Das menschliche Gehirn ist ein faszinierendes Organ, das aus zwei Hälften besteht, die miteinander kommunizieren und unterschiedliche Funktionen erfüllen. Die linke Gehirnhälfte wird oft mit logischem, linearem und analytischem Denken in Verbindung gebracht, während die rechte Gehirnhälfte eher für Emotionen, Kreativität und räumliches Denken zuständig ist. Um die kognitiven Fähigkeiten von Kindern optimal zu fördern, ist es wichtig, beide Gehirnhälften anzusprechen und ihre Zusammenarbeit zu stärken. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Übungen und Aktivitäten, die speziell darauf abzielen, die rechte und linke Gehirnhälfte bei Kindern zu aktivieren und zu integrieren.
Die Asymmetrie des Gehirns: Ein Überblick
Das menschliche Gehirn besteht äußerlich aus zwei fast spiegelgleichen Hälften, ist aber asymmetrisch organisiert. Diese Spezialisierung des Gehirns mit einer bevorzugten Hand konnte ansatzweise auch bei Primaten festgestellt werden. Unsere Nervenbahnen (mehr als 95%) kreuzen beim Eintritt ins Gehirn: Die rechte Körperseite wird von der linken Gehirnhälfte gefühlt und gesteuert, und die rechte Hemisphäre ist mit der linken Körperseite verbunden. Bei 95% der Rechtshänder befindet sich das Sprachzentrum in der linken Gehirnhälfte. Bei Linkshändern ist es aber nicht genau umgekehrt - rund 70% haben das Sprachzentrum auf der linken Seite, die restlichen 30% haben ihr Sprachzentrum auf beiden Seiten. Bei Linkshändern scheinen die Funktionen nicht so eindeutig auf eine Gehirnhälfte beschränkt zu sein. Vermutlich beeinflussen die Hormone kognitive Unterschiede zwischen Frauen und Männern, indem sie geschlechtsspezifische Hirnmechanismen nach sich ziehen. Diese Theorie konnte bei Personen, welche sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen, und bei Tests mit Frauen am 2. (Tiefpunkt der Sexualhormone) und am 22. Zyklustag (Höhepunkt) bestätigt werden.
Die Bedeutung der Integration beider Gehirnhälften
Die rechte und linke Hemisphäre tauschen sich aus. Sie sind nicht nur mit den gegenüberliegenden Körperseiten, sondern auch über den so genannten "Balken" (Corpus callosum) miteinander verbunden. Für das Lesen und Schreiben macht es deshalb Sinn, nicht eine Seite zu überlasten, sondern Übungen einzubauen, welche einmal die rechte und dann wieder die linke Hemisphäre fordern. Studien haben gezeigt, dass eine gute Integration beider Gehirnhälften zu einer verbesserten Konzentration, Lernfähigkeit und Kreativität führt. Kinder, die in der Lage sind, beide Gehirnhälften effektiv zu nutzen, können Informationen besser verarbeiten, Probleme kreativer lösen und ihre emotionalen und sozialen Fähigkeiten besser entwickeln.
Übungen zur Aktivierung der linken Gehirnhälfte
Die linke Gehirnhälfte ist vorwiegend für Einzelheiten zuständig - z.B. erkennen einzelner Häuser-, während die rechte Gehirnhälfte die Gesamtheit , - die ganze Stadt - erfasst. Um die linke Gehirnhälfte zu aktivieren, können folgende Übungen eingesetzt werden:
- Sprachspiele: Kinder suchen aus vorgegebenen Wörtern alle heraus, welche denselben Buchstaben wie z.B. "a" oder "e" enthalten (Linkshirnaktivität). Anschließend schreiben sie die Wörter ab und wählen für das "A" eine rote und für das "E" eine grüne Schreibfarbe, während die anderen Buchstaben einheitlich blau oder schwarz geschrieben werden. Eine gute räumliche Übung ist es, die Wörter danach zu sortieren, ob die besonderen Buchstaben eher in der vorderen bzw. hinteren Hälfte des Wortes zu finden sind.
- Logikrätsel: Das Lösen von Logikrätseln und Denkaufgaben fördert das analytische Denken und die Problemlösungsfähigkeiten der linken Gehirnhälfte.
- Zahlenreihen: Das Erkennen von Mustern in Zahlenreihen und das Fortsetzen von Zahlenreihen trainiert das logische Denken und die mathematischen Fähigkeiten.
- Schreibübungen: Das Schreiben von Texten, das Verfassen von Geschichten oder das Üben der Rechtschreibung aktiviert das Sprachzentrum in der linken Gehirnhälfte.
Übungen zur Aktivierung der rechten Gehirnhälfte
Im kreativen, phantasievollen und bewegten Spiel werden die Ganzheitlichkeit und die rechte Hemisphäre angesprochen. Um die rechte Gehirnhälfte zu aktivieren, können folgende Übungen eingesetzt werden:
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- Malen und Zeichnen: Diese Angebote beziehen sich nicht nur auf das Malen oder auf Arbeitsblätter, sie lassen sich auch mit anderen, auch großräumigen Materialien durchführen, z.B. Sonnenstrahlen mit Meterstäben um einen Kreis legen, Dachziegel mit Seilen und Klammern an eine Wäscheleine hängen oder auf kleinerem Raum mit Magneten und Büroklammern u.ä. Großen Spaß haben die Kinder, wenn sie Spiegel zur Lösung der Aufgaben verwenden dürfen. Und noch mehr Freude haben sie, wenn ihnen zum freien Ausprobieren Spiegel (-folien) zur Verfügung stehen. Zerrspiegel, Wölb- und Hohlspiegel (konvex und konkav), aber auch einfache Löffel, bei denen das Bild auf der Innenseite Kopf steht, regen zu umfangreicheren Wahrnehmungen und verknüpftem Denken an.
- Musizieren: Das Spielen eines Instruments, das Singen oder das Tanzen fördert die Kreativität, die emotionale Ausdrucksfähigkeit und das räumliche Denken der rechten Gehirnhälfte.
- Fantasiegeschichten: Das Erzählen von Fantasiegeschichten oder das Erfinden von eigenen Geschichten regt die Vorstellungskraft und die Kreativität an.
- Rollenspiele: Das Spielen von Rollenspielen ermöglicht es Kindern, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, ihre Emotionen auszudrücken und ihre sozialen Fähigkeiten zu entwickeln.
Übungen zur Integration beider Gehirnhälften
Der linken und der rechten Gehirnhälfte werden unterschiedliche Funktionen zugeschrieben. So ist die linke Gehirnhälfte vorwiegend für Einzelheiten zuständig - z.B. erkennen einzelner Häuser-, während die rechte Gehirnhälfte die Gesamtheit , - die ganze Stadt - erfasst. Um die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften zu fördern, können folgende Übungen eingesetzt werden:
- Überkreuzübungen: Bei dieser Übung bewegen wir den rechten Arm und das linke Bein, den linken Arm mit dem rechten Bein gleichzeitig, d.h. die rechte Hand berührt das linke Knie, dann berührt die linke Hand das rechte Knie. Dabei geht der jeweils freie Arm so weit wie möglich nach hinten. Die Bewegungen sollten locker und ruhig durchgeführt werden. Es kommt darauf an, immer wieder die Mittellinie zu überqueren. Du kannst bei der Übung stehen, gehen oder hüpfen. Diese Übungen aktivieren beide Gehirnhälften und verbessern die Koordination. Eine mögliche Überkreuz-Übung ist folgende: Linke Hand zum rechten Knie führen dann rechte Hand zum linken Knie. Im Stehen lässt sich auch folgende Übung leicht durchführen: linker Arm nach vorn und gleichzeitig das rechte Bein nach hinten führen. Dann umgekehrt. Auch einfaches Drehen um die eigene Achse regt die Gehirntätigkeit an und schult gleichzeitig den Gleichgewichtssinn.
- Liegende Acht: Beide Arme vor die Brust nach vorne bringen und die Hände falten. Dabei zeigen die Daumen nach oben. Kopf gerade halten. Von der Mitte aus bewegen wir unsere Arme nach links oben und formen eine liegende Acht. Die Augen folgen den Daumen, der Kopf bleibt ruhig. Ungefähr 8 x wiederholen. Jetzt einen Richtungswechsel vornehmen und rechts unten beginnen. Nach ungefähr 8 liegenden Achten nochmal nach links oben wechseln und weitere 4 liegende Achten fahren. Wie die Überkreuzbewegung nach P. Dr. Diese Übung fördert die Augen-Hand-Koordination und die Integration beider Gehirnhälften. Ebenfalls einfach und effektiv ist das Ohrenreiben. Dazu massiert man sanft die Krempe des Außenohrs von innen nach außen. Eine weitere Methodik zur Anregung beider Gehirnhälften ist die liegende Acht. Hierbei fährt man mit einem Stift auf einem Blatt Papier mehrfach die Form einer liegenden Acht ab. Eine weitere kreative Möglichkeit ist, in jede Hand einen Stift zu nehmen und auf einem Blatt Papier spiegelbildlich Figuren zu zeichnen. Dabei sollte man mit einfachen Figuren, wie zum Beispiel Kreisen, anfangen und sich langsam steigern.
- Simultanzeichnen: Simultanzeichnen gehört zu den Überkreuz- und Spiegelungsübungen. Dabei hält das Kind in jede Hand einen Stift und positioniert sich vor einem Whiteboard oder einem Flip-Board. Es bewegt nun die Stifte simultan und spigelbildlich, indem es Kringel, Kreise oder Vierecke zeichnet. Anfangs sollten einfache Formen gezeichnet werden, mit zunehmender Übung können sie komplexer werden.
- Kinesiologische Übungen: Kinesiologische Bewegungsübungen, auch „Brain Gym“ genannt, ermöglichen es Kindern jeden Alters, mit Spaß und Freude stressbedingte Blockaden zu lösen und zu beseitigen.
Die Rolle der Kinesiologie und Edu-Kinestetik
Die Kinesiologie ist ein alternatives Diagnose- und Therapieverfahren (Naturheilkunde) auf der Basis, dass gesundheitliche Störungen, wie zum Beispiel Lern- und Konzentrationsschwäche, aus Blockaden im Energiefluss des Körpers resultieren. Die Vorstellung der Energiebahnen, auch Meridiane genannt, entstammt der Traditionellen Chinesischen Medizin, kurz TCM. Bei der angewandten Kinesiologie steht die Muskelkraft bestimmter Muskelgruppen im Zentrum der Betrachtungen. Zur Diagnose wird der kinesiologische Muskeltest (vgl. Da die Steuerung der Muskeln über die beiden Gehirnhälften läuft, steht die Kinesiologie eng mit der Gehirnforschung in Verbindung. So steuert die rechte Gehirnhälfte die linke Körperseite und die linke Gehirnhälfte die rechte Körperseite. Außerdem ist die linke Gehirnhälfte die logische und rein informationsverarbeitende Seite während die rechte Gehirnhälfte für Emotionen, Musikalität und intuitive Handlungen ermöglicht. Die linke Gehirnseite ist demnach für das rationale Denken sowie analytische und mathematische Denkweisen verantwortlich. Die rechte Gehirnseite ist hingegen für die Intuition, Kreativität und Gefühle zuständig. Natürlich kommunizieren die beiden Gehirnhälften auch untereinander. Doch häufig ist eine Seite des Gehirns stärker ausgeprägt. Durch einfache Körperübungen, kann man das Gehirn beidseitig aktivieren, um eine bessere Leistungsfähigkeit zu erreichen. Diese Körperübungen helfen insbesondere Kindern sich bei Diktaten, Tests und Klassenarbeiten besser zu konzentrieren. Regelmäßig durchgeführt steigern die Übungen die Lernfähigkeit.
Edu-Kinestetik und Brain Gym Übungen sorgen dafür, dass bestimmte Areale im Gehirn aktiviert werden - sie also in Bewegung bringen. Dabei werden Rechts/Links-, Oben/Unten- und Vorne/Hinten-Bereiche des Gehirns unterschieden. Durch die EK und Brain Gym Übungen werden neue Bewegungsmuster erfahren, die individuellen Fähigkeiten, die Aufmerksamkeit und das Körperbewusstsein gestärkt. Das Benutzen und die Integration beider Gehirnhälften macht Lernen einfacher und leichter.
Brain Gym Übungen unterstützen die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften, ferner die Dehnung bestimmter Muskeln. Dabei werden Blockaden gelöst, wodurch der Fluß der Meridiane wieder ermöglicht wird. Des Weiteren umfasst die Edu-Kinestetik kleinste Bewegungen und ist nicht auf körperliche Performance ausgelegt. Diese Mikro-Bewegungen bestehen beispielsweise aus einfachen, jedoch konzentrierten Arm- oder Handbewegungen. Bei den Übungen der Brain Gym ist der Fokus auf die Atmung wichtig. Beim Strecken der Gliedmaßen sollte ausgeatmet, beim Einziehen der Gliedmaßen eingeatmet werden. Anfangs ist die Koordination von Bewegung und Atmung schwierig, lässt sich jedoch mit viel Übung verinnerlichen.
Weitere Übungen und Aktivitäten zur Förderung der Gehirnintegration
Neben den bereits genannten Übungen gibt es noch weitere Aktivitäten, die dazu beitragen können, die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften zu fördern:
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- Spiele mit Überkreuzbewegungen: Zu Musik laufen die Kinder durch den Raum. Stoppt die Musik, ruft der Spielleiter z. B. „ Linke Hand an rechtes Ohr“ oder „Rechter Daumen an linkes Knie“. Jedes Kind führt die Anweisung durch. Weitere Variante: Die Kinder spielen paarweise. Kind z. B. seinen linken Daumen an das rechte Ohr des anderen Kindes und umgekehrt. Lustige „Verrenkungen“ sind dabei garantiert!
- Gleichgewichtsübungen: Zwei Zollstöcke werden komplett ausgeklappt und in der Mitte in einem 90-Grad-Winkel abgewinkelt. Nun verwandeln sich alle Kinder in Krabbeltiere, begeben sich in den Vierfüßlerstand und krabbeln durch den Raum. Wenn der Spielleiter ruft:„Alle Tiere krabbeln in ihre Zelte (oder Häuschen)!“ suchen sich die Kinder blitzschnell eine „Zollstockunterkunft“ und krabbeln unten durch. Tipp: Krabbeln fördert die gute Zusammenarbeit der linken und rechten Gehirnhälften. Variante: Wie oben beschrieben, werden die Zollstockzelte aufgestellt und die Kinder krabbeln umher. Diesmal steht jedoch ein Zelt weniger als die Anzahl der Kinder im Raum verteilt. Ruft der Spielleiter: „Alle Krabbeltiere schnell in ihre Zelte!“ sucht sich jedes Kind ein Zelt. Das Kind das kein freies Zelt mehr erwischt hat, scheidet aus. Nach jeder Spielrunde wird ein Zelt abgebaut. Gewonnen hat, wer das letzte Zelt besetzt hat.
- Rhythmusspiele: Zwei Kinder finden sich zu einem Paar zusammen und setzten oder stellen sich einander gegenüber. Ihre Hände sind erhoben. Tipp: Durch das Überkreuzklatschen wird das Überkreuzen der Mittellinie spielerisch geübt. Reime werden oftmals in der Sprachförderung eingesetzt. Sie sprechen die rechte Gehirnhälte, die für Rhythmus und Melodie zuständig ist an, sowie - durch das gesprochene Wort - die linke Hälfte, da diese hauptsächlich für die Sprache zuständig ist.
- Entspannungsübungen: Entspannung durch Bewegung Ziel der Entspannung durch Bewegung ist es, den Kindern die Themen Entspannung, Bewegung, Körperwahrnehmung und Achtsamkeit näherzubringen, um sie für die Herausforderungen des schnelllebigen Alltags - innerlich wie äußerlich - zu stärken.
Die Bedeutung von Bewegung und Körperwahrnehmung
Durch Bewegung ins Gleichgewicht? Stress unterschiedlichster Art erzeugt Ungleichgewichte im körperlichen, seelischen und geistigen Wachstum der Kinder und schränkt ihr Entwicklungspotential ein. Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsstörungen sind häufig die Folge. Viele Kinder leiden darüber hinaus unter Bewegungsmangel. Durch den zunehmenden Verkehr und die Verbauung der Natur haben die Kinder immer weniger Möglichkeiten, Bewegungserfahrungen wie Klettern, Balancieren, Rennen auf unebenem Gelände, Schaukeln etc.
Einfache Körperübungen aktivieren das Gehirn und machen Kinder aufnahmefähiger. Müdigkeit ade! Diese Übung kann im Stehen oder Sitzen durchgeführt werden. Daumen und Zeigefinger werden auf beiden Seiten an die äußere Rundung der Ohren gelegt. Mit den Fingern werden die Ohren dann ganz sanft von oben nach unten auseinandergefaltet. Die Ohrmassage verbessert das Hörverständnis und das Gleichgewicht. Die Kinder stehen oder liegen, die Hände werden zum Kopf geführt. Das rechte Bein wird im Winkel angehoben, sodass das Knie ungefähr auf Hüfthöhe ist. Zeitgleich wird der linke Arm angewinkelt und der Ellenbogen des linken Arms zum Knie des rechten Beines geführt. Im Stehen: Gerade am Anfang fällt es den Kindern leichter, wenn sie anstelle des Ellenbogens das Knie mit der Handfläche abklatschen. Aber auch hier sollte die Bewegung über Kreuz durchgeführt werden. Bein und Arm können auch hinter dem Körper zusammengeführt werden. Im Sitzen oder Stehen werden die Fingerspitzen zusammengeführt, sodass die Hände ein Dreieck bilden. Dieses Händefenster wird nach oben links geführt, danach mit den Händen eine liegende Acht in die Luft gezeichnet. Nur die Augen verfolgen die Bewegung der Hände - der Oberkörper bleibt starr. Die Liegende Acht kann den Gedankenstrom stoppen und so für mehr Konzentration sorgen. Durch die Überkreuzbewegung der Augen werden außerdem die rechte und die linke Gehirnhälfte miteinander verknüpft. Aus dem Stand heraus wird das linke Bein gebeugt nach vorn gestellt, so, dass das Knie nicht über die Zehen hinausragt (sonst kann es zu Knieproblemen kommen). Der linke Arm wird nach vorn gestreckt, der rechte nach hinten. Der Blick ist nach vorn gerichtet. Aus dem Stand heraus wird das rechte Bein zuerst Richtung Gesäß geführt, mit der rechten Hand umgriffen und dann im rechten Winkel gedehnt. Aus dem sicheren Stand heraus wird der rechte Fuß am linken Oberschenkel abgestellt. Das rechte Knie zeigt dabei nach außen.
Tipps für die Umsetzung im Alltag
Um die Übungen und Aktivitäten zur Förderung der Gehirnintegration erfolgreich in den Alltag zu integrieren, können folgende Tipps hilfreich sein:
- Regelmäßigkeit: Planen Sie regelmäßige Übungszeiten ein, um die Gehirnintegration kontinuierlich zu fördern.
- Abwechslung: Bieten Sie eine Vielfalt an Übungen und Aktivitäten an, um die Kinder zu motivieren und ihre Interessen zu berücksichtigen.
- Positive Verstärkung: Loben Sie die Kinder für ihre Anstrengungen und Fortschritte, um ihr Selbstvertrauen zu stärken.
- Spielerischer Ansatz: Gestalten Sie die Übungen spielerisch und unterhaltsam, um die Freude am Lernen zu fördern.
- Individuelle Anpassung: Passen Sie die Übungen an die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder an.
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