In der heutigen Zeit, in der die Technisierung immer weiter voranschreitet, ist es von großer Bedeutung, den Menschen als Individuum in den Vordergrund zu stellen. Die Praxis für Neurologie und Psychiatrie in Fulda, unter der Leitung von Dr. med. Fabian Sprengel und Dr. med. Volkhard Sprengel, hat sich diesem Anspruch verschrieben und bietet eine umfassende und individuelle Betreuung ihrer Patienten.
Die Bedeutung einer ganzheitlichen Betrachtungsweise
Im Zeitalter der fortschreitenden Technisierung fühlen sich viele Menschen als Individuum verloren. Der Blick für das Ganze fehlt meist und wird nur auf das Symptom beschränkt. Die Praxis Sprengel bevorzugt eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Patienten.
Vorstellung der Praxis für Neurologie und Psychiatrie Fulda
Die Praxis für Neurologie und Psychiatrie in Fulda wird von Dr. med. Fabian Sprengel und Dr. med. Volkhard Sprengel geleitet. Das Team bietet ein breites Spektrum an neurologischen und psychiatrischen Leistungen an.
Dr. Fabian Sprengel verstärkt das Team seit März 2021 und sieht eine große Chance, neueste Entwicklungen in Diagnostik und Therapie eines immens schnell wachsenden Faches wie die Neurologie in der Region Stadt und Land Fulda zu etablieren und die Praxis den neuen Erfordernissen anzupassen. Daneben bleibt es bei dem psychiatrisch, psychotherapeutischen Therapieangebot, wie es die Patienten bisher gewohnt waren.
Das Ärzteteam
- Dr. med. Fabian Sprengel: Facharzt für Neurologie, geboren 1985. Studium der Humanmedizin an der Universität Würzburg, Weiterbildung Neurologie an der Universität Gießen. Zusatzqualifikation "Medizinischer Begutachter" der DGNB und Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. Oberarzt in der Klinik für Neurologie in der Ilmtalklinik Pfaffenhofen an der Ilm.
- Dr. med. Volkhard Sprengel: Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, geboren 1953 in Fulda. Studium der Biologie und Humanmedizin in Marburg. Weiterbildung Neurologie an der Universität Gießen und Facharztausbildung zum Psychiater an der Universität in Marburg. Übernahme der Facharztpraxis für Neurologie und Psychiatrie vom Vater Dr. med. Wilhelm Sprengel.
Leistungen der Praxis
Die Praxis bietet ein breites Spektrum an neurologischen und psychiatrischen Leistungen an.
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Neurologische Leistungen
Neurologische Untersuchungen dienen dazu, Krankheiten des Nervensystems zu erkennen. Nach Vereinbarung oder auf Anfrage sind Hausbesuche oder Gutachten möglich. Zu den neurologischen Leistungen gehören:
- Klinisch neurologische Untersuchungen: Der Arzt überprüft den Zustand und die Funktionen von Nerven, Gehirn und Muskeln ohne größere technische Hilfsmittel.
- EMG Untersuchungen: Die elektromyographische Untersuchung dient der Messung elektrischer Aktivität in ausgewählten Muskeln. Anhand der elektrischen Aktivität lässt sich die Muskel- und Nervenfunktion beurteilen. Anhand dieser Informationen lassen sich verschiedene Muskel- und Nervenerkrankungen feststellen.
- NLG: Bei einer NLG (Nervenleitgeschwindigkeit) wird mit leichten Stromimpulsen die Nervenfunktion an Armen und Beinen gemessen. Somit können Nervenkom-pressionen oder Nervenerkrankungen entdeckt werden.
- EEG Untersuchungen: Das EEG (Elektroenzephalografie) überprüft die Gehirnaktivität und wird bei Verdacht auf Erkrankungen eingesetzt, welche die Hirnfunktion beeinträchtigen wie Epilepsie oder Enzephalitis (Gehirnentzündung).
- Doppler / Farb-Duplex: Die Doppler/Farbduplex - Untersuchung ist eine Form der Ultraschalluntersuchung. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn der Verdacht auf eine Erkrankung der hirnversorgenden Gefäße vermutet wird.
- Evozierte Potenziale: Eine spezielle Form der Untersuchung der Gehirnaktivität ist die Messung evozierter Potentiale im Rahmen einer Elektroenzephalografie (EEG). Insbesondere bei Verdacht auf Tumore des Zentralnervensystems spielt sie eine Rolle.
Psychiatrische Leistungen
Neben den neurologischen Leistungen bietet die Praxis auch ein breites Spektrum an psychiatrischen Leistungen an. Dazu gehören die Behandlung von:
- Depressionen
- Burn-Out
- Anpassungsstörungen
- Psychosen
- Angsterkrankungen
- Psychosomatische Erkrankungen
Krankheitsbilder
Die Praxis behandelt das gesamte Spektrum der Neurologie und Psychiatrie. Zu den häufigsten Krankheitsbildern gehören:
Neurologie
- Multiple Sklerose/ Neuroimmunologie
- Epilepsie
- Parkinson-Syndrome
- Gedächtnisstörungen z.B. Demenz
- Kopfschmerz, Migräne, Clusterkopfschmerz
- Synkopen (Ohnmacht, Kollaps)
- Nervenengpass-Syndrome (z.B. Karpaltunnelsyndrom)
- Abklärung von Gangstörungen
- Halswirbelsäulen- und Lendenwirbelsäulenerkrankungen/-schmerzen
- Schwindelsyndrome
- Schlaganfall-/vorsorge
- Psychosomatische Erkrankungen
- Syndrom der unruhigen Beine (Restless-Legs-Syndrom)
- Rückenmarkserkrankungen
- Neuralgien (z.B. nach Zoster, Trigeminusneuralgie)
- Polyneuropathien
- Muskelerkrankungen
- Periphere Nervenerkrankungen, z.B. Bandscheibenvorfällen
Psychiatrie
- Depressionen: Depressive Menschen erleben eine Phase tiefer Traurigkeit, aus der sie oft keinen Ausweg sehen.
- Burn-Out: Durch stetige Überlastung ausgelöste geistige und körperliche Erschöpfungsreaktion.
- Anpassungstörungen: Durch vielfältige Belastungen ausgelöste "leichtere" psychische Befindlichkeitsstörungen
- Psychosen: Psychische Störungen, bei denen Betroffene die Realität verändert wahrnehmen.
- Angsterkrankungen: Mehrdimensionale Behandlungen von Angsterkrankungen/Panikattacken
- Psychosomatische Erkrankungen: Abklärung und Behandlung von seelischen Beschwerden, die sich in körperlichen Symptomen äußern
Barrierefreiheit und Erreichbarkeit
Die Praxis ist barrierefrei über einen Fahrstuhl zugänglich. Spezielle behindertengerechte Parkplätze finden Sie direkt vor dem Gebäude. Die Praxis ist mit den Buslinien 3, 5, 7 bis zur Haltestelle Robert-Kircher-Str. erreichbar. Parkmöglichkeiten gibt es am Gemüsemarkt und in den Parkhäusern Q-Park Altstadt, Q-Park Zentrum, Q-Park Stadtschloß und Parkhaus Rosengarten.
Herausforderungen in der neurologischen Versorgung: Das Beispiel Bad Zwesten
Die aktuelle Situation in der neurologischen Versorgung, insbesondere im Raum Fulda und Umgebung, zeigt einige Herausforderungen auf. Ein Beispiel hierfür ist die Schließung der MS Ambulanz in Bad Zwesten, einem Lehrkrankenhaus der Universität Marburg. Dies hat dazu geführt, dass viele MS-Patienten verzweifelt nach einer neuen neurologischen Betreuung suchen. Die Mitarbeiterin der MS Ambulanz Marburg bestätigte, dass die Patienten aus Bad Zwesten verzweifelt anrufen.
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Die Problematik wird dadurch verschärft, dass einige MS-Kliniken und Ambulanzen in der Umgebung, wie beispielsweise die MS Abteilung der Uniklinik Marburg/Gießen, keine neuen Patienten mehr aufnehmen. Dies führt zu einer Unterversorgung von neurologischen Patienten in der Region.
Die Rolle des SPZ Fulda
Das SPZ Fulda (Sozialpädiatrisches Zentrum) arbeitet eng mit verschiedenen Fachbereichen zusammen, um eine ganzheitliche Betreuung für jedes Kind zu gewährleisten. Unter der Leitung von Dr. Stephanie Foerster, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde mit dem Schwerpunkt Neuropädiatrie, bietet das SPZ interdisziplinäre Therapieansätze, die individuell auf die Bedürfnisse jedes Kindes abgestimmt sind.
Das SPZ Fulda arbeitet in einer Vernetzung ambulanter und stationärer Strukturen mit der spezialisierten Schwerpunktpraxis für Neuropädiatrie/Epileptologie von Dr. Cornelia Langner und Prof. Dr. Zusammen. Diese Vernetzung ist wichtig, um eine umfassende und koordinierte Versorgung von Kindern mit neurologischen Erkrankungen zu gewährleisten.
Aktuelle politische und gesellschaftliche Diskussionen zum Thema Suizidhilfe
Die Debatte um die Suizidhilfe ist ein wichtiges und sensibles Thema, das in der Gesellschaft und Politik kontrovers diskutiert wird. Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Urteil aus dem Jahr 2020 festgestellt, dass jeder Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben hat und auch ein Recht darauf, hierbei Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dieses Urteil hat den Gesetzgeber dazu aufgefordert, eine Neuregelung zur Suizidhilfe zu schaffen.
Gesetzentwürfe und ihre Kritikpunkte
Im Bundestag wurden verschiedene Gesetzentwürfe zur Suizidhilfe eingebracht, die unterschiedliche Ansätze verfolgen. Einige Entwürfe sehen eine Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Suizidhilfe vor, während andere einen stärkeren Fokus auf die Suizidprävention legen.
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Ein Kritikpunkt an einigen Gesetzentwürfen ist, dass sie den Zugang zur Suizidhilfe zu stark einschränken und somit das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen nicht ausreichend berücksichtigen. Kritiker bemängeln, dass die Gesetzentwürfe den Betroffenen unnötige Hürden in den Weg stellen und ihnen nicht einen zumutbaren Weg zu einem selbstbestimmten Freitod eröffnen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass einige Gesetzentwürfe die Rolle der Ärzte bei der Suizidhilfe nicht ausreichend berücksichtigen. Die Bundesärztekammer hat sich kritisch zu den Gesetzentwürfen geäußert und vor einer „übereilten Regelung“ gewarnt. Sie fordert eine „seriöse Folgenabschätzung“ und befürchtet, dass die Gesetzentwürfe zu einem Boykott der Suizidhilfe durch die Ärzteschaft führen könnten.
Die Bedeutung der Suizidprävention
Unabhängig von der Frage der Suizidhilfe besteht Einigkeit darüber, dass die Suizidprävention eine wichtige Aufgabe ist. Niemand in diesem Land soll sich überflüssig fühlen. Niemand in diesem Land soll sich gedrängt fühlen, einen assistierten Suizid zu wählen, weil andere Hilfe nicht erreichbar ist. Es ist wichtig, dass Menschen in Krisensituationen die Unterstützung und Hilfe erhalten, die sie benötigen.
Die Politik und die Gesellschaft müssen dafür Sorge tragen, dass der Entschluss, Suizid zu begehen, tatsächlich auf freiem Willen beruht. Menschen müssen vor Einflüsterungen oder in akuten persönlichen Krisen geschützt werden und die Hilfe erhalten, die sie benötigen.