Dr. med. Frank Romanowski, Neurologe in Barsinghausen: Einblicke und Patientenperspektiven

Dr. med. Frank Romanowski ist ein niedergelassener Neurologe in Barsinghausen, in der Nähe von Hannover. Er ist ebenfalls Autor von Ratgebern und Sachbüchern und Mitverleger des Klassenbuch Verlages. Die folgende Analyse beleuchtet seine Arbeit und die Erfahrungen seiner Patienten, basierend auf verfügbaren Informationen und Patientenbewertungen.

Das Spektrum der neurologischen Praxis

In seiner Praxis begegnet Dr. Romanowski den unterschiedlichsten Menschen und Persönlichkeitstypen. Jeder Mensch bringt eigene Erfahrungen mit, insbesondere im Umgang mit Problemen. Eine Krankheit zu bewältigen, löst bei fast jedem Menschen Angst aus. So kommen alle Patiententypen in die Praxis, von ängstlichen Menschen bis hin zu Persönlichkeiten, die es gewohnt sind, Situationen zu kontrollieren.

Dr. Romanowski betont, dass es im ersten Gespräch wichtig ist, auf die Ängste der Patienten einzugehen, die durch die neue Situation entstehen. Wissen stellt eine Möglichkeit dar, die Situation zumindest zu überblicken, wenn Unsicherheit besteht. Für die Kommunikation in der Praxis bedeutet das, dass man zunächst einmal Vertrauen schaffen muss und als Neurologe sieht, wo sich der Patient gerade befindet. Vertrauen zu schaffen gelingt am besten durch eine offene Kommunikation, in der über alles gesprochen werden kann.

Der Umgang mit Multipler Sklerose (MS)

Ein wichtiger Schwerpunkt in der Praxis von Dr. Romanowski ist die Betreuung von MS-Patienten. Viele MS-Betroffene beschäftigt die Frage, wann und wie sie ihr Umfeld am besten über ihre Erkrankung informieren. Dr. Romanowski ermutigt Patienten, sich schrittweise zu öffnen, zuerst im eigenen Umfeld und dann vielleicht am Arbeitsplatz gegenüber vertrauten Personen. Auch die Beantragung eines Schwerbehindertenausweises kann eine gewisse Sicherheit am Arbeitsplatz geben.

Die Erfahrungen seiner Patienten sind meistens positiv. Wenn die Angst, sich zu öffnen, erst einmal überwunden ist und eine Öffnung gegenüber anderen stattgefunden hat, macht sich Erleichterung breit. Negative Erfahrungen wie Ablehnung oder Reserviertheit kommen selten vor. Das Umfeld kann erst positiv auf die MS reagieren, nachdem sie kein Geheimnis mehr ist - für Betroffene ist dann auch keine weitere „Geheimnistuerei“ nötig, was als Erleichterung wahrgenommen wird.

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Die Praxis hat eine Befragung durchgeführt, in der sie wissen wollte, wie ihre Patienten mit der Diagnose MS umgehen, ob sie Freunden und Angehörigen ihre Diagnose mitgeteilt haben und wann, und ob sich die Beziehung zu den Angehörigen und Freunden verändert hat. Fast alle Patienten haben ihren Angehörigen oder Freunden kurz nach der Diagnosestellung ihre MS-Erkrankung mitgeteilt. Nur ein Patient hat einige Wochen mit seinem MS-Outing gewartet. 86% der Patienten war es wichtig, dass die Angehörigen oder Freunde von dieser Diagnose wissen. 56% der befragten Patienten haben darüber hinaus die Diagnose ihrem Arbeitgeber mitgeteilt. Das MS-Outing bei Selbsthilfegruppen liegt bei 16% der Befragten.

Dr. Romanowski weist darauf hin, dass es weitere Informationsquellen in den sozialen Medien gibt. Besonders hilfreich sind hier MS-Foren, in denen auch Patienten zu Wort kommen. Das Wissen darum, dass andere Menschen gleiche oder ähnliche Erfahrungen machen, ist etwas sehr Wichtiges und beruhigt.

Patientenbewertungen: Ein gemischtes Bild

Die Patientenbewertungen zu Dr. Romanowski zeigen ein gemischtes Bild. Einige Patienten loben die perfekte Terminvereinbarung, die höflichen Mitarbeiterinnen, die guten Informationen, die moderne Praxis, die tolle Atmosphäre und den sympathischen Arzt mit verständlicher Beratung und klarem Behandlungsfahrplan. Ein Patient vergab sogar 100 Sterne.

Andere Bewertungen fallen jedoch deutlich negativer aus. Einige Patienten berichten von langen Wartezeiten, mangelnder Empathie, unfreundlichem Verhalten und unnötigen Untersuchungen. Ein Patient bemängelte, dass er Überweisungen in die Hand gedrückt bekam, ohne zu wissen, was untersucht werden soll, und dass seine Fragen nicht beantwortet wurden. Ein anderer Patient fühlte sich wie ein dummes Kind behandelt, weil er eine Untersuchung ablehnte, deren Grund er nicht kannte. Wieder andere Patienten berichten von einer abweisenden Haltung und fehlender Erläuterung der Behandlung.

Es ist wichtig zu beachten, dass alle Bewertungen automatisiert oder auch manuell geprüft werden, um sicherzustellen, dass sie von Patient:innen stammen, die wirklich Kontakt mit dem Arzt / der Ärztin bzw. der Einrichtung hatten.

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Die Bedeutung von Transparenz und Kommunikation

Unabhängig von den unterschiedlichen Erfahrungen der Patienten unterstreicht Dr. Romanowski die Bedeutung von Transparenz und offener Kommunikation. Er betont, dass es seine Aufgabe ist, den Patienten so umfassend zu informieren, dass er anderen Antworten geben kann, aber natürlich auch selbst alle Antworten auf seine eigenen Fragen erhalten hat. Das Vertrauensverhältnis sollte so sein, dass alle Fragen gestellt werden können, um dann als Patient selbst anderen Antworten geben zu können.

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