Migräne ist eine weit verbreitete neurologische Erkrankung, die durch starke Kopfschmerzen, oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit, gekennzeichnet ist. Die Behandlung von Migräne kann komplex sein und umfasst sowohl medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Ansätze. In den letzten Jahren hat sich das Interesse an der Rolle des Mikrobioms, insbesondere des oralen Mikrobioms, bei der Entstehung und Behandlung von Migräne verstärkt. In diesem Artikel werden wir uns mit verschiedenen Aspekten der Migränebehandlung befassen, einschließlich der Inhaltsstoffe von Omni Biotic und anderer relevanter Produkte.
Homöopathische Arzneimittel bei Migräne
Homöopathische Arzneimittel werden oft als Alternative oder Ergänzung zur konventionellen Behandlung von Migräne eingesetzt. Ein Beispiel hierfür ist Migräne-Echtroplex® S, ein homöopathisches Arzneimittel, dessen Anwendungsgebiete sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ableiten. Dazu gehören migräneartige Kopfschmerzen. Die Zusammensetzung umfasst:
- Anamirta cocculus Dil. D4 1 ml
- Sanguinaria canadensis Dil.
- Strychnos nux-vomica Dil.
- Natrium chloratum Dil.
- sempervirens Dil.
Es ist wichtig, Migräne-Echtroplex® S genau nach Anweisung einzunehmen und bei Kindern unter 12 Jahren besondere Vorsicht walten zu lassen, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Naratriptan HEXAL bei Migräne
Naratriptan HEXAL bei Migräne 2,5mg ist ein Medikament zur effektiven Bekämpfung von Migränekopfschmerzen. Es wirkt schnell und gezielt dort, wo der Schmerz sitzt, und hat eine Langzeitwirkung von bis zu 24 Stunden. Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe sollte dieses Produkt nicht angewendet werden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
- Bei Risikofaktoren wie starkem Rauchen oder Nikotinersatztherapie, insbesondere bei Männern über 40 und Frauen nach den Wechseljahren, sollte vor der Einnahme ein Arzt konsultiert werden, um die Herzfunktion zu überprüfen.
- Bei Allergie gegen Sulfonamid-Antibiotika ist Vorsicht geboten.
- Häufige Einnahme kann die Kopfschmerzen verschlimmern.
- Bei Schmerzen oder Engegefühl im Brustkorb sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
- Bei Einnahme von Medikamenten gegen Depressionen (SSRIs oder SNRIs) ist Rücksprache mit dem Arzt erforderlich.
Sowohl der Migräneanfall als auch die Einnahme von Naratriptan können Benommenheit verursachen. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte das Medikament nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.
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Migravent® Kapseln: Diätmanagement bei Migräne
Migravent® Kapseln von Orthoexpert® dienen dem Diätmanagement bei Migräne. Migränepatienten haben häufig erniedrigte Magnesium-, Riboflavin- und Coenzym Q10-Werte. Migravent® enthält eine spezielle Kombination aus Mikronährstoffen, die auf den besonderen Bedarf von Migränepatienten abgestimmt ist.
Inhaltsstoffe und Wirkung:
- Magnesium, Riboflavin und Coenzym Q10
- Weitere Vitamine und Mineralstoffe sowie Bioflavonoide
Die Einnahme sollte regelmäßig und langfristig erfolgen. Während der Anwendung sollten keine weiteren magnesium- oder riboflavinhaltigen Präparate eingenommen werden. Schwangere und Kinder sollten die Anwendung mit ihrem Arzt abstimmen. Riboflavin kann eine unbedenkliche gelbliche Färbung des Urins verursachen. Breiige Stühle und Völlegefühl können auftreten. Bei gestörter Nierenfunktion sollte Migravent® nicht angewendet werden.
Wichtige Hinweise:
- Migravent® ist nicht als einzige Nahrungsquelle geeignet.
- Nur unter ärztlicher Aufsicht verwenden.
- Abstand von 1-2 Stunden zwischen der Einnahme von Migravent® und Arzneimitteln mit Tetracyclinen, eisenhaltigen Verbindungen, Natriumfluorid, Isoniazid, Chlorpromazin und Digoxin einhalten.
OMNi-BiOTiC®: Unterstützung des Mikrobioms
OMNi-BiOTiC® ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das lebende Bakterienkulturen zur gezielten Versorgung enthält. Es ist in Apotheken erhältlich und wird vom Institut Allergosan in Deutschland hergestellt.
Produkteigenschaften:
- Nahrungsergänzungsmittel mit sechs wichtigen, hochaktiven Leitkeimstämmen
- Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
Verzehrsempfehlung:
- 1-2 x täglich 1 gestrichenen Messlöffel OMNi-BiOTiC 6 (= 2 g) in ca. 1/8 l Wasser einrühren, mindestens 1 Minute Aktivierungszeit abwarten, nochmals umrühren und dann trinken.
- Empfehlenswert ist die Einnahme auf möglichst leeren Magen.
Zutaten:
Maisstärke, Maltodextrin, Fructooligosaccharide (FOS), Inulin, Polydextrose, Kaliumchlorid, Bakterienstämme (Bifidobacterium animalis W53, Lactobacillus acidophilus W55, Lactobacillus salivarius W57, Enterococcus faecium W54, Lactococcus lactis W58, Lactobacillus casei W56), pflanzliches Eiweiß (Reis), Magnesiumsulfat, Enzyme (Amylasen), Mangansulfat.
Wichtige Hinweise:
- OMNi-BiOTiC 6 darf auch in der Schwangerschaft eingenommen werden und ist bereits für Babys geeignet.
- Bei Fructoseintoleranz sollte die Aktivierungszeit auf mindestens 30 Minuten verlängert werden.
Die Rolle des Mikrobioms bei Depressionen und Migräne
Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass das Mikrobiom, insbesondere das orale Mikrobiom, eine Rolle bei Depressionen und möglicherweise auch bei Migräne spielt. Studien haben gezeigt, dass sich die Zusammensetzung der Bakterien im oralen Mikrobiom bei Depressiven deutlich von der Bakterienzusammensetzung bei Gesunden unterscheidet.
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Maßnahmen zur Förderung einer gesunden Bakterienzusammensetzung im Mund:
- Keine Mundspülungen, vor allem nicht mit Chlorhexidin, verwenden.
- Weniger Zucker konsumieren.
Fallbeispiel: Amanda und ihre Depression
Das Fallbeispiel von Amanda, einer 53-jährigen Team-Leiterin, verdeutlicht die Komplexität von Depressionen und die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes. Amanda hatte eine depressive Episode überwunden und wurde mit OMNI-BiOTiC® SR-9 mit B-Vitaminen, Vitamin D3 und META-CARE® Griffonia Plus mit Rosenwurz behandelt. Sie nahm auch einen Psychotherapieplatz wahr und machte große Fortschritte.
Nach einiger Zeit kehrten die Symptome ihrer Depression jedoch zurück. Sie griff wieder zu Vitamin D und META-CARE® Griffonia Plus mit Rosenwurz. Zusätzlich wurde die Stärkung ihres Mikrobioms im Mund als logischer nächster Schritt angesehen.
Weitere unterstützende Maßnahmen
Neben den genannten Produkten und Maßnahmen gibt es weitere Tipps, die bei der Behandlung von Depressionen und möglicherweise auch bei Migräne hilfreich sein können:
- Johanniskraut kann bei leichten bis mittelschweren Depressionen helfen, sollte aber aufgrund möglicher Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.
- Regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung sind ebenfalls wichtig.
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