Konrad Dohle ist ein Neurologe, der Wert auf eine umfassende Betrachtung seiner Patienten legt. Es geht ihm darum, den Menschen in seiner Gesamtheit zu sehen und nicht nur einzelne Symptome oder Erkrankungen zu behandeln. Dieser Ansatz berücksichtigt sowohl körperliche als auch psychosoziale Aspekte, um eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.
Behandlungsspektrum
Dohle behandelt Patienten mit einem breiten Spektrum neurologischer Krankheitsbilder. Zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Patienten ihn aufsuchen, gehören:
- Schwindel
- Kopf-, Rücken- und Muskelschmerzen
- Neuralgiforme Schmerzen
- Kribbeln und Taubheit in den Extremitäten
- Zittern der Hände
- Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
- Vermehrte Reizbarkeit und verminderte Stresstoleranz
- Psycho-physische Minderbelastbarkeit
- Anfallsartige Ereignisse mit und ohne Bewusstseinsstörung
Der ganzheitliche Ansatz
Dohles Praxisansatz basiert auf der Erkenntnis, dass neurologische Erkrankungen oft komplexe Ursachen haben und von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden. Daher ist es für ihn wichtig, Informationen zum sozialen, beruflichen und familiären Umfeld sowie zur aktuellen Lebenslage seiner Patienten zu erhalten. Positive, aber auch negative und stressbringende Ereignisse sowie der Lebensstil spielen eine wesentliche Rolle bei der Entstehung und Bewältigung von Erkrankungen. Entsprechend wird Dohle seinen Patienten Fragen zu diesen Bereichen stellen, um ein umfassendes Bild zu erhalten.
Berücksichtigung des psychosozialen Umfelds
Das soziale, berufliche und familiäre Umfeld eines Patienten hat einen erheblichen Einfluss auf seine Gesundheit und sein Wohlbefinden. Stress, Konflikte oder soziale Isolation können neurologische Symptome verstärken oder sogar auslösen. Daher ist es wichtig, diese Faktoren bei der Diagnose und Behandlung zu berücksichtigen.
Lebensstil als Einflussfaktor
Auch der Lebensstil spielt eine wichtige Rolle bei neurologischen Erkrankungen. Faktoren wie Ernährung, Bewegung, Schlaf und der Konsum von Alkohol oder Nikotin können sich auf die Gehirnfunktion und das Nervensystem auswirken. Eine gesunde Lebensweise kann dazu beitragen, neurologische Erkrankungen vorzubeugen oder ihren Verlauf positiv zu beeinflussen.
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Berufliche Erfahrung und Weiterbildung
Konrad Dohle verfügt über eine umfassende berufliche Erfahrung im Bereich der Neurologie. Er war unter anderem in der neurologischen Rehabilitationsklinik „Godeshöhe“ in Bonn tätig, wo er beatmete Patienten auf einer Frührehabilitations-Station versorgte. Anschließend arbeitete er in einer neurologischen Klinik, dem Klinikum Leverkusen, unter anderem auf einer Schlaganfallstation. Seit Oktober 2011 ist er im MVZ Havelhöhe tätig, bzw. seit Juni 2012 im MVZ Spandau Arcaden und seit Oktober 2020 wieder im MVZ Havelhöhe.
Anthroposophische Erweiterung
Dohle plant, seine Kenntnisse durch eine berufsbegleitende Weiterbildung im Bereich der anthroposophischen Medizin zu erweitern. Diese Weiterbildung soll im Jahr 2013 beginnen und voraussichtlich zwei Jahre dauern. Auch ohne diese spezielle Ausbildung informiert er seine Patienten nach Möglichkeit über unterstützende, komplementäre Behandlungsmethoden.
MVZ Havelhöhe und MVZ Spandau Arcaden
Dohle ist im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Havelhöhe und im MVZ Spandau Arcaden tätig. MVZs sind fachübergreifende, ärztlich geleitete Einrichtungen, die eine bestmögliche medizinische Behandlung durch den wechselseitigen Austausch der beteiligten Ärzte bieten. Sie werden oft als ein Schritt gesehen, die bisherige sektorale Trennung von ambulanter (Arztpraxis) und stationärer (Krankenhaus) medizinischen Versorgung zu überwinden.
Kooperation mit dem Darmkrebszentrum
Die MVZ-Praxis ist seit 2013 regelmäßig als Kooperationspartner des Darmkrebszentrums des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe zertifiziert (nach Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft von Onkozert).
Information gemäß Art. 34 DSGVO
Im Unternehmen von Konrad Dohle kam es zu einem Cyberangriff, bei dem personenbezogene Daten betroffen waren. Betroffene Patienten wurden gemäß Art. 34 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten informiert.
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Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)
In der Praxis werden keine sogenannten IGeL-Leistungen durchgeführt. IGel steht für Individuelle Gesundheitsleistungen. Es handelt sich dabei um Leistungen, für die keine Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) besteht, weil sie nicht in den Bereich der GKV fallen oder auf Wunsch der Patientin oder des Patienten erfolgen.
Termine und Erreichbarkeit
Die Praxen sind von 8 - 16 Uhr personell besetzt, wobei die Telefonzeiten der Anmeldung zu beachten sind. Die Anmeldung ist unter der Telefonnummer 030 - 365 01 - 631 erreichbar. Aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens kann es vorkommen, dass Anrufe nicht sofort beantwortet werden können. Es wird um Verständnis gebeten. Die Praxis ist eine Terminpraxis, eine Erstvorstellung zur Notfallbehandlung und sofortigen Krisenintervention ist nicht möglich.
Besonderheiten bei Darmspiegelungen
Die endoskopischen Untersuchungen können auf Wunsch mit einer Kurzzeit-Narkose (Sedierung) durchgeführt werden, die eine schonende und schmerzfreie Untersuchung im Schlaf ermöglicht. Vor der geplanten Untersuchung erfolgt ein persönliches Aufklärungsgespräch, nach der Endoskopie eine persönliche Befundbesprechung. Das Aufklärungsgespräch vor der Darmspiegelung dient auch der Klärung einer eventuellen Sedierung. Im Falle einer Sedierung dürfen die Patienten im Anschluss nicht selbst aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und müssen sich abholen lassen.
Zusammenarbeit und Vernetzung
Dohle und seine Praxen sind Teil verschiedener Netzwerke und Kooperationen. So ist das P.A.N. Zentrum Partner der Berliner Schlaganfall-Allianz (B.S.A. e.V.), einem Zusammenschluss von mehr als 40 Schlaganfallversorgern in Berlin und angrenzenden Teilen Brandenburgs.
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