Orthomol Immun bei Epilepsie: Erfahrungen, Anwendung und Alternativen

Die Frage, ob und wie Orthomol Immun bei Epilepsie eingesetzt werden kann, ist komplex und sollte individuell mit einem Arzt oder Apotheker besprochen werden. Dieser Artikel fasst Erfahrungen von Anwendern, Informationen zu Orthomol Immun und möglichen Alternativen zusammen.

Anwendererfahrungen mit Orthomol Immun

Einige Anwender berichten von positiven Erfahrungen mit Orthomol Immun, nicht nur bei einer 30-tägigen Anwendung, sondern auch bei ersten Anzeichen einer Infektion. Ein Anwender wollte es auch bei seiner 7-jährigen Tochter versuchen. Leider hat sie es nicht vertragen (fing an zu spucken).

Alternativen zu Orthomol Immun

Wenn Orthomol Immun nicht vertragen wird oder eine günstigere Alternative gesucht wird, gibt es verschiedene Optionen.

  • Agnocin: Ein Anwender berichtet, dass Agnocin (1 Tablette morgens) bei seiner Tochter gut geholfen hat, ein seit Jahren laufendes Ohr zu stoppen. Agnocin ist wesentlich billiger als Orthomol.
  • Immupret: Ein anderer Anwender berichtet, dass Immupret, das eigentlich zur Vorbeugung von Infekten im HNO-Bereich gedacht ist, bei seinen Kindern das Immunsystem gekräftigt hat. Sie geben täglich 3x10 Tropfen seit Sommer und hatten bisher (bis auf einmal Schweinegrippe) Ruhe.
  • Luivac Kur: Ein Anwender berichtet, dass sein Sohn nach einer Luivac Kur vor zwei Jahren nie wieder was bakterielles gehabt hat.

Magnesium: Ein wichtiger Mineralstoff

Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff, der an rund 600 verschiedenen Prozessen und Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt ist. Es reguliert das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven, ist für die reibungslose Funktion des gesamten Muskelapparats mitverantwortlich und wird für die Energiegewinnung benötigt.

Magnesium bei Muskelkater und Wadenkrämpfen

Magnesium unterstützt die Regeneration von Muskelfasern und kann bei Muskelkater helfen. Auch für die Behandlung von Wadenkrämpfen mit Magnesium gibt es positive Studienergebnisse. Empfohlen wird die Einnahme von 200 bis 400 Milligramm täglich über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen.

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Magnesium bei Kopfschmerzen und Migräne

Da Magnesiummangel zu Kopfschmerzen führen kann, besteht die Hoffnung, dass die Einnahme von Magnesium Kopfschmerzen lindert. Die Studien dazu sind jedoch widersprüchlich.

Magnesiumbedarf und Magnesiummangel

Der Tagesbedarf an Magnesium beträgt für erwachsene Männer 350 mg und für erwachsene Frauen 300 mg. Ein Magnesiummangel (Hypomagnesiämie) ist in Deutschland selten, kann aber bei bestimmten Vorerkrankungen oder durch die Einnahme von Medikamenten entstehen. Symptome eines Magnesiummangels können Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Müdigkeit, Schwäche, Krämpfe, Muskelzittern, Übererregbarkeit von Nerven und Muskeln, Herzrhythmusstörungen, Appetitverlust, Kribbeln und Taubheitsgefühle in den Gliedmaßen sein.

Magnesium Supplemente

Magnesium Supplemente werden mit verschiedenen Magnesiumverbindungen angeboten.

Überdosierung von Magnesium

Eine leichte Überdosierung von Magnesium kann zu Schwindel, Durchfall, Erbrechen und Übelkeit führen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt maximal 250 Milligramm Magnesium (Dosierung pro Tag) in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder angereicherten Lebensmitteln.

Schlaf und seine Bedeutung für die Gesundheit

Schlaf ist essentiell für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Schlafmangel kann zu einer Vielzahl von Problemen führen, darunter Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen, ein geschwächtes Immunsystem und ein erhöhtes Risiko für chronische Erkrankungen.

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Ursachen von Schlafmangel

Es gibt viele Ursachen und Auslöser für Schlafmangel, darunter Stress, eine ungesunde Lebensweise, Erkrankungen und die Einnahme von Medikamenten.

Folgen von Schlafmangel

Schlafmangel kann sich negativ auf unser Immunsystem, unser Gehirn und Gedächtnis, unser Herz-Kreislauf-System und unseren Stoffwechsel auswirken.

Tipps für einen besseren Schlaf

Um den Schlaf-Wach-Rhythmus einzuhalten, wird empfohlen, immer zur gleichen Zeit ins Bett zugehen und immer zur gleichen Zeit aufzustehen. Auch an Wochenenden oder im Urlaub wäre es für einen gesunden Schlaf vorteilhaft, den Rhythmus beizubehalten. Kurz vor dem Schlafengehen keine schweren und fettigen Mahlzeiten oder Rohkost essen und lieber eine leichte Kost zu bevorzugen. Auch Genussmittel wie Alkohol, Koffein und Zigaretten sollten möglichst nicht am Abend konsumiert werden, weil sie die Schlafqualität beeinträchtigt können. Entspannungsmethoden gegen Stress. Achte auf eine ideale Raumtemperatur im Schlafzimmer. Schalte im Schlafzimmer elektronische Geräte wie Fernseher, PCs oder Smartphones aus.

Gegenanzeigen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen bei Nahrungsergänzungsmitteln

Bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist es wichtig, sich über mögliche Gegenanzeigen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zu informieren. Eine Gegenanzeige (Kontraindikation) ist ein Umstand, bei dem man ein bestimmtes Medikament nicht anwenden darf, da es sonst zu gefährlichen gesundheitlichen Schäden kommen kann. Wechselwirkungen können auftreten, wenn zwei oder mehrere Medikamente zeitnah/gleichzeitig eingenommen werden.

Beispiele für Gegenanzeigen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

  • Aloe Vera: Schwangere Frauen sollten keine Aloe Vera nehmen, da ihre Sicherheit nicht bekannt ist. Aloe Vera kann bei Operationen zu übermäßigen Blutungen führen.
  • Alpha-Liponsäure: Nicht in der Schwangerschaft und beim Stillen nehmen. Während der Einnahme Alkohol weitestgehend vermeiden. Diabetes-Patienten müssen besonders vorsichtig sein, da Alpha-Liponsäure zu Unterzuckerungen führen kann.
  • Beta-Carotin: Raucher:innen sollten keine Beta-Carotin-haltigen NEM einnehmen.
  • Biotin: Die Einnahme von Biotin kann zu falsch positiven oder falsch negativen Labortests führen.
  • Bockshornklee: Schwangerschaft, Stillen (Risiko für Geburtsfehler steigt). (Familiärer) Hormonempfindlicher Krebs (Brustkrebs).
  • Calcium: Bestimmte Krebsleiden (Lunge, Brust, Niere, Plasmozytom, Knochenmetastasen). Erhöhter Calciumblutspiegel.

Schlafwandeln (Somnambulismus)

Schlafwandeln ist eine Parasomnie, die durch unerwünschte Verhaltensauffälligkeiten während des Schlafs gekennzeichnet ist. Meist verlassen Betroffene nachts ohne aufzuwachen das Bett, gehen umher und führen teilweise komplexe Handlungen aus.

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Ursachen und Auslöser von Schlafwandeln

Faktoren wie physischer und psychischer Stress, Erschöpfung und Übermüdung können zu einem vermehrten Auftreten von Schlafwandeln führen. Auch die Einnahme von beruhigenden Medikamenten steht unter Verdacht, Schlafwandeln hervorzurufen bzw. zu begünstigen.

Diagnose und Behandlung von Schlafwandeln

Für die Diagnose stehen dem:der Ärzt:in verschiedene Verfahren zur Verfügung, darunter ein ausführliches Gespräch (Anamnese), eine körperliche Untersuchung und die Elektroenzephalographie (EEG). Für das Phänomen Schlafwandeln gibt es keine ursächliche Behandlung, aber Du kannst Vorkehrungen gegen die Auslöser treffen, die Schlafumgebung absichern, Stolperfallen entfernen, Entspannungsmethoden gegen Stress erlernen oder für eine bessere Schlafhygiene sorgen.

Schlaflosigkeit (Insomnie)

Schlaflosigkeit ist eine Schlafstörung, bei der Betroffene unter einer schlechten Schlafqualität und unzureichender Schlafdauer leiden und dadurch die Befindlichkeit am Tag beeinträchtigt ist.

Ursachen und Auslöser von Schlaflosigkeit

Es gibt viele verschiedene Ursachen und Auslöser für Schlaflosigkeit, darunter Stress und Überforderung, belastende Lebensereignisse, psychiatrische, organische oder neurologische Krankheiten, Medikamente, eine ungesunde Lebensweise und eine inadäquate Schlafhygiene.

Diagnose und Behandlung von Schlaflosigkeit

Um die Gründe für Deine Schlafstörung aufzudecken, werden Dir im Erstgespräch (Anamnese) viele Fragen zu Deinem Schlafverhalten, zu Deiner Schlafumgebung und Lebensweise gestellt. Das Führen eines Schlaftagebuchs kann für die Diagnose hilfreich sein. Zur medikamentösen Behandlung einer Schlaflosigkeit können u. a. pflanzliche Mittel (z. B. Baldrian), schlaffördernde Antidepressiva, Benzodiazepine oder Z-Substanzen eingenommen werden. Bevor Medikamente eingesetzt werden, versuchen es viele Ärzt:innen zunächst mit den nicht-medikamentösen Möglichkeiten. Neben einer ausführlichen Beratung und Aufklärung über das Thema Schlaflosigkeit und Insomnien gehört als Therapiebaustein auch das Erlernen von Entspannungsmethoden wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Meditation, Tai-Chi oder Yoga dazu.

Vitamin K

Vitamin K ist an der Blutgerinnung, dem Knochenstoffwechsel und Zellwachstum beteiligt. Ein Vitamin-K-Mangel ist zwar selten, bleibt dann aber nicht ohne Folgen: Konzentrationsprobleme, stärkere Blutungen bei Verletzungen, Nasenbluten oder blaue Flecken sind deutliche Anzeichen.

Vitamin-K-Bedarf und Vitamin-K-Mangel

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt den Tagesbedarf an Vitamin K derzeit mit 60 bis 80 Mikrogramm an - abhängig von Geschlecht und Alter. Bei einer ausgewogenen Ernährung ist ein Vitamin-K-Mangel in Deutschland extrem selten. Von einer Unterversorgung mit Vitamin K oder einem regelrechten Mangel sind deshalb nur bestimmte Personengruppen betroffen: Menschen mit Krankheiten des Magen-Darm-Traktes, die die Aufnahme von Vitamin K einschränken.

Vitamin K und Blutgerinnungshemmer

Viele Patienteninnen und Patienten, die ein Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln haben, nehmen Blutgerinnungshemmer wie Marcumar. Diese Medikamente blockieren die blutgerinnungsfördernde Wirkung von Vitamin K. Andererseits kann eine vermehrte Vitamin-K-Aufnahme mit der Nahrung auch die Wirkung von Gerinnungshemmern abschwächen.

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