Dieser Artikel richtet sich an alle, die ihren PC effektiv nutzen, pflegen und sichern möchten, ohne ein Technikexperte sein zu müssen. Außerdem werden Tipps für Lehrer gegeben, um den Arbeitsalltag zu erleichtern und die Nerven zu schonen.
PC-Nutzung und -Pflege leicht gemacht
1. Mehr Ordnung auf dem Desktop - weniger Stress
Ein überfüllter Desktop wirkt nicht nur chaotisch, sondern beeinträchtigt auch die Übersicht und kann den Startvorgang des Computers verlangsamen. Eine einfache Ordnerstruktur (z. B. "Privat", "Arbeit", "Bilder") hilft, Ordnung zu schaffen. Wichtige Dateien können auf dem Desktop platziert, sollten aber regelmäßig aufgeräumt werden. Einmal pro Woche kurz Ordnung machen spart Zeit und Nerven und sorgt dafür, dass man schneller findet, was man sucht.
2. Programme richtig schließen statt nur minimieren
Viele minimieren Programme lediglich, anstatt sie richtig zu schließen. Minimierte Programme laufen im Hintergrund weiter, verbrauchen Speicher und verlangsamen den PC. Programme sollten über das Kreuz oder per Rechtsklick in der Taskleiste und "Fenster schließen" beendet werden. Besonders bei speicherintensiven Anwendungen wie Browsern oder Bildbearbeitungsprogrammen macht dies einen Unterschied. Mit [Strg] + [F4] oder [Alt] + [F4] lassen sich Fenster schnell schließen.
3. Updates sind wichtig
Updates sind zwar oft lästig, aber sie sind wichtig, um Sicherheitslücken zu schließen, Fehler zu beheben und neue Funktionen zu erhalten. Besonders Windows-Updates sollten nicht aufgeschoben werden. Es empfiehlt sich, automatische Updates außerhalb der Hauptnutzungszeit einzustellen. Auch Programme wie Browser oder Office sollten aktuell gehalten werden, um Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten.
4. Virenschutz ist unerlässlich
Ein zuverlässiger Virenschutz ist unerlässlich, da Viren und Trojaner heutzutage oft über Webseiten, Downloads oder USB-Sticks verbreitet werden. Es empfiehlt sich, ein Antivirus-Programm zu installieren, das im Hintergrund alles im Blick behält und vor Phishing, Ransomware & Co. schützt. Bitdefender Antivirus ist beispielsweise einfach zu bedienen, beeinträchtigt die PC-Leistung nicht und bietet zuverlässigen Schutz.
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5. Vorsicht vor Phishing
Phishing-E-Mails und -Webseiten sind oft an schlechter Rechtschreibung, verdächtigen Links und einem Gefühl von Dringlichkeit erkennbar. Im Zweifelsfall sollte man lieber einmal zu viel löschen, als Opfer eines Betrugs zu werden.
6. Sichere Passwörter verwenden
Sichere Passwörter sollten lang sein und Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Ein Passwortmanager kann helfen, Passwörter sicher zu speichern und neue vorzuschlagen. Viele Programme sind kostenlos, wie z. B. Bitwarden oder KeePass.
7. Regelmäßige Backups erstellen
Regelmäßige Backups sind wichtig, um Datenverlust vorzubeugen. Es reicht, einmal pro Woche eine externe Festplatte oder Cloud zu nutzen, um wichtige Daten zu sichern. Viele Tools automatisieren diesen Prozess.
8. Temporäre Dateien löschen
Windows speichert temporäre Dateien, die mit der Zeit viel Speicherplatz belegen können. Die Datenträgerbereinigung (über die Windows-Suche zu finden) hilft, temporäre Dateien, den Papierkorb usw. zu löschen. Auch Programme wie CCleaner können beim Aufräumen helfen.
9. Autostart entrümpeln
Wenn der PC lange zum Hochfahren benötigt, liegt das oft an zu vielen Programmen im Autostart. Im Task-Manager (Strg + Shift + Esc) unter dem Reiter "Autostart" können unnötige Programme deaktiviert werden.
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10. Festplattenpflege betreiben
Bei klassischen HDDs ist das Defragmentieren noch sinnvoll, bei SSDs eher nicht. Der Status kann über die Windows-Suche unter "Laufwerke defragmentieren" geprüft und das Laufwerk optimiert werden.
11. Shortcuts nutzen
Tastenkombinationen (Shortcuts) beschleunigen die Arbeit am PC. Klassiker wie [Strg] + C, [Strg] + V oder [Alt] + [Tab] (Wechseln zwischen Fenstern) sparen Zeit. Eine Übersicht der wichtigsten Tastenkürzel findet sich bei Microsoft.
12. Zwei Bildschirme verwenden
Ein zweiter Bildschirm kann die Produktivität steigern, wenn man viel gleichzeitig macht. Er wird einfach per HDMI oder DisplayPort angeschlossen und auf "Bildschirm erweitern" gestellt.
13. Ordentliches Dateisystem einrichten
Ein System aus Hauptordnern (z. B. Arbeit, Privat, Bilder) und Unterordnern mit logischen Namen hilft, Chaos zu vermeiden. Dateien sollten nicht direkt auf dem Desktop oder unter "Downloads" gespeichert und klar benannt werden (z. B. "RechnungMai2025.pdf" statt "scan0001.pdf").
14. PDF-Tricks kennen
PDFs können mit kostenlosen Tools wie PDF24, Foxit PDF oder Online-Editoren bearbeitet werden. Man kann PDFs zusammenfügen, Seiten löschen, Texte ergänzen oder Formulare ausfüllen. Viele PDFs lassen sich sogar direkt in Word öffnen und bearbeiten.
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15. Browser richtig einrichten
Erweiterungen wie Werbeblocker (z. B. uBlock Origin) machen Seiten schneller und sicherer. Ein Passwort-Manager als Browser-Plugin spart Zeit und sorgt für Sicherheit. Tools wie "OneTab" oder "The Great Suspender" frieren inaktive Tabs ein. Cache und Cookies sollten regelmäßig gelöscht werden. Der Browser sollte immer aktuell sein.
16. Screenshot-Tools nutzen
Tools wie das Snipping Tool (vorinstalliert), Greenshot oder ShareX ermöglichen komfortablere Screenshots als die [Druck]-Taste. Man kann gezielt Bildausschnitte auswählen, Markierungen setzen oder Text einfügen.
17. Task-Manager im Griff haben
Der Task-Manager (Strg + Shift + Esc) zeigt, welches Programm wie viel Leistung verbraucht. Bei Problemen kann ein Programm mit einem Klick beendet werden. Auch der Autostart lässt sich hier verwalten.
18. Cloud-Speicher sinnvoll nutzen
Cloud-Dienste wie Google Drive, Dropbox oder OneDrive bieten kostenlosen Speicher, Synchronisation über mehrere Geräte und einfache Freigabe. Sensible Daten sollten jedoch verschlüsselt werden. Ein lokales Backup ist zusätzlich empfehlenswert.
19. Kostenlose Bildbearbeitung nutzen
Für einfache Bildbearbeitungsaufgaben reichen kostenlose Tools wie Photopea (läuft direkt im Browser), GIMP oder Canva aus.
20. Technik verstehen: Welcher Anschluss ist welcher?
HDMI überträgt Bild und Ton. USB-C ist ein Alleskönner für Daten, Strom und Video. DisplayPort wird oft bei PC-Monitoren verwendet. LAN steht für stabileres Internet per Kabel.
21. Ergonomie beachten
Ein guter Bildschirm steht auf Augenhöhe, etwa eine Armlänge entfernt. Die Tastatur sollte so liegen, dass die Handgelenke gerade bleiben, die Maus daneben. Ein höhenverstellbarer Stuhl oder eine Handballenauflage hilft zusätzlich. Regelmäßige Pausen und Blick in die Ferne sind wichtig.
22. WLAN-Signal verstärken
Der Router sollte möglichst zentral und hoch stehen, nicht in der Ecke oder hinter Möbeln. Repeater oder Powerline-Adapter bringen das Signal in entlegene Ecken. Ein Kanalwechsel im Router-Menü kann helfen. Je weniger Geräte gleichzeitig streamen oder saugen, desto mehr Speed bleibt.
23. Druckerprobleme lösen
Kabel neu einstecken oder den Drucker neu starten. Bei schwachem WLAN-Signal USB verwenden oder den Drucker näher zum Router bringen. Treiberprobleme mit einem frischen Download von der Herstellerseite lösen. Druckerpatronen rechtzeitig tauschen. Eine Fehlermeldung googeln hilft oft weiter.
24. Benutzerkonten sinnvoll einrichten
Getrennte Benutzerkonten für mehrere Nutzer sorgen für eigene Dateien, Einstellungen und Programme. Admin-Rechte können eingeschränkt werden.
25. Gastmodus nutzen
Für kurzzeitige PC-Nutzung durch andere den Gastmodus oder ein eingeschränktes Benutzerkonto verwenden.
26. Programme richtig deinstallieren
Programme sauber über die Systemsteuerung deinstallieren, nicht einfach den Ordner löschen.
Tipps für Lehrer zur Stressbewältigung und Arbeitserleichterung
Zeit sparen bei der Unterrichtsvorbereitung
- Fertige Materialien vom Verlag nutzen. Es gibt viele gut konzipierte Materialien zum Lehrwerk.
- Lektüren in der Mittelstufe nach Möglichkeit mit mehreren Klassen lesen - entweder parallel oder in aufeinander folgenden Jahren.
Zeit sparen bei der Konzeption und Korrektur von Klassen-/Kursarbeiten
- Einen Bewertungsbogen verwenden, auf dem angekreuzt wird, wie gut die einzelnen Bereiche gelungen sind. Dies beschleunigt die Korrektur und hilft bei der Benotung.
- Einsatzübungen in der Mittelstufe erleichtern die Korrektur, sind aber nicht immer erlaubt.
Weitere Tipps
- Feste Arbeitszeiten auch zu Hause setzen.
- Die Klassenarbeiten ausdrücklich NICHT direkt vor die Ferien legen. Stattdessen ab und zu an den Wochenenden Nachtschichten einlegen und das meiste in der Schulzeit abarbeiten.
- Für Ordnung sorgen.
- Lerntyp respektieren und die Tage entsprechend planen.
- Vernünftige Pausen machen.
- Den idealen Lernort wählen.
- Lerntechniken anwenden.
- Gute Ernährung für Kraft.
- Ausgeschlafen durch die Prüfungsphase.
- Sich nach Etappenzielen belohnen.
- Den Erfolg visualisieren.
Lerntechniken
- Zusammenfassen: Jede Vorlesung auf maximal zwei Din-A4-Seiten zusammenfassen. Die Zusammenfassungen mit der Hand schreiben statt auf dem Laptop.
- Kombinieren: Mindmaps erstellen. Arbeiten mit Musik ausprobieren.
- Aussprechen: Zusammenfassung laut vorlesen und Inhalte ohne Notizen selbst aufsagen. Den Stoff jemand anderem erklären.
- Gemeinsam lernen: In einer Lerngruppe motiviert man sich gegenseitig. Macht feste Termine aus und vereinbart, wann ihr welchen Stoff durchnehmt.
- Karteikarten: Auf der Vorderseite eine Frage oder ein Problem notieren, auf die Rückseite die Lösung. Alle Karten in einem Karteikasten mit drei Fächern stecken.
Wichtige Hinweise
- Nicht zu hohe Anforderungen an sich selbst stellen.
- Mut haben, neue Techniken auszuprobieren.
- Optimistisch bleiben.
Umgang mit Antriebslosigkeit
Ursachen suchen
Antriebslosigkeit kann ein Ausdruck einer unzureichenden Nährstoffversorgung sein, z. B. Vitamin-D-Mangel im Winter.
Was hilft gegen Antriebslosigkeit?
- Rausgehen: Das Erleben der Natur hilft bei der Stressbewältigung und entspannt gleichzeitig.
- Bewegung: Regelmäßiger Sport tut nicht nur körperlich sehr gut, sondern reaktiviert auch die Lebensfreude und den eigenen Antrieb.
- Entspannung: Gerade für Menschen mit einem stressigen Job oder dem Spagat zwischen Arbeit und Familienlieben ist es nötig, sich auch eine Auszeit zu gönnen.
- Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen ist wichtig.
- Positives Mindset: Ein positives Mindset hat grundlegende Auswirkungen auf Deine Motivation. Ein Dankbarkeits-Journal anlegen und jeden Abend aufschreiben, wofür Du heute dankbar bist.
- Digitale Geräte reduzieren: Digitale Geräte, vor allem die Social Media Welt, bieten eine große Angriffsfläche für Dein Selbstbewusstsein und stellen einen Stressfaktor dar.
- Soziale Kontakte pflegen: Unter Menschen zu gehen kann Dir deswegen dabei helfen wieder positiver auf Dein Leben zu schauen und die schönen Dinge zu sehen.
- Über Ängste und Sorgen sprechen: Oft ist Antriebslosigkeit Ausdruck emotionaler Konflikte oder eines geringen Selbstwertgefühls.
Die Bedeutung von Englisch
Englisch ist eine Weltsprache und hilft bei der Kommunikation mit Menschen aus aller Welt. Es ermöglicht den Austausch mit internationalen Fans, z.B. im K-Pop-Bereich, und ist im Urlaub hilfreich. Englischkenntnisse sind oft Voraussetzung für eine Arbeitsstelle, auch wenn man Englisch sprechende Völker eher unsympatisch findet. Es ist wichtig, Englisch zu lernen, um sich auch mal außerhalb von Deutschland aufhalten zu können.
Masterarbeit auf Englisch schreiben
Vorteile
- Bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt
- Internationale Publikation möglich
- Englisch-Kenntnisse sind schwarz auf weiß bewiesen
Nachteile
- Es benötigt mehr Zeit, eine wissenschaftliche Arbeit in einer anderen Sprache zu verfassen
- Am besten ein/e Muttersprachler/in sollte deine Arbeit am Ende gegenlesen und korrigieren
Tipps
- Einen realistischen Zeitplan erstellen
- Sich überlegen, welches Englisch man zum Schreiben nutzen will: Britisches oder Amerikanisches
- Auf eine fehlerlose Rechtschreibung achten
Struktur
- Einleitung, Hauptteil und Schluss
- Abstract schreiben, wenn die Masterarbeit in Englisch bereits steht