Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Dr. Riffelmacher in Goslar bietet ein breites Spektrum an neurologischer und psychiatrischer Versorgung. Ein wichtiger Bestandteil dieses Zentrums ist das Team um Dr. med. Matthias Rohrberg und Dmytro Todoryuk, die als angestellte Ärzte in einer neurologischen und psychiatrischen Praxis zusammenarbeiten. Diese Symbiose ermöglicht eine umfassende Betreuung von Patienten mit unterschiedlichsten Beschwerden.
Das Ärzteteam: Kompetenz und Erfahrung
Dr. med. Matthias Rohrberg und Dmytro Todoryuk bilden ein erfahrenes Team, das sich der Diagnose und Behandlung neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen widmet. Durch ihre Anstellung im MVZ Dr. Riffelmacher können sie auf die Ressourcen und die Expertise eines größeren Netzwerks zurückgreifen, was eine optimale Patientenversorgung gewährleistet.
Fachbereich Neurologie im MVZ Dr. Riffelmacher
Der Fachbereich der Neurologie ist seit 2018 Teil des MVZ Dr. Riffelmacher. Dies ermöglicht eine enge Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen und eine umfassende Betreuung der Patienten. Die Integration in das MVZ bietet zudem den Vorteil einer modernen Ausstattung und einer effizienten Organisation.
Leistungsspektrum: Diagnostik und Therapie
In der Praxis wird das gesamte Spektrum der neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen untersucht und behandelt. Dies umfasst unter anderem:
- Neurologische Erkrankungen: Schlaganfälle, Multiple Sklerose, Parkinson-Krankheit, Demenzen, Epilepsie, Kopfschmerzen, Neuropathien, Muskelerkrankungen.
- Psychiatrische Erkrankungen: Depressionen, Angststörungen, bipolare Störungen, Schizophrenie, Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen.
Die Diagnostik umfasst dabei modernste Verfahren wie EEG, EMG, Doppler- und Duplexsonographie der hirnversorgenden Gefäße sowie neuropsychologische Testungen. Auf Basis der Diagnostik wird ein individueller Therapieplan erstellt, der sowohl medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Verfahren beinhalten kann.
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Detaillierte Betrachtung neurologischer Erkrankungen
Die Neurologie befasst sich mit Erkrankungen des Nervensystems, das Gehirn, Rückenmark und die peripheren Nerven umfasst. Die Bandbreite neurologischer Erkrankungen ist groß und erfordert eine spezialisierte Diagnostik und Therapie.
Schlaganfall: Ein Schlaganfall ist eine plötzliche Durchblutungsstörung des Gehirns, die zu neurologischen Ausfällen führen kann. Eine schnelle Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um bleibende Schäden zu minimieren. Im MVZ Dr. Riffelmacher stehen moderne diagnostische Verfahren zur Verfügung, um die Ursache des Schlaganfalls zu ermitteln und eine adäquate Therapie einzuleiten.
Multiple Sklerose (MS): MS ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Die Symptome können vielfältig sein und reichen von Sensibilitätsstörungen über Muskelschwäche bis hin zu Sehstörungen. Die Diagnose von MS erfordert eine sorgfältige neurologische Untersuchung und den Einsatz bildgebender Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT). Die Therapie zielt darauf ab, die Entzündung zu reduzieren und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.
Parkinson-Krankheit: Die Parkinson-Krankheit ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch den Verlust von Dopamin-produzierenden Nervenzellen im Gehirn gekennzeichnet ist. Die typischen Symptome sind Zittern, Muskelsteifigkeit, verlangsamte Bewegungen und Haltungsinstabilität. Die Therapie umfasst in der Regel Medikamente, die den Dopaminmangel ausgleichen, sowie physiotherapeutische Maßnahmen.
Demenzen: Demenzen sind Erkrankungen, die mit einem fortschreitenden Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit einhergehen. Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer-Krankheit. Die Diagnose von Demenzen erfordert eine ausführliche neuropsychologische Testung und den Einsatz bildgebender Verfahren. Die Therapie zielt darauf ab, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.
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Epilepsie: Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, die durch wiederholte Krampfanfälle gekennzeichnet ist. Die Ursachen von Epilepsie können vielfältig sein. Die Diagnose von Epilepsie erfordert in der Regel ein EEG (Elektroenzephalogramm), um die Hirnströme zu untersuchen. Die Therapie umfasst in der Regel Medikamente, die die Anfälle kontrollieren.
Kopfschmerzen: Kopfschmerzen sind ein häufiges Symptom, das viele Ursachen haben kann. Spannungskopfschmerzen und Migräne sind die häufigsten Formen. Die Diagnose von Kopfschmerzen erfordert eine sorgfältige Anamnese und neurologische Untersuchung. Die Therapie kann medikamentöse und nicht-medikamentöse Verfahren umfassen.
Neuropathien: Neuropathien sind Erkrankungen der peripheren Nerven, die zu Sensibilitätsstörungen, Schmerzen und Muskelschwäche führen können. Die Ursachen von Neuropathien können vielfältig sein, z.B. Diabetes, Alkoholmissbrauch oder Vitaminmangel. Die Diagnose von Neuropathien erfordert eine neurologische Untersuchung und elektrophysiologische Untersuchungen wie die Elektroneurographie (ENG). Die Therapie zielt darauf ab, die Ursache der Neuropathie zu behandeln und die Symptome zu lindern.
Muskelerkrankungen: Muskelerkrankungen können angeboren oder erworben sein und zu Muskelschwäche, Muskelschmerzen und Muskelkrämpfen führen. Die Diagnose von Muskelerkrankungen erfordert eine neurologische Untersuchung, elektrophysiologische Untersuchungen und gegebenenfalls eine Muskelbiopsie. Die Therapie hängt von der Art der Muskelerkrankung ab.
Detaillierte Betrachtung psychiatrischer Erkrankungen
Die Psychiatrie befasst sich mit der Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen. Diese können das Denken, Fühlen, Verhalten und die Wahrnehmung eines Menschen beeinträchtigen.
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Depressionen: Depressionen sind psychische Erkrankungen, die durch eine anhaltende Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und Antriebsmangel gekennzeichnet sind. Weitere Symptome können Schlafstörungen, Appetitverlust, Konzentrationsstörungen und Suizidgedanken sein. Die Therapie von Depressionen umfasst in der Regel eine Kombination aus Psychotherapie und Medikamenten.
Angststörungen: Angststörungen sind psychische Erkrankungen, die durch übermäßige Angst und Besorgnis gekennzeichnet sind. Es gibt verschiedene Arten von Angststörungen, wie z.B.Generalisierte Angststörung, Panikstörung, soziale Phobie und spezifische Phobien. Die Therapie von Angststörungen umfasst in der Regel eine Kombination aus Psychotherapie und Medikamenten.
Bipolare Störungen: Bipolare Störungen sind psychische Erkrankungen, die durch Stimmungsschwankungen zwischen Depression und Manie gekennzeichnet sind. In der manischen Phase sind die Betroffenen überaktiv, euphorisch und haben ein vermindertes Schlafbedürfnis. Die Therapie von bipolaren Störungen umfasst in der Regel Medikamente, die die Stimmung stabilisieren.
Schizophrenie: Schizophrenie ist eine schwere psychische Erkrankung, die durch Denkstörungen, Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Ich-Störungen gekennzeichnet ist. Die Therapie von Schizophrenie umfasst in der Regel Medikamente, die die Symptome reduzieren, sowie psychosoziale Maßnahmen.
Suchterkrankungen: Suchterkrankungen sind psychische Erkrankungen, die durch den zwanghaften Konsum von Substanzen oder die Ausübung bestimmter Verhaltensweisen gekennzeichnet sind. Die Therapie von Suchterkrankungen umfasst in der Regel eine Entgiftung, eine Entwöhnungstherapie und eineNachsorge.
Persönlichkeitsstörungen: Persönlichkeitsstörungen sind psychische Erkrankungen, die durch inflexible und maladaptive Verhaltensmuster gekennzeichnet sind. Es gibt verschiedene Arten von Persönlichkeitsstörungen, wie z.B.Borderline-Persönlichkeitsstörung, narzisstische Persönlichkeitsstörung und zwanghafte Persönlichkeitsstörung. Die Therapie von Persönlichkeitsstörungen ist oft langwierig und umfasst in der Regel Psychotherapie.
Überweisung und Direktkontakt
Die meisten Patienten kommen mit einer Überweisung von Kollegen anderer Fachgebiete in die Praxis. Dies ermöglicht eine gezielte Untersuchung und Behandlung der jeweiligen Beschwerden. Patienten, bei denen eine neurologische oder psychiatrische Erkrankung bekannt ist, können auch direkt in die Praxis kommen.
Die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit
Die enge Zusammenarbeit zwischen Neurologie und Psychiatrie im MVZ Dr. Riffelmacher ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten. Viele neurologische Erkrankungen können psychische Begleiterscheinungen haben und umgekehrt. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit können diese Zusammenhänge besser erkannt und behandelt werden.
Moderne Diagnostik und Therapie
Das MVZ Dr. Riffelmacher ist mit modernen Geräten und Therapieverfahren ausgestattet, um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten. Dies umfasst unter anderem:
- Elektroenzephalographie (EEG): Zur Messung der Hirnströme bei Verdacht auf Epilepsie oder andere neurologische Erkrankungen.
- Elektromyographie (EMG): Zur Untersuchung der Muskelfunktion bei Verdacht auf Muskelerkrankungen oder Nervenschädigungen.
- Doppler- und Duplexsonographie: Zur Untersuchung der hirnversorgenden Gefäße bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen.
- Neuropsychologische Testungen: Zur Untersuchung der kognitiven Funktionen bei Verdacht auf Demenz oder andere Hirnleistungsstörungen.
Das Ziel: Optimale Patientenversorgung
Das Ziel des Ärzteteams um Dr. med. Matthias Rohrberg und Dmytro Todoryuk ist es, eine umfassende und individuelle Patientenversorgung auf höchstem Niveau zu bieten. Durch die enge Zusammenarbeit im MVZ Dr. Riffelmacher und den Einsatz moderner Diagnostik- und Therapieverfahren können sie den Patienten bestmöglich helfen.