Neurologische Versorgung in Dillingen/Saar: Ein umfassender Überblick

Die neurologische Versorgung ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Dillingen/Saar und Umgebung. Dieser Artikel bietet einen detaillierten Überblick über verschiedene Aspekte der neurologischen Versorgung, einschließlich der verfügbaren Ärzte, diagnostischen Verfahren und Behandlungsmöglichkeiten.

Hausärzte in Dillingen/Saar und Umgebung

In Dillingen/Saar und der näheren Umgebung gibt es eine Vielzahl von Hausärzten, die eine wichtige Rolle bei der первичной Versorgung neurologischer Patienten spielen. Gelbe Seiten listet derzeit 36 Hausärzte in Dillingen/Saar und Umgebung auf. Diese Ärzte sind oft die ersten Ansprechpartner für Patienten mit neurologischen Beschwerden. Sie führen Anamnesegespräche, körperliche Untersuchungen und gegebenenfalls weitere diagnostische Tests durch.

Ab dem 35. Lebensjahr haben gesetzlich Versicherte alle drei Jahre Anspruch auf eine Vorsorgeuntersuchung bei ihrem Hausarzt. Diese Untersuchung beinhaltet ein Anamnesegespräch, eine körperliche Untersuchung sowie eine Blut- und Urinuntersuchung. Im Rahmen dieser Vorsorgeuntersuchung kann auch einmalig ein Test auf Viruserkrankungen wie Hepatitis B und Hepatitis C durchgeführt werden.

Einige der in Dillingen/Saar ansässigen Ärzte sind:

  • MVZ Dr.med. Werkstr. Schmitt Benedict
  • Dr. med. Walter-Bloch-Str.
  • Höller Thomas Dr.med., Zentz Barbara Dr.med. u. Bundschuh Bettina Dr.med. Lindenstr.
  • Ospelt Guido Dr.med. Friedrich-Ebert-Str.
  • Jager Franz Josef Gemeinschaftspraxis Allgemeinmedizin u. Poststr.
  • Bahnhofstr.
  • Lebacher Str.
  • Seibel Werner Dr. Wilhelmstr.
  • Dick Jutta Dr.med., Klaus Dr.med. u. Saarstr.
  • Schmitt Moritz Dr.med. Dillinger Str.
  • Holz, Dr.med. Dr.rer.nat. Allgemeinmedizin Psychotherapie, Kutzhof,, Piesbach u. Hauptstr.
  • Friedrichstr.
  • Trierer Str.
  • Hauptstr.
  • Selzer Bruno Dr.med. Lothringer Str.
  • Best Ralf-J. Dr.med. Gerberstr.
  • Haustadter-Tal-Str.
  • Moor V. u. Selzer B. Dr. Allgemeinmediziner u. Schmitt J. Dillinger Str.
  • Stockhausen André Dr.med. u. Bossert Dieter Dr. med. Talstr.
  • Höller Thomas Dr.med. Selzer Bruno Dr.med., Allgemeinmedizin, Schmitt Josef Internist u. Honzrather Str.
  • Azimi Aziz u. Saarlouiser Str.
  • Vaubanstr.
  • Niederländer Marc Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin u. Laurentiusstr.
  • Kaiser-Wilhelm-Str.
  • Provinzialstr.
  • Woll Andreas Dr. Provinzialstr.
  • Otto Bertram Dr.med. Prakt. Provinzialstr.
  • Stürmerstr.
  • Kapuzinerstr.
  • Hauptstr.

Diese Liste ist jedoch nicht vollständig und es empfiehlt sich, weitere Recherchen durchzuführen, um den passenden Hausarzt für die individuellen Bedürfnisse zu finden.

Gemeinschaftspraxen in Dillingen

Für Patienten, die eine umfassendere Versorgung bevorzugen, gibt es in Dillingen auch Gemeinschaftspraxen. Diese Praxen bieten den Vorteil, dass mehrere Ärzte unter einem Dach zusammenarbeiten und so eine breitere Palette an Fachkenntnissen und Dienstleistungen anbieten können.

Lesen Sie auch: Leistungen von Neurologe Hartmann

Auf der Suche nach einer "Gemeinschaftspraxis in Dillingen" wird in den Ergebnissen angezeigt, ob die jeweilige Praxis geöffnet hat. Detaillierte Öffnungszeiten sind durch Anklicken des jeweiligen Eintrags einsehbar. Die angezeigte Preisspanne für "Gemeinschaftspraxis in Dillingen" wird durch Euro-Zeichen dargestellt. Bewertungen und Kommentare anderer Kunden können bei der Auswahl der bestbewerteten Einträge helfen. Die Suchergebnisse für "Gemeinschaftspraxis in Dillingen" werden stets aktuell gehalten. An Wochenenden, gesetzlichen Feiertagen sowie am 24.12. und 31.12. können die Öffnungszeiten abweichen.

Wichtiger Hinweis

Die auf Webseiten von Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) bereitgestellten Inhalte wurden sorgfältig überprüft und beruhen auf dem jeweils aktuellen Stand. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass trotz ständiger Überarbeitung der Webseite keine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen übernommen werden kann. Die Inhalte der Webseite dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch einen ausgebildeten Facharzt bzw. eine Fachärztin dar. Für die Inhalte externer Links wird keine Haftung übernommen. Es wird versichert, dass personenbezogene Daten durch Ergreifung aller technischen und organisatorischen Möglichkeiten so gespeichert werden, dass sie für Dritte nicht zugänglich sind.

Neurologische Erkrankungen und Behandlungsansätze

Die Neurologie befasst sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems. Zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen gehören:

  • Demenz: Eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die mit Gedächtnisverlust, Sprachstörungen und anderen kognitiven Beeinträchtigungen einhergeht.
  • Neuropathische Schmerzen: Schmerzen, die durch eine Schädigung des Nervensystems verursacht werden.
  • Multiple Sklerose (MS): Eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die zu vielfältigen neurologischen Ausfällen führen kann.
  • Schlaganfall: Eine plötzliche Durchblutungsstörung des Gehirns, die zu neurologischen Ausfällen wie Lähmungen, Sprachstörungen oder Sehstörungen führen kann.

Demenz

Die Entstehung, Entwicklung und Prognose der Demenz sind komplexe Themen, die intensiv erforscht werden. Es ist wichtig zu beachten, dass viele Werbeversprechen über die Wirksamkeit von Gingkoextrakten zur Vorbeugung oder Verzögerung von Demenz wissenschaftlich nicht belegt sind.

Eine große Studie aus Frankreich hat gezeigt, dass Gingko Biloba Extrakt bei Menschen über 70 mit Gedächtnisstörungen keine signifikante Wirkung auf die Entwicklung einer Demenz vom Alzheimertyp hat.

Lesen Sie auch: Neurologische Praxis in Meppen

Neuropathische Schmerzen

Neuropathische Schmerzen entstehen durch eine Schädigung des Nervensystems, beispielsweise durch Verletzungen, Druck oder Stoffwechselstörungen wie bei der diabetischen Polyneuropathie. Im Gegensatz dazu stehen nozizeptive Schmerzen, die durch eine Gewebeschädigung und die Reizung von Sinnesrezeptoren im Gewebe entstehen. Die Unterscheidung zwischen diesen beiden Schmerzarten ist wichtig, da viele Medikamente nur bei der einen, nicht aber bei der anderen Schmerzart helfen.

Einige Medikamente, die früher zur Behandlung von epileptischen Anfällen oder Depressionen eingesetzt wurden, werden heute in geringeren Dosen erfolgreich gegen neuropathische Schmerzen eingesetzt.

Multiple Sklerose (MS)

Für die Behandlung der Gangstörung bei MS ist seit einigen Monaten das Medikament Fampyra® in Europa zugelassen. Es ist jedoch nur für Betroffene mit einem EDSS zwischen 4 und 7 zugelassen, also für Patienten mit einer deutlichen Gangstörung. Nach 2 Wochen muss ein Nutzennachweis erbracht werden, beispielsweise durch einen videodokumentierten Gehtest.

Das Medikament blockiert Kaliumkanäle, die in demyelinisierten Nervenzellen vermehrt auftreten und zur Instabilität der Signalübertragung führen. In Zulassungsstudien zeigten 38% der mit Famdripin behandelten Patienten einen Besserungseffekt, während dies nur bei 11% der mit Placebo behandelten Patienten der Fall war. Dies bedeutet jedoch auch, dass bei 62% der Behandelten überhaupt kein Effekt zu sehen war. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Übelkeit und Schlaflosigkeit.

Schlaganfallprävention

Engstellen der Arteria carotis, des Hauptgefäßes für die Gehirnversorgung, werden häufig durch Ultraschalluntersuchungen entdeckt. Es ist wichtig herauszufinden, ob diese Engstelle bereits Symptome verursacht hat (Taubheitsgefühle, Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen, Sehstörungen) und wann dies der Fall war.

Lesen Sie auch: Öffnungszeiten Dr. Huntemann

In den 90er Jahren wurde in großen europäischen und amerikanischen Studien untersucht, ob eine Operation bei asymptomatischen Engstellen sinnvoll ist. Es zeigte sich, dass nach 5 Jahren bei den operierten Patienten 6,4 % einen Schlaganfall erlitten hatten oder gestorben waren, während dies in der nicht operierten Gruppe 11,8 % waren. Um einen Schlaganfall zu verhindern, mussten statistisch 93 Patienten operiert werden.

Inzwischen haben sich die Ergebnisse der nicht operativen Therapie jedoch deutlich verbessert, so dass das Schlaganfallrisiko bei einer Engstelle von mehr als 50% bei 0,8% ("SMART Studie" von 2007) bzw. 0,34 % pro Jahr (Studie aus Oxford von 2010) liegt.

Weitere wichtige Aspekte der neurologischen Gesundheit

Neben den spezifischen Erkrankungen gibt es auch allgemeine Faktoren, die einen Einfluss auf die neurologische Gesundheit haben können.

Körperliche Aktivität und Gedächtnis

Regelmäßiges, mäßiges Ausdauertraining verbessert die Konzentrations- und Gedächtnisleistungen von sowohl gesunden als auch bereits beeinträchtigten Menschen. Dabei nimmt sogar das Volumen der Gehirnrinde zu. Ideal ist schnelles Gehen mit oder auch ohne Handstöcke ("Nordic Walking"). Durch regelmäßiges Training kann man die Wahrscheinlichkeit, später einmal an einer Demenz zu erkranken, um mindestens ein Drittel senken.

Omega-3-Fettsäuren

Der Effekt von Omega-3-Fettsäuren, die vor allem in Seefisch vorkommen, bei der MS ist umstritten. Eine Studie aus Norwegen war diesbezüglich negativ. Es ist jedoch bekannt, dass Fischkonsum allgemein einen günstigen Effekt auf die Lebenserwartung hat. Es wird empfohlen, mindestens einmal die Woche Fisch zu essen. Allerdings ist nicht in jedem Fisch eine nennenswerte Menge der genannten Fettsäuren zu finden. Lachs und Sardinen sind diesbezüglich hilfreicher als Kabeljau. Auch in anderen Speisen sind diese "guten" Fettsäuren vorhanden, zum Beispiel in Leinöl.

tags: #neurologe #dillingen #odilienplatz