Kopfschmerzen in der 14. SSW: Ursachen, Behandlung und was Sie wissen sollten

Kopfschmerzen sind ein häufiges Problem, das viele Menschen betrifft, auch Schwangere. Während Kopfschmerzen in der Regel harmlos sind, können sie in der Schwangerschaft manchmal ein Zeichen für eine schwangerschaftsbedingte Erkrankung sein. Es ist daher wichtig, die Ursachen von Kopfschmerzen während der Schwangerschaft zu verstehen und zu wissen, wann man einen Arzt aufsuchen sollte.

Was steckt hinter Kopfschmerzen in der Schwangerschaft?

Kopfschmerzen in der Schwangerschaft können verschiedene Ursachen haben. Viele Schwangere kennen Kopfschmerzen bereits aus der Zeit vor der Schwangerschaft und können daher gut einschätzen, was dahinter steckt. Zum Beispiel bei einer Migräne, die im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel oft sogar milder als sonst verläuft. Auch Spannungskopfschmerzen sind vielen Frauen schon aus der Zeit vor der Schwangerschaft bekannt.

Die hormonelle Umstellung, die der Körper in der Frühschwangerschaft durchmacht, kann ebenfalls Kopfschmerzen verursachen. Viele Schwangere berichten, dass Kopfschmerzen eines der ersten Schwangerschaftszeichen waren, das sie bemerkt haben. Diese Kopfschmerzen sind in der Regel harmlos und verschwinden am Ende des ersten Trimesters von selbst.

Weitere häufige Ursachen für Kopfschmerzen in der Schwangerschaft sind:

  • Nacken- und Rückenverspannungen: Bereits in der Frühschwangerschaft kann es zu Verspannungen im Muskelbereich kommen, die zu pochenden Kopfschmerzen führen können.
  • Niedriger Blutdruck: Viele Schwangere neigen während ihrer Schwangerschaft zu einem niedrigen Blutdruck, der neben Schwindel und Müdigkeit auch Kopfschmerzen verursachen kann.
  • Eisenmangel: Ein Eisenmangel kann neben Müdigkeit, Schwindel und Ohrensausen auch Kopfschmerzen verursachen.
  • Magnesiummangel: Da Schwangere einen erhöhten Magnesiumbedarf haben, ist ein Magnesiummangel relativ häufig und kann neben Muskelkrämpfen auch Kopfschmerzen verursachen.
  • Flüssigkeitsmangel: In der Schwangerschaft ist es wichtig, ausreichend zu trinken, da auch ein Flüssigkeitsmangel Kopfschmerzen verursachen kann.
  • Niedriger Blutzuckerspiegel: Unregelmäßige Mahlzeiten können zu einem niedrigen Blutzuckerspiegel führen, der ebenfalls Kopfschmerzen verursachen kann.
  • Stress: Stress kann ebenfalls eine Ursache für Kopfschmerzen in der Schwangerschaft sein.

Wann sind Kopfschmerzen in der Schwangerschaft gefährlich?

Dennoch sollten Schwangere Kopfschmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Besonders in der zweiten Schwangerschaftshälfte kann eine schwangerschaftsbedingte Erkrankung wie zum Beispiel Präeklampsie hinter den Kopfschmerzen stecken. Nach der 20. Schwangerschaftswoche sollten Frauen mit Kopfschmerzen immer und sofort mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen. Es sollte ausgeschlossen werden, dass die Kopfschmerzen Anzeichen für eine Präeklampsie sind.

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Unter folgenden Umständen sollte Sie immer sofort zu einer Ärztin oder einem Arzt oder in eine Klinik gehen:

  • Die Kopfschmerzen treten sehr stark und plötzlich auf.
  • Die Kopfschmerzen fühlen sich anders an als sonst.
  • Die Kopfschmerzen werden auch nach der Einnahme von Schmerzmitteln nicht besser.
  • Sie nehmen einen veränderten Geisteszustand bei sich wahr und fühlen sich zum Beispiel verwirrt oder unruhig.
  • Sie sehen unklar oder verschwommen.
  • Ihr Nacken ist steif.

Kopfschmerzen können Anzeichen für eine schwere Erkrankung sein. "Wenn sie auf einmal regelmäßig Kopfschmerzen bekommen, erstmals Blitze oder Sternchen sehen, Wahrnehmungsstörungen oder sehr starke Kopfschmerzen erleben, sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt", sagt Holle-Lee. "Ich messe dann als erstes den Blutdruck", erklärt die niedergelassene Gynäkologin Helwig. "Ein sehr hoher Blutdruck kann starke Kopfschmerzen bis hin zu Krampfanfällen hervorrufen - mit lebensbedrohlichen Ausmaßen für Mutter und Kind."

Meist werden Schwangere dann gleich weiter in ein Krankenhaus überwiesen. Dort wird der Blutdruck eingestellt und die Schwangere für einige Zeit überwacht. Hoher Blutdruck kann außerdem Zeichen einer ebenfalls lebensbedrohlichen Schwangerschaftsvergiftung sein.

Bei sehr plötzlichen starken Kopfschmerzen sollten Betroffene immer sofort ins Krankenhaus. Sie können Zeichen für einen Schlaganfall oder einen Venenverschluss sein.

Diese ernsthaften Erkrankungen in der Schwangerschaft können sich auch durch Kopfschmerzen äußern:

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  • Schwangerschaftsbluthochdruck: Ab einem Blutdruck von 140/90 mmHg spricht man von einer sogenannten „Schwangerschaftshypertonie“. Häufig bleibt dieses Erkrankungsbild für die Schwangeren völlig unbemerkt, nicht selten klagen sie aber auch über Kopfschmerzen.
  • Schwangerschaftsvergiftung: Eine Schwangerschaftsvergiftung ist eine ernsthafte Komplikation während der Schwangerschaft. Sie kann schwere Folgen für Mutter und Kind haben. Ein Anzeichen dafür kann ein Kopfschmerz sein.
  • Sinusvenenthrombose: Das Risiko für den Verschluss von Hirnvenen und eines ableitenden Sinus ist in der Schwangerschaft erhöht.

Welche Arten von Kopfschmerzen gibt es?

Es gibt über 200 verschiedene Kopfschmerzarten. Leichte Schmerzen: Kopfschmerzen gehören zwar nicht zu den typischen Schwangerschaftsanzeichen, sind aber ganz besonders im ersten Trimester nicht selten. Grund dafür ist häufig die Hormonumstellung deines Körpers. Aber auch Stress, der Verzicht auf Koffein, Flüssigkeitsmangel oder ein niedriger Blutdruck können Kopfschmerzen verursachen.

  • Spannungskopfschmerz: Spannungskopfschmerz ist die häufigste Kopfschmerzart unter Erwachsenen. Etwa jede:r Zweite leidet mindestens einmal im Jahr an den dumpfen Schmerzen, die sich oft vom Nacken her über den Kopf ausbreiten. Betroffene haben häufig das Gefühl, einen engen Hut zu tragen oder irgendwie eingeengt zu sein. Dass du unter Spannungskopfschmerzen leidest, erkennst du vor allem daran, dass die Kopfschmerzen (im Gegensatz zur Migräne) beidseitig sind und durch normale Alltagsaktivitäten nicht stärker werden. Häufig lindern sich die Beschwerden sogar durch Spaziergänge an der frischen Luft. Die Schmerzattacken können wenige Stunden oder auch mehrere Tage anhalten.
  • Migräne: Deutlich stärker als normale Kopfschmerzen ist eine Migräne. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Pulsierende Schmerzen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit und sogar Erbrechen gehören zu den typischen Symptomen. Bewegung verschlimmert den Kopfschmerz noch. Bei etwa 15 bis 25 Prozent der Betroffenen kündigt sich die Migräne durch eine Aura an. Das ist eine neurologische Störung, die sich vor allem in Sehbeschwerden äußert. Migränepatient:innen mit Aura haben, bevor die Kopfschmerzen einsetzen, plötzlich ein eingeschränktes Sichtfeld, sehen Blitzlichter oder grell pulsierende Zickzacklinien. Wenn du vor deiner Schwangerschaft unter Migräne gelitten hast, hast du jetzt vielleicht Glück, denn bei einem Großteil der Schwangeren bleiben die Attacken wegen den steigenden Östrogenspiegels weg oder fallen zumindest deutlich schwächer aus. Nach der Geburt, wenn die Östrogenwerte wieder absinken, kann es erneut zu Migräneattacken kommen.
  • Cluster-Kopfschmerzen: In der Regel sind vorwiegend Frauen betroffen, die bereits vor der Schwangerschaft unter Cluster-Kopfschmerzen gelitten haben. Die Anfälle treten in Intervallen auf und dauern durchschnittlich zwischen 15 und 180 Minuten. Oft werden die einseitigen Kopfschmerzen von Symptomen wie geröteten und tränenden Augen oder einer laufenden Nase begleitet. Als Mittel der Wahl empfehlen Ärzte hier die Inhalation von reinem Sauerstoff für ca. 15 Minuten über eine Gesichtsmaske.

Was kann ich gegen Kopfschmerzen in der Schwangerschaft tun?

Was gegen Kopfschmerzen in der Schwangerschaft hilft, ist noch nicht gut untersucht. Wichtig zu wissen ist, dass nicht alle Schmerzmittel in der Schwangerschaft sicher für Mutter und Kind sind. Besprechen Sie also mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, welche Schmerzmittel sie einnehmen dürfen.

Allgemeine Empfehlungen gegen Kopfschmerzen sind außerdem:

  • Finden Sie heraus, was die Kopfschmerzen auslöst, und versuchen Sie, den Auslöser zu vermeiden. Häufig ist Stress eine Ursache für die Beschwerden.
  • Versuchen Sie Strategien zu finden, wie Sie besser mit Stress umgehen oder Belastungen besser verteilen können.
  • Schlafen Sie ausreichend.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig.
  • Ernähren Sie sich ausgewogen.

Es gibt eine Menge altbewährter Hausmittel, die es sich lohnt auszuprobieren:

  • Trinken: Wenn möglich, trinke bei den ersten Anzeichen von Kopfschmerzen sofort ein großes Glas Wasser oder Tee.
  • Frische Luft: Frische Luft kann Wunder bewirken. Unternimm einen kurzen Spaziergang oder stell dich alternativ dazu ans geöffnete Fenster und atme ein paar Mal tief durch.
  • Pfefferminzöl: Ein altbewährtes Hausmittel ist verdünntes Pfefferminzöl, das du sanft auf die Schläfen und den Nacken reibst. Es wirkt kühlend und belebend. Allerdings eignen sich hierfür nicht alle Öle. Lass dich bei der Wahl des Produktes und bei der Anwendung von deinem Gynäkologen / deiner Gynäkologin beraten.
  • Kompressen: Lege dir einen kalten Waschlappen auf die Stirn oder einen warmen in den Nacken - je nachdem, was du angenehmer empfinden.
  • Massage: Auch eine leichte Massage des Gesichtes und des Kopfes kann manchmal schon Erleichterung bringen.
  • Wärme: Kopfschmerzen werden oft durch Verspannungen ausgelöst. Sport ist die beste Prävention gegen verspannte Muskeln. In der Phase akuter Schmerzen tut allerdings Wärme gut und Sport solltest du vermeiden. Lege dir ein Wärmekissen oder eine Wärmflasche auf die verspannte Körperstelle.
  • Dampfbad: Ist der sogenannte Schwangerschaftsschnupfen die Ursache der Kopfschmerzen, kann ein Gesichtsdampfbad für Linderung sorgen. Wenn du möchtest, kannst du dem heißen Wasser noch eine Prise Salz hinzugeben.
  • Fußbad: Bei den ersten Anzeichen von Kopfschmerzen könnte ein Fußbad Schlimmeres verhindern. Es regt den Stoffwechsel an und trägt überdies in der Schwangerschaft zur Entspannung bei.
  • Verdunkelung: Da man gerade bei Migräne oder auch starken Kopfschmerzen empfindlich auf Licht und Geräusche reagieren kann, kann es helfen, sich in einen abgedunkelten und ruhigen Raum zurückzuziehen. Vergiss dabei nicht, trotz der Abdunkelung für reichlich Frischluftzufuhr zu sorgen.
  • Akupunktur: Viele Hebammen und Arztpraxen bieten Akupunktur an. Sie hilft erfahrungsgemäß bei akuten Kopfschmerzen. Einige Frauen nutzen diese traditionelle, fernöstliche Heilmethode auch zur Geburtsvorbereitung und Behandlung anderer Schwangerschaftsbeschwerden.

Welche Medikamente dürfen in der Schwangerschaft eingenommen werden?

Kopfschmerzen in der Schwangerschaft können sehr unangenehm sein, sind aber meistens ungefährlich und keine Gefahr für dein Baby und dich. Manchmal bedarf es auch einer Schmerzmedikation. Keine Angst: Auch während der Schwangerschaft ist es möglich, ausgewählte Schmerzmittel einzunehmen. Wichtig ist, dass du bei starken, anhaltenden Schmerzen, wenn du dich unwohl oder unsicher fühlst, immer ärztlichen Rat aufsuchst, um die Schmerzen abklären zu lassen.

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Ist eine ernste Ursache der Kopfschmerzen ausgeschlossen worden und helfen keine Hausmittel gegen dein Leiden, ist es manchmal nötig, Schmerzmittel einzunehmen. Du solltest dabei genau darauf achten, welches Medikament du einnimmst, denn nicht alle Schmerzmittel dürfen in der Schwangerschaft eingenommen werden.

Diese Medikamente darfst du in der Schwangerschaft einnehmen:

  • Paracetamol: Paracetamol darfst du in der richtigen Dosierung während deiner gesamten Schwangerschaft einnehmen. Es wirkt nicht embryotoxisch.
  • Ibuprofen: Bis zur 28. SSW kannst du Ibuprofen einnehmen. Danach solltest du aber darauf verzichten, da es dann Veränderungen am kindlichen Herzen bzw. Dem Gefäßsystems verursachen kann.
  • Aspirin: Aspirin kann ebenfalls bis zur 28. SSW eingenommen werden. Danach sollte darauf verzichtet werden, da es ebenfalls Veränderungen am kindlichen Herzen und dem Gefäßsystem verursachen kann. Manchmal ist aus unterschiedlichen medizinischen Gründen (z.B. zur Prävention einer Schwangerschaftsvergiftung) die Einnahme von einer sehr niedrigen Dosis Aspirin während der gesamten Schwangerschaft nötig.

Wie können Schwangere Kopfschmerzen vorbeugen?

Dem Schmerz vorzubeugen, ist die beste Medizin:

  • Viel trinken: Zu wenig Flüssigkeit vermindert die Sauerstoffversorgung der Zellen und das kann zu Kopfschmerzen führen. Trinke über den Tag verteilt zwei bis drei Liter Wasser, verdünnte Fruchtsaftschorlen oder ungesüßte Früchtetees.
  • Sport: Sportarten, wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren, aber auch Yoga und Entspannungsübungen sind gut geeignet, um Migräne und Kopfschmerzen vorzubeugen und dem Blutdruck auf die Sprünge zu helfen. Hast du akute Kopfschmerzen, solltest du warten, bis diese vorüber sind, bevor du dich sportlich betätigst.
  • Ruhepausen: Schlafmangel kann Kopfschmerzen auslösen. Plane immer wieder Ruhepausen mit in deinen Tagesablauf ein und stelle sicher, dass du auch nachts ausreichend Schlaf bekommst.
  • Vermeidung von Stress und Überanstrengung: Neigst du generell zu Kopfschmerzen, so solltest du Stress, Aufregung und Überanstrengung besonders in der Schwangerschaft möglichst vermeiden. Überlege dir, wie du Aufgaben reduzieren oder delegieren kannst. Das wird dir auch in den ersten sehr turbulenten Monaten mit deinem Neugeborenen den Alltag erleichtern.
  • Kleinere Snacks: Ein niedriger Blutzuckerspiegel kann die Ursache für Kopfschmerzen sein. Iss häufiger kleine Mahlzeiten, damit es dir gelingt, diesen im Gleichgewicht zu halten. Packe dir auch für unterwegs immer einen kleinen Snack ein. Das könnten Nüsse, ein Müsliriegel oder etwas Trockenobst (z. B. Aprikosen oder Datteln) sein.
  • Eisenmangel vermeiden: Beuge einem Eisenmangel mit gezielter Ernährung (z. B. Kürbiskerne, Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Linsen, Haferflocken) vor. Je nach Höhe deines Eisengehalts im Blut kann dir zusätzlich ein Eisenpräparat verschrieben werden.
  • Magnesium: Während der Schwangerschaft ist dein Magnesiumbedarf erhöht. Eine magnesiumreiche Ernährung (z. B. Vollkornbrot, Erbsen, Brokkoli, Bohnen oder Kürbiskerne) wirkt bei der Behandlung von Kopfschmerzen unterstützend und hilft sogar gegen Sodbrennen. Sprich mit deinem Frauenarzt / deiner Frauenärztin darüber, ob dir ein Magnesiumpräparat bei immer wieder kehrenden, starken Kopfschmerzen helfen könnte.
  • Ausgewogene Ernährung: Generell solltest du auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten, die auf den fünf Hauptnahrungsmittelgruppen aufbaut: Obst, Gemüse, Getreide, proteinhaltige Lebensmittel und Milchprodukte. Mit der richtigen Ernährung in der Schwangerschaft kannst du viel zu deinem Wohlbefinden beitragen.

Entspannungsübungen gegen Kopfschmerzen

Stress ist einer der Hauptauslöser von Kopfschmerzen. Gerade, wenn du beruflich sehr eingespannt sein solltest oder bereits ein Kind hast, kommt Ruhe oft zu kurz. Versuche dir Auszeiten zu gönnen. Auch ein paar Entspannungsübungen können helfen, Stress abzubauen.

  • Übung 1: Bewusstes Atmen

    Diese Übung kannst du unkompliziert in deinen Alltag integrieren:

    • Atme langsam ein und zähle dabei bis vier.
    • Halte nun die Luft kurz an. Aber nur so lange, wie es dir angenehm erscheint.
    • Atme dann wieder langsam etwa vier Sekunden lang aus.
    • Wiederhole das Ganze drei- bis viermal.

    Du wirst feststellen, dass dein Atem gleichmäßiger wird und sich ein Gefühl der Ruhe einstellt. Diese kleine Übung kannst du immer dann machen, wenn du merkst, dass du angespannt bist und sich deine Gesichtszüge verhärten.

  • Übung 2: Nackenmassage

    Die folgende kurze Nackenmassage eignet sich besonders gut als kurze Entspannung während der Arbeitszeit:

    • Setze dich ganz locker auf deinen Stuhl.
    • Lasse deinen Kopf etwas hängen. Vielleicht bewegst du ihn auch noch einmal kurz hin und her.
    • Greife mit den Händen auf die Schulterbereiche links und rechts und beginne sanft von den Schultern bis zum Nacken hin zu massieren und zu kneten.
    • Lasse nach dieser kurzen Massage deine Arme herabhängen und kreise deine Schultern.

    Motiviere auch deine Kolleg:innen zum Mitmachen, denn nicht nur unter Schwangeren sind Kopfschmerzen ein weitverbreitetes Phänomen.

  • Übung 3: Ganzkörperentspannung

    Für diese Übung musst du etwas mehr Zeit und Ruhe mitbringen:

    • Lege dich entspannt mit bequemer Kleidung auf den Rücken. Im 3. Trimester solltest du die Rückenlage allerdings eher vermeiden. Drehe dich dann alternativ einfach auf die Seite.
    • Schließe die Augen und konzentriere dich auf die einzelnen Körperteile.
    • Entspanne diese nun ganz bewusst nacheinander, in dem du sie schwer zu Boden sinken lässt.

Die Schwangerschaft ist eine ganze besondere Zeit, in der dein Körper Unglaubliches leistet. Ermögliche es ihm also, sich zu entspannen und zu erholen.

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