Die neurologische Versorgung ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Augsburg. Gerade in der Nähe des Bahnhofs, einem zentralen Knotenpunkt der Stadt, finden sich zahlreiche Fachärzte für Neurologie. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Neurologen in Augsburg, insbesondere im Bereich der Bahnhofstraße, und beleuchtet wichtige Aspekte bei der Wahl des passenden Arztes.
Was macht ein Neurologe?
Ein Neurologe ist ein Facharzt, der sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems befasst. Dazu gehören Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der peripheren Nerven und der Muskeln. Zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Patienten einen Neurologen aufsuchen, zählen:
- Kopfschmerzen und Migräne
- Nervenschmerzen (Neuralgien)
- Schwindel
- Gedächtnisstörungen
- Bewegungsstörungen (z.B. Parkinson-Krankheit)
- Schlaganfall
- Epilepsie
- Multiple Sklerose
- Demenz
Neurologen in Augsburg: Eine Übersicht
In Augsburg und Umgebung gibt es eine Vielzahl von niedergelassenen Neurologen und neurologischen Einrichtungen. Einige davon sind:
- Nervenärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. U. M. Blaettner, J. B. Soukup und R.: Diese Gemeinschaftspraxis bietet ein breites Spektrum an neurologischen Leistungen an.
- Gemeinschaftspraxis Dr. Michael Kirch, Dr.: Auch diese Praxis ist auf neurologische Erkrankungen spezialisiert.
- Praxis Dr.: Zahlreiche weitere Einzelpraxen und Gemeinschaftspraxen bieten neurologische Versorgung in Augsburg an.
Es ist ratsam, sich vorab über die jeweiligen Schwerpunkte und Spezialisierungen der einzelnen Ärzte zu informieren, um den passenden Neurologen für die individuellen Bedürfnisse zu finden. Viele Neurologen in Augsburg bieten auch spezielle Sprechstunden oder Zusatzleistungen an. Informiere dich, was für dich wichtig ist.
Auswahlkriterien für den richtigen Neurologen
Die Wahl des richtigen Neurologen ist eine wichtige Entscheidung, die das Wohlbefinden und die Gesundheit maßgeblich beeinflussen kann. Bei der Auswahl sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden:
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- Fachliche Qualifikation: Achte auf die Ausbildung und die Spezialisierungen des Arztes. Ein Neurologe mit langjähriger Erfahrung hat oft ein breiteres Wissen und kann dich besser beraten.
- Erfahrung: Die Erfahrung des Neurologen spielt eine wichtige Rolle. Ein erfahrener Arzt hat in der Regel ein breiteres Spektrum an Erkrankungen gesehen und behandelt.
- Vertrauensverhältnis: Wichtig ist auch, dass du dich in der Praxis wohlfühlst und ein gutes Vertrauensverhältnis zum Arzt aufbauen kannst. Sprich deine Fragen und Bedenken offen an.
- Zusatzleistungen: Viele Neurologen in Augsburg bieten auch spezielle Sprechstunden oder Zusatzleistungen an. Informiere dich, was für dich wichtig ist.
Behandlungsschwerpunkte und Leistungen
Neurologen in Augsburg bieten ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen an. Zu den häufigsten Behandlungen gehören:
- Demenz: Die Behandlung von Demenzkranken sollte auf das Erhalten von alltagsrelevanten Fähigkeiten ausgerichtet sein. Eine ursächliche Behandlung der Alzheimer-Demenz ist aktuell noch nicht bekannt. Die Demenz ist eine langsam fortschreitende Hirnerkrankung, die mit einem zunehmenden Verfall und Abbau der geistigen Fähigkeiten einhergeht. Anfangs findet sich eine leichte Vergesslichkeit, in der Folge kommt es zu Störungen des Gedächtnisses und der mentalen Funktionen sowie zu Schwierigkeiten bei der Verrichtung alltäglicher Dinge. In Deutschland leben derzeit über eine Million Menschen mit einer mindestens mittelschweren Demenz.
- Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen: Substanzen wie Alkohol, Tabak, bestimmte Beruhigungs- und Schlafmittel wie Benzodiazepine und illegale Drogen können zu Abhängigkeit führen. Als Gewöhnung (Toleranz) wird die Abnahme der Drogenwirkung bei wiederholter Gabe bezeichnet. ca. 16 Mio. Raucher, ca. 1,7 Mio. Alkoholabhängige, ca. 1,1 bis 1,4 Mio. Medikamentenabhängige, ca.
- Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis: Die Schizophrenie ist eine psychische Störung, bei der Denken, Wahrnehmung und Gefühle beeinträchtigt sind. Die typischen Symptome umfassen Halluzinationen, insbesondere das Hören von Stimmen, die andere nicht hören, Beobachtungs- oder Verfolgungswahn und unlogisches, für andere nicht nachvollziehbares Denken. U.a. kann es auch zu der Überzeugung kommen, dass Gedanken von außen eingegeben oder entzogen würden. Zustände mit starker Erregung oder ausgeprägter Antriebshemmung, z.T. Schizophrene leiden erheblich unter ihrer Erkrankung, nehmen aber häufig von sich aus keine Hilfe in Anspruch. Vermittlung und Motivation durch andere sind meist nötig. Die Schizophrenie ist keine seltene Krankheit, einer von 100 Erwachsenen erkrankt in seinem Leben an einer Schizophrenie. Derzeit leiden in Deutschland aktuell rund 800.000 Menschen an einer Schizophrenie. Typischerweise tritt die Krankheit erstmals im frühen Erwachsenenalter auf, bei Männern in der Regel zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr, bei Frauen zwischen dem 25. und 30. Die frühe Diagnose ermöglicht eine rechtzeitige Behandlung, die einer Chronifizierung vorbeugt. Bei Früherkennung und frühzeitiger Behandlung ist die Prognose der Krankheit Schizophrenie deutlich besser.
- Affektive Erkrankungen (Depression, Manie, Bipolare Störung, Burnout): Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die sich in zahlreichen unterschiedlichen Beschwerden äußern kann. Mögliche Anzeichen einer Depression sind eine dauerhaft gedrückte Stimmung, eine Hemmung von Antrieb und Denken, Freud- und Interessensverlust sowie vielfältige körperliche Symptome, die von Schlaflosigkeit über Appetitstörungen bis hin zu Schmerzzuständen reichen. In Deutschland sind es schätzungsweise 5% der Bevölkerung, d.h. Kommt es zu Phasen mit gesteigertem Antrieb und übermäßig gehobener und distanzloser Stimmung, ist eine Manie anzunehmen. Depressionen können in der Regel gut behandelt werden. In Frage kommen die Psychotherapie, physikalische Maßnahmen oder eine medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva. Häufig wird auch eine Kombination aus medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung angewandt.
- Angst- und Zwangserkrankungen: Angsterkrankungen zählen neben Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Trotz Fehlen akuter Gefahren und Bedrohungen kommt es bei Vorliegen dieser Erkrankungen zu massiven Angst- und Panikzuständen. Je nach Art der vorherrschenden Angstsymptomatik werden verschiedene Formen von Angststörungen unterschieden. Die drei wichtigsten Angsterkrankungen sind die Panikstörung, die generalisierte Angststörung und phobische Störungen (z.B. Unter Zwängen versteht man Gedanken und/oder Handlungen, zu denen man aus innerem Drang gezwungen ist. D.h. diese Gedanken und Handlungen drängen sich gegen den eigenen Willen auf und werden als unsinnig erlebt. Trotz innerem Widerstand müssen die Handlungen durchgeführt bzw. die Gedanken gedacht werden, da sonst ausgeprägte Ängste und Unbehagen auftreten. Z.T. versuchen die Betroffenen, negative, Angst auslösende Gedanken durch wiederholte Zwangshandlungen zu kontrollieren.
- Persönlichkeitsstörungen (z.B.: Die Häufigkeit der Borderline-Störung wird mit etwa 1-2% in der Gesamtbevölkerung angegeben. Manche neuere Untersuchungen sprechen sogar von 5,9% in bestimmten Regionen. Andere Persönlichkeitsstörungen sind z.B.
- ADHS des Erwachsenenalters ("Zappelphilipp-Syndrom"): Die sogenannte Aufmerksamkeits-Überaktivitäts-Störung betrifft, wie der Name schon sagt, eine Störung der Aufmerksamkeit in Verbindung mit motorischer Überaktivität und einer verminderten Impulskontrolle. Dies kann oftmals so ausgeprägt sein, dass es bei einem hohen Anteil der Betroffenen zu deutlichen Schwierigkeiten in wichtigen Lebenssituationen wie Familie, Schule und Beruf kommt. In Deutschland wird die Anzahl der ADHS-Patienten in der Altersgruppe zwischen 6 und 18 Jahren auf ungefähr 5% geschätzt. Eine Medikation ist in der Regel nur bei mittel und schwer betroffenen Fällen notwendig. Ziel der Behandlung ist es, die Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Selbststeuerungsfähigkeit zu verbessern und somit den Leidensdruck zu mindern. In manchen Fällen werden so erst die Voraussetzungen für weitere therapeutische Arbeit, wie z.B. in der Verhaltenstherapie, geschaffen.
Psychotherapie als ergänzende Behandlung
Die Psychotherapie spielt eine zentrale Rolle in der Behandlung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. In der Tiefenpsychologie wird angenommen, dass psychische Störungen durch vergangene Konflikte bedingt sind. Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass jedes Verhalten erlernt ist, durch Wiederholung aufrechterhalten wird, aber auch durch bestimmte Maßnahmen wieder verlernt werden kann. Dabei werden zu dem von außen beobachtbaren Verhalten auch Gefühle, Gedanken, Motive und Bewertungen mit in die Therapie einbezogen. Psychische Störungen werden als fehlerhaft erlerntes Verhalten in Anpassung an äußere und innere Reize gesehen und nicht, wie in der Psychoanalyse, als Symptom eines unbewussten Konflikts. Die Verhaltenstherapie macht sich somit zum Ziel, falsch Gelerntes umzubewerten bzw. neu zu erlernen.
Neben Neurologen gibt es in Augsburg auch zahlreiche Psychotherapeuten, die eine wichtige Ergänzung zur neurologischen Behandlung darstellen können:
- Dr. med. Cordula Tiltscher
- Michaela Erger Praxis für Psychotherapie
- Dr. med. T. Becker - Neurologie
- Bezirkskrankenhaus Augsburg
- Dr. Arif Sezer
- Michael Seidemann
- Karin Vogel
- Freier leben
- Dipl.-Psych. Peter Fleischer
- Praxis Niki Dallhammer
- Sabine Makkos
- Suchtprävention und Hilfe bei Mediensucht
- TherapeutenZentrum Augsburg
- ottilie-schawe.de
- Praxis für Psychotherapie
- Privatpraxis Mittelpunkt
- Sonja Ebner
Kostenübernahme durch Krankenkassen
In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für einen Besuch beim Neurologen, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht. Es ist ratsam, sich vorab bei der Krankenkasse über die genauen Bedingungen und eventuelle Zuzahlungen zu informieren.
Suche nach Neurologen in Augsburg
Du kannst online nach Neurologen in Augsburg suchen, dich bei deinem Hausarzt erkundigen oder Empfehlungen von Freunden und Familie einholen. Bei der Online-Suche können Suchbegriffe wie "Neurologe Augsburg Bahnhofstraße", "Neurologe Augsburg" oder "Nervenarzt Augsburg" verwendet werden.
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