Die Entwicklung einer starken Auge-Hand-Koordination spielt eine zentrale Rolle im Wachstum von Kindern. Von einer eleganten Handschrift bis hin zu den präzisen Bewegungen eines aufstrebenden Pianisten oder Basketballspielers - die Fähigkeit, visuelle Informationen effektiv mit Handbewegungen zu verbinden, ist von grundlegender Bedeutung. Im Gegensatz dazu können Kinder, die im Vorschulalter Schwierigkeiten mit der Feinmotorik haben, später in der Schule vermehrt mit Lernstörungen konfrontiert sein. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte der Auge-Hand-Koordination, ihre Bedeutung für die kindliche Entwicklung, die Rolle der Malerei und anderer Aktivitäten bei der Förderung dieser Fähigkeit sowie die Unterscheidung zwischen Kunst und Malhobby.
Was ist Auge-Hand-Koordination?
Auge-Hand-Koordination bezieht sich auf die Fähigkeit, visuelle Informationen mit Handbewegungen zu koordinieren, um Aufgaben auszuführen. Sie ist eng mit der Entwicklung von Körper und Gehirn im Kindesalter verbunden. Die Hand-Koordination bezieht sich auf die Fähigkeit, feinmotorische Bewegungen präzise mit den Händen, Handgelenken und Fingern auszuführen. Sie ist ein wichtiger Teil der gesamten motorischen Entwicklung von Kindern und umfasst alle Bewegungen, die eine genaue Koordination erfordern. Dies schließt die Grobmotorik ein, die Bewegungen wie Gehen und Laufen umfasst, sowie die Feinmotorik, die für präzisere Bewegungen wie das Greifen von Gegenständen erforderlich ist. Die Entwicklung der Auge-Hand-Koordination beginnt bereits im Säuglingsalter, wenn Babys beginnen, Objekte zu greifen und zu manipulieren.
Die Hand-Koordination ist von entscheidender Bedeutung für eine Vielzahl von alltäglichen Aktivitäten. Das Tippen einer Nachricht auf dem Smartphone, das Öffnen eines Türschlosses oder das Schälen einer Karotte wären ohne sie nahezu unmöglich. Darüber hinaus spielt sie eine zentrale Rolle beim Erlernen des Schreibens und beeinflusst somit maßgeblich die schulische Leistungsfähigkeit.
Die Entwicklung der Auge-Hand-Koordination bei Kindern
Neugeborene müssen erst noch lernen, Muskeln bewusst zu steuern. Generell läuft diese Entwicklung in 3 Stufen ab. Der typische Greifreflex bei Neugeborenen, zum Beispiel um den Finger eines Erwachsenen, entwickelt sich innerhalb des ersten Lebensjahres zu einer bewussten Greifbewegung. Das Kleinkind nimmt am Ende dieser Phase Gegenstände wahr und leitet Bewegungen selbst ein. Die Psychomotorik des Kindes entwickelt sich. In dieser Phase möchte das Kind seine motorischen Fähigkeiten an unterschiedlichsten Gegenständen ausprobieren. Es baut erste kleine Türme, greift nach einem Stift oder Wollfaden oder rollt einen Ball gegen eine Wand. Bestimmte herausfordernde Aufgaben, wie das Essen mit einem Löffel, scheitern häufig noch. Ab dieser Stufe kann die Koordination der Kinder durch motorische Spiele gefördert werden. Feinmotorische Bewegungen sind zum Teil möglich, Augen und Hände sind grob aufeinander abgestimmt. Wenn auch noch mit einigen Schwierigkeiten.
Die verschiedenen Phasen der Entwicklung
- 1-2 Jahre: In diesem Alter gelingt es Kindern meist schon, einen Stift in der Faust zu halten und lustig drauf los zu kritzeln. Das dabei nicht immer das Blatt getroffen wird und der Tisch auch mal einen neuen Anstrich erhält, müssen Sie als Eltern erstmal aushalten. Mit der Zeit verbessert sich die Auge-Hand Koordination der Kleinen immer mehr. Für das Kind steht vielmehr die Muskelkontrolle als die Farbgebung im Fokus. In der Sprache der Kunstpädagogen nennt man das erste Gemalte aus Kreuz- und Querstrichen das „Urkreuz“.
- 3 Jahre: Mit dem 3. Geburtstag könnten schon Kreise und vertikale Linien machbar sein. Machen Sie Ihrem Sprössling jedoch keinen Druck, jedes Kind lernt anders schnell.
- 4 Jahre: Diese Phase nennt man auch „Kopffüßler“, da die Kinder nun lernen Menschen oder andere Lebewesen zu malen. In der Vorschemaphase ab dem 4. Lebensjahr ist das Kind meist in der Lage ein Bild schematisch aufzubauen und damit eine Geschichte zu erzählen. Mit einer Packung hochwertiger Fasermaler bekommen die Bilder einen bunten Anstrich. Es gibt eine Himmel- und Bodenlinie und die Personen und Gegenstände erhalten eine kommunikative Funktion, derer sich das Kind auch ganz bewusst ist.
- 5-6 Jahre: Im Alter von 5 Jahren können viele Kinder schon erste Buchstaben schreiben und Quadrate malen. Mit dem 6. Lebensjahr steht die Einschulung vor der Tür und das Schreiben und Malen wird immer reicher an Details. Die jahrelange Übung ermöglicht es den Kindern in der ersten Klasse mit einem Stift im Dreifingergriff auf der Grundlinie zu schreiben und das Alphabet zu erlernen.
Auswirkungen einer unzureichenden Auge-Hand-Koordination
Eine unzureichende Augen-Hand-Koordination kann zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen, die das tägliche Leben und die schulische Leistung von Kindern beeinträchtigen können. Eine häufige Störung, die mit einer schwachen Augen-Hand-Koordination einhergeht, ist die Dyspraxie. Des Weiteren leiden Kinder mit einer schlechten Augen-Hand-Koordination häufiger unter Lernstörungen wie Legasthenie oder ADHS. Sehschwächen können eine erhebliche Herausforderung für die Auge-Hand-Koordination von Kindern darstellen. Unbehandelte Sehprobleme behindern nicht nur die visuelle Wahrnehmung, sondern können auch die Fähigkeit des Kindes einschränken, visuelle Informationen angemessen mit Handbewegungen zu synchronisieren. Es ist wichtig, auf Anzeichen von Sehschwächen bei Kindern zu achten, wie etwa häufiges Blinzeln, Augenreiben oder Kopfschmerzen beim Lesen oder Fernsehen.
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Kinder, die in der Grundschule bereits Lernstörungen aufweisen, haben oftmals zugleich Probleme mit der Konzentrationsfähigkeit. Denn einerseits ist es anstrengend, sich auf Rechenaufgaben zu konzentrieren, wenn schon das Halten des Stiftes Schwierigkeiten bereitet. Andererseits fehlt Kindern, die solche oder ähnliche Anzeichen einer Entwicklungsstörung im Lernbereich aufweisen, auch einfach noch etwas Übung, sich auf leichtere Aufgaben wie eben Kneten oder Malen zu konzentrieren.
Achtung: Koordinationsstörungen sind meist Voraussetzung und Ursache für weiterführende Entwicklungsstörungen im Lese- und Rechtschreibbereich.
Förderung der Auge-Hand-Koordination durch Spiele und Aktivitäten
Da die Hand-Koordination eng mit der Entwicklung von Körper und Gehirn im Kindesalter verbunden ist, ist es von großer Bedeutung, motorische Fähigkeiten gezielt durch Spiele, Aktivitäten und Koordinationsübungen zu fördern.
Fingerspiele
Fingerspiele sind bei Kindern sehr beliebt. Gleichzeitig fördern Fingerspiele die Psychomotorik wie kaum ein anderes Spiel. Im Falle des Fingerspiels „Zwei kleine Fische“ imitiert man zum Beispiel mit der Hand die Form und schwimmende Bewegung eines Fischs. Das Kind beginnt mit der Zeit, die Bewegungen nachzuahmen und die Verse nachzusprechen oder nachzusingen. Je häufiger das Fingerspiel wiederholt wird, desto mehr entwickeln sich Freude und Koordinationsfähigkeit des Kindes. Das schnelle Erfolgserlebnis, die feinmotorischen Übungen immer besser ausführen zu können, steigert die Motivation der Kinder, von sich aus weiter zu üben. Diese Beispiele und einige mehr sind mit Lied und Text auch auf YouTube zu finden. Das Gehirn des Kindes wird dabei, je nach Schwierigkeit des Textes und der Bewegungen, sehr vielseitig beansprucht.
Autorennen-Spiel
Ein Spiel, das sich ganz einfach mit einem Stift und einem Blatt Papier spielen lässt, ist das Spiel „Autorennen“. Der Erzieher oder der Elternteil zeichnet mit einem Stift zwei geschwungene bis kurvige Linien auf das Blatt, die in etwa den gleichen Abstand haben sollten. Diese Linien dienen im Folgenden als „Rennstrecke“. Haben Kinder auch nach einiger Zeit noch große Probleme mit dieser Übung für die Visuomotorik, können sich später Schwierigkeiten beim Schreibenlernen ergeben.
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Schwungtuch-Spiel
Dieses Spiel ist für eine Gruppe von mindestens acht Kindern in einer Kita geeignet. Die Kinder spannen zusammen ein Schwungtuch auf, auf das der Erzieher oder die Erzieherin einen Schaumstoffball legt. Noch anspruchsvoller für die Koordination der Kinder wird es, wenn der Ball möglichst nah am Rande des Schwungtuchs im Kreis rollen soll, ohne zu hüpfen.
Punkt-Verbinden-Spiel
Dieses Spiel kann ein Kind gut alleine und deswegen auch zu Hause bei den Eltern spielen. Dazu ordnet ein Elternteil acht Punkte auf einem Blatt Papier so an, dass sie ein Achteck bilden. Aufgabe für das Kind ist es nun, alle möglichen Punktkombinationen miteinander zu verbinden, sodass ein „Diamant“ entsteht. Es gehen also sieben Linien von jedem Punkt aus.
Punktmalerei mit Wattestäbchen
Die Punktmalerei mit Wattestäbchen ist eine hervorragende Technik um feinmotorische Fähigkeiten aufzubauen. Vorgegebenen Punkte mit einem eingefärbten Wattestäbchen zielgenau zu treffen, setzt einen exakten Bewegungsablauf der Hand-Finger-Koordination voraus. Für diese einfache Technik braucht man nur Wattestäbchen und einen Deckfarbkasten oder Tempera-Pucks. Dieses PDF bietet an, Einzelvorlagen auszumalen oder dieselben Motive zu einem ausgemalten Buch zusammenzutragen.
Weitere Alltagsaktivitäten
Die Feinmotorik von Kindern wird durch viele Aktivitäten und Spiele, die Kinder ohnehin gerne ausüben, quasi ganz „nebenbei“ gefördert. Solche Spiele und Aktivitäten stärken die Verbindung zwischen Körper und Gehirn und damit die Koordination des Kindes insgesamt. Auch wenn Kinder im Kindergartenalter noch deutlich schneller lernen als Erwachsene, heißt es auch für sie: Üben, üben, üben. Eltern sollten deshalb darauf achten, ihre Kinder so viel wie möglich „machen zu lassen“, auch wenn das manchmal etwas Geduld erfordert. Den Eifer und die Übungen ihrer Kinder können sich Eltern sogar zunutze machen: Beispielsweise als fleißigen Helfer beim Wäscheaufhängen oder als Backlehrling beim Plätzchenbacken in der Vorweihnachtszeit. Bei der Förderung des eigenen Kindes ist hier manchmal Kreativität gefragt. Wie kann ich das Kind zum Beispiel beim Einpacken von Geschenken für Bekannte mit einbinden? Wie kann es mir beim Kochen behilflich sein und sich damit nützlich fühlen?
Die Rolle des Malens für die Auge-Hand-Koordination
Malen und Schreiben lernen ist eine Mammut Aufgabe für das Gehirn unserer jüngsten Künstler. Es braucht viel Motivation und eine geschulte Auge-Hand-Koordination, um den Stift auf dem Papier ein Bild malen zu lassen. Achten Sie darauf, wann Ihr Kind selbst ein Interesse daran entwickelt, den Umgang mit dem Stift zu lernen und eigene Bilder zu malen. Druck kann hier genau das Gegenteil bewirken. Motivieren Sie Ihr Kind und geben Sie ihm Mut, etwas schaffen zu können. Lassen Sie es die bunte Welt der Farben und Formen selbst entdecken, ohne ständig regulieren zu wollen. Helfen Sie ihm lieber den Spaß am Malen zu entdecken und die richtige Schreibhaltung spielerisch zu erlernen. Zeichnen und Basteln fördert die Kreativität des Sprösslings und bringt jede Menge Spaß.
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Zeichnen lernen heißt Sehen lernen
Nicht umsonst gibt es die Redewendung „Zeichnen lernen heißt Sehen lernen“. Damit wird im Allgemeinen gesagt, dass das Zeichnen nicht nur eine technische Fähigkeit ist, sondern vor allem die Wahrnehmung schult. Wer Zeichnen lernt, beginnt die Welt mit anderen Augen zu sehen - detaillierter, bewusster und mit einem besseren Verständnis für Formen, Proportionen, Licht und Schatten. Zeichnen zwingt einen dazu, die Dinge nicht so zu zeichnen, wie man sie glaubt zu kennen, sondern wie sie tatsächlich aussehen. Zeichnen zu lernen ist eine Grundlage für viele kreative Disziplinen. Zeichnen ist weit mehr als nur das Bewegen eines Stiftes auf Papier - es verändert die Art und Weise, wie wir die Welt sehen und verstehen. Ein guter Zeichner ist vor allem ein guter Beobachter! 😊Aber Zeichnen ist nicht nur ein Weg um die eigene Wahrnehmung zu schärfen. Wenn man die Grundlagen der bildenden Kunst vertiefen möchte.Wenn man eine schnelle und flexible Technik sucht, um überall kreativ zu sein.Wenn man später Malerei, Illustration oder Design erlernen möchte und eine solide Basis aufbauen will.Natürlich haben Maltechniken auch ihre Vorteile - besonders wenn es um den spielerischen Umgang mit Farben geht. Aber gerade für Anfänger kann Zeichnen eine sehr wertvolle Basis sein!
Malen im Handarbeitsunterricht
Im Handarbeitsunterricht üben wir uns in der Geschicklichkeit der Hände durch eine sinnvolle Tätigkeit. Doch unser pädagogisches Anliegen geht weit darüber hinaus: Über Aspekte wie beidhändige Arbeit, Rechts-Links-Koordination, Auge-Hand-Koordination und Feinmotorik bietet der Handarbeitsunterricht wichtige Voraussetzungen für die Fähigkeit des Lernens. Ebenso geht es um Konzentrationsfähigkeit, Durchhaltevermögen, Schulung der Willenskräfte, Sinnespflege und Ausbildung eines ästhetischen Empfindens. Mit ihrer natürlichen Freude am Tun lernen die Kinder schon ab der 1. Klasse diverse Techniken wie Stricken, Häkeln, Nähen, Sticken und Weben. So stellen sie in den ersten Schuljahren Zwerge, kleine Tiere, Mützen, Webarbeiten, Hirtentaschen und Strümpfe her und verbinden sich liebevoll mit ihren Arbeiten. Ab der 6. Klasse wird die konstruktive Textilarbeit nach und nach wichtiger. Nach eigenem Schnittentwurf wird zunächst ein Tier mit der Hand genäht. In der 7. Klasse wird das Nähen mit der Nähmaschine erlernt. Den Abschluss bildet ein individuell entworfenes Kleidungsstück (z.B. ein Hoodie), mit dem sich die Jugendlichen selbst zum Ausdruck bringen.
Kunst vs. Malhobby
Was unterscheidet überhaupt "Kunst" von "Malhobby"? Theoretisch kann jeder malen. Zuerst mal ist "Malen" ja nur das Darstellen oder Erzeugen einer optischen Wahrnehmung mithilfe von einfarbigen oder bunten Farbpigmenten. Das kann jedes Kind intuitiv, und wenn Erwachsene sagen, sie "könnten nicht malen", meinen sie damit nur, dass sie die Ergebnisse (gemessen am eigenen Anspruch und/oder "besseren" Werken Anderer) nicht gelungen finden. Häufig (so meine Einschätzung) steht aber auch nur dahinter, dass sie entweder nun mal keine Freude darin empfinden, sich bildnerisch auszudrücken / zu betätigen, (was völlig ok ist!), oder aber zu träge sind, sich handwerklich auf dem Sektor zu verbessern… Das reine Handwerk, also die Fähigkeit, die darstellerische Absicht auch maltechnisch umzusetzen, fällt nur den wenigsten Menschen in die Wiege! Die Allermeisten müssen sich dies über Jahre hartnäckiger und fleißiger Übung erst aneignen. Wer keine Freude daran hat, oder den Wunsch danach verspürt, zu malen, der hat auch keine Motivation sich die Technik zu erarbeiten.
Das Sehen lernen
- (und das ist der schwierigere Teil!), die Dinge, die man malen möchte, richtig zu SEHEN. Unser Gehirn ist nämlich so gepolt, dass es Gesehenes immer sofort interpretiert. Klassisches Beispiel: Der Boden eines Glases ist flach, seine Öffnung ist ein Kreis, seine Farbe überall gleich.
- Und das hat mit "Kunst" alles noch gar nix zu tun.
Die Intelligenz der Hände
Namhafte Neurologen beschäftigen sich schon lange mit dem einzigartigen Zusammenspiel von Hand und Gehirn und bezeichnen die Hände als das bedeutendste Erkenntnisinstrument des Menschen. Bei der Auge-Hand-Koordination wird eine Tätigkeit ausgeführt, bei der sowohl die Hände, als auch die Augen eingesetzt werden. Dabei ist die Aktivität der Augen der Auslöser. Ein Baby sieht zum Beispiel über seinem Bettchen ein bewegtes Papier-Mobile. Sofort versucht es, mit der Hand nach dem Mobile zu greifen. Die Information, die über die Augen aufgenommen wird (dort hängt ein Mobile) wird über das Gehirn an die Handmuskeln weitergegeben. So kann das Baby gezielt nach dem Mobile greifen. Visuomotorische Fähigkeiten, also die Beherrschung der Auge-Hand-Koordination sind zum Beispiel für Musiker, Maler oder Sportler essentiell wichtig.
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