Dolormin Migräne Preisvergleich: Umfassende Informationen zu Anwendung, Risiken und Alternativen

Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die durch starke Kopfschmerzen gekennzeichnet ist, oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit. Dolormin Migräne ist ein rezeptfreies Medikament, das zur Behandlung von akuten Migräneanfällen eingesetzt wird. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Dolormin Migräne, einschließlich Anwendungsgebiete, Dosierung, Gegenanzeigen, Nebenwirkungen und Preisvergleich.

Was ist Dolormin Migräne?

Dolormin Migräne ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Ibuprofen enthält. Ibuprofen gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), die schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend wirken. Dolormin Migräne wird zur symptomatischen Behandlung der akuten Kopfschmerzphase bei Migräne mit und ohne Aura eingesetzt.

Anwendungsgebiete von Dolormin Migräne

Dolormin Migräne wird zur kurzzeitigen Behandlung von Migräneanfällen mit oder ohne Aura eingesetzt. Migräne ist eine spezielle Art von Kopfschmerz, die oft von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit und Sehstörungen begleitet wird. Dolormin Migräne kann helfen, die Kopfschmerzen und andere Symptome eines Migräneanfalls zu lindern.

Dosierung und Anwendung

Die Dosierung von Dolormin Migräne richtet sich nach dem Körpergewicht und dem Alter des Patienten. Für Kinder ab 20 kg (6 Jahre und älter), Jugendliche und Erwachsene gelten folgende Richtlinien:

  • Kinder (20-29 kg): ½ Filmtablette (200 mg Ibuprofen) als Einzeldosis, maximal 1½ Filmtabletten (600 mg Ibuprofen) pro Tag.
  • Jugendliche (ab 40 kg) und Erwachsene: 1 Filmtablette (400 mg Ibuprofen) als Einzeldosis, maximal 3 Filmtabletten (1200 mg Ibuprofen) pro Tag.

Zwischen den Einnahmen sollte ein Abstand von mindestens 6 Stunden liegen. Die Tabletten sollten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit während oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Dolormin Migräne sollte nicht länger als 3 Tage ohne ärztlichen Rat eingenommen werden.

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Gegenanzeigen

Dolormin Migräne darf nicht eingenommen werden in folgenden Fällen:

  • Allergie gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
  • Asthmaanfälle, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR in der Vergangenheit
  • Ungeklärte Blutbildungsstörungen
  • Bestehende oder wiederholt aufgetretene Magen-/Zwölffingerdarmgeschwüre oder Blutungen
  • Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbruch in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit NSAR-Therapie
  • Hirnblutungen oder andere aktive Blutungen
  • Schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
  • Schwere Herzinsuffizienz
  • Schwere Austrocknung (Dehydratation)
  • Letztes Drittel der Schwangerschaft
  • Kinder unter 20 kg Körpergewicht oder unter 6 Jahren

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Dolormin Migräne ist erforderlich in folgenden Fällen:

  • Angeborene Blutbildungsstörungen (z.B. akute intermittierende Porphyrie)
  • Bestimmte Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose)
  • Magen-Darm-Störungen oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
  • Eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion
  • Austrocknung (Dehydratation)
  • Bluthochdruck und/oder Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Allergien (z.B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronische Schleimhautschwellungen oder chronische Atemwegserkrankungen
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Unmittelbar nach größeren chirurgischen Eingriffen

Bei länger dauernder Anwendung von Dolormin Migräne ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch Dolormin Migräne Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die häufigsten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt, wie z.B.:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Magenschmerzen
  • Blähungen
  • Verdauungsbeschwerden

Weitere mögliche Nebenwirkungen sind:

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  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schlaflosigkeit
  • Müdigkeit
  • Hautausschläge
  • Juckreiz
  • Asthmaanfälle
  • Sehstörungen
  • Erhöhter Blutdruck
  • Herzinsuffizienz
  • Magen- oder Darmgeschwüre
  • Magen- oder Darmblutungen

In sehr seltenen Fällen kann es zu schweren Nebenwirkungen wie anaphylaktischem Schock, schweren Hautreaktionen oder Blutbildungsstörungen kommen.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Die gleichzeitige Einnahme von Dolormin Migräne mit anderen Arzneimitteln kann zu Wechselwirkungen führen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, insbesondere:

  • Andere NSAR (z.B. Acetylsalicylsäure, Diclofenac)
  • Blutgerinnungshemmende Medikamente (z.B. Warfarin)
  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)
  • Kortikosteroide
  • Blutdrucksenkende Medikamente
  • Lithium
  • Methotrexat

Dolormin Migräne in Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Dolormin Migräne nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Dolormin Migräne nicht angewendet werden, da es das Risiko von Komplikationen für Mutter und Kind erhöhen kann. Ibuprofen geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung ist eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich.

Preisvergleich

Die Preise für Dolormin Migräne können je nach Packungsgröße, Anbieter und Verkaufsort variieren. Es empfiehlt sich, die Preise in verschiedenen Apotheken (sowohl online als auch vor Ort) zu vergleichen, um das günstigste Angebot zu finden. Online-Preisvergleichsportale können dabei eine hilfreiche Unterstützung bieten.

Alternativen zu Dolormin Migräne

Es gibt verschiedene Alternativen zur Behandlung von Migräne, sowohl rezeptfreie als auch verschreibungspflichtige Medikamente. Zu den rezeptfreien Alternativen gehören andere NSAR wie Acetylsalicylsäure oder Paracetamol. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Medikamente möglicherweise nicht so wirksam bei Migräne sind wie Ibuprofen.

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Verschreibungspflichtige Medikamente gegen Migräne umfassen Triptane, Ergotamine und CGRP-Antagonisten. Diese Medikamente sind in der Regel wirksamer als rezeptfreie Medikamente, können aber auch stärkere Nebenwirkungen haben. Die Wahl des geeigneten Medikaments sollte in Absprache mit einem Arzt erfolgen.

Neben Medikamenten können auch nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Linderung von Migräne beitragen, wie z.B.:

  • Ruhe und Entspannung
  • Kühle Umschläge auf Stirn und Nacken
  • Regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Vermeidung von Stress
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Vermeidung von bestimmten Nahrungsmitteln oder Getränken, die Migräne auslösen können

Wichtige Hinweise zur Einnahme von Schmerzmitteln

Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Dolormin Migräne häufig unter Kopfschmerzen leiden!

Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

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