klinik arbeitet interdisziplinär mit anderen Kliniken des Evangelischen Krankenhauses Oldenburg, des Pius-Hospitals und des Klinikums Oldenburg zusammen.

Diagnostik und Therapie

Auf den neurologischen Stationen kommt das gesamte diagnostische und therapeutische Repertoire der Neurologie zum Einsatz. Dazu gehören elektrophysiologische Untersuchungen zur Messung der Nervenleitgeschwindigkeit, Ableitung der Hirnströme und duplexsonographische Untersuchungen zur Beurteilung der hirnversorgenden Gefäße. Es besteht ein direkter Zugang zu den Apparaten des Instituts für Radiologie/Neuroradiologie. Alle medikamentösen und nichtmedikamentösen Therapien kommen zum Einsatz.

Schlaganfallversorgung

Der Schlaganfall zählt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Universitätsklinik für Neurologie bietet eine spezialisierte Schlaganfalleinheit (Stroke Unit) mit 14 Betten. Hier erfolgt die sofortige Diagnostik und Akuttherapie, einschließlich der Lysetherapie, bei der eine verstopfte Ader in den ersten Stunden nach Symptombeginn wieder eröffnet werden kann. Neben der Akuttherapie spielen die Sekundärprophylaxe, das Risikofaktormanagement und die Frührehabilitation eine zentrale Rolle. Die Stroke Unit verfügt über eine Ausstattung aller neurosonologischen Diagnoseverfahren vor Ort und eine enge Anbindung an die Klinik für Innere Medizin.

Spezialambulanzen

Für die ambulante Behandlung stehen mehrere spezialisierte Ambulanzen zur Verfügung:

  • Hochschulambulanz für Bewegungsstörungen: Richtet sich an Patientinnen und Patienten mit Bewegungsstörungen, insbesondere Parkinson-Erkrankung.
  • Kopfschmerzambulanz: Bietet spezialisierte Diagnostik und Therapie von Kopfschmerzen, einschließlich Migräne und Spannungskopfschmerzen.
  • Neuromuskuläre Hochschulambulanz: Richtet sich an Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen der Muskulatur und der neuromuskulären Übertragung.
  • Spezialambulanz für neuroimmunologische Erkrankungen: Bietet Diagnostik und Therapie von Multipler Sklerose und anderen entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems.
  • Schlaganfall-Zweitmeinungsambulanz: Bietet eine Zweitmeinung bei Schlaganfällen seltener Ursache.

Neuromuskuläres Zentrum Nordwest

Die Universitätsklinik für Neurologie ist zertifiziertes Neuromuskuläres Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM). In Oldenburg werden Patienten mit Symptomen einer neuromuskulären Erkrankung wie Schwäche, Muskelschwund, Gefühlsstörungen und Schmerzen im Bereich der Extremitäten untersucht.

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Epilepsiezentrum

Die Klinik bietet eine umfassende Diagnostik und Therapie von Epilepsien. Mittels moderner Verfahren der EEG-Diagnostik und der kernspintomographischen Bilddiagnostik wird die Ursache für eine Epilepsie aufgespürt, um die richtige Behandlung abzuleiten.

Diagnostische Verfahren

Die Klinik verfügt über ein breites Spektrum an diagnostischen Verfahren:

  • Elektroneurographie und Elektromyographie (EMG): Zum Nachweis von peripheren Nervenschäden und Muskelerkrankungen.
  • Evozierte Potentiale (VEP, AEP, SEP): Zur Messung der Antworten von peripheren Nerven, Rückenmark oder Hirnrinde auf verschiedene Reize.
  • EEG (Elektroenzephalogramm): Zur Messung und Aufzeichnung der vom Gehirn ausgehenden elektrischen Potentialschwankungen.
  • Transkranielle Doppler- und Duplexsonographie: Zur Darstellung der Gefäße im Schädel und zum Nachweis von Gerinnseln (Embolien).
  • Liquordiagnostik: Zur Untersuchung des Nervenwassers.

Patientenbewertungen und Erfahrungen

Die Bewertungen des Krankenhauses Kreyenbruck Neurologie und des Reha-Zentrums Oldenburg fallen gemischt aus. Einige Patienten berichten von sehr positiven Erfahrungen, während andere Kritik äußern.

Positive Erfahrungen

  • Freundliches und hilfsbereites Personal: Viele Patienten loben das freundliche und hilfsbereite Personal, sowohl im Pflegebereich als auch bei den Ärzten.
  • Kompetente Behandlung: Einige Patienten berichten von einer sehr kompetenten und gut strukturierten Behandlung.
  • Gute Organisation: Einige Patienten empfanden die Organisation rund um die OP und den Aufenthalt als reibungslos.
  • Hohe Fachkompetenz: Mehrere Patienten lobten die hohe Fachkompetenz der Ärzte und des Pflegepersonals.
  • Empathie: Einige Patienten fühlten sich gut aufgehoben und empathisch behandelt.

Negative Erfahrungen

  • Mangelnde Information: Einige Patienten bemängeln die mangelnde Information über Medikamente und Behandlungen.
  • Lange Wartezeiten: Lange Wartezeiten wurden von einigen Patienten als negativ empfunden.
  • Unfreundliches Personal: Einige Patienten berichten von unfreundlichem Personal, insbesondere in der Notaufnahme.
  • Mangelnde Individualisierung: Einige Patienten bemängeln, dass zu wenig auf die individuellen Beeinträchtigungen eingegangen wird.
  • Organisationsmängel: Einige Patienten kritisierten die Ablauforganisation und lange Wartezeiten.
  • Fehlende Empathie: Einige Patienten vermissten Empathie seitens der Ärzteschaft.
  • Unnötige Operation: Ein Patient berichtete von einer unnötigen Operation.
  • Schlechte Behandlung: Ein Patient berichtete von schlechter Behandlung nach einer Beckenfraktur.
  • Druckausübung: Eine Patientin berichtete von Druckausübung während der Geburt.
  • Verpfuschte Punktion: Ein Patient berichtete von einer verpfuschten Punktion mit schwerwiegenden Folgen.
  • Mangelnde Hygiene: Einige Patienten bemängelten die Sauberkeit.

Kritikpunkte im Detail

Einige Patienten bemängelten, dass die Zimmer keine Uhren oder Kalender haben und dass Patienten mit Einschränkungen beim Sehen nicht ausreichend unterstützt werden. Auch die Zusammenarbeit mit den Angehörigen wurde teilweise als mangelhaft kritisiert.

Einige Patienten berichteten von Problemen mit dem Essen und der Verpflegung.

Es gab auch Berichte über Diebstahl und mangelnde Aufklärung über Medikamente.

Sonstige Anmerkungen

Einige Patienten lobten die Bibliothek und die Veranstaltungen mit medizinischem Hintergrund.

Evangelisches Krankenhaus Oldenburg: Ergänzende Informationen

Das Evangelische Krankenhaus Oldenburg befindet sich in zentraler Lage und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Es bietet regelmäßig Veranstaltungen mit medizinischem Hintergrund an.

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