Die Desitin Arzneimittel GmbH, ein mittelständischer Arzneimittelhersteller aus Hamburg, hat sich auf die Entwicklung und Vermarktung anspruchsvoller Produkte spezialisiert. Ursprünglich im Bereich der Neurologie tätig, erweitert Desitin sein Portfolio um den Bereich der seltenen Erkrankungen (Rare Diseases). Desitin möchte dazu beitragen, die Behandlung zu optimieren und Awareness & Fortbildung in diesem Bereich zu fördern. Ein aktueller Schwerpunkt liegt auf der Behandlung der Zystinurie, um die Lebensqualität Betroffener zu verbessern.
Fortbildungsangebote für Neurologen und Pädiater
Desitin engagiert sich stark in der Fortbildung von Ärzten und bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen und Materialien an, um das Wissen über neurologische Erkrankungen und deren Behandlung zu vertiefen. Bitte beachten Sie, dass sich alle Informationen / Dokumente in den Fortbildungsforen unserer Partner auf Zulassungen in Deutschland beziehen.
Epilepsie im Fokus
Die Fortbildungen im Bereich Epilepsie decken ein breites Spektrum ab, von der Diagnostik und Therapie im Kindes- und Jugendalter bis hin zu speziellen Fragestellungen bei Erwachsenen.
Pädiatrische Epileptologie:
- Das Münchner Forum Pädiatrische Epileptologie bietet auch in diesem Jahr wieder ein kompaktes und praxisnahes Update zu aktuellen Themen der Kinder- und Jugendepileptologie.
- Ein Workshop zum Thema "Therapieschwierige Epilepsien bei Kindern" beleuchtet allgemeine neuropädiatrische Herausforderungen. Namhafte Referenten beleuchten aktuelle Themen von verschiedenen Seiten. In den Vorträgen geht es um moderne Genomdiagnostik, Mechanismen und Therapiestrategien von Intelligenzminderung sowie aktuelle Behandlungsstrategien bei genetischen epileptischen Enzephalopathien.
- Die Transition von Kindern und Jugendlichen mit Epilepsie in die Erwachsenenmedizin stellt eine Herausforderung dar - sowohl für die Betroffenen selbst als auch für die behandelnden Ärzten. Herr Priv.-Doz. Dr. Thomas Bast und Herr Prof. Dr. Bernhard Steinhoff beleuchten in dieser Fortbildung die Bedeutung und die wichtigsten Ziele der Transition und erklären, wie diese Phase optimal begleitet werden kann. Außerdem: Vertiefen Sie Ihr Wissen anhand von vier lehrreichen Patientenfällen.
Genetische Aspekte und Präzisionsmedizin:
- In den letzten Jahrzehnten hat die Ursachenforschung von Epilepsien enorme Fortschritte gemacht, insbesondere Entwicklungen im Bereich der Genetik. Diese Fortbildung bietet einen Überblick über die aktuellen Möglichkeiten der Präzisionsmedizin bei Entwicklungs- und epileptischen Enzephalopathien (DEE). Prof. Pasquale Striano stellt Beispiele aus der klinischen Forschung vor, darunter neue Ansätze zur Behandlung des Dravet-Syndroms und von frühen infantilen epileptischen Enzephalopathien.
- Welche therapeutischen Konsequenzen entstehen aus der genetischen Diagnostik neonatal-infantiler Anfälle? Diese Frage beantwortet Ihnen der Experte Herr PD Dr. Fazeli unter anderem anhand von 2 spannenden Fallbeispielen. Zudem erhalten Sie Einsicht in Behandlungsoptionen anhand von ersten Ergebnissen einer präklinischen Studie.
Leitlinien und Therapie:
- Im September 2023 wurde das Update der S2k-Leitlinie „Erster epileptischer Anfall und Epilepsien im Erwachsenenalter“ der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und Epileptologie veröffentlicht. Welche Relevanz haben diese Empfehlungen für die Neuropädiatrie? Dies erläutert Ihnen die Expertin PD Dr. Sarah von Spiczak in dieser Fortbildung. Weiterhin erhalten Sie wertvolle Einblicke in Therapieziele, aktuelle Behandlungsansätze und den Umgang mit epileptologischen Notfällen.
- Herr Prof. Dr. Holtkamp präsentiert in diesem Video die neue DGN-Leitlinie zu epileptischen Anfällen und Epilepsien. Wie ist die neue Version der Leitlinie strukturiert? Wie lauten die Empfehlungen für das Management eines ersten epileptischen Anfalls? Und welche Anfallssuppressiva sind bei den unterschiedlichen Formen der Epilepsie die Mittel der Wahl?
- Die medikamentöse Therapie bildet den Grundpfeiler der Behandlung von Epilepsie. Doch es gibt Fälle, in denen eine Anpassung der Medikation erforderlich ist. Wie in solchen Situationen vorzugehen ist, erklärt Prof. Jan Rémi ausführlich in dieser Fortbildung. Er beleuchtet dabei unter anderem die Pharmakotherapie bei Status epilepticus, psychiatrischen Begleiterkrankungen sowie besonderen Lebensphasen wie Schwangerschaft oder Kinderwunsch bei Frauen und Männern. Auch der Umgang des ersten Anfalls wird thematisiert.
- Welche zentralen Neuerungen bietet die DGN-Leitlinie 2023 zur Behandlung von Erwachsenen mit Epilepsien bzw. Diese Frage diskutiert der Experte Herr Prof. Dr. Hajo Hamer in seinem Vortrag im Rahmen der 5. Potsdamer Neuronacht. Hierbei erläutert er u. a.
Spezielle Epilepsieformen und -situationen:
- Die Rolando-Epilepsie ist eine der häufigsten Epilepsieformen im Kindes- und Jugendalter. Wie wirkt sich diese auf die persönliche und schulische Entwicklung aus? Welche Therapiemöglichkeiten stehen zur Verfügung? Diese und weitere Fragen beantwortet der Experte Dr.
- Neonatale Anfälle kommen relativ häufig vor, allerdings können sowohl die klinische Diagnose als auch die Behandlung schwierig sein. Wie Neugeborenenanfälle und -epilepsien klassifiziert werden und welche Möglichkeiten es bei der Diagnostik gibt, präsentiert Ihnen die Expertin Frau Dr. Pressler in dieser Fortbildung.
- Das Risiko für epileptische Anfälle ist während der Neugeborenenperiode am höchsten. Die meisten Anfälle verlaufen klinisch still und treten sogar häufiger bei Frühgeborenen als bei Termingeborenen auf. Durch ein kontinuierliches Neuromonitoring können elektrografische Anfälle besser erkannt und schneller behandelt werden. Welche Rolle das amplitudenintegrierte Elektroenzephalogramm (aEEG) dabei spielen kann, erfahren Sie von der Expertin Frau Dr. Oberdorfer in dieser Fortbildung.
- Die höchste Inzidenz von früh beginnenden Epilepsien liegt bei Säuglingen im Alter bis 6 Monaten. Daher ist ein optimales Timing von Diagnostik und Behandlung entscheidend. Was sind die Therapieziele bei einer früh beginnenden Epilepsie? Wieso ist ein früher Behandlungsbeginn sinnvoll? Wieso wird eine Behandlung trotzdem oft zu spät begonnen und wie kann dies verhindert werden? Antworten erhalten Sie vom Experten Herrn Dr.
- Welche Updates gibt es zur medikamentösen Therapie des Dravet-Syndroms? Erfahren Sie im spannenden Vortrag von Prof. Dr. Wie lassen sich Verhaltensstörungen, die mit dem Dravet-Syndrom einhergehen, behandeln? Wie können Angehörige in dieser Situation unterstützt werden? Das und mehr erfahren Sie in dem spannenden Vortrag von Dr.
- Geschlechtsspezifische Aspekte bei Epilepsien: Epilepsie und Kinderwunsch erfordern besondere Aufmerksamkeit, da sie komplexe Herausforderungen mit sich bringen. Welche Risiken bestehen für Mutter und Kind bei epileptischen Anfällen während der Schwangerschaft? Wie lassen sich Epilepsie-Behandlungen anpassen? Müssen auch Männer mit Epilepsie und Kinderwunsch Vorkehrungen treffen? Expertin Frau Dr. Anke Maren Staack gibt in dieser Fortbildung wertvolle Einblicke.
- In seinem Vortrag referiert Herr Dr. Weißinger über die Altersepilepsie. Erhalten Sie Informationen zur Ätiologie und Inzidenz dieser Erkrankung anhand von anschaulichen Kasuistiken.
Begleiterkrankungen und Komedikation:
- Depression, Hyperaktivität oder auch Psychosen können auch Begleiterkrankungen einer Epilepsie sein. Dabei kann wiederum die medikamentöse Behandlung der Epilepsie selbst eine Ursache für die Komorbiditäten darstellen.
- Aspekte wie die Enzym-Induktion und -Hemmung spielen bei der medikamentösen Behandlung von Epilepsie-Patienten eine wichtige Rolle. Welche möglichen Wechsel- und auch damit einhergehenden Nebenwirkungen der unterschiedlichen Medikamente müssen bei der Versorgung von Betroffenen beachtet werden?
Weitere Fortbildungsthemen im Bereich Epilepsie:
- Frau Dr. Wiemer-Kruel führt uns unter dem Titel „Lange bekannt und voll im Trend“ in die wissenschaftlichen Grundlagen der ketogenen Ernährungstherapie und deren praktische Anwendung ein.
- Prof. Kurlemann stellt im Webcast „Oldie but Goldie:- Ein unterschätztes Antikonvulsium“ die Historie und aktuellen Anwendungsgebiete des ältesten Anfallssuppressivums, das seit 1857 und bis heute zur Epilepsie-Therapie eingesetzt wird, vor.
- Welche neuen Entwicklungen gibt es bei der Therapie frühkindlicher nicht-syndromaler Epilepsien? Welche Therapieempfehlungen gelten bei Epilepsie-Syndromen wie z. B. dem West- oder Dravet-Syndrom? Diese und weitere Fragen erläutert Ihnen die Expertin Frau Prof. Trollmann in ihrem Vortrag im Rahmen des 19.
- In ihrem Vortrag im Rahmen des 19. Münchner Forums „Pädiatrische Epileptologie“ geht die Expertin Frau Prof. Klotz spezifisch auf die Besonderheiten ein, die bei der Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Epilepsien zu beachten sind.
- Welchen Stellenwert besitzt die Pharmakoresistenz im Bereich der medikamentösen Behandlung einer Epilepsie? Welche Rolle spielen dabei Spezialkliniken in der Versorgung von Betroffenen? Und welche Strategien gibt es bei der Behandlung von pharmakoresistenten Patienten?
- Frau PD Dr. Schubert-Bast stellt unter dem Titel „Wenn die Uhr tickt - akute Anfallsunterbrechung“ die Definition der einzelnen Phasen des Status epilepticus vor und geht auf die medikamentösen Therapiemöglichkeiten des drohenden sowie des etablierten Status epilepticus ein.
- In dieser Podcast-Folge geht es um die Frage, ob die Redewendung „neu ist besser“ auch bei der Medikamentenwahl zur Epilepsiebehandlung zutrifft. Um dies zu beantworten, betrachtet Prof. Elger ältere und neuere Wirkstoffe zur Epilepsietherapie und berichtet über seine Erfahrungen.
- Mit der Beantwortung dieser Frage beschäftigt sich der Vortrag der Expertin Dr. Staack. Was bedeutet Aut idem genau und wie lauten die gesetzlichen Bestimmungen? Was besagt die aktuelle Studienlage zum Thema? Und was bedeutet dies für die Versorgung von Patientinnen und Patienten? Antworten zu diesen Fragen erhalten Sie in der Fortbildung.
- Welchen Einfluss kann ein Wechsel der Darreichungsform bzw. des Herstellers eines Antikonvulsivums auf die Patientinnen und Patienten haben? Und welche möglichen Risiken gilt es in diesem Fall zu beachten? In diesem Video diskutieren die Experten Frau Wittig-Moßner, Herr Dr. Lang und Herr Prof. Hamer gemeinsam relevante Studiendaten zu diesem Thema.
- Wann kann eine Epilepsie-Therapie beendet werden? - Diese Frage ist für Epilepsiepatienten von großer Bedeutung und zugleich durch behandelnde Ärztinnen und Ärzte nicht einfach zu beantworten. Der Experte Prof.
- Prof. Hamer erläutert, wie sich Synkope, psychogene Anfälle und ein bilateraler / generalisierter tonisch-klonischer Anfall unterscheiden lassen und welche therapeutischen Optionen es gibt.
- Einen epileptischen Anfall eindeutig zu diagnostizieren ist nicht immer einfach und häufig mit langfristigen Therapiemaßnahmen verbunden. Experte Prof. Dr. Jörg Wellmer zeigt ganz konkret im eLearning, wie sich anfallsartige Ereignisse ätiologisch richtig einordnen lassen.
- GTCS sehen meist schlimm aus, aber wie sinnvoll ist die Verabreichung eines sedierenden Notfallmedikamentes? Prof. Elger erläutert die Wichtigkeit, die Patienten individuell zu betrachten. Hat dieser einen ersten Anfall erlitten oder neigt er oder sie zu Anfallsserien? Was ist bei längeren Anfällen mit einer Dauer von mehr als 5 Min. zu tun?
- Um diese Frage beantworten zu können, muss zunächst in der Anfallsdiagnostik zwischen epileptischem und psychogenem Anfall sowie der konvulsiven Synkope unterschieden werden. Herr Prof. Elger erklärt, wie Epilepsie definiert ist und wie sich durch Untersuchungen mit MRT und EEG die Wahrscheinlichkeit für weitere Anfälle ermitteln lässt.
- Epilepsie ist für die meisten Patientinnen und Patienten eine Schockdiagnose. Wie erklärt man dem Betroffenen die Diagnose und die Konsequenzen für den Alltag? Was gilt es in Bezug auf die Therapieentscheidung hinsichtlich der Medikation und potentieller Neben- und Wechselwirkungen zu beachten? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie in dieser Podcast-Folge mit Prof.
- Das Thema Schwangerschaft steht im besonderen Fokus bei Epilepsie-Patienten. Der Experte Prof. Elger erläutert, welche Aspekte es u. a. hinsichtlich der Medikation vor, während und nach der Schwangerschaft zu beachten gilt.
- Welche Orphan Drugs es gibt und welche Herausforderungen bei deren Zulassung auftreten, wird ebenfalls thematisiert. Zusätzlich gibt der Experte PD Dr. Bast anhand von Studiendaten einen Überblick, welche dieser Medikamente im Bereich der Epilepsie aktuell verfügbar sind und welche Eigenschaften diese aufweisen.
- Mobilität ist für viele Menschen von hoher Bedeutung. Doch was ist zu tun, wenn aufgrund einer Krankheit die Fahreignung nicht mehr gegeben ist? Frau Dr.
Epilepsie und Schlaf:
- Schlaf ist weit mehr als Erholung - er ist ein zentraler Baustein unserer Gesundheit, besonders bei Epilepsie. In dieser Fortbildung gibt Prof. Alexandre Datta spannende Einblicke in die Funktion und Struktur des Schlafs sowie die wechselseitige Beziehung zwischen Schlaf und Epilepsie. Zusätzlich erhalten Sie einen kompakten Überblick zu Hirnplastizität, zirkadianer Rhythmik und den durch Epilepsie bedingten Defiziten und Begleiterkrankungen.
Literarische Exkurse:
- Was können wir aus literarischen Krankheitsbeschreibungen über Epilepsie lernen? Prof. Bettina Schmitz analysiert den Fall des Schriftstellers Gustav Flaubert - von Beschreibungen wie „ein Flammenstrom, plötzlich wie ein Blitz“ bis hin zu klinisch deutbaren Symptomen wie iktaler Angst bei Okzipitallappen-Epilepsie. Lernen Sie in diesem Video mehr zu lateralisierenden Anfallszeichen, iktalen Symptomen sowie zur Relevanz einer frühen Diagnose. Außerdem erhalten Sie einen lehrreichen Blick in die Geschichte der Epileptologie und erfahren, was Flauberts Papagei Loulou mit Epilepsie zu tun hatte.
Parkinson-Syndrom
Auch im Bereich des Parkinson-Syndroms bietet Desitin umfangreiche Fortbildungsmöglichkeiten an.
Dopaminagonisten:
- Beim deutschen Parkinson-Kongress 2024 präsentiert Prof. Dr. med. Dirk Woitalla, Essen, einen Vortrag über therapierelevante Unterschiede der Dopaminagonisten bei Parkinson. Er beleuchtet den Stellenwert dieser Medikamente vor dem Hintergrund neuer Leitlinien und geht auf aktuelle Daten zu Parkinson-Subtypen ein.
- Welche positiven Effekte haben Dopaminagonisten bei der Therapie der Parkinson-Krankheit? Welcher Wirkstoff schneidet im Dopaminagonisten-Vergleich überraschend am besten ab? Erfahren Sie von Frau Dr.
- Prof. Dr. Woitalla beleuchtet die pharmakologischen und klinischen Aspekte eines noradrenergen Dopaminagonisten. Neben interessanten Details zum Rezeptorprofil und Wirkmechanismus der Substanz gibt der Referent einen Überblick über die aktuelle Studienlage.
- Welchen Stellenwert besitzen Dopaminagonisten in der Parkinsontherapie? Und welche pharmakologischen Eigenschaften weisen sie jeweils auf? Prof. Woitalla geht detailliert auf diese Fragestellungen ein.
- Sollte ich meinem Patienten eher L-DOPA oder Dopaminagonisten frühzeitig verschreiben? Wie sollte ich die Therapie meines Patienten im Verlauf der Erkrankung anpassen und lassen sich Fluktuationen vermeiden? Mittels Studiendaten und Kasuistiken beleuchtet Prof.
Therapie und Versorgung:
- In dieser Fortbildung erfahren Sie mehr zu den aktuellen Behandlungsoptionen der Parkinson-Krankheit. Die Expertin Frau PD Dr.
- Die neuesten Entwicklungen in Bezug auf symptomatische sowie krankheitsmodifizierende Therapieoptionen für die Parkinson-Krankheit präsentiert Ihnen der Experte Herr Prof. Dr. Paul Lingor in diesem Video.
- Welche Rolle spielen digitale Gesundheitstechnologien bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit? Für wen ist das Versorgungskonzept Parkinson-Tagesklinik geeignet und welche Effekte hat dies auf die Versorgung Betroffener? Und welche weiteren Therapieoptionen stehen zur Verfügung? Antworten zu diesen und weiteren interessanten Fragen erläutern und diskutieren die Experten Prof. Dr. Martin Südmeyer und Prof. Dr.
- Welche geriatrischen Besonderheiten gibt es bei der Parkinson-Krankheit? Was zeichnet die Therapie motorischer und nicht-motorischer Symptome bei älteren Menschen mit Parkinson aus? Was empfehlen die Leitlinien? Der Experte Herr Prof.
- Prof. Warnecke präsentiert an zahlreichen Beispielen, wie die interdisziplinäre Versorgung von Parkinson-Patienten optimiert werden kann.
- Welche Aspekte sind für den klinischen Nachweis des Parkinsonsyndroms relevant? Welchen Stellenwert besitzen Medikamentenpumpen und die Tiefe Hirnstimulation bei der intensivierten Therapie? Diese und weitere Fragen diskutieren die Experten Prof. Südmeyer und Prof.
- Die Referentin Frau Dr. Klyk erläutert anhand von drei interessanten Fallbeispielen aus ihrer Praxis, welche klinischen Erfahrungen sie hinsichtlich der Behandlung von Parkinson-Patienten mit einem noradrenergen Dopaminagonisten gesammelt hat.
- Prof. Schwarz erläutert in seinem Vortrag die wichtigsten medikamentösen Behandlungsstrategien bei Parkinson. Er beschreibt die relevanten Wirkstoffklassen, mögliche Nebenwirkungen und geht auf die Vor- und Nachteile einer frühen L-DOPA-Behandlung ein.
- In dieser Fortbildung erläutern Prof. Jost und Dr. Ehret die wichtigsten neuropsychiatrischen Symptome bei Morbus Parkinson wie Tagesmüdigkeit/Fatigue, Angst, Depression und Demenz.
- Prof. Warnecke präsentiert an zahlreichen Beispielen, wie die interdisziplinäre Versorgung von Parkinson-Patienten optimiert werden kann.
- In dieser Podcast-Folge beleuchtet Frau Dr. Csoti den absoluten Goldstandard in der Parkinsontherapie: L-Dopa. Neben einem kleinen Einblick in die Historie und Pharmakokinetik geht sie auf die verschiedenen Darreichungsformen und deren Vorteile für individuelle Therapiesituationen ein.
- Die digitalen Helfer in der Neurologie eröffnen zahlreiche neue Möglichkeiten - ob in der sensorbasierten Ganganalyse bei Parkinson, beim Migräne-Monitoring oder in der Schlaganfallnachsorge. Prof.
- Prof. Tönges beleuchtet in dieser Fortbildung die kontinuierliche Apomorphin-Therapie als etablierte Behandlungsoption im fortgeschrittenen Parkinson-Stadium.
Personalisierte Therapie:
- Warum scheitern so viele klinische Studien zu neuen Behandlungsmöglichkeiten in frühen Parkinsonstadien? Ein neues Stadiensystem für die Parkinsonkrankheit könnte der Forschung eine entscheidende Wende bringen. Prof. Brit Mollenhauer widmet sich diesem innovativen Ansatz in dieser Fortbildung und stellt die wichtigsten Aspekte vor.
- In dieser Fortbildung erfahren Sie mehr zu den aktuellen Behandlungsoptionen der Parkinson-Krankheit. Die Expertin Frau PD Dr.
Verhaltensänderungen und Fallbeispiele:
- Parkinson kann sich in gegensätzlichen Facetten zeigen: Überschwang und "Nervenschwäche". Prof. Georg Ebersbach beleuchtet in diesem Video 2 Fallbeispiele mit auffälligen Verhaltensänderungen: Herr M, 55 Jahre alt, mit früh einsetzendem Parkinson und ausgeprägten Impulskontrollstörungen, sowie Herr F, 59 Jahre alt, der unter verminderter Stressresistenz und ständiger Erschöpfung leidet. Wie hängen Impulskontrollstörung und Dopaminagonisten-Therapie zusammen? Wann macht eine Therapie-Umstellung Sinn? Und wie passt das historische Konzept der Neurasthenie in die heutige Zeit?
Weitere neurologische Themen
Neben Epilepsie und Parkinson werden auch andere neurologische Erkrankungen in den Fortbildungen von Desitin behandelt.
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Schwindel:
- Entdecken Sie die aktuellen Erkenntnisse im Bereich Schwindel! Prof . Marianne Dieterich fasst die wichtigsten Updates für Sie zusammen. Im Fokus dieser Fortbildung stehen die Diagnostik und Behandlung des akuten vestibulären Schwindels. Zusätzlich erhalten Sie spannende Einblicke in die Bereiche episodischer und chronischer Schwindel. Prof. Dieterich hat zudem praktische Tipps für eine zeitnahe klinische Diagnose parat.
Multiple Sklerose:
- Prof. Meuth gibt anhand aktueller Studiendaten einen Überblick zur medikamentösen Therapie der Multiple Sklerose im Hinblick auf eine COVID-19 Impfung. Des Weiteren erfahren Sie, welcher Zusammenhang zwischen einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus bzw.
Kopfschmerzen:
- Kopfschmerzen bei Männern und Frauen - diesem zentralen Thema widmet sich die Expertin Prof. Holle-Lee in ihrem Vortrag. Wo liegen die grundsätzlichen Unterschiede bei beiden Geschlechtern in Bezug auf die Symptomatik der einzelnen Formen des Kopfschmerzes? Wie lauten die Leitlinien-Empfehlungen für die Behandlung? Und was gilt es beispielsweise bei der Therapie von Schwangeren zu beachten?
Allgemeine Aspekte:
- Die Expertin Prof. Klein gibt Ihnen in dieser Fortbildung einen Überblick, welche Aspekte und Faktoren für eine geeignete Behandlung neurologischer Erkrankungen relevant sind.
Veranstaltungen und Seminare
Desitin unterstützt und beteiligt sich an verschiedenen Veranstaltungen und Seminaren, um den Austausch zwischen Experten und die Weiterbildung von Ärzten zu fördern.
- Die „traditionellen“ Themenschwerpunkte des hybriden Seminars -Epilepsie und Parkinsons- werden auch in diesem Jahr wieder von ausgewiesenen Experten referiert, ergänzt um aktuelle Fälle, Breaking News und Kontroversen. Darüber hinaus stehen funktionelle Störungen in der Neurologie im Fokus.
- Im Rahmen des 17. Berliner Epilepsie-Parkinson-Seminars hat Prof. Dr. Rainer Moritz den zweiten großen epilepsiekranken Autor der Weltliteratur beleuchtet: Gustave Flaubert, der bekannt für sein akribisches Streben nach Genauigkeit war. Rainer Moritz bringt die Biographie und das Werk Flauberts näher und schlägt inspirierende Brücken zwischen Literatur und Neurologie.
Desitin und die Ärztekammer Berlin
Die Ärztekammer Berlin ist die Berufsvertretung aller rund 36.000 Berliner Ärzt:innen. Sie hat den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR), das heißt, sie übernimmt staatliche Aufgaben in Selbstverwaltung. Desitin arbeitet mit der Ärztekammer Berlin zusammen, um Fortbildungsveranstaltungen anzubieten und die Qualität der medizinischen Versorgung in Berlin zu sichern.
Zystinurie: Ein besonderer Schwerpunkt von Desitin
Ein aktueller Schwerpunkt von Desitin liegt auf der Behandlung der Zystinurie, einer seltenen Stoffwechselerkrankung, die zu Harnsteinen führen kann. Desitin möchte dazu beitragen, die Lebensqualität Betroffener zu verbessern.
- Dr. Roman Herout (Dresden) legte in seinem Vortrag anlässlich des FOMF WebUp Experten-Forum Urologie (2024) dar, dass Harnsteine eine Volkskrankheit sind, bei der die Rezidivprophylaxe und das Risikomanagement oft unterschätzte Themen darstellen. Desitin war Co-Sponsor der Veranstaltung.
- Spannendes Symposium zur intersektoralen Versorgung von Harnstein-Patienten: Welche Gründe liegen für die oftmals mangelnde Nachversorgung von Urolithiasis-Patienten vor?
- Dr. Roman Herout (Dresden) erklärt, wie eine praxistaugliche und leitlinienkonforme Risikostratifizierung gelingt - und warum sie für die weitere Therapie und Nachsorge relevant ist.
- Dr. Roman Herout erläutert die allgemeinen Maßnahmen zur Rezidivprophylaxe bei Harnsteinpatienten.
- Dr. Roman Herout erklärt die leitliniengerechte Rezidivprophylaxe bei Hochrisiko-Steinpatient:innen - exemplarisch anhand von Calciumoxalatsteinen.
- Dr. Roman Herout beschreibt die Pathogenese der Zystinurie und erklärt, warum Zystinurie als Hochrisiko-Harnsteinerkrankung gilt.
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