Ein Schlaganfall ist ein einschneidendes Ereignis, das nicht nur das Leben des Betroffenen, sondern auch das der Partner und Familienangehörigen grundlegend verändert. Neben den gesundheitlichen Folgen, die von Sprachstörungen (Aphasie) über Lähmungen bis hin zu Persönlichkeitsveränderungen reichen können, stellt ein Schlaganfall auch eine enorme Belastung für die Partnerschaft dar. Viele Beziehungen halten diesem Schicksalsschlag nicht stand, was zu zusätzlichen emotionalen Belastungen führt. Dieser Artikel beleuchtet die vielfältigen Probleme, die nach einem Schlaganfall in einer Beziehung auftreten können, und zeigt Lösungswege auf, wie Paare diese schwierige Zeit gemeinsam bewältigen können.
Die Belastungsprobe für die Partnerschaft
Ein Schlaganfall ist für die Beziehung eine Belastungsprobe. Neben Krankenhausbesuchen und Therapien bleibt häufig nur wenig Raum für die Partnerschaft. Nicht jede Liebe übersteht das, erläutert die Deutsche Schlaganfall-Hilfe.
Ein Schlaganfall verändert das Leben. Das gilt auch für die Beziehung. Ein Schlaganfall ist für eine Beziehung eine Belastungsprobe.
Veränderungen im Leben nach einem Schlaganfall
Ein Schlaganfall stellt das Leben auf den Kopf - von einer Minute auf die andere. Die Betroffenen arbeiten meist intensiv daran, diese Fähigkeiten wiederzuerlangen und ein selbstständiges Leben führen zu können. Nach einem Schlaganfall verändert sich das Leben oft grundlegend, und auch die Beziehung kann stark beeinflusst werden. Symptome wie Aphasie (Sprachstörungen), Spastik (Muskelsteifheit), Lähmungen oder Schluckstörungen bringen neue Herausforderungen mit sich, die das tägliche Miteinander und die gewohnten Rollen in der Partnerschaft verändern können.
Selbstständigkeit ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Laufen, Greifen, Essen, Sprechen, Lesen - all das ist nichts, worüber man nachdenkt. Man macht es einfach. Bis es plötzlich nicht mehr geht.
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Sprachliche Barrieren: Aphasie und ihre Folgen
Zum Beispiel kann Aphasie die Kommunikation erschweren. Wenn Betroffene sich nicht ausdrücken können, wird es für beide Partner schwer, Wünsche, Ängste und Gefühle zu teilen. Ein Faktor, der die Personen besonders dem Risiko des Kontaktverlusts zu ihrem sozialen Netzwerk aussetzt, ist die Aphasie, heißt es in der Mitteilung. Bei etwa 15 Prozent der Überlebenden eines Schlaganfalls ist die Aphasie ein Zustand, der ein Leben lang anhält und Grund für viel Frustration ist.
Körperliche Einschränkungen und Rollenveränderungen
Auch körperliche Einschränkungen wie Spastik und Lähmungen können dazu führen, dass die betroffene Person plötzlich auf Unterstützung angewiesen ist - etwa bei alltäglichen Aufgaben oder bei der Körperpflege. Diese Veränderungen können nicht nur die Eigenständigkeit einschränken, sondern auch die Rollen in der Beziehung neu definieren. Diese neue Rollenverteilung kann für beide Partner eine Belastung sein. Die pflegende Person übernimmt häufig zusätzliche Aufgaben und Verantwortung, was zu Stress führt. Gleichzeitig empfindet die betroffene Person oft Frustration oder Trauer darüber, auf Hilfe angewiesen zu sein.
Wer vorher für die Versorgung der Familie zuständig war, ist plötzlich selbst auf Unterstützung angewiesen.
Persönlichkeitsveränderungen und psychische Belastungen
Nach einem Schlaganfall kann ein Betroffener plötzlich ein anderer Mensch werden und Persönlichkeitsveränderungen zeigen. Wesensveränderungen, Reizbarkeit, Hypersexualität oder andere Veränderungen in der Persönlichkeit lassen einen Menschen nicht mehr wiedererkennen. In einer Studie wurden über 200 Schlaganfallpatienten und ihre Angehörigen zum Verhalten des Betroffenen befragt. Während die Angehörigen merkten, dass der Patient die Gefühle anderer nicht mehr richtig einschätzen konnte und egoistischer dachten, nahmen die Patienten das nicht so wahr. Auch dachten die Patienten, dass sie gefährliche Situationen richtig einschätzen können, was ihre Angehörigen jedoch anders sahen. Bis zu 40% der Schlaganfallbetroffenen zeigen Persönlichkeitsstörungen im Verlauf. Angststörungen kommen in 20% der Fälle nach einem Schlaganfall vor.
Die Schäden am Gehirn selbst können z.B. eine Sexsucht auslösen oder andere Persönlichkeitsveränderungen verursachen. Nach Schlaganfall keine Liebe mehr zu empfinden ist häufig, denn viele Langzeitfolgen schaffen eine neue Lebenssituation.
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Sexualität nach dem Schlaganfall
Das Bedürfnis nach Intimität, Nähe und Sex gehört zum Menschen - auch nach einem Schlaganfall. Trotzdem kann es sich nach der Erkrankung verändern, und sexuelle Störungen können auftreten. Was häufig vergessen wird: Auch die Sexualität kann sich durch einen Schlaganfall verändern.
Viele Paare haben Schwierigkeiten, nach dem Schlaganfall eines Partners ihre Sexualität wiederzufinden. Das Sexualleben nach Schlaganfall ändert sich grundlegend durch Langzeitfolgen. Schlaganfall Symptome können Intimität und Sexualität erschweren. Bei Aphasie kann die Kommunikation eingeschränkt sein, was es schwer macht, Bedürfnisse oder Ängste in Bezug auf Nähe und Sexualität zu teilen. Auch körperliche Einschränkungen wie Spastik und Lähmungen machen Probleme beim Geschlechtsverkehr selbst. Berührungen oder Bewegungen, die früher selbstverständlich waren, können nun schwierig oder unmöglich sein. Schluckstörungen oder Gesichtslähmungen können zusätzlich das Selbstbewusstsein beeinträchtigen und dazu führen, dass sich Betroffene weniger attraktiv oder unwohl in intimen Momenten fühlen. Diese Veränderungen der Sexualität, wenn man einen Schlaganfall erleidet, sind normal. Mehrere Studien haben als Folge vom Schlaganfall gezeigt, dass es bei bis zu 70% der Patienten zu einer Abnahme der sexuellen Aktivität und Libido kam. Davon hatten 15-30% nur einmal in Monat Sex und 20-50% lebten in sexueller Abstinenz. Die Häufigkeit von Erektionsstörungen bzw. Sexuelle Funktionsstörungen nach Schlaganfall haben aber meistens keine einzelne Ursache, sondern werden mit dem biopsychozialen Modell erklärt.
Vor allem psychologische und soziale Faktoren scheinen einen starken Einfluss auf die sexuelle Funktion und die Qualität des Sexuallebens nach einem Schlaganfall zu haben.
Eine große Sorge, die viele Betroffene teilen, ist, dass Geschlechtsverkehr einen erneuten Schlaganfall auslösen könnte. Hier kann in den meisten Fällen jedoch Entwarnung gegeben werden, da Sex nicht mit einem höheren Energieaufwand verbunden ist als die Bewältigung von ein oder zwei Treppenläufen. Geschlechtsverkehr ist kein Risikofaktor für einen erneuten Schlaganfall. Wenn Patienten nach einem Schlaganfall wieder Sex haben, kehren sie nach 2-3 Monaten nach dem Schlaganfall in das Sexualleben zurück.
Es gibt auch Medikamente, beispielsweise bestimmte Blutdrucksenker sowie Medikamente gegen Depression, die die Potenz beeinflussen können. Bei den Blutdrucksenkern beispielsweise kann es manchmal schon helfen, die sexuelle Aktivität vor der Einnahme des Drucksenkers einzuplanen. Auch bei potenzsteigernden Mitteln ist grundsätzlich Vorsicht geboten, da es beispielsweise zu Wechselwirkungen mit diversen Medikamenten kommen kann oder die Einnahme bei bestimmten Erkrankungen generell bedenklich ist.
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Offene Kommunikation als Schlüssel zur Bewältigung
Ganz wichtig ist, dass die Paare gut gemeinsam durch diese schwere Zeit kommen, sollten sie vor allem offen zueinander sein und sich über ihre Ängste austauschen. Hilfreich kann es sein, den Partner einmal mit zur Therapie zu nehmen. Denn viele Symptome könnten die Fachleute dort womöglich besser erklären - und das sorgt am Ende dafür, dass man bestimmte Verhaltensweisen im Alltag besser verstehen und einordnen kann. Wichtig ist auch hier, nicht darüber zu schweigen, sondern Bedürfnisse und Befürchtungen anzusprechen - etwa, wenn man glaubt, der andere habe das sexuelle Interesse an einem nach dem Schlaganfall verloren.
Für eine gesunde Partnerschaft ist es wichtig, diese neue Lebenssituation gemeinsam zu bewältigen und sich gegenseitig zu unterstützen. Natürlich ist da Paartherapie oder Kommunikationsstrategien wie die „Gewaltfreie Kommunikation“ nützlich um Beziehungsprobleme nach Schlaganfall zu meistern.
Einfach weiterzumachen und die negativen Gefühle zu verdrängen, verursacht in der Regel früher oder später Probleme. Idealerweise kann man seine Gefühle mit einer Vertrauensperson aus dem Familien- und Freundeskreis oder einer Selbsthilfegruppe teilen.
Freiräume und Selbstfürsorge
Zugleich sollten sie einander Freiräume zugestehen. Gerade auch der Partner des Betroffenen benötigt sie, um sich mit der neuen Realität zu arrangieren und um Kraft zu tanken, heißt es in einer neuen Broschüre zum Thema Liebe und Sex nach dem Schlaganfall.
Speziell den Angehörigen rät Klaus Vogelsänger, auch an sich selbst zu denken. Die Gesellschaft vermittelt häufig, sie müssten die betroffene Person bedingungslos pflegen und die eigenen Bedürfnisse hintanstellen. Doch das ist der falsche Weg. „Wenn Angehörige sich über einen langen Zeitraum selbst vergessen, führt das zu Unzufriedenheit oder sogar Depressionen.
Professionelle Hilfe und Unterstützung
Fällt es beiden schwer, über solche und andere sensible Themen zu sprechen, sollte man rechtzeitig darüber nachdenken, eine Paar- oder Eheberatung zu machen, empfiehlt die Schlaganfall-Hilfe. Vogelsänger rät zudem: „Holen Sie sich professionelle Hilfe durch eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten.“ Viele Menschen denken: Ich muss das alles allein schaffen. „Das ist ein Irrtum“, betont Vogelsänger. „Mithilfe der professionellen Unterstützung lässt sich eine neue Akzeptanz der Situation entwickeln.“
Zu Themen wie Funktionsstörungen oder Problemen wie Urin-Inkontinenz sowie Fragen rund um die Fortpflanzung können sich Schlaganfall-Betroffene auch an ihren Urologen und Gynäkologen wenden. Eine weitere Möglichkeit bietet der Besuch einer Selbsthilfegruppe. Dort steht der Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten an erster Stelle - sowohl für Betroffene wie deren Angehörige. Auch für junge Schlaganfall-Patienten gibt es mittlerweile spezielle Selbsthilfegruppen, wie z. B. die 2012 in Gütersloh gegründete Gruppe „The Young Strokers“ für Betroffene zwischen 18 und 50 Jahren.
Gemeinsame Aktivitäten und Lebensfreude
Um trotz der krankheitsbedingten Belastung die Beziehung zu stärken, sollten Paare ganz gezielt schauen, welche gemeinsamen Aktivitäten ihnen guttun, so der Experte. Das können kleine Dinge wie ein Spaziergang oder zusammen Kochen sein, aber auch eine größere Unternehmung wie ein gemeinsamer Urlaub. Entscheidend ist, dass die gemeinsame Zeit der Entspannung dient und die Lebensfreude steigert.
Wenn die Liebe nicht reicht: Trennung als Option
„In guten wie in schlechten Tagen“ geloben sich Paare bei der Hochzeit. Gemeinsam durch dick und dünn zu gehen, ist auch für Liebende ohne Trauschein der eigentliche Sinn einer Partnerschaft. Aber: Einen Schicksalsschlag, der das gewohnte Leben auf den Kopf stellt, halten viele Beziehungen nicht aus. Ist die Liebe nicht groß genug, um einem Lebensgefährten in misslicher Lage beizustehen? Sind die, die gehen, zu schwach, um einer unerwarteten Belastung standzuhalten?
Felicitas Heyne sieht nicht nur persönliche, sondern auch gesellschaftliche Gründe für die wackelnde Stabilität von Beziehungen in Krisensituationen: „Solange in der Ehe eine starke wirtschaftliche Abhängigkeit der Frau herrschte und Scheidungen moralisch verpönt waren, kamen Trennungen kaum vor. Das hat sich seit den 60er-Jahren immer stärker verändert. Wer finanziell und rechtlich allein zurecht kommt, geht leichter, wenn es schwierig wird.“
Gleichzeitig sei die Erwartungshaltung an eine Beziehung gewachsen, sie soll mehr denn je einem romantischen Ideal entsprechen. Felicitas Heyne sagt: „Wir erwarten vom Partner nichts weniger, als dass er uns ein Leben lang glücklich macht. Das ist eine Haltung, die schon unter normalen Umständen nicht erfüllt werden kann, ganz zu schweigen, wenn der Partner durch Krankheit oder Unfall aus dem Alltag gerissen wird.“ Die Vorstellung, dass die ursprüngliche Lebensplanung mit diesem Partner nicht mehr möglich ist, treibt den anderen in die Flucht.
Prominente Beispiele und die Frage der Persönlichkeit
Vom Geliebten zum Pfleger: Gaby Köster und Samuel Koch sind zwei prominente Beispiele dafür, dass eine schwere Erkrankung oder ein Unfall mit unwiderruflichen Folgen nicht nur den Betroffenen selbst aus der Bahn werfen können. Aus der quirligen Komikerin war eine Schlaganfallpatientin geworden, aus dem athletischen Studenten ein Querschnittsgelähmter. Von einem Moment zum anderen war statt Geliebtem der Betreuer gefragt, statt Freundin die Pflegerin. Samuel Koch wollte seiner Freundin dieses Leben nicht zumuten und hat sich von ihr getrennt. Das war selbstlos und sehr rücksichtsvoll von dem jungen Mann. Der Ex von Gaby Köster hat sich von selbst zurückgezogen. Das wirkt eher egoistisch und rücksichtslos.
Die bekannte Psychologin und Buchautorin Felicitas Heyne will nicht so weit gehen, einem Menschen, der sich in schwieriger Situation vom Partner trennt, Charakterschwäche zu unterstellen. Die Haltung „In guten wie in schlechten Tagen“ sei allerdings tatsächlich auch eine Persönlichkeitsfrage. „Das Verantwortungsbewusstsein und die Überzeugung, mit Schwierigkeiten gut fertig zu werden, ist beim Einen mehr, beim Anderen weniger ausgeprägt. Das hat viel mit der Erziehung zu tun.“ Es gebe Menschen, die um jede Art von Schwierigkeit herumlavieren, und andere, die sie annehmen und anpacken - auch in Beziehungsfragen.
Belastbarkeit und die Vorgeschichte der Beziehung
Eine langjährige Beziehung wird einem Schicksalsschlag länger standhalten als eine frische Liebe, die noch nicht im Alltag angekommen ist. „Noch wichtiger ist allerdings, ob eine Beziehung vor dem einschneidenden Ereignis glücklich war. Dann wird sie größere Belastungen aushalten, als wenn sie unglücklich war oder nur noch dahin dümpelte“, sagt die Diplom-Psychologin aus Herxheim. Als die Komikerin Gaby Köster jetzt über ihr Liebesaus nach dem Schlaganfall sprach, ließ sie erahnen, dass hier das Problem ihrer Beziehung lag. Zwischen ihr und dem Ex-Partner sei es „schon vorher nicht prickelnd“ verlaufen. Sie zeigte sogar gewisses Verständnis dafür, dass die Beziehung einer derartigen Belastung nicht standgehalten hat.
Unverbindlichkeit und die Schnelllebigkeit heutiger Beziehungen
Und schließlich gehen Menschen heute sehr viel schneller Beziehungen ein unter dem Vorzeichen „Mal sehen, was draus wird“. „Noch nie war es so einfach, einen Partner kennenzulernen. Das Internet hat da ganz neue Möglichkeiten eröffnet, gerade für kurze, unverbindliche Begegnungen. Beziehungen werden schnell eingegangen, aber auch schnell wieder aufgegeben“, sagt die Psychologin. Solche oberflächlichen Bindungen sind nicht belastbar.
Gegenbeispiele und Hoffnungsschimmer
Ein Gegenbeispiel für die Flucht aus der Beziehung durch ein dramatisches Ereignis sind Monica Lierhaus und ihr Partner Rolf Hellgardt. Sie hatten vor der Operation, die für die TV-Moderatorin so folgenschwer verlief, eine Beziehung, die schon 14 Jahre hielt.
Junge Schlaganfallpatienten und ihre besonderen Herausforderungen
Gleichzeitig erleiden jährlich in Deutschland aber auch etwa 30.000 Menschen unter 55 Jahren einen Schlaganfall (Apoplex). Das diese Zahlen wohl in Zukunft steigen werden, lässt eine amerikanische Untersuchung vermuten. So nahmen in den USA die Schlaganfall-Erkrankungen bei Personen im Alter zwischen 18 und 45 zwischen den Jahren 1995 bis 2008 deutlich zu. Insbesondere junge Menschen stehen hier vor großen Herausforderungen. Das betrifft neben dem Berufsleben auch das Liebesleben. Doch an wen wendet man sich für Rat? Hier kommt der vertraute Hausarzt als erster Ansprechpartner ins Spiel. Denn um wieder voll im Leben anzukommen muss auch klar sein, welche Hürden im Bereich der Sexualität auftreten können und welche Lösungen es für diese geben kann.
Medikamentöse Unterstützung und alternative Therapien
Sildenafil (Viagra) wird oft zur Therapie der erektilen Dysfunktion (Erektionsstörung) verwendet.
Möchten Sie hingegen ein bestimmtes Medikament vielleicht lieber etwas später oder früher einnehmen oder komplett absetzen, ist es wichtig, dass dies nicht ohne ärztliche Rücksprache erfolgt. In den meisten Fällen gibt es einen Grund dafür, weshalb Medikamente zu einer bestimmten Tageszeit eingenommen werden sollten. Setzt man Medikamente einfach ab, kann dies unter Umständen schwerwiegende Folgen haben.
Ressourcen und weiterführende Informationen
- Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe: „Junger Mensch und Schlaganfall: Er trifft härter.“
- Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie: „Zunehmend mehr junge Menschen erleiden einen Schlaganfall“.
- Dr. Becker Klinikgruppe: „Sex nach Schlaganfall“ (Video auf YouTube)
- Kinofilm "The Sessions - Wenn Worte berühren" (Trailer auf YouTube)
- Barbara Wentzel: Käsekuchen mit Sauerkraut. Mein Mann, sein Schlaganfall und der ganze Irrsinn danach. (Erfahrungsbericht)
- Mathias Schröder: Sinai (Roman, 3. Teil der „Marin“-Trilogie)
- Verena Halvax: Sex. Die Kunst zu berühren. Poesietherapie, die inspiriert (Sachbuch)
- Vulva und Vagina - Neue Einblicke in die Weibliche Lustin der 3Sat Mediathek: Wissen (abrufbar bis April 2026)
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