Cannabidiol (CBD), ein nicht-psychoaktiver Bestandteil der Hanfpflanze, hat in den letzten Jahren aufgrund seiner potenziellen gesundheitlichen Vorteile zunehmend an Popularität gewonnen. CBD wird in verschiedenen Formen angeboten, darunter Öle, Cremes, Kapseln und Kaugummis. Es wird angenommen, dass es angstlösende, schmerzlindernde und muskelentspannende Wirkungen hat, ohne den Rausch oder Suchtfaktor des verwandten Cannabinoids THC zu verursachen. CBD interagiert mit körpereigenen Rezeptoren, die im Gehirn, in Immunzellen und im Darm vorkommen, was zu vielfältigen Wirkungen im Körper führt.
Aktuelle Rechtslage und Qualität von CBD-Produkten
Es ist wichtig zu beachten, dass in Europa bisher nur ein spezielles CBD-Präparat zur begleitenden Behandlung bestimmter Formen der Epilepsie bei Patienten ab zwei Jahren offiziell zugelassen ist. Die Qualität und Sicherheit von CBD-Produkten, die online erhältlich sind, variiert stark. Analysen haben in der Vergangenheit mangelnde Produktqualität und Sicherheit nachgewiesen, da andere CBD- oder gar THC-Mengen enthalten waren als deklariert. Verbraucherzentralen raten daher von einem unkontrollierten Verzehr ab.
Das Endocannabinoid-System (ECS) und seine Rolle im Darm
Das Endocannabinoid-System (ECS) ist ein Netzwerk von Liganden und Zellrezeptorstellen, die im ganzen Körper verstreut sind. Es durchläuft mehrere lebenswichtige Regionen, darunter sowohl das zentrale und periphere Nervensystem als auch das Immunsystem. Das ECS hat zwei primäre Rezeptoren: CB1 und CB2. Neueste Forschungen haben einen Zusammenhang zwischen dem ECS und dem Magen-Darm-System aufgedeckt. Möglicherweise kann das ECS die Neurotransmission zwischen Darm und Gehirn mit Hilfe des Vagusnervs aufrechterhalten. Eine Metastudie aus dem Jahr 2016 stellt einen Zusammenhang zwischen dem Endocannabinoid-Signalsystem des Darms und der Darmmotilität, der Darm-Hirn-vermittelten Fettaufnahme und der Hungersignalisierung her. Womöglich besteht auch eine Verbindung zwischen dem ECS und dem Mikrobiom in Bezug auf Stimmungsstörungen.
CBD und seine potenziellen Auswirkungen auf die Darmgesundheit
Die Darmgesundheit wird oft vernachlässigt, obwohl Experten betonen, dass ein gesunder Darm der Schlüssel zu einem gesünderen Selbst ist. Wissenschaftler haben in den letzten Jahren das Potenzial von CBD zur Verbesserung der Darmgesundheit und Verdauung untersucht. Der Darm ist für verschiedene lebensnotwendige Funktionen verantwortlich. Die im Darm lebenden Mikroorganismen sind Teil eines größeren Habitats, das als Mikrobiom bezeichnet wird. In einem gesunden Körper besteht eine harmonische Beziehung zwischen den verschiedenen symbiotischen oder saprophytischen Mikroben.
Es gibt Hinweise darauf, dass CBD bei verschiedenen Darmerkrankungen eine Rolle spielen könnte:
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- Entzündliche Darmerkrankungen (CED): Bei einer entzündlichen Darmerkrankung tritt eine chronische Entzündung im Verdauungstrakt auf. Colitis ulcerosa (UC) entsteht, wenn sich oberflächliche Geschwüre im Dickdarm und Rektum bilden. In Studien wurden rektale Biopsien von Colitis ulcerosa-Patienten untersucht, um die Wirksamkeit von CBD zu bestimmen.
- Reizdarmsyndrom (RDS): Patienten mit Reizdarmsyndrom wissen, wie quälend die Symptome der Krankheit sein können. Eine Studie aus dem Jahr 2020 versuchte herauszufinden, wie man das Endocannabinoid-System nutzen kann, um RDS-Patienten zu helfen.
- Leaky-Gut-Syndrom: Beim Leaky-Gut-Syndrom treten Schäden im Dünndarm auf. Eine der Ursachen für eine pathologisch durchlässige Darmwand ist eine Überinfektion mit Clostridioides difficile (CDI), bei der Toxine die Durchlässigkeit des Darms beeinträchtigen können.
- Mikrobiom: Einige Wissenschaftler wollen die Auswirkungen von CBD auf das Mikrobiom untersuchen.
Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass in Bezug auf CBD und die Darmgesundheit noch ein langer Weg vor uns liegt.
CBD, Stress und Schlaf
Stress kann zu darmbezogenen Problemen wie RDS führen. Schlafbezogene Ängste sind ein weiterer Bereich, in dem CBD intensiver erforscht wird. Eine Studie aus dem Jahr 2019 mit 103 Teilnehmern, von denen 82 an dokumentierten Episoden von Angst litten und/oder eine Schlafstörungsdiagnose hatten, zeigte, dass 79,2 % bzw. 66,7 % aller Patienten eine Verbesserung der Angstzustände bzw. Schlafstörungen erlebten.
Die Darm-Hirn-Achse und CBD
Die Darm-Hirn-Achse beschreibt die bidirektionale Kommunikationsverbindung zwischen dem Darm und dem Gehirn. Der Darm wird oft als "zweites Gehirn" bezeichnet, da er ein eigenes Nervensystem, das enterische Nervensystem, besitzt und eine große Anzahl von Neuronen enthält. Dieses Nervensystem ist eng mit dem zentralen Nervensystem verbunden und beeinflusst eine Vielzahl von Körperfunktionen, einschließlich der Verdauung, des Immunsystems und der psychischen Gesundheit.
Die Darmflora erfüllt mehrere Aufgaben innerhalb des Mikrobioms. Neben der Aktivierung der Immunantwort verdaut sie auch potenziell toxische Nahrungsbestandteile. Monosaccharide werden beispielsweise leicht vom Magen-Darm-Trakt über die oberen Bereiche des Dünndarms aufgenommen. Bei komplexen Kohlenhydraten ist das nicht der Fall. Sie wandern durch den Dickdarm. Ein gutes Beispiel sind die Bakterien im Darm.
Da Gehirn und Verdauungstrakt eng miteinander verbunden sind, können Magen-Darm-Beschwerden auch psychisch bedingt sein. So wirken sich z. B. Stress oder psychische Belastungen negativ auf die Bewegungsfähigkeit des Darmes aus. Auch, wenn psychische Ursachen hinter den Verdauungsproblemen stecken, kann CBD helfen. Denn das Cannabinoid wirkt beruhigend, lindert Ängste und verbessert die Schlafqualität.
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CBD als natürliche Unterstützung bei Verdauungsbeschwerden
CBD kann bei verschiedenen Verdauungsbeschwerden eine natürliche Unterstützung bieten:
- Übelkeit und Erbrechen: CBD lindert nicht nur die Symptome, sondern interagiert mit Gehirn und Nervensystem - also genau dort, wo Übelkeit und Brechreiz ausgelöst werden. Es wirkt zudem direkt auf den 5-HT-Rezeptor, der zur Serotonin-Familie zählt. Dadurch wird die Serotoninausschüttung gehemmt - und das ist auch gut so, denn Übelkeit und Erbrechen entstehen durch eine erhöhte Serotoninausschüttung.
- Sodbrennen: Hier produziert der Körper zu viel Magensäure, die in die Speiseröhre gelangt und ein saures Aufstoßen verursacht.
- Reizdarmsyndrom (RDS): CBD kann auch bei einem vorliegenden Reizdarmsyndrom natürlich unterstützen, indem es Serotoninrezeptoren in unserem Körper aktiviert und so den Serotoninspiegel erhöht. Dadurch kann die Verdauung - ohne medikamentöse Behandlung - in Schwung gebracht werden.
- Durchfall und Verstopfung: Durch die Interaktion mit dem Endocannabinoid-System kann CBD die Bewegungsfähigkeit des Darmes (Darmmotilität) regulieren, sodass Durchfall und Verstopfung gelindert werden können.
Dosierung und Anwendung von CBD
Anfänger können mit einem 5% oder 10% Cannabidiol-Öl beginnen, welches bestenfalls einen THC Anteil von unter 0,02% beinhaltet. Die Öle lassen sich mittels Pipette einfach dosieren. Erfahrungsgemäß kann man mit einer sehr niedrigen Dosierung schon einiges erreichen. Orientieren Sie sich dabei an den am Produkt angegebenen Verzehrempfehlungen. Im weiteren Verlauf lässt sich die Verzehrempfehlung steigern um die wohltuenden Effekte zu beobachten.
CBD kann seine Wirkung am besten entfalten, wenn es regelmäßig und über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen wird. Da es sich um ein natürliches Mittel handelt, braucht unser Körper genügend Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Die wichtigsten Fragen rund um CBD-Öl betreffen u. a. die Art der Einnahme. So wird das CBD-Öl tröpfchenweise oral konsumiert. CBD-Öl kann aber auch zu Speisen und Getränken hinzugefügt werden. Bei Verdauungsproblemen ist z. B. ein mit CBD versetzter Kräutertee eine gute Wahl. Denn Sie profitieren hier nicht nur von der Wirkung des Cannabinoids. Die angenehme Wärme des Tees trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei.
Weitere pflanzliche und natürliche Mittel zur Unterstützung der Darmgesundheit
Neben Cannabidiol werden aus der Pflanzenkunde auch Weihrauch und Curcumin eingesetzt. Um die Darmschleimhaut als Schutzschicht wiederaufzubauen setzt man Vitamin A, Zink, Vitamin D3 und L-Glutamin ein. Besonders bedeutend ist auch eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen, den sogenannten Präbiotika. Um das Mikrobiom zu regenerieren setzt man auf Multispezies Probiotika.
Wichtige Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Ärztliche Beratung: Ein Arzt kann potenzielle Wechselwirkungen mit Medikamenten, die Sie einnehmen, identifizieren und entsprechende Anpassungen vornehmen, um möglichen negativen Begleiterscheinungen vorzubeugen.
- Kein Ersatz für medizinische Behandlung: Beachte, dass CBD größtenteils als Nahrungsergänzungsmittel verwendet wird, um das Wohlbefinden zu steigern und Cannabidiol sollte niemals als Ersatz für eine medizinische Behandlung dienen.
- Qualität der Produkte: Wer von der positiven Wirkung profitieren möchte, der sollte beim Kauf von CBD-Öl jedoch einige wichtige Faktoren beachten, um sicherzustellen, dass er ein qualitativ hochwertiges und sicheres Produkt erwirbt. Es ist wichtig, die Reinheit und Qualität des CBD-Öls zu überprüfen, um sicherzustellen, dass es aus biologisch angebautem Hanf hergestellt wird und frei von Pestiziden, Herbiziden oder Schwermetallen ist. Die Transparenz des Herstellers bezüglich der Herkunft des Hanfs, der Produktionsmethoden und der Inhaltsstoffe ist ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung.
- Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten: Ein wesentlicher Aspekt der Sicherheit von CBD betrifft seine Fähigkeit, mit anderen Medikamenten zu interagieren. Diese Wechselwirkungen können die Wirksamkeit anderer Arzneimittel erhöhen oder verringern und sollten daher ernst genommen werden. Bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme sollte vor Beginn einer CBD-Anwendung unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden. Eine schrittweise Einführung von CBD mit sorgfältiger Überwachung kann helfen, potenzielle Wechselwirkungen frühzeitig zu erkennen.
- Spezielle Risikogruppen: Für bestimmte Bevölkerungsgruppen gelten bei der Anwendung von CBD besondere Vorsichtsmaßnahmen, da entweder die Datenlage unzureichend ist oder potenzielle Risiken bestehen. Schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche, ältere Menschen und Patienten mit Lebererkrankungen oder psychiatrischen Erkrankungen sollten CBD nur unter ärztlicher Aufsicht verwenden.
ENECeN-Forschungsprojekt an der Hochschule Kaiserslautern
Am Forschungsschwerpunkt Integrierte Miniaturisierte Systeme (IMS) der Hochschule Kaiserslautern läuft ein neues Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Kristina Endres. Das Projekt mit dem Titel ENECeN („Effect of Nutritional Cannabinoids on the Enteric Nervous System“) wird von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert. Im Zentrum steht die Frage, wie Cannabinoide, die in Nahrungsergänzungsmitteln und funktionellen Lebensmitteln enthalten sind, auf das enterische Nervensystem - das Nervensystem des Darms - wirken. Im Projekt ENECeN wird in Kooperation mit KD Pharma sowie der SRH Hochschule für Gesundheit untersucht, wie Cannabinoide auf Kulturen von Neuronen und Immunzellen des Darms wirken. Dabei soll sowohl der Einfluss auf das gesunde Darmnervensystem betrachtet werden als auch die mögliche therapeutische Wirkung auf erkranktes Gewebe. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf Fragestellungen, die den Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder der Alzheimer-Demenz betreffen.
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CBD und seine vielfältigen Wirkmechanismen im Gehirn
CBD entfaltet seine Wirkung im Gehirn über verschiedene Mechanismen. Im Gegensatz zu THC bindet CBD nicht direkt und stark an die Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn. Stattdessen interagiert es mit zahlreichen anderen Rezeptoren und beeinflusst komplexe Signalwege, die letztlich zu seinen therapeutischen Effekten führen. Die Wirkung von CBD ist subtil und umfassend zugleich. Es moduliert verschiedene Systeme im Gehirn, ohne dabei stark bewusstseinsverändernde Effekte zu verursachen. Diese Eigenschaft macht es besonders interessant für die medizinische Forschung und Anwendung, da therapeutische Effekte ohne psychoaktive „High“-Zustände erzielt werden können.
CBD beeinflusst das Endocannabinoid-System, indem es:
- Die Aktivität des Enzyms FAAH hemmt, das für den Abbau des endogenen Cannabinoids Anandamid verantwortlich ist
- Als negativer allosterischer Modulator am CB1-Rezeptor wirkt und so die Bindungsaffinität anderer Cannabinoide verändert
- Die Signalübertragung an CB2-Rezeptoren indirekt beeinflusst, was besonders für entzündungshemmende Prozesse relevant ist
Über das Endocannabinoid-System hinaus interagiert CBD mit zahlreichen anderen Rezeptoren und Signalwegen im Gehirn, was seine vielfältigen Wirkungen erklärt:
- Serotonin-Rezeptoren (5-HT1A): CBD wirkt als partieller Agonist an 5-HT1A-Rezeptoren, was seine angstlösenden, antidepressiven und neuroprotektiven Eigenschaften erklären könnte.
- TRPV1-Rezeptoren: Diese Rezeptoren sind an der Schmerz- und Hitzewahrnehmung sowie an Entzündungsprozessen beteiligt. CBD aktiviert TRPV1-Rezeptoren und kann dadurch schmerzlindernde und entzündungshemmende Effekte vermitteln.
- GPR55-Rezeptoren: CBD wirkt als Antagonist an diesen Rezeptoren, was zu seiner antientzündlichen und potenziell antitumoren Wirkung beitragen könnte.
- PPARγ-Rezeptoren: Die Aktivierung dieser Rezeptoren durch CBD kann neuroprotektive und entzündungshemmende Effekte vermitteln, relevant bei neurodegenerativen Erkrankungen.
- Adenosin-Rezeptoren: CBD hemmt die zelluläre Aufnahme von Adenosin, was indirekt zur Aktivierung von Adenosin-Rezeptoren führt und entzündungshemmend sowie neuroprotektiv wirken kann.
Mögliche Nebenwirkungen von CBD im Gehirn
Obwohl CBD als relativ sicher gilt und im Vergleich zu vielen Pharmazeutika ein günstiges Nebenwirkungsprofil aufweist, können dennoch unerwünschte Effekte auftreten. Diese sind meist dosisabhängig und individuell unterschiedlich ausgeprägt. Zu den am häufigsten berichteten CBD Nebenwirkungen, die das zentrale Nervensystem betreffen, gehören:
- Müdigkeit und Schläfrigkeit
- Sedierung
- Schwindel
- Veränderungen des Appetits
- Mundtrockenheit
- Gastrointestinale Beschwerden
Wichtig zu betonen ist, dass diese Nebenwirkungen in klinischen Studien meist als mild bis moderat eingestuft werden und häufig vorübergehend sind. Viele Anwender berichten, dass sich diese Effekte nach einer Eingewöhnungsphase abschwächen.
Kurzfristige Effekte von CBD auf das Gehirn
Im Gegensatz zu THC, das bekanntermaßen die Gedächtnisleistung und Aufmerksamkeit beeinträchtigen kann, zeigt CBD in den meisten Studien neutrale oder sogar positive Effekte auf kognitive Funktionen. Aktuelle neurowissenschaftliche Studien zeigen folgende Effekte von CBD auf verschiedene Hirnregionen:
- Limbisches System: CBD kann die Aktivität in der Amygdala verringern, einem Hirnbereich, der an der Verarbeitung von Emotionen, insbesondere Angst, beteiligt ist.
- Präfrontaler Cortex: Studien zeigen, dass CBD die Aktivität in Bereichen des präfrontalen Cortex modulieren kann, der für höhere kognitive Funktionen wie Entscheidungsfindung und Impulskontrolle zuständig ist.
- Striatum: CBD kann die Aktivität im Striatum beeinflussen, einer Region, die an der Belohnungsverarbeitung und motorischen Kontrolle beteiligt ist.
- Hippocampus: Diese für Gedächtnis und Emotionsverarbeitung wichtige Struktur zeigt nach CBD-Gabe häufig veränderte Aktivitätsmuster.
Langzeitwirkungen bei dauerhaftem CBD-Konsum
Während die kurzfristigen Wirkungen von CBD auf das Gehirn relativ gut dokumentiert sind, ist das Wissen über die Langzeiteffekte einer regelmäßigen CBD-Anwendung noch begrenzt. Verschiedene Studien haben den Einfluss von CBD auf die Neuroplastizität untersucht:
- Neurogenese im Hippocampus: Präklinische Studien deuten darauf hin, dass CBD die Bildung neuer Nervenzellen (Neurogenese) im Hippocampus fördern kann.