Bester Neurologe in Rosenheim: Umfassende Versorgung für neurologische und psychiatrische Erkrankungen

Neurologische und psychiatrische Erkrankungen sind vielfältig und erfordern eine frühzeitige Erkennung sowie eine individuelle, leitliniengerechte Therapie. Als Fachärztin für Neurologie biete ich ein breites Untersuchungsspektrum mit modernen Geräten in angenehmer Atmosphäre. Dabei lege ich Wert auf eine menschliche und vertrauensvolle Begleitung meiner Patienten und Patientinnen und nehme mir Zeit für ihre Anliegen. Mein Ziel ist es, Ihnen eine kompetente medizinische Versorgung anzubieten und auf Ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen.

Die Bedeutung der Neurologie

Das Nervensystem spielt eine zentrale Rolle bei der Koordination lebenswichtiger Vorgänge im Körper. Wenn dieses System aus dem Gleichgewicht gerät, können gravierende Folgen auftreten. Neurologische Erkrankungen können das Gehirn, das Rückenmark und das periphere Nervensystem mit den verbundenen Muskeln betreffen. Ein Schlaganfall beispielsweise kann das gesamte Leben verändern und zur Abhängigkeit von Angehörigen sowie zur Pflegebedürftigkeit führen.

Spezialisierte Versorgung und Rehabilitation

Ein wichtiger Aspekt meiner Arbeit ist es, neurologischen Patienten und Patientinnen Selbstständigkeit und Lebensfreude zurückzugeben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Schlafmedizin, die den Rehabilitationsprozess nach einem Schlaganfall unterstützt und Patienten mit unterschiedlichen Schlafstörungen direkt behandelt. Es besteht die Möglichkeit zur Diagnostik von schlafbezogenen Atmungsstörungen wie Schnarchen und Atemaussetzern.

Kompetenzzentren und Netzwerke in der Region Rosenheim

Medical Park Bad Feilnbach

Medical Park Bad Feilnbach, mit den Kliniken Blumenhof und Reithofpark sowie Medical Park Loipl, bietet ein breites Spektrum an neurologischer Rehabilitation. Laura Limberger ist die Geschäftsführerin dieser Kliniken. Prof. Dr. Peter Young, ein ausgewiesener Spezialist für die gesamte Bandbreite der Neurologie, ist seit 2019 Chefarzt bei Medical Park Bad Feilnbach Reithofpark und Ärztlicher Direktor für Neurologie im Cluster Bad Feilnbach / Loipl. Seine klinischen Schwerpunkte liegen unter anderem in der Neurophysiologie, neurogenetischen Erkrankungen und deren Diagnostik sowie der Schlafmedizin. Als Mitglied verschiedener Fachgesellschaften ist er eng vernetzt und im ständigen Austausch mit Fachexperten. Michaela Kreitmair, die Therapieleitung bei Medical Park Bad Feilnbach Reithofpark, bringt ihre langjährige Erfahrung als Physiotherapeutin im Profifußball und in der Biathlon-Nationalmannschaft ein. Stefan Fuchs, Pflegedirektor der Kliniken Medical Park Bad Feilnbach Reithofpark und Blumenhof sowie für Medical Park Loipl, sorgt für eine optimale pflegerische Betreuung der Patienten.

Die Kliniken sind verkehrsgünstig gelegen und leicht über die Autobahn A8 München-Salzburg zu erreichen.

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Kbo-Inn-Salzach-Klinikum

Die Klinik für Neurologie am kbo-Inn-Salzach-Klinikum behandelt Menschen mit akuten und chronischen Erkrankungen aus dem gesamten neurologischen Spektrum. Dazu zählen Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems sowie der Muskulatur. Die Klinik verfügt über moderne Untersuchungsmethoden aus den Bereichen Neuroradiologie (CT, 3-T-MRT), Neurosonographie, Neurophysiologie und Liquor-Diagnostik. Seit 1971 besteht die Klinik und war bereits 1976 eine der ersten Kliniken in Bayern mit einem Computertomographen (CT).

Für Notfälle und Aufnahmen ist ein ärztlicher Präsenzdienst über 24 Stunden eingerichtet. Eine 24-Stunden-Verfügbarkeit des CTs, inklusive spezieller Gefäßdiagnostik (CT-Angiographie), garantiert eine rasche Akutversorgung, einschließlich der Auflösung von Blutgerinnseln (Thrombolyse) auf der Stroke Unit. Ein spezialisiertes Team aus Ärzten, Pflegekräften, Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten gewährleistet eine optimale Versorgung. Es stehen spezielle Verfahren zur Unterstützung und Sicherung der Diagnose zur Verfügung. Sämtliche Behandlungsverfahren, inklusive moderner Bildgebung (3-T MRT) mit Labor, Liquor und Elektrophysiologie, gewährleisten eine gründliche Abklärung. Die ausführliche Differenzialdiagnostik (Elektrophysiologie, Liquor, etc.) strebt eine rasche und adäquate Therapie an.

Chefarzt der Klinik ist Dr. med. Tobias Winkler, Facharzt für Neurologie und Intensivmedizin. Oberärztinnen und Oberärzte sind Dr. med. Marianne Luther, Dr. med. Martin Bertok, Isabella Eder, Dr. med. Tobias Jung und Dr. med. Christian Schulte.

RoMed Klinikum Rosenheim

Die Neurologische Klinik am RoMed Klinikum Rosenheim führt die Diagnostik und Akuttherapie aller Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems einschließlich neuromuskulärer Erkrankungen durch. Dazu gehören Anfallserkrankungen (Epilepsie), entzündliche Erkrankungen des Nervensystems (Meningitis, Multiple Sklerose), Erkrankungen der peripheren Nerven (Polyneuropathien), Hirntumorerkrankungen und degenerative Hirnerkrankungen. Die Diagnostik schlafmedizinischer neurologischer Erkrankungen (z. B. Narkolepsie) erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Schlaflabor der Medizinischen Klinik III. Ein Arbeitsschwerpunkt der Klinik bilden Hirngefäßerkrankungen (z. B. Schlaganfall). Es wird eine moderne Schlaganfalleinheit mit derzeit 9 Überwachungsbetten betrieben. Dort kann eine medikamentöse Auflösung eines Gefäßverschlusses beim akuten Schlaganfall (Thrombolyse) innerhalb von 4,5 Stunden nach Beginn der Symptome durchgeführt werden. Die Neurologische Klinik am RoMed Klinikum Rosenheim ist seit 2003 Gründungsmitglied des Bayerischen Schlaganfallnetzwerkes TEMPiS.

In Bayern kommt es pro Jahr zu fast 30.000 Schlaganfällen. Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland und die häufigste Ursache für eine lebenslange körperliche Behinderung bei älteren Menschen. Bei der Behandlung des Schlaganfalls zählt jede Minute. Der gesamte Prozess der Frühbehandlung von Patienten mit akutem Schlaganfall ist absolut zeitkritisch. Deshalb ist es wichtig, die Zeit bis zur Aufnahme in der Klinik nach Möglichkeit zu verkürzen. Die Zusammenarbeit zwischen den Rettungsdiensten und den Kliniken ist dabei entscheidend. Zur Akutversorgung dieser Patienten wurden gemeinsame Standards beschlossen. Ein wesentlicher Teil bildet der Schlaganfallbogen Rosenheim, in dem niedergelegt ist, welche Informationen vom Rettungsdienst erhoben und sofort an die Kliniken weitergeleitet werden sollen. In dem Schlaganfallbogen sind auch Befunde niedergelegt, die dem Rettungsdienst ermöglichen, am Einsatzort einen Schlaganfall besser zu erkennen. Er kann dann sofort mit der nächstgelegenen Stroke Unit Kontakt aufnehmen und die notwendigen Informationen übermitteln.

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Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie

In der Logopädie werden Störungen der Sprache, des Sprechens, des Schluckens, des mimischen Ausdrucks sowie Stimmstörungen, die als Folge von akuten oder chronischen neurologischen Erkrankungen auftreten können, diagnostiziert und therapiert. Im Vordergrund der Behandlung steht zu Beginn eine fundierte Diagnostik. Am Anfang der Therapie werden meist adaptive Verfahren angewandt. Das heißt es erfolgt die richtige Kosteinstellung (z. B. passierte Kost), das Andicken von Flüssigkeiten, Einsatz von Trinkhilfen usw., um ein Verschlucken zu vermeiden. Sehr wichtig bei der Nahrungsaufnahme ist eine korrekte Haltung (Sitzen mit aufrechtem Oberkörper). Die Therapiemethoden bei der Behandlung von Schluckstörungen (Dysphagien) richten sich nach dem Allgemeinzustand von Patienten. Je nach Zustand und Fähigkeit zur Mitarbeit werden verschiedene Therapiekonzepte angewandt: z.B. funktionelle Schlucktherapie (restituierende Verfahren, d.h. neuromuskuläre Voraussetzungen für physiologisches Schlucken schaffen, oder kompensatorische Methoden, d.h. Schlucktechniken erlernen); Facio-Orale-Trakt-Therapie (FOTT); Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) und andere. Aphasien (Sprachstörungen), Dysarthrien (Störungen der Sprechmotorik, häufig kombiniert mit Problemen der Stimmgebung und Atmung) stellen eine erhebliche Beeinträchtigung der Kommunikationsfähigkeit dar. Bei der Behandlung von Dysarthrien und Sprechapraxien werden Methoden zur Verbesserung der Verständlichkeit angewendet. Stimmstörungen werden unter Einbeziehung von Haltung, Tonus, Atmung, Phonation und Artikulation therapiert. Insbesondere nach akuten neurologischen Erkrankungen wie dem Schlaganfall sollte so früh wie möglich eine angepasste logopädische Therapie begonnen werden.

Durch die gezielte und unverzüglich angewendete Physiotherapie können Krankheitsverläufe entscheidend zum Positiven beeinflusst werden. Die Therapeuten arbeiten auf den Grundlagen verschiedenster neurophysiologischer Behandlungskonzepte. Ziel ist die Anbahnung und Stimulation verloren gegangener Bewegungsmuster, die Regulierung der Muskelspannung, die Verbesserung der Koordination und des Gleichgewichtes, die Schmerzreduzierung und die Verbesserung von Kraft und Ausdauer, um die Fähigkeiten zu erhalten die Aufgaben des täglichen Lebens zu bewältigen.

Durch die Ergotherapie in der Akutneurologie soll die fehlende Selbstständigkeit wieder erreicht und vorhandene Fähigkeiten erhalten werden. Unsere Ergotherapeuten haben auch die Zusatzausbildung für Bobath-Therapie. Die Frühmobilisation beginnt bereits auf der Stroke Unit. Wenn der Allgemeinzustand unserer Patienten stabil ist, kommt ADL (Activities of Daily Living - Alltagskompetenz Training) zum Einsatz. Wesentliche handmotorische Funktionen, wie Feinmotorik, Koordination werden innerhalb der Therapie angebahnt und trainiert.

Neurologische Ultraschalldiagnostik

Die neurologische Ultraschalldiagnostik arbeitet im Wesentlichen mit dem Dopplerprinzip. Es beruht auf der Reflexion von Ultraschallwellen an roten Blutkörperchen und macht damit den Blutfluss in den Arterien, die das Gehirn versorgen, sichtbar. Mit modernen Ultraschallgeräten lassen sich sowohl die Schlagadern außerhalb als auch innerhalb des Schädels direkt untersuchen. So lassen sich sowohl Gefäßverkalkungen durch Arteriosklerose als auch Gefäßeinengungen durch andere Ursachen sicher erkennen. Beim frischen Schlaganfall kann somit sofort erkannt werden, ob er durch eine Gefäßengstelle verursacht wurde. So kann frühzeitig eine gezielte Therapie eingeleitet werden. Da die Ultraschalluntersuchung völlig schmerzlos und ungefährlich ist, kann sie auch gut zu Kontrollen z. B. nach operativer Erweiterung einer Halsschlagader eingesetzt werden. Bei der Behandlung von arteriosklerotischen Einengungen der Halsschlagadern wird eng mit der Klinik für Allgemein-, Thorax- und Gefäßchirurgie unseres Hauses zusammengearbeitet.

Elektroenzephalographie (EEG)

Schon im letzten Jahrhundert erkannte der Psychiater Hans Berger, dass das Gehirn elektrische Aktivität zeigt und dass man diese aufzeichnen kann. Er ist der Erfinder des EEG (= Elektro-Encephalo-Gramms). Die Aufzeichnung der Hirnströme erfolgt über Elektroden, die mit einem leitfähigen Gel an bestimmten Punkten der Kopfhaut angebracht werden.

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  • Krampfpotentiale: Das sind typische EEG-Veränderungen bei Neigung zu epileptischen Anfällen. Hierin liegt die Hauptbedeutung der EEG-Diagnostik. Allerdings ist das EEG häufig zwischen den Krampfanfällen normal. Daher muss es ggf. mehrfach und unter Bedingungen, welche die Krampfbereitschaft erhöhen, wie z. B.
  • Herdbefunde: Das sind Veränderungen der Hirnstromwellen, die v. a.

Im EEG-Labor der Neurologischen Klinik werden die EEG-Ableitungen für die Patienten der Neurologischen Klinik und der Kinderklinik des Klinikums durchgeführt.

Hirntumoren: Diagnose und Therapie

Hirntumoren sind Geschwülste, die durch überschießendes Wachstum einer Zellart innerhalb des Gehirns entstehen. Die Symptome sind vielfältig und hängen von der betroffenen Hirnregion ab. Am häufigsten sind Kopfschmerzen, epileptische Anfälle und Wesensveränderungen. Zur Diagnose stehen bildgebende Verfahren (CT und MRT) im Vordergrund. Während man umgangssprachlich ganz allgemein von "Hirntumoren" spricht, unterscheidet der Arzt zwischen hirneigenen Tumoren und Metastasen. Metastasen sind Tochtergeschwülste von Tumoren, deren primärer Herd außerhalb des Gehirns entstanden ist. Unter dem Begriff hirneigener Tumor versteht man dagegen eine Geschwulst, die aus entarteten Zellen des Hirngewebes entsteht. Die unterschiedlichen Hirntumoren unterscheiden sich untereinander bezüglich verschiedener Merkmale. Auch die Prognose der Tumorerkrankungen des Gehirns ist sehr unterschiedlich. Die neuropathologische Begutachtung einer Probe des Tumorgewebes unter dem Mikroskop hat die wichtige Funktion, den Tumortyp zu bestimmen. Dadurch kann dann eine Aussage über den gut- bzw. bösartigen Charakter des Tumors gemacht werden. Die verbreitetste Hirntumoreinteilung wurde ursprünglich von der Weltgesundheitsorganisation (WHO-Klassifikation) vorgeschlagen.

Am Anfang der Diagnostik steht immer die Anamnese und sowohl die allgemeine körperliche als auch die neurologische Untersuchung. Ferner kommt den bildgebenden Schnittbildverfahren (CT, MRT) eine herausragende Bedeutung zu.

Neurologische Untersuchung:

  • Elektroencephalogramm (EEG)
  • Evozierte Potentiale (AEP, VEP, SEP)
  • Computertomogramm (CT)
  • Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Therapieplanung zur Behandlung eines Hirntumors erfordert die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Neurochirurgen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Neurologen und Onkologen. Die Therapie wird durch die Art und den Grad der Bösartigkeit bestimmt. Wie bei anderen Tumorerkrankungen auch, zeichnet es sich ab, dass sich die besten Resultate durch eine Kombination verschiedener Behandlungsverfahren erzielen lassen. Neben der kurativen Therapie, also der Absicht, den Patienten völlig und auf Dauer von seinem Tumor zu heilen, gibt es noch einen palliativen Therapieansatz. Ist demnach eine Heilung nach heutigen Kenntnissen nicht möglich, kann eine weniger radikale Behandlung dennoch sinnvoll sein. Sie beabsichtigt, dem Patienten die Erkrankung zu erleichtern und das rasche Fortschreiten der Erkrankung, soweit wie möglich, einzudämmen. Auch die palliative Therapie erfordert die Zusammenarbeit verschiedener ärztlicher Disziplinen.

Maligne Gliome sind schnellwachsende Tumoren, die vom Hirngewebe selbst ausgehen. Auch wenn sie operativ soweit entfernt werden konnten, dass sie mit den üblichen Methoden nicht mehr darstellbar sind, muss ohne Nachbehandlung ein rasches Wiederauftreten befürchtet werden. Neben der Strahlentherapie konnte in großen Studien gezeigt werden, dass eine zusätzliche, dem Zustand des Patienten angepasste Chemotherapie die Behandlungsergebnisse verbessert. Durch sorgfältige und langfristige Überprüfung der Behandlungsergebnisse, Wirkungen und Nebenwirkungen nach wissenschaftlich international anerkannten Methoden soll die Behandlung auch weiterhin optimiert werden. Die Chemotherapie beginnt möglichst parallel zur Bestrahlung und wird zunächst für ein halbes Jahr mit regelmäßigen Nachuntersuchungen durchgeführt. Dann wird abhängig von der Nachuntersuchung das weitere Vorgehen festgelegt.

Zytostatika sind zellwachstumshemmende Substanzen. Sie nutzen den Unterschied zwischen rasch wachsenden Tumorzellen und den nur langsam wachsenden, gesunden Körperzellen aus. Da sich Tumorzellen in ihrem Stoffwechsel nicht grundsätzlich von gesunden Zellen unterscheiden, können die für Tumorzellen giftigen Substanzen auch für die normalen Körperzellen schädlich sein. Da es noch keine Substanzen gibt, die ausschließlich Tumorzellen schädigen, muss man bei allen Zytostatika mit einer Verschlechterung des Blutbildes (d. h. einer Abnahme der Anzahl der Blutzellen) rechnen. Dies bedingt eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte und kann (selten) eine Blutungsneigung zur Folge haben. Haarausfall ist häufig, aber nicht zwangsläufig und kann sich stets zurückbilden. Viele der zytostatischen Substanzen reizen entweder direkt das Brechzentrum oder den Magen-Darmtrakt, so dass Übelkeit und evtl. Erbrechen an den Tagen der Anwendung der Substanzen auftreten können, aber durch die modernen Begleitmedikamente meist verhindert werden. An der Neurologischen Klinik des RoMed Klinikums Rosenheim werden im stationären Rahmen Chemotherapien zur Behandlung maligner Erkrankungen durchgeführt. Seit neuestem besteht für Mitglieder bestimmter Krankenkassen auch die Möglichkeit einer ambulanten Behandlung über eine Institutsermächtigung des Klinikums. Vor kurzem wurde ein so genanntes neuroonkologisches Konsil etabliert. Dort wird in einer regelmäßigen gemeinsamen Konferenz von Neurologen, Strahlentherapeuten, Neurochirurgen und Onkologen individuell für jeden Patienten mit einem Hirntumor eine Therapieplanung nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen vorgenommen. Diese stützt sich auf Operation, Bestrahlung und Chemotherapie einzeln oder in Kombination.

Mikrochirurgische Operationen des peripheren Nervensystems

Die mikrochirurgischen Operationstechniken, welche bei der Behandlung der komplexen Handverletzungen zur Anwendung kommen, werden auch in der Therapie von Verletzungen und chronischen Schädigungen des peripheren Nervensystems benötigt. In Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurologie ergänzt die operative Behandlung von Nervenverletzungen und Folgezuständen nach Nervendurchtrennung an der oberen und unteren Extremität das Angebot des Bereiches Hand-, Replantations- und Mikrochirurgie der Abteilung für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie. Operationen des peripheren Nervensystems z. B. Nervennähte, Nervenrevisionen, Nervenbefreiungen ( Neurolysen ) inklusive der Operationen der peripheren Nervenkompressionsschäden ( sog. Karpaltunnelsyndrom u. ä.

Weitere Therapieangebote und Spezialisierungen

Verschiedene Therapeuten bieten spezialisierte Behandlungen an:

  • KG-Neuro (Bobath Erwachsene)
  • Komplexe Physikalische Entstauungstherapie
  • MLD nach Dr. Vodder
  • FDM Faszien Distorsions Modell n. Typaldos
  • Schreibtraining nach Prof. Perfetti

Einige Therapeuten betonen ihre langjährige Erfahrung und stetige Weiterbildungen, um Patienten individuell und ganzheitlich zu betreuen. Sie bieten Behandlungen bei neurologisch bedingten Störungen, degenerativen Erkrankungen sowie Sprach-/Sprech- und Stimmstörungen an.

Schön Klinik Bad Aibling Harthausen

In der Schön Klinik Bad Aibling Harthausen sind Spezialisten auf chronische und akute Krankheiten von Nerven, Rückenmark und Gehirn spezialisiert. Dazu zählen unter anderem Schlaganfall, Epilepsie, Morbus Parkinson oder Alzheimer. Gangstörungen und Schwindelanfälle sind in diesem Zusammenhang häufige Symptome, die im Rahmen einer umfassenden und sorgfältigen Diagnostik genauestens unter die Lupe genommen werden. Die Neurologen im Rosenheimer Landkreis haben das Ziel, Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Die Klinik verfügt über eine zertifizierte Schlaganfall-Station (Stroke Unit), die einzige in der Region Rosenheim, und bietet modernste technologieunterstützte Rehabilitationstherapien, einschließlich Exoskelett, Arm- oder Gang-Roboter. Zudem engagiert sich die Klinik bei verschiedenen Forschungsprojekten. Ein Schlaflabor, zertifiziert durch die DGSM, ist ebenfalls vorhanden.

Marianne-Strauß-Klinik: Spezialklinik für Multiple Sklerose

Die Marianne-Strauß-Klinik ist eine neurologische Fachklinik, die sich auf die Behandlung der Multiplen Sklerose spezialisiert hat. Sie begleitet Patienten durch alle Stadien der Erkrankung und sichert die Schnittstelle zwischen Akutmedizin und Rehabilitation. Gemeinsam mit den Patienten wird an dem Erhalt ihrer Lebensqualität gearbeitet. Dafür werden individuelle Therapiepläne erstellt und neue Perspektiven für ein möglichst selbstständiges und erfülltes Leben entwickelt. Mit einem ganzheitlichen und interdisziplinären Therapiekonzept zählt die Klinik zu den wenigen Fachkliniken für Multiple Sklerose in Deutschland.

Die Klinik bietet neben allen Leistungen eines modernen fachneurologischen Akutkrankenhauses auch Apherese-Behandlungen mit Immunadsorption oder eine neuro-palliativ-medizinische Versorgung an. Der Anspruch ist eine umfassende und vertrauensvolle Begleitung der Patienten - von Anfang an. Deshalb unterstützt die Klinik ihre Patienten bereits zum Zeitpunkt der Erstdiagnose und schafft Klarheit durch differenzialdiagnostische Maßnahmen. Die Sorgen und Bedürfnisse der Patienten werden ernst genommen, wobei fachliche Expertise und menschliche Zuwendung gleichermaßen zählen. Therapeutischer Schwerpunkt ist die multimodale Komplexbehandlung bestehend aus immunologischen, medikamentösen und (neuro-)psychologischen Therapien in Kombination mit physio- und ergotherapeutischen sowie logopädischen Behandlungen. Die Patienten können außerdem auf radiologische, urologische und internistische Leistungen zurückgreifen.

Vorteile der Marianne-Strauß-Klinik:

  • Stets die neuesten immunologischen und unterstützenden Therapien
  • Passgenaue Therapieinhalte für alle Phasen der Erkrankung
  • Hohe Therapiefrequenz
  • Langjährige Patienten-Therapeuten Beziehung in einem familiären Umfeld
  • Zeit für Gemeinschaft und stützende Gespräche
  • Alltagsorientierte Therapie und eine sorgfältige Entlassplanung
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung des Klinikkonzepts
  • Kompetenzzentrum für Multiple Sklerose

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