Dieser Artikel bietet einen detaillierten Einblick in die neurologische Versorgung in Wiesau, wobei der Schwerpunkt auf den Öffnungszeiten und den angebotenen Leistungen liegt. Dabei werden sowohl allgemeine Informationen zur Neurologie als auch spezifische Aspekte der neurologischen Praxis in Wiesau beleuchtet.
Einführung in die Neurologie
Die Neurologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems befasst. Dazu gehören das Gehirn, das Rückenmark, die peripheren Nerven und die Muskeln. Ein Neurologe ist ein Arzt, der auf die Behandlung dieser Erkrankungen spezialisiert ist.
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Tejaskumar Ghetia
Tejaskumar Ghetia verkörpert eine moderne, patientenzentrierte Psychiatrie. Er legt besonderen Wert auf individuelle Diagnostik und Therapie, transparente Kommunikation und die Kombination evidenzbasierter Methoden mit frühzeitiger Intervention und Prävention. Ihm ist ein wertschätzender Umgang auf Augenhöhe wichtig, um eine stabile und vertrauensvolle therapeutische Beziehung aufzubauen. Zu seinen Behandlungsschwerpunkten gehören depressive Störungen, Angststörungen, Belastungsreaktionen und andere psychische Erkrankungen. Er setzt dabei auf medikamentöse Therapien, verhaltenstherapeutische Elemente, Aufklärung und Psychoedukation.
Ghetia studierte Humanmedizin am B. J. Medical College in Ahmedabad (M.B.B.S.) und absolvierte seine Facharztweiterbildung an verschiedenen renommierten Einrichtungen in Deutschland, darunter das Bezirksklinikum Ansbach, das Krankenhaus Rummelsberg und die Medbo Regensburg, wo er derzeit als Facharzt tätig ist. Er bietet Beratungen in Deutsch, Englisch, Hindi und Gujarati an und ist Mitglied der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde). Ihn fasziniert an der Psychiatrie die enge Verbindung zwischen Körper und Psyche und die Möglichkeit, Menschen ganzheitlich in schwierigen Lebensphasen zu begleiten. Privat fährt er gerne Fahrrad, schreibt Blogbeiträge, wandert, liest Bücher zu psychologischen oder gesellschaftlichen Themen und genießt den Austausch mit Freunden.
Die neurologische Untersuchung: Anamnese und körperliche Untersuchung
Die wichtigste Untersuchung bleibt das ärztliche Gespräch, trotz aller moderner technischer Untersuchungsverfahren. Sie gibt dem Arzt Informationen über die Beschwerden, die ein Patient an sich wahrnimmt. Es geht dem Mediziner aber nicht nur um die aktuellen Beschwerden (Symptome), sondern vielmehr um deren Entstehungsgeschichte und den Verlauf. Anhand dessen, wie ein Patient die Beschwerden vorbringt, wie lange, wie oft, in welcher Stärke und Ausprägung die Symptome vorhanden waren, welche Begleiterscheinungen aufgetreten sind, z.B. Kopfschmerzen zusammen mit Übelkeit und Flimmersehen, ob andere Personen in der Umgebung ähnliche Beschwerden aufwiesen, aktuell oder auch in der Vergangenheit, erhält der Arzt wichtige Hinweise, um welche Erkrankung es sich handeln könnte. All diese Informationen dienen dazu eine Diagnose zu stellen, was eigentlich nur bedeutet, dass man den vorgetragenen Beschwerden des Patienten einen, zumindest für Mediziner verständlichen Namen, gibt. Auch sie ist in der Regel wichtiger, als die meisten technischen Untersuchungen. Sie hilft uns, nachdem wir die Anamnese gehört haben, am Körper des Patienten Hinweise zu finden, die uns zusätzliche Informationen auf dem Weg zur Diagnose liefern. Sie erfordert oft Zeit, Geduld und jedenfalls viel Erfahrung und ist vermutlich am Schwierigsten zu erlernen.
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Technische Untersuchungsmethoden in der Neurologie
Neben der Anamnese und der körperlichen Untersuchung stehen dem Neurologen verschiedene technische Untersuchungsmethoden zur Verfügung, um die Diagnose zu sichern und den Verlauf der Erkrankung zu beurteilen.
Elektroenzephalographie (EEG)
Das EEG ist eine sehr alte Untersuchungsmethode, die 1924 vom deutschen Wissenschaftler Hans Berger entwickelt wurde. Sie hat aber immer noch, trotz der bildgebenden Verfahren (Kernspin- und Computertomographie), einen hohen Stellenwert in der Neurologie, zum einen in der Epileptologie, aber auch beim Nachweis von bestimmten Krankheitsprozessen im Gehirn. Sie ist eine Methode, die uns Informationen über den Funktionszustand des Gehirns zur Verfügung stellt, deshalb konkurriert sie nicht mit den herkömmlichen bildgebenden Verfahren, auch wenn dies gelegentlich postuliert wird. Beim EEG werden auf der Oberfläche des Schädels verteilt Elektroden angebracht. Diese können die winzigen Ströme im Gehirn unterhalb der Elektrode messen und als Kurven darstellen. Diese Kurven haben charakteristische Muster, die zwar von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind, aber dennoch gewissen Normen entsprechen. Sind diese Kurven verändert, dann ist der Grund dafür im Funktionszustand des Gehirns zu finden.
Evozierte Potentiale (VEP, SEP, AEP)
Die Ableitung der sog. evozierten Potentiale ist eine Untersuchungsmethode, bei der ein wiederholter Reiz am Patienten gesetzt wird (Stromreizung an Extremitäten, Schallreiz am Ohr oder optischer Reiz am Auge). Gleichzeitig nehmen Ableite-Elektroden am Kopf die Verarbeitung der gesetzten Reize auf. Die dabei entstehenden winzigen Ströme der Gehirnstelle unterhalb der Elektrode werden durch wiederholte Durchläufe aufsummiert und als Kurve dargestellt. Das Ergebnis wird anhand von Normwerten beurteilt. Wir unterscheiden visuell evozierte Potentiale (VEP), somatosensibel evozierte Potentiale (SEP) und akustisch evozierte Potentiale (AEP). Sie dienen zur Beurteilung unterschiedlicher Systeme: Bei den VEPs wird der Sehnerv, die Sehbahn und der visuelle Cortex (Gehirnteil, der für das Sehen verantwortlich ist) beurteilt. Bei den SEPs beurteilt man den gesamten Gefühlsnerven an z.B. Armen und Beinen über das Rückenmark bis hoch zum Großhirn. Bei den AEPs wird das Hörsystem, der Hör- und Gleichgewichtsnerv sowie die Intaktheit des Hirnstammes getestet. Alle Methoden sind weitgehend schmerzlos und ungefährlich und erlauben Aussagen über die oben erwähnten drei Sinnessysteme.
Dopplersonographie
Die Dopplersonographie ist eine Untersuchungsmethode, die uns eine Aussage über den Zustand von Blutgefäßen erlaubt. Im Fachgebiet der Nervenheilkunde beschränken wir uns im wesentlichen darauf, die hirnzuführenden und einige im Gehirn befindlichen Arterien darzustellen. Es muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass wir nur in der Lage sind, größere Gefäße darzustellen, die kleinen und kleinsten Gefäße werden durch die Untersuchungsmethode nicht erfasst. Die Dopplersonographie beruht darauf, dass Ultraschall, der von einem Schallkopf ausgesandt wird, an den im Blut befindlichen Blutkörperchen reflektiert wird und wieder zum Schallkopf zurückkehrt. Je nachdem, wie schnell das Blut fließt, verändert sich die Tonhöhe des reflektierten Schalls. Ist ein Blutgefäß eingeengt, wie dies bei Arteriosklerose oft der Fall ist, so wird der reflektierte Schallton höher und schärfer. Die Darstellung der hirnzuführenden Arterien nennt man extrakranielle Dopplersonographie. Die Darstellung einiger wichtiger Gefäße im Schädel, die durch kleine natürliche Knochenlücken an der Schläfe und im Nacken erfolgt, nennt man transkranielle Dopplersonographie. Finden wir Veränderungen insbesondere im Bereich der hirnzuführenden Arterien, und hier sind vor allem die beiden vorderen Halsschlagadern (Carotiden) zu nennen, sollten weitere Maßnahmen erfolgen. Hierzu kann beispielsweise die Einleitung einer Blutverdünnung nötig sein; bei hochgradigen Einengungen der Gefäße, insbesondere, wenn kleine schlaganfallähnliche Episoden aufgetreten sind, durchaus aber auch eine Operation der Carotiden.
Neurographie (NLG)
Hierunter fällt die Messung der Nervenleitung in Gefühlsnerven und in motorischen Nerven. Die Gefühlsnerven leiten Empfindungen von allen Körperstellen zum Gehirn. Die motorischen Nerven wiederum leiten Bewegungsimpulse vom Gehirn zu den Muskeln und steuern deren Aktivität. Hierbei wird die Geschwindigkeit und die Stärke gemessen, mit der ein Nerv Impulse leitet. Die Leitungsstärke (= Amplitude des Nervensignals) sagt dabei etwas darüber aus, wie groß die Menge der leitenden Nervenfasern ist. Bei der Messung werden Oberflächenelektroden auf dem Zielmuskel oder Zielnerven angebracht und der zu messende Nerv in einiger Entfernung davon mit leichten Stromstößen gereizt. Aus der Zeit, die der Stromimpuls von der Reizstelle bis zum Ableite-Elektrode benötigt, errechnet sich dann eine Geschwindigkeit, die Nervenleitgeschwindigkeit (NLG). Sie ist bei bestimmten Krankheiten verzögert. Am häufigsten ist die NLG bei Polyneuropathien verlangsamt und hier wiederum spielen vor allem die Zuckerkrankheit und übermäßiger Alkoholkonsum eine herausragende Rolle. Andere wichtige Erkrankungen bei der die NLG verzögert ist sind Nervenentzündungen (z.B. Borreliose) und Nervenengpass-Syndrome (druckbedingte Schäden meist an Armnerven). Am häufigsten tritt ein Engpass-Syndrom am sog. Mittelhandnerven (Medianusnerv) im Bereich des Handtunnels auf, man nennt die Erkrankung dann Carpaltunnelsyndrom (CTS). Es werden in unserer Praxis sowohl die motorischen (Bewegungsnerven) als auch die sensiblen Nerven (Gefühlsnerven) an Armen und Beinen gemessen. Des weiteren können wir die so genannte F-Wellen-Latenz an Armen und Beinen bestimmen.
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Elektromyographie (EMG)
Elektromyographie (EMG) ist die einzige Untersuchungsmethode, bei der man für die Untersuchung mit einer dünnen Nadel in den Muskel sticht. Sie beruht auf der Tatsache, dass sich der von einem Nerv versorgte Muskel bei einem Nervenschaden charakteristisch verändert. Dies zeigt sich im EMG, bei dem die Muskelströme als Kurve und akustisch dargestellt werden. Mit Hilfe dieser Methode können auch bestimmte Nerven- von Muskelerkrankungen unterschieden werden. Es kann sich auch zeigen, ob ein Schaden am Nerven schon seit längerem besteht oder plötzlich aufgetreten ist. Zu den wichtigen Erkrankungen, bei welchen das EMG sehr aufschlussreich ist, gehören Lähmungsbeschwerden nach Bandscheibenvorfall, aber auch insbesondere die Muskelerkrankungen (Myopathien).
Medikamentöse Behandlung in der Neurologie: Psychopharmaka
Unter Psychopharmaka versteht man Medikamente, die als Wirkort das Gehirn haben und psychische Prozesse regulieren und verbessern sollen. Man unterscheidet hierbei verschiedene Gruppen, die bei unterschiedlichen Krankheitsbildern eingesetzt werden. Dies sind Medikamente, die auf die Gehirnzentren wirken, die für die Befindlichkeit verantwortlich sind. Heutzutage nimmt man an, dass dieses Zentrum im Stirnhirnbereich und im so genannten limbischen System liegt. Die AD gleichen dort ein mögliches stoffwechselbedingtes Ungleichgewicht aus, das bedeutet, sie haben einen regulierenden Einfluss. Es sind keine Glückspillen, die man einsetzt, wenn man mal schlechte Laune hat. Sie entfalten Ihre Wirkung erst nach einigen Wochen und müssen deshalb regelmäßig über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Wichtig ist, dass sie keine Sucht oder Abhängigkeit erzeugen. Im Gegenteil: Sie haben anfangs Nebenwirkungen, die allerdings meist nach ca. ein bis zwei Woche deutlich abnehmen, bzw. vollständig verschwinden. Die Nebenwirkung sind eventuell störend, manche aber auch nützlich. Die Stärke der Nebenwirkungen kann leider nicht vorhergesehen werden. Mit viel Erfahrung gelingt fast immer eine befriedigende Besserung der Symptome. Der Nervenarzt wird in aller Regel zunächst langsam eindosieren und dann genügend lange und ausreichend hoch dosiert behandeln, evtl. auf andere Substanzen umsetzen. Antidepressiva können lange eingenommen, aber auch jederzeit wieder ohne Entzugssymptome abgesetzt werden. Antidepressiva bewirken eine Steigerung des Antriebes und der allgemeinen Stimmung. In unterschiedlichen Maße beeinflussen sie Unruhezustände, Ängste, den Schlaf und körperliche Symptome. Hier sind vor allem Schmerzen zu nennen (z.B. chronische Kopfschmerzen, aber auch die sehr häufig auftretenden Rückenschmerzen), genauso wie Beschwerden, die durch das vegetative Nervensystem vermittelt werden (z.B. Herzrasen, Magenschmerzen, Durchfälle, häufiges Wasserlassen, aber auch Ohrgeräusche und Schwindel). Antidepressiva unterscheiden sich zum einen in der Wirkung, zum anderen im Nebenwirkungsprofil, beides muss der Facharzt bei der Auswahl des geeigneten Mittels berücksichtigen.
Typen von Antidepressiva
Man unterscheidet grob folgende Typen der Antidepressiva:
Tricyclische Antidepressiva: Z.B. Amitryptilin (Saroten) und Doxepin (Aponal) wirken beruhigend, schlaffördernd und werden in der Regel abends gegeben. Clomipramin (Anafranil) ist vermutlich das stärkste antriebssteigernde und Imipramin (Tofranil) das am stärksten angstlösende Antidepressivum. Typische Nebenwirkungen sind Mundtrockenheit, Müdigkeit, Verstopfung, Appetitsteigerung. In der Regel sind die Nebenwirkungen (NW) erträglich, bei vielen auch gar nicht vorhanden. Treten sie auf, sollte das Mittel noch ca. 1 Woche weiter eingenommen werden, da die NW sich nach dieser Zeit oft abmildern oder verschwinden. Erst danach und bei weiter vorhandenen, stark störenden NW sollte es abgesetzt und ein anderer Typ AD vom Facharzt ausgewählt werden.
Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI): Citalopram (Cipramil), Sertralin (Zoloft), Fuoxetin (Fluctin), Paroxetin (Paroxat) u. A. machen in der Regel nicht müde, sondern eher wach. Sie steigern Antrieb, Schwung und Erhöhen die Lebensfreude, wirken gut gegen Ängste und Zwänge. Sie haben bei den meisten Patienten kaum Nebenwirkungen, manche Patienten bekommen jedoch innere Unruhe, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Übelkeit, Durchfälle und Appetitminderung. Falls diese Nebenwirkungen auftreten sollte man das Medikament noch ca. 3-4 Tage weiter einnehmen, denn bei einem Teil der Betroffen verschwinden diese Nebenwirkungen. Sind sie weiterhin vorhanden, sollte das Medikament abgesetzt werden. Verträgt man eine Substanz dieser Gruppe nicht, so verträgt man in der Regel auch alle anderen dieses Typs nicht.
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Serotonin - Noradrenalin - Wiederaufnahme - Hemmer (SNARI): Venlafaxin (Trevilor), Duloxetin (Cymbalta) u.a. sind Antidepressiva, die vorwiegend über den Noradrenalinstoffwechsel wirken. Sie wirken sehr gut auf Antrieb und Schwung. Sie sind durch die Antriebssteigerung eher unruhig machend und können deshalb nur begrenzt bei Depressionen mit innerer Unruhe und Anspannung eingesetzt werden. Weitere typische Nebenwirkungen sind Durchfälle und Schlafstörung. Sie treten zwar nicht häufig auf, aber wenn sie auftreten, müssen die Tabletten wegen Unverträglichkeit meist abgesetzt werden.
Mono - Amino - Oxidase - Hemmer (MAOI): Jatrosom und Aurorix sind Antidepressiva, die ebenfalls über den Noradrenalinstoffwechsel wirken.
Lithium: Ein anorganisches Salz, das zur Verstärkung der obigen Antidepressiva in Kombination verwendet wird. Da die Tabletteneinnahme sehr exakt erfolgen muss und das Mittel nur in einem engen Blutspiegelbereich wirkt und oberhalb des therapeutischen Bereichs rasch schnell zu Vergiftungserscheinungen führen kann, ist deren Einsatz nur bei Patienten mit guter Verlässlichkeit und Einsichtsfähigkeit einsetzbar. Nebenwirkungen: Veränderung des Schilddrüsenstoffwechsels, Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme.
Lamotrigin und Valproinsäure: Wie Lithium können sie zur Stabilisierung bestimmter depressiver Erkrankungen eingesetzt werden.
Neuroleptika
Dies sind Medikamente, die bei Psychosen (Schizophrenie), aber auch bei schweren Depressionen mit psychotischen Symptomen und bei massiven Unruhezuständen eingesetzt werden. In der Behandlung der Schizophrenie sind sie unabdingbare Substanzen die helfen, das Denken, das Fühlen und das Wahrnehmen zu normalisieren. Die Schizophrenie ist ebenfalls, genau wie die Depression, eine Erkrankung des Hirnstoffwechsels. Hierbei kommt es in bestimmten Gehirnarealen zu vermehrter Dopaminaktivität. Die Neuroleptika sind starke Dopaminhemmer. Diese Wirkung ist bei hohen Dosen dieser Medikamente - die gelegentlich in akuten Situationen im Krankenhaus zur Behandlung notwendig sind - so stark, dass die Patienten eine der Parkinsonkrankheit ähnliche Bewegungsstörung entwickeln (Parkinsonoid). Die Patienten zeigen dann ein kleinschrittiges, steifes Gangbild (roboterähnlich) und wirken wie apathisch oder wie manche sagen, „wie ferngesteuert“. Gerade diese Nebenwirkung hat das Bild der Psychopharmaka geprägt und unberechtigterweise Vorurteile gegenüber allen anderen Psychopharmaka entstehen lassen. Als Arzt kann man diese Vorurteile teils nur schwer überwinden, obwohl sie bei Neuroleptika in niedriger Dosierung sehr selten sind und bei Antidepressiva nie vorkommen. Andererseits muss man sich vor Augen halten, dass eine Schizophrenie bis vor ca. Die meisten älteren Substanzen gehören zu den typischen Neuroleptika, Clozapin und die neueren Medikamente zu den atypischen Neuroleptika. Das „typisch“ bezieht sich vorwiegend auf die Nebenwirkungen in Form der oben beschriebenen Parkinsonsymptome. Die älteren Neuroleptika sollen diese Nebenwirkungen, wie das Wort schon sagt, typischerweise machen, die neueren nicht. Dies ist allerdings nur die halbe Wahrheit, da die Nebenwirkungen der Neuroleptika sehr stark dosisabhängig sind. D.h. je höher die Dosis ist, die zur Bekämpfung der Symptome eingesetzt wird, desto mehr Nebenwirkungen treten auf, sowohl bei den typischen, als auch bei den atypischen Neuroleptika.
Neurologische Erkrankungen: Ein Überblick
Die Neurologie befasst sich mit einer Vielzahl von Erkrankungen des Nervensystems. Zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen gehören:
- Schlaganfall: Eine plötzliche Unterbrechung der Blutversorgung des Gehirns, die zu neurologischen Ausfällen führen kann.
- Epilepsie: Eine neurologische Erkrankung, die durch wiederholte Anfälle gekennzeichnet ist.
- Multiple Sklerose (MS): EineAutoimmunerkrankung, die das zentrale Nervensystem betrifft.
- Parkinson-Krankheit: Eine degenerative Erkrankung des Nervensystems, die zu Bewegungsstörungen führt.
- Demenz: Eine fortschreitende Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit.
- Kopfschmerzen: Ein häufiges neurologisches Symptom, das verschiedene Ursachen haben kann.
- Migräne: Eine spezielle Form von Kopfschmerz, die von Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit begleitet sein kann.
- Polyneuropathie: Eine Erkrankung der peripheren Nerven, die zu Sensibilitätsstörungen und Muskelschwäche führen kann.
- Carpaltunnelsyndrom (CTS): Ein Nervenengpass-Syndrom, das zu Schmerzen und Taubheitsgefühl in der Hand führen kann.
- Bandscheibenvorfall: Eine Schädigung der Bandscheibe, die zu Rückenschmerzen und neurologischen Ausfällen führen kann.
- Myopathien: Muskelerkrankungen, die zu Muskelschwäche führen können.
- Psychosen (Schizophrenie): Erkrankungen des Hirnstoffwechsels. Hierbei kommt es in bestimmten Gehirnarealen zu vermehrter Dopaminaktivität.
Neurologe in Wiesau: Öffnungszeiten und Kontaktdaten
Um Informationen zu den genauen Öffnungszeiten eines Neurologen in Wiesau zu erhalten, empfiehlt es sich, direkt Kontakt aufzunehmen. Die Kontaktdaten sind in der Regel auf der Webseite des jeweiligen Arztes oder der Praxis zu finden. Alternativ kann man auch die örtliche Telefonauskunft oder das Internet nutzen, um die entsprechenden Informationen zu recherchieren.
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