Akupressurpunkte zur Linderung von Schulterschmerzen und Nervenbeschwerden

Schulterschmerzen sind ein weit verbreitetes Problem, das viele Menschen in ihrem Alltag beeinträchtigt. Die Ursachen können vielfältig sein, von einfachen Verspannungen bis hin zu komplexeren Erkrankungen wie der Frozen Shoulder. Glücklicherweise gibt es verschiedene Ansätze, um Schulterschmerzen zu lindern, darunter auch die Akupressur, eine traditionelle chinesische Heilmethode.

Ursachen und Entstehung von Schulterschmerzen

Stechende Schulterschmerzen, eine Frozen Shoulder oder ein völlig verspanntes Aufwachen sind für viele Menschen ein unangenehmer Bekannter geworden, den sie in ihrem Alltag immer wieder unfreiwillig begrüßen müssen. Erst kommt das fiese Aua, dann beginnt die Schonhaltung, obwohl gar keine klassische Verletzung, wie beim Sport, vorliegt. Es startet ein Teufelskreis aus Bewegungseinschränkungen, welche die Schultern schwächen und dann wiederum zu noch weniger Bewegung führen, um die Schmerzen der geschwächten Schultern nicht ertragen zu müssen.

Der aufrechte Gang des Menschen und damit die freie Beweglichkeit unserer oberen Extremitäten kommt neben unglaublichen Möglichkeiten auch mit einigen Herausforderungen daher: Im Gegensatz zu den vierbeinigen Säugetieren, verteilen wir unser Gewicht nicht auf Vorder- und Hinterbeine, sondern balancieren unseren Oberkörper aufrecht auf der Hüfte. Durch diese Haltung konnte sich ein Schultergelenk entwickeln, das für maximale Bewegungsfreiheit zum Klettern, Tragen, Ziehen, Werfen, Reißen und Schieben perfekt ausgelegt ist. Der Clou? Womit die Natur allerdings nicht gerechnet hat, ist, dass der Mensch sich innerhalb weniger Jahrhunderte vom vielseitigen aktiven Lebewesen mit vollem Muskeleinsatz zu einem Sofasitzer, Stuhl- und Schreibtischhocker entwickeln würde, der sogar bei der Fortbewegung über kilometerweite Strecken zumeist im Sitzen anzutreffen ist. Aber warum ist das ein Problem? Könnte weniger Belastung nicht sogar bedeuten, dass wir immer fit und ausgeruht sind? Leider falsch gedacht und Schulterschmerzen eingehandelt…

Ihr könnt euch das Schultergelenk in etwa vorstellen wie einen Golfball mit seinem Tee (der kleine Ständer, auf dem man ihn vorm Schlag ablegt). Im Gegensatz zum Hüftgelenk, wo das kugelige Ende des Gelenks in einer Gelenkpfanne sitzt und da im gesunden Falle auch nur mit wirklich heftiger Krafteinwirkung herausrutschen könnte, ist das Schultergelenk sehr instabil. Ähnlich wie beim Golfball, gibt es nur eine sehr kleine Auflagefläche, auf der das kugelige Gelenkende balanciert. Aber warum rutscht es nicht bei jedem Stoß weg? Der muskuläre Halteapparat der Schulter ist ihr Erfolgsgeheimnis und gleichzeitig die größte Achillesferse.

Die tägliche Beanspruchung unseres Schultergelenks nimmt rapide ab. In seinem Buch Pain Free schildert Pete Egoscue den heutigen Bewegungsradius unserer Schultern anschaulich als "boxed in", also innerhalb eines sehr kleinen Radius eingeschränkt. Diese Einschränkung kann man sich als Würfel vorstellen, der in der Luft vor unserem Oberkörper festhängt. Unsere täglichen Bewegungen laufen innerhalb dieses Würfels ab: vom Gemüse schneiden, über das Autofahren, hin zum Kauf am Fahrkartenautomat, dem Arbeiten am Computer oder dem Nutzen eines Smartphones. Muskulatur, die nicht benutzt wird, verkümmert. Die Beweglichkeit des Schultergelenks nimmt stark ab, weil die Muskeln rund um das Schultergelenk es nicht mehr richtig unterstützen. Schulterschmerzen beim Arm heben oder eine Frozen Shoulder kennen viele Menschen als Folgen dieser dauerhaften Bewegungseinschränkung. Wir gehen, ohne es wirklich zu merken, in eine massiv eingeschränkte Schonhaltung. Kein Problem, wenn wir doch eh nur innerhalb unseres Würfels Bewegungen mit unserem Schultergelenk durchführen, oder?

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Neben Bewegungsmangel und einseitiger Belastung können auch emotionale Muster zu Verspannungen führen. Stress im Büro? Rücken- und Kopfschmerzen nerven dich? Verspannte Muskeln?

Akupressur als alternative Behandlungsmethode

Akupressur ist ein therapeutisches Verfahren aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), das ohne Nadeln auskommt. Stattdessen nutzt man die Finger, um gezielt Druck auf bestimmte Punkte des Körpers auszuüben - sogenannte Akupressurpunkte, die entlang der sogenannten Meridiane verlaufen.

Geschichte der Akupressur

Akupressur und seine Geschichte beginnen schon sehr früh. Somit kann die Akupressur auf tausende Jahre Erfahrung zurückgreifen. Akupressur entstand ca. 3000 Jahre vor unserer Zeitrechnung innerhalb der TCM. Verschiedene Kaiser und auch weise Männer waren die ersten, die sich mit den Kräften und Rhythmen der Erde und des Kosmos beschäftigten. So entdeckten die Chinesen, dass auf bestimmte Hautbereiche ausgeübter Druck zu Schmerzlinderung bei Schmerzen führen konnte und auch die Organe beeinflusst wurden.

Wie funktioniert Akupressur?

Akkupressur-Punkte oder auch Nervendruck-Punkte sind schmerzhafte Punkte im Gewebe. Eine meiner erstaunlichsten Erkenntnisse als Kampfsportler (Jiu-Jitsu und Ju-Jutsu) und wissenschaftlich ausgebildeter Physiotherapeut und Heilpraktiker nach Dr. Mosetter und Dr. Dr. del Monte, war: Die Punkte sind immer die Gleichen. Zum einen werden die Nervendruck- oder Atemi-Punkte (Kampfsport) schnell attackiert und direkt wieder losgelassen, um den Impuls auf den Gegner zu übertragen. genannten Behandlungs-Punkte sanft bis stark gereizt. Die entsprechende Stelle reagiert mit einer Lösung der zu hohen Spannung im Muskel-Faszien Gewebe bzw. Die Punkte werden den Patientinnen und Patienten schmerzhaft bewusst, da die Spannung im Muskel-Faszien Gewebe soweit ansteigt, bis die Reizschwelle im Gehirn, im Thalamus überschritten wird. Deshalb wird uns der Akupressur-Punkt oder Nervendruck-Punkt schmerzhaft bewusst.

Im Westen kann man Akupressur mit den verschiedensten Verfahren vergleichen, die auf Punkte am Menschen drücken. Rettungsschwimmer z.B. Ärzte, Heilpraktiker, Hebammen, Orthopäden, Physiotherapeuten usw. benutzen Akupressur-Punkte oder auch Nervendruck-Punkte, um Menschen zu heilen.

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Akupressurpunkte für Schulterschmerzen

Es gibt verschiedene Akupressurpunkte, die bei Schulterschmerzen helfen können. Hier sind einige Beispiele:

  • Punkt am Schultermuskel: Zeige-, Mittel- und Ringfinger der rechten Hand oben auf dem Schultermuskel der linken Schulter positionieren und dort drücken, wo man eine schmerzhafte Verspannung spürt.
  • Punkt am Oberarm: Gleichzeitig mit den gleichen Fingern an der linken Hand an der Außenfläche des Oberarms (ca. auf einem Drittel zwischen Schulter & Ellbogen) einen festen Muskelstrang ertasten, der ebenfalls beim Drücken oft weh tut.
  • Punkte unter der Schädelbasis: Suche mit deinen Daumen die Vertiefungen unter deiner Schädelbasis am Hinterkopf. Falls du es mit den Daumen von der Handhaltung her nicht schaffst, dann kannst du auch deine Zeige & Mittelfinger nehmen. Schließe deine Augen und neige den Kopf langsam nach hinten während du ganz kräftig in die Vertiefung unter der Schädel drückst. Atme ganz langsam und tief während du dich in diese Haltung entspannst. nach etwa einer Minute kannst du den Kopf wieder senken und den Druck der Finger langsam lösen.
  • Punkt am Schulterblatt: Lege beide Hände auf deine Schultern und schiebe sie so gut du kannst nach unten, so dass deine Fingerspitzen den oberen Bereich deines Schulterblattes ertasten können. Im Gewebe über dem Schulterblatt suchst du nun nach verspannten stellen. Wenn du eine ertastet hast (erkennst du daran, dass sie weh tut), drückst du mit gekrümmten Fingern kräftig zu und lässt das Gewicht deiner Arme gleichzeitig locker nach vorne sinken.

Anwendung der Akupressur

Mit kräftigem Druck massieren, ca. Anwendung: Mit Zeige- und Mittelfinger beidseitig mit leichtem bis mittlerem Druck massiere in kleinen, kreisenden Bewegungen für 1-2 Minuten.

Weitere Übungen und Hilfsmittel zur Linderung von Schulterschmerzen

Neben der gezielten Akupressur gibt es weitere Übungen und Hilfsmittel, die bei Schulterschmerzen helfen können:

  • Abklopfen der Schultermuskulatur: Schließe deine rechte Hand zur Faust und klopfe aus dem Handgelenk heraus so stark, wie es sich für dich angenehm anfühlt, den ganzen Bereich der oberen Schultermuskulatur ab. Wiederhole das ganze danach auf der anderen Seite. Kreise nun locker die Schultern ein paar Mal zurück. Das Gewebe sollte sich anfühlen, als ob es zu summen oder vibrieren beginnt, nachdem du kräftig geklopft hast. Es kann sein, dass deine Schulterschmerzen während der Übung schon direkt kurz weniger werden, aber dann nach kurzer Zeit zurückkommen. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass die Übung für dich hilfreich sein kann. Wiederhole die Übung so oft, wie sie für dich angenehm ist. Diese Übung kannst du entweder selbst oder mit Hilfe durchführen. Wenn jemand anderes euch die Hände leiht, dann traut euch zu sagen, wie fest es euch angenehm ist.
  • Trapezmuskel dehnen: Ziehe deine rechte Hand über die linke Schulter hinweg nach hinten und unten. Dort wo die Schulterschmerzen sitzen, greifst du kräftig zu. Wenn du die Schulter kreisen lässt, bemerkst du, dass sich dort ein Muskel bewegt, den man gut spüren kann. Das ist der Trapezmuskel deiner Schulter - du kannst mit den Fingerspitzen kräftig darunter drücken, als ob du dich unter dem Muskel einhaken wolltest. Nun machst du eine rüttelnde Bewegung, als wolltest du wie mit einer Harke unter den Muskel fahren. Das Atmen nicht vergessen - denn die Übung kann ganz schön ziehen.
  • Ausschütteln: Stelle dich gerade auf und nimm die Füße hüftbreit auseinander. Lass dich nun zunächst nach vorn fallen und den Oberkörper herunterhängen. Schüttel dich kräftig, als wolltest du etwas aus deinen Haaren herausschütteln und lass dabei die Arme ganz locker herumschlagen. Richte dich nun gerade auf und Schüttle deine Schultern aus, indem du sie immer wieder hochziehst und dann locker fallen lässt. Die Arme dürfen hierbei ruhig unkontrolliert herumschlingern als wärst du ein verrückt gewordener Vogel mit kaputten Flügeln. Das wichtige ist die Lockerheit der Übung.
  • Akupressurmatte: Wer Lust hat, darf für die letzte Übung nun zu Boden gehen: Ziel unserer Übung ist es, das körpereigene Gewicht zu benutzen, um auf die Akupressurpunkte an den Schultern zu drücken. Ganz wichtig dabei: Das Atmen nicht vergessen und ruhig vorher schon mal auf die Shakti Mat legen, denn das lindert die Schulterschmerzen bereits ein bisschen und sorgt dafür, dass ihr bei der Übung selbst leichter loslassen könnt. Legt euch zuerst auf den Rücken. Winkelt nun die Knie an und stellt die Fußsohlen flach auf den Boden. Als nächstes streckt ihr die Arme über den Kopf und legt sie am Boden ab (sie müssen dabei nicht gestreckt sein, sondern liegen locker). Jetzt atmet ihr ganz tief ein und hebt das Becken vom Boden ab in die Luft. Bleibt hier einige Sekunden und atmet kräftig und ruhig aus, während ihr das Becken nun wieder zu Boden sinken lasst. Jetzt wieder von vorn: Einatmen während ihr das Becken hebt und ausatmen, während ihr es absenkt.

Die Akupressurmatte als Hilfsmittel

Eine besonders praktische Möglichkeit, Akupressur flächig und bequem anzuwenden, ist die Nutzung einer Akupressurmatte. Diese speziellen Matten regen durch hunderte feine Druckpunkte gezielt deine Rückenmuskulatur an. In Kombination mit einer Vibrationsfunktion, wie sie etwa die OrthoMatte bietet, kannst du zusätzlich eine sanfte Tiefenstimulation erzeugen - ideal zur Entspannung, Durchblutungsförderung und Schmerzlinderung.

Anwendung der Akupressurmatte:

  • Vorbereitung: Anfänger können die Akupressurmatte auf eine ebene, weiche Unterlage legen - beispielsweise eine Yoga-Matte. Es ist aber auch eine Anwendung der Akupressurmatte im Bett möglich. Weichen Untergründe verringern den anfangs noch ungewohnten Druck der Noppen, was Anfänger wahrscheinlich als angenehmer empfinden. Allerdings verfälscht eine solche Anwendung den Effekt, da möglicherweise nicht alle Stellen gleichmäßig stark bearbeitet werden. Bei festem Untergrund - etwa dem Fußboden - passiert das nicht. Die spitzen Noppen sind so aber auch intensiver zu spüren. Alternativ ziehen Sie ein dünnes Oberteil an oder legen Sie ein Tuch auf die Matte. Auch so gewöhnen Anfänger Ihren Körper langsam an die neue Stimulation. Stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend Platz haben, um sich entspannt auf Ihrer Matte zu positionieren.
  • Positionierung: Legen Sie sich langsam und vorsichtig auf die Akupressurmatte. Beginnen Sie am besten mit dem oberen Rücken, und legen Sie nach und nach den gesamten Rückenbereich auf der Matte ab. Das gelingt, indem Sie den Po zunächst in der Luft halten, die Arme seitlich der Matte ablegen und dann vom oberen Rücken her sanft abrollen, bis auch der Po auf der Matte liegt. Sie können auch andere Körperbereiche wie Nacken, Schultern, Beine oder Füße auf der Matte platzieren, je nach Bedürfnis und Komfort.
  • Entspannung: Sobald Sie auf der Akupressurmatte liegen, nehmen Sie eine bequeme, unverkrampfte Position ein. Atmen Sie tief ein und aus. Versuchen Sie, sich zu entspannen und den Druck der Kunststoffspitzen auf Ihren Körper wirken zu lassen.

Akupressurmatte: Vermeiden Sie folgende Fehler:

Eine falsche Anwendung der Akupressurmatte führt möglicherweise nicht zu den gewünschten Ergebnissen oder hat sogar negative Auswirkungen. Vermeiden Sie bei der Anwendung einer Akupressurmatte folgende Fehler:

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  • Zu viel Druck: Pressen Sie Ihren Körper nicht zu stark auf die Akupressurmatte. Der Druck sollte erträglich sein. Sonst drohen Schmerzen und Hautirritationen.
  • Überbeanspruchung: Beginnen Sie mit kurzen Anwendungszeiten (wenige Minuten genügen) und steigern Sie diese nach und nach. Überbeanspruchung kann zu Unbehagen und sogar Muskelkater führen. Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers und geben Sie ihm genügend Zeit, sich der neuen Stimulation anzupassen.
  • Verwendung auf offenen Wunden oder Verletzungen: Wenden Sie die Akupressurmatte nicht auf offenen Wunden, Hautausschlägen oder Verletzungen an. Dies kann zusätzliche Schmerzen und/oder Infektionen auslösen.

Die sichere und korrekte Verwendung einer Akupressurmatte hat das Potenzial, Ihr Wohlbefinden zu steigern. Wenn Sie unsicher sind oder Fragen haben, suchen Sie besser einen Arzt oder medizinisches Fachpersonal auf, um sich beraten zu lassen.

Erfahrungen mit der Shakti Mat

Viele Shakti-Fans berichten, dass die Akupressurmatte am Abend und Morgen im wahrsten Sinne des Wortes Kummer und Sorgen vertreibt. Die Spitzen der Shakti Mat pressen sich, sobald man sich darauf legt, kräftig in die obere Hautschicht. Hierdurch wird eine verstärkte Durchblutung ausgelöst und die Selbstheilungskräfte des Körpers können aktiviert werden. Bei vielen Menschen setzt so eine Entspannung der Muskulatur ein, die wiederum dafür sorgt, dass die angeregte Durchblutung nun auch in die tieferen Muskelschichten vordringen kann. Das Nährstoff-Versorgungssystem des Körpers, das über viele kleine Gefäße funktioniert, kann rund um den entspannten und durchbluteten Muskel wieder besser arbeiten.

Elke A. erzählt uns von ihrem Erlebnis mit der Shakti Mat Original: "Absoluter Wohlfühleffekt: Es ist so wie beschrieben, der Körper gewöhnt sich an den anfänglichen Schmerz. Nutze sie inzwischen täglich, indem ich darauf liege und es tut mir so gut. Noch sind meine Schulterschmerzen nicht komplett verschwunden, aber nach 20, manchmal sogar 30 Min. Shakti Mat beruhigen sich die Verspannungen erst einmal. Übe jetzt gerade, dass ich länger darauf stehen kann, da bin ich wohl empfindlicher."

Marion M. verrät: "Warum nicht schon früher? Nachdem ich in der Eingewöhnungszeit verschiedene Möglichkeiten (mit T-Shirt, ohne… Matte quer für den Schulterbereich, etc.) ausprobiert habe, bin ich immer noch begeistert über die Wirkung der Matte. Meine Schulterschmerzen lassen endlich langsam nach. Das haben Physiotherapeuten und Osteopathin nicht hinbekommen. Also weiterhin täglich auf die Matte!"

Auch Beatrice G. hat gute Erfahrungen gemacht: "Ich liebe sie… Ich hatte die Shakti Mat mehrere Wochen in meinem Browser gespeichert, war mir jedoch unschlüssig, ob ich so viel Geld ausgegeben will, ohne zu wissen, ob es was für mich ist… Dann empfahl mir eine Kollegin - ohne von meinem Vorhaben zu wissen - die Shakti Mat, weil ich über Schlafprobleme und Schulterschmerzen klagte… Also klickte ich auf "bestellen" und hatte die Matte zwei Tage später daheim… auch wenn es zunächst Überwindung gekostet hat, liebe ich meine Shakti Mat und bin froh, das Original gekauft zu haben… Ich schlafe tatsächlich besser danach und meine Schulterschmerzen sind kaum noch vorhanden… Ich bin sogar tatsächlich ein paar Mal auf ihr eingeschlafen…"

Und zum Schluss noch ein ganz persönlicher Bericht von Angelika: F. "Mein Mann und ich haben mit einigen Erkrankungen zu kämpfen und sind sehr dankbar, dass es uns dank der Matte in einigen Bereichen schon deutlich besser geht! Meine massiven Schlafstörungen haben sich sehr gebessert und die Shakti Mat hilft mir abends runterzukommen und abzuschalten. Im Moment bin ich besonders froh um das gute Stück - wie einige vielleicht mitbekommen haben, wurde in Tirol eine Ausgangssperre verhängt wegen des Corona Virus, das heißt man sollte wirklich nur bei unumgänglichen Sachen außer Haus gehen. Was auch bedeutet, nur in ganz, ganz dringenden Fällen zum Arzt. Nun habe ich gerade einen heftigen Arthrose-Schub und eine böse Entzündung in der Schulter - sehr unangenehm für mich, aber natürlich kein Notfall für die völlig überlasteten Arztpraxen. Die letzten zwei Nächte habe ich fast ausschließlich auf der Matte verbracht, weil der Ruheschmerz bei mir immer am schlimmsten ist. Die Shakti Mat hilft ungemein, weil der angenehme Schmerz, der von den Spitzen ausgeht, vom Schmerz in den Gelenken ablenkt.

Akupunktur als weitere Behandlungsmethode

Die Akupunktur ist eine alternative Behandlungsmethode, die ihre Ursprünge in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) hat. Sie beruht auf der Annahme, dass festgelegte Leitbahnen (sogenannte Meridiane) im Körper existieren, denen Einflüsse auf Körper- und Organfunktionen zugeschrieben werden. Entlang dieser Meridiane werden spezielle Nadeln an fest definierten Akupunkturpunkten gesetzt. Die heutige, etwas wissenschaftlichere Herangehensweise versteht Akupunktur als lokalen Reiz, der Auswirkungen auf das Nerven- und Hormonsystem des Menschen hat. Insgesamt orientiert sich die heilkundliche Methode an Erfahrungen, die seit über 3000 Jahren gesammelt wurden.

Akupunkturpunkte bei Schulterschmerzen

Über die Schulter verlaufen der Dickdarmmeridian, der Dreifache Erwärmer-Meridian und der Dünndarmmeridian. Bei einer muskulären Schultersteife zum Beispiel nach einer Schulterprellung sticht der Akupunkturarzt eine Nadel am Unterschenkel und stimuliert die Nadel, so dass ein Wärme- und Druckgefühl im Unterschenkel entsteht, welches bis zum Knie ausstrahlt. Währenddessen versucht der Patient, die Schulter entspannt zu bewegen, und man bemerkt, wie plötzlich Bewegungen, die vorher durch erhebliche Schmerzen der Kapsel und der Schultermuskulatur verhindert wurden, plötzlich schmerzfrei möglich sind.

Der Akupunkturarzt muss sehr genau die kleinen entzündeten Areale auffinden und lokale Punkte mit allgemein das Blut stärkenden Punkten kombinieren. Die Beschwerden bessern sich bereits während meist 8 - 15 Akupunkturbehandlungen.

Studienergebnisse zur Akupunktur bei Schulterschmerzen

Bei chronischem Schulterschmerz ist die Akupunktur mit Abstand (signifikant) besser wirksam als die heute üblichen konventionellen Behandlungsmaßnahmen wie Schmerz- und entzündungshemmende Medikamente, Krankengymnastik, Ultraschall, Wärme und Kältetherapie. Dies haben wir in einer Studie der Forschungsgrupppe Akupunktur für das Bundesforschungsministerium bei 424 Patienten nachgewiesen.

Die Grafik zeigt die Ergebnisse der randomisierten, kontrollierten, verblindeten GRASP Studie (German randomized Acupuncture trial for Shoulder Pain, Molsberger A, Winkler J, Schneider T, Drabik A, PAIN 2010) direkt nach Therapieende und nach drei Monaten.

Fallbeispiele zur Akupunktur bei Schulterschmerzen

Eine 53 jährige Patientin kann nicht mehr Golf spielen. Seit 1,5 Jahren schmerzt die linke Schulter, sie kann den Arm nicht mehr heben und nachts nicht mehr auf der linken Seite Schlafen. Zuerst versuchte Sie es mit Krankengymnastik. Dann half ihr Orthopäde ihr vorübergehend mit mehreren Kortisonspritzen direkt in das Gelenk. Aber die Schmerzen traten wieder auf und die Beweglichkeit des Gelenkes nahm weiter ab. Ein Therapieversuch mit einer Stoßwellenbehandlung führte eher zur Schmerzverstärkung und mehrere Ärzte rieten ihr jetzt zur Operation. Es zeigten sich auf Punkten des Dickdarm und Sanjiao Merdians druckschmerzhafte Areale. Eine Behandlung mit Lokalen Punkten, spezielle Nadelstimulationstechniken mit der Hand und mit einer Elektrostimulation sowie energetische Punkte zur Stärkung des Leber Blutes brachten bereits nach 4 Sitzungen eine beginnende Besserung. Bei der Nachuntersuchung nach 3 Monaten war die Patientin völlig beschwerdefrei.

Ein neunjähriger Junge besuchte die chirurgische Notfallambulanz der Klinik. Drei Tage zuvor war er im Schwimmbad mit der Schulter gegen die Badeleiter gestoßen. Als er in die Ambulanz kam, konnte er die linke Schulter nicht bewegen. Der gesamte Muskelmantel über der Schulter war schmerzempfindlich. Normalerweise hätte der Junge für etwa zwei Wochen einen Schulter-Arm-Verband zur Ruhigstellung der schmerzhaften Schulter erhalten. Stattdessen führten wir eine Akupunkturbehandlung durch, bei der ausschließlich Akupunkturpunkte an den Beinen genadelt wurden. Die Akupunktursitzung dauerte zehn Minuten. Danach bewegte der Junge seinen Arm völlig normal - er war vollständig schmerzfrei.

Wichtige Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bei allem Bedürfnis selbst tätig zu werden, möchten wir euch daran erinnern, dass extreme Schulterschmerzen, eine Entzündung der Schulter oder Probleme mit der Gelenkkapsel in ärztlicher Hand am besten aufgehoben sind. Hier können bildgebende Verfahren und fachlicher Rat euch helfen, den richtigen Weg für ein schmerzfreies Leben einzuschlagen.

Bestimmte Personengruppen sollten bei der Verwendung einer Akupressurmatte besser Vorsicht walten lassen:

  • Personen mit Hauterkrankungen (etwa Neurodermitis) oder Hautverletzungen verzichten besser auf eine Akupressurmatte, da die spitzen Kunststoffstifte zusätzliche Irritationen oder Schmerzen bereiten können.
  • Auch bei offenen Wunden oder Entzündungen kann die Verwendung einer Akupressurmatte zu einer Verschlimmerung der Beschwerden führen.
  • Schwangere Frauen fragen vor der Anwendung einer Akupressurmatte sicherheitshalber ihren Arzt um Rat, da vorzeitige Wehen ausgelöst werden könnten. Eine individuelle Bewertung des Risikos und Nutzens durch den behandelnden Gynäkologen ist daher ratsam.
  • Vorsicht gilt auch für Epileptiker. Die stimulierende Wirkung der Akupressurmatte könnte möglicherweise Anfälle auslösen. Vor der Verwendung einer Akupressurmatte wird empfohlen, einen Neurologen zu konsultieren, um potenzielle Risiken auszuschließen und individuelle Empfehlungen zu erhalten.
  • Bei Menschen mit Blutgerinnungsstörungen könnten sich nach der Anwendung einer Akupressurmatte Mikroeinblutungen bilden. Fragen Sie auch hier besser Ihren Arzt um Rat.

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