Einführung
Das LVR-Klinikum Düsseldorf bietet als psychiatrisch-psychosomatisch-psychotherapeutische und neurologische Fachklinik vielfältige Karrierewege für Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegefachkräfte. Mit seiner über 140-jährigen Tradition und dem hohen wissenschaftlichen Anspruch ist das Klinikum ein attraktiver Arbeitgeber. Im Fokus steht das Wohl der Patientinnen, weshalb engagierte und leidenschaftliche Mitarbeiterinnen gesucht werden.
Das LVR-Klinikum Düsseldorf als Arbeitgeber
Das LVR-Klinikum Düsseldorf versteht sich als verlässlicher Partner seiner Mitarbeiter*innen und bietet Rahmenbedingungen, die eine Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglichen. Als traditionsreiche psychiatrische Einrichtung mit universitärem Anspruch verfügt das Klinikum über 650 Betten und ist in einem wunderschönen 24 Hektar großen Parkareal am nördlichen Stadtrand Düsseldorfs gelegen. Eine hervorragende Anbindung an den ÖPNV ist durch ein dicht getaktetes Straßenbahn- und Bussystem gewährleistet.
Individuelle Unterstützungsangebote
Das Klinikum unterstützt seine Mitarbeiter*innen mit individuellen Angeboten, die auf ihre Lebenssituation zugeschnitten sind. Dazu gehören Personalunterkünfte auf dem Klinikgelände sowie die Kita Kicherbohne, die eine kompetente Betreuung für Kinder ab vier Monaten bietet.
Karrierewege im ärztlichen Dienst
Das LVR-Klinikum Düsseldorf bietet durchgängige Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten im ärztlichen Dienst, von der Position als Assistenzärztin in der Weiterbildung zur/zum Fachärztin bis hin zur Leitungsfunktion als Oberärzt*in. Es besteht die Möglichkeit, Teil eines professionellen Teams auf medizinisch höchstem Niveau zu werden, sowohl in der Psychiatrie und Psychotherapie als auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, der Psychosomatik oder der Neurologie.
Fachärztliche Weiterbildung
Das Klinikum bietet Ärztinnen die Möglichkeit zur Facharztausbildung in den Fachbereichen für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie. Interessierte ärztliche Kolleginnen können folgende Facharztweiterbildungen komplett absolvieren: Weiterbildung zum Facharzt/zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie.
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Das gesamte Weiterbildungscurriculum wird klinikintern entsprechend der Fassung der Ärztekammer Nordrhein vom 1. Januar 2012 angeboten. Dies schließt die Supervision eigener psychotherapeutischer Behandlungen, die Balint-Gruppe und die verhaltenstherapeutisch orientierte Gruppenselbsterfahrung ein. Alle drei Bausteine sind für die Mitarbeiter*innen in der Klinik kostenfrei und werden im Weiterbildungsbuch der DGPPN dokumentiert. Auch die einjährige Neurologie-Weiterbildung, die Bestandteil der Facharztausbildung ist, kann in der Neurologischen Abteilung des LVR-Klinikums absolviert werden.
Inhalte der Weiterbildung
Alle relevanten Inhalte werden in der Weiterbildung behandelt. Die Mitarbeiter*innen haben dabei die Möglichkeit, das gesamte Spektrum der Krankheitsbilder und vielfältige Behandlungsansätze kennenzulernen. Das Schulungsprogramm setzt sich zusammen aus der Krankheitslehre, den Fallvorstellungen und dem Journal Club. Dazu kommen Seminare zu den Themenschwerpunkten Psychotherapie (vornehmlich Verhaltens- aber auch Familien-, personenzentrierte Gesprächstherapie, Motivational Interviewing oder Trauma-Therapie) und Psychopharmakotherapie. Der Einsatz auf den Stationen bietet zusätzliche Einblicke in Spezialbereiche wie Eltern-Kind-Interaktion, Schulvermeidung und Posttraumatische Belastungsstörungen.
Fachkarrieren in der Pflege
Auch in der Pflege bietet das LVR-Klinikum Düsseldorf ausdifferenzierte Fachkarrieren an, beispielsweise als zusatzqualifizierte Wund- oder Demenzexpertin, psychiatrisch weitergebildete Fachpflegende oder studierte Pflegefachperson in der Funktion als Pflegefachexpertin. Dies ermöglicht es den Mitarbeitenden, ihr berufliches Handlungs- und Kompetenzfeld mit Unterstützung auszubauen und weiterzuentwickeln.
Ausbildung zum/zur Pflegefachmann/-frau
An der eigenen Pflegeschule des LVR-Klinikums Düsseldorf wird eine umfassende Ausbildung zur Pflegefachkraft angeboten, in der Theorie und Praxis optimal miteinander verbunden werden. Die Ausbildung beginnt jeweils am 1. April und am 1. Oktober. Innerhalb von drei Jahren sammeln die Auszubildenden Erfahrungen in verschiedenen Kliniken und Einrichtungen und verfügen danach über weitreichende soziale und kommunikative Kompetenzen.
Einstieg in der Pflege
Auch Pflegefachkräfte, die ihre Ausbildung oder ihr Studium bereits erfolgreich absolviert haben, sind im LVR-Klinikum Düsseldorf herzlich willkommen.
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Forschung und Lehre
Als Universitätsklinikum ist das LVR-Klinikum Düsseldorf aktiv in der Forschung und Lehre engagiert. Die Kliniken und Abteilungen sind aktiv in der psychiatrischen und psychosomatisch-psychotherapeutischen Forschung. Neben ihrem Einsatz in der Versorgung der Patientinnen engagieren sich die Ärztinnen intensiv in der Forschung - mit dem Ziel, Krankheiten besser zu verstehen und Fortschritte in der Diagnostik und Therapie zu erreichen.
Famulatur und Praktisches Jahr
Während der Famulatur bietet das Klinikum eine fachlich vielseitige Ausbildung u. a. in den Fächern Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Neurologie. Während des praktischen Jahres erhalten Studierende einen besonders intensiven und umfassenden Einblick in die Patientinnenversorgung und betreuen eigene Patientinnen. Eine individuelle Betreuung ist dabei gewährleistet, da die Studierenden vom ersten Tag an in die klinischen Arbeitsabläufe und das medizinische Team integriert werden und Mentor*innen zur Seite gestellt bekommen, die sie in der Supervision begleiten. Das LVR-Stipendienprogramm „LVR-Klinik-START“ richtet sich an Medizinstudierende mit einem Bezug zum Rheinland, die nach ihrem Abschluss in der Region tätig sein wollen.
Praktikum und Freiwilligendienst
Das LVR-Klinikum Düsseldorf bietet verschiedene Praktika für Schülerinnen (Mindestalter 16 Jahre) und Studierende bspw. der Studienrichtungen Medizin, Pflegewissenschaften, Psychologie, Soziale Arbeit/Sozialpädagogik an. Ihre Tätigkeiten liegen hier vor allem den sozialen und pflegerischen Bereich. Die examinierten Mitarbeitenden leiten die Praktikanten an und geben ihnen praktische Einblicke in die Arbeitswelt des Klinikums. Im FSJ oder BFD engagieren sich Freiwillige in der Betreuung und Beschäftigung von Patientinnen (z. B. in der Assistenz von pflegerischen Maßnahmen oder der Essensbegleitung). Ihre Aufgaben reichen von kleinen Unterhaltungen und Spaziergängen bis hin zur Ausflugsbegleitung außerhalb des Klinikums.
Weitere Entwicklungsmöglichkeiten und Fortbildungen
Das LVR-Klinikum Düsseldorf unterstützt seine Mitarbeiter*innen bei ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem LVR-Institut für Forschung und Bildung sowie durch externe Angebote.
LVR-Institut für Forschung und Bildung
Aufgabe und Auftrag des LVR-Instituts für Forschung und Bildung ist die Weiterentwicklung der Fähigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiterinnen. Dazu bietet es ein regelmäßig wechselndes Programm mit immer neuen Themen und Angeboten, um den aktuellen Bedürfnissen und Erfordernissen der medizinischen Arbeitswelt gerecht zu werden. Das Ziel der Fortbildungen ist es, Behandlungsangebote des Krankenhauses für die Patientinnen weiterzuentwickeln.
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Innerbetriebliche Fortbildungsmöglichkeiten
Die fachliche Kompetenz der Mitarbeitenden wird auch durch die Teilnahme an internen Fortbildungs- und Supervisionsangeboten gefördert. Dazu finden in allen Kliniken regelmäßige Fortbildungen zu verschiedenen Schwerpunkten statt, wie bspw. Seminare zu Patienten- und Mitarbeitersicherheit, psychiatrischen Fachthemen, Methodenkompetenz, Gesprächsführung und Gruppenleitung sowie Haltung, Ethik und Erleben. Neben der stetigen Weiterqualifizierung unterstützt das Klinikum durch die Veranstaltungen auch die Karriereplanung der Mitarbeitenden.
Repetitive Transkranielle Magnetstimulation (rTMS)
Die repetitive Transkranielle Magnetstimulation (rTMS) ist eine neue Technologie, durch die kortikale Neurone durch elektromagnetische Induktion stimuliert werden können. Für die Behandlung depressiver oder ängstlicher Störungen werden wiederholt (über drei bis sechs Wochen hinweg täglich) frontale Gehirnareale (DLPFC: linker oder rechter dorsolateraler präfrontaler Cortex) durch ein starkes Magnetfeld stimuliert.
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