Vitamin B12: Beruhigung für die Nerven

In unserer schnelllebigen Zeit, in der Reizüberflutung, Lärm und Zeitdruck an der Tagesordnung sind, brauchen wir starke Nerven, um gelassen durch den Alltag zu gehen. Die gute Nachricht ist, dass wir unsere Nerven stärken können, und Vitamin B12 spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Warum Vitamin B12 so wichtig für die Nerven ist

Vitamin B12 ist ein essenzieller Nährstoff, der eine Schlüsselrolle für gesunde Nerven und eine stabile Psyche spielt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt dies. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 ist wichtig, da es an der Bildung der Nervenschutzhülle, der sogenannten Myelinscheide, beteiligt ist. Das Myelin schützt die Nervenzellen und unterstützt die Weiterleitung von Signalen. Eine Unterversorgung kann die Nerven wortwörtlich blank liegen lassen.

Die Myelinscheide und ihre Bedeutung

Die Myelinscheide umgibt die Nervenbahnen wie eine Kabelisolation und sorgt dafür, dass Nervenströme richtig übertragen werden. Bei einer Unterversorgung mit Vitamin B12 kann die Neubildung der Nervenhüllen ins Stocken geraten. Die Folge: Die Nerven liegen blank, was zu Fehlübertragungen und Ausfällen führen kann.

Auswirkungen eines Vitamin B12-Mangels

Ein Vitamin B12-Mangel kann vielfältige Folgen haben, die zum Teil nicht heilbar sind. Dazu gehören neurologische Erkrankungen wie Polyneuropathie. Auch die Psyche leidet unter einem Mangel, da Vitamin B12 wichtig für den Energiestoffwechsel ist. Ein Mangel kann zu Müdigkeit, Schwäche und einer negativen psychischen Verfassung führen.

Weitere wichtige Funktionen von Vitamin B12:

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  • Entgiftung von Homocystein: Bei einem Vitamin B12-Mangel steigt der Spiegel der Aminosäure Homocystein.
  • Produktion von SAM: Das Stoffwechselprodukt SAM (S-Adenosylmethionin) wird für die Bildung der Nervenschutzhülle sowie für die Produktion von Serotonin und Dopamin benötigt, die für das psychische Gleichgewicht wichtig sind.

Wer ist gefährdet? Risikogruppen für eine Unterversorgung

In Deutschland ist die Unterversorgung mit Vitamin B12 weit verbreitet. Jeder Zehnte ist betroffen, bei den über 65-Jährigen sogar jeder Vierte. Zu den Risikogruppen gehören:

  • Veganer und Vegetarier: Da Vitamin B12 hauptsächlich in tierischen Produkten vorkommt, ist bei veganer Ernährung eine Supplementierung notwendig.
  • Menschen mit chronisch-entzündlichen Magen-Darm- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen: Diese Erkrankungen können die Aufnahme von Vitamin B12 beeinträchtigen.
  • Personen, die bestimmte Medikamente einnehmen: Magensäurehemmer, Blutverdünner oder Metformin können die Aufnahme von Mikronährstoffen stören.
  • Menschen mit hoher Stressbelastung: Wer mit hoher Stressbelastung zu kämpfen hat oder in einer schwierigen Krise steckt, braucht mehr Vitamin B12 als üblich. Dazu gehören hohe geistige oder körperliche Beanspruchungen wie wichtige Prüfungen oder schwierige Tests.

Vitamin B12-Quellen und Supplementierung

Eine ausgewogene Ernährung mit Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten liefert in der Regel ausreichend Vitamin B12. Veganer sollten jedoch unbedingt ein Vitamin B12-Präparat nutzen. Bei einer schlechten Verwertung oder einem akuten Mangel können Infusionen und Spritzen helfen.

Produkte zur Nahrungsergänzung

Es gibt eine Vielzahl von Vitamin B12-Präparaten auf dem Markt. Ein Beispiel ist NERVENSTARK, ein Vitamin B-Komplex, der 8 B-Vitamine in bioaktiver Form enthält. Die empfohlene Einnahme ist eine Kapsel täglich mit ausreichend Wasser nach einer Mahlzeit. NERVENSTARK ist frei von Gluten- und Maisrückständen und enthält keine unnötigen Zusatzstoffe.

Nährstoffe in NERVENSTARK pro Tagesdosis (1 Kapsel):

  • Myo-Inositol: 50 mg
  • p-Aminobenzoesäure: 50 mg
  • Betain: 38 mg
  • Cholin: 20 mg
  • Vitamin B3 (bioaktiv) - Niacin [NE]: 40 mg (250 % NRV*)
  • Vitamin B5 (bioaktiv) - Pantothensäure: 30 mg (500 % NRV*)
  • Vitamin B6 (bioaktiv): 9 mg (643 % NRV*)
  • Vitamin B2 (bioaktiv): 9,5 mg (679 % NRV*)
  • Vitamin B1: 7,6 mg (691 % NRV*)
  • Folsäure (Folat): 400 µg (200 % NRV*)
  • Vitamin B7 (bioaktiv) - Biotin: 300 µg (600 % NRV*)
  • Vitamin B12: 51 µg (2040 % NRV*)

*Prozentsatz der Nährstoffbezugswerte laut VO (EU) Nr.

Wichtige Hinweise zur Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln

Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise verwendet werden. Die angegebene empfohlene Tagesmenge darf nicht überschritten werden. Schwangere, Stillende und Kinder sollten vor der Einnahme einen Arzt konsultieren.

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Weitere B-Vitamine für starke Nerven

Neben Vitamin B12 sind auch andere B-Vitamine wichtig für die Nervenfunktion. Sie unterstützen die normale Funktion des Nervensystems, spielen eine zentrale Rolle bei der Energieversorgung und unterstützen die Psyche.

Die Rolle der B-Vitamine im Überblick

  • Biotin: Trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems, einem normalen Energiestoffwechsel und einer normalen psychischen Funktion bei.
  • Riboflavin: Trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, zur Erhaltung normaler Sehkraft, normaler Haut und normaler Haare.

Nervenstärke im Alltag: Tipps für mehr Gelassenheit

Neben einer guten Versorgung mit Vitamin B12 und anderen B-Vitaminen gibt es weitere Möglichkeiten, die Nerven zu stärken und Stress abzubauen:

  • Regelmäßige körperliche Bewegung: Bewegung, vor allem in der Natur, wirkt positiv auf Körper und Nervensystem.
  • Entspannungstechniken: Yoga, Meditation und progressive Muskelentspannung können das Stressempfinden deutlich verbessern.
  • Atemtechniken: Tiefes Durchatmen kann in akuten Stresssituationen helfen.
  • Power Nap: Ein kurzer "Minutenschlaf" schafft Erholung und neue Kraft.
  • Zeit für sich selbst: Nehmen Sie sich Zeit für Aktivitäten, die Ihnen Freude bereiten.
  • Selbstwertgefühl stärken: Schätzen und vertrauen Sie sich selbst und entdecken Sie Ihre Stärken.
  • Realistische Ziele setzen: Setzen Sie sich konkrete und realistische Ziele, um Erfolge zu erleben.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Wenn Sie häufig eine Überbeanspruchung Ihrer Nerven empfinden, scheuen Sie sich nicht, einen Arzt zu konsultieren. Er kann Ihnen hilfreiche Tipps und Behandlungsempfehlungen geben.

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