Wer typische Symptome eines Herzinfarkts wie Stechen in der Brust, Luftnot oder Übelkeit verspürt, sollte sofort den Notruf 112 wählen. Der Herzinfarkt ist noch immer eine der häufigsten Todesursachen. Das schnelle Erkennen der Anzeichen und eine zügige Behandlung sind entscheidend, um gefährliche Folgen abzuwenden und mit einer guten Prognose das Krankenhaus wieder verlassen zu können. Das wichtigste Symptom des Herzinfarktes sind extreme Brustschmerzen.
Dieser Artikel beleuchtet die möglichen Ursachen für Draht-Sternum-Druck und Herzrasen, insbesondere im Zusammenhang mit Herzoperationen und anderen Herzerkrankungen. Er behandelt sowohl die unmittelbaren Ursachen wie Komplikationen nach Operationen als auch die langfristigen Risikofaktoren und Präventionsmaßnahmen.
Herzinfarkt: Einleitung und Sofortmaßnahmen
Bei einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) kommt es zum plötzlichen und vollständigen Verschluss eines Herzkranzgefäßes. Teile des Herzmuskels werden dann nicht mehr mit Sauerstoff versorgt, Muskelgewebe stirbt ab. Oft entstehen dadurch akute Herzrhythmusstörungen, beim Kammerflimmern pumpt das Herz nicht mehr. Viele Todesfälle nach einem Herzinfarkt ereignen sich zu Hause - ohne dass die Betroffenen einen Arzt gerufen haben. Schuld daran ist oft die Hemmung, wegen vermeintlich harmloser Schmerzen gleich den Notarzt zu rufen. Doch die Retter können bei plötzlich auftretenden Komplikationen wie dem Kammerflimmern sofort eingreifen und den Kreislauf stabilisieren.
Wegen der Lebensgefahr sollten Betroffene oder Angehörige keinesfalls zögern, den Rettungsdienst unter 112 anzurufen - auch bei Unsicherheit, ob es wirklich ein Herzinfarkt ist. Unter der Notrufnummer nennen Sie Namen und genaue Adresse sowie die Beschwerden, dabei die Rückfragen der Rettungsleitstelle vollständig beantworten.
Frauen haben oft andere Symptome als Männer, verspüren bei einem Herzinfarkt beispielsweise seltener Brustschmerzen und haben nicht das typische Engegefühl. Sie erleben häufig eher vage unspezifische Beschwerden. Die Gefahr ist hoch, dass Betroffene solche uneindeutigen Symptome nicht mit einem Herzinfarkt in Zusammenhang bringen und dadurch wertvolle Zeit verstreichen lassen. So kommen Frauen meist erst später in die Notaufnahme: Bei Männern vergehen laut der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) im Durchschnitt 76 Minuten vom Auftreten der Symptome bis zur Einlieferung ins Krankenhaus, bei Frauen 90 Minuten.
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Ursachen für Draht-Sternum-Druck
Mussten Sie schon einmal am Herzen operiert werden? Und wurden Ihnen dabei zum Verschluss des Brustkorbs Drähte am Brustbein eingesetzt? Theoretisch können diese Drähte lebenslang im Körper verbleiben. Ich bin 48 Jahre alt und habe 2008 eine künstliche Mitralklappe erhalten. Der Brustkorb wurde mit Drähten verschlossen. Soweit alles gut. Da ich aber sehr schmal bin, stehen die Drähte hervor, sodass sie beim Waschen bzw. Cremen stören. Sie schmerzen z. B., wenn ich einen Gurt anlege. Sie sehen auch nicht gut aus. Die Narbe ist sehr schön verheilt. Frage: Kann man die Drähte entfernen und wie wird das gemacht? Man sollte sie in Ihrem Fall entfernen, zumal der Brustbeinknochen nach inzwischen 3 Jahren stabil verheilt ist. Das ist nicht besonders kompliziert und dauert auch nicht lange. Allerdings sollte es in kurzer Vollnarkose geschehen. Denn es kann wehtun, und die Drähte sind manchmal so tief in das Brustbein eingedrungen, dass sie erst mühsam aufgesucht werden müssen.
Nach einer Herzoperation, bei der das Brustbein durchtrennt wurde (Sternotomie), wird dieses mit Drähten verschlossen. Diese Drähte können in einigen Fällen zu Beschwerden führen:
- Hervorstehende Drähte: Bei schlanken Personen können die Drähte unter der Haut sichtbar sein und beim Waschen, Cremen oder Tragen von Gurten stören.
- Schmerzen: Die Drähte können Schmerzen verursachen, insbesondere bei Bewegungen oder Druck auf den Brustkorb.
- Tiefe Lage: Die Drähte sind manchmal so tief in das Brustbein eingedrungen, dass sie erst mühsam aufgesucht werden müssen.
Ursachen für Herzrasen
Herzrasen (Tachykardie) kann viele Ursachen haben, sowohl harmloser als auch schwerwiegender Natur. Einige mögliche Ursachen sind:
- Vorhofflimmern: Typisches Anzeichen des Vorhofflimmerns ist ein völlig unregelmäßiger Puls. Manchmal werden die entsprechenden Attacken jedoch gar nicht bemerkt oder anders eingeordnet - zum Beispiel als Müdigkeit, Benommenheit, Schwächegefühl oder Angst. Es gibt unterschiedliche Formen von Vorhofflimmern. „Paroxysmales“ Vorhofflimmern tritt anfallsweise auf, hört also innerhalb einer gewissen Zeit von selbst wieder auf. „Persistierendes“ Vorhofflimmern muss durch Medikamente oder sogar einen elektrischen Stromstoß in Kurznarkose (elektrische Kardioversion) beendet werden. Das „permanente“ Vorhofflimmern schließlich besteht dauerhaft. Je früher Vorhofflimmern behandelt wird, desto größer sind die Chancen, es noch einmal in den regulären Herzrhythmus (Sinusrhythmus) überführen zu können. Nach Jahren besteht im Allgemeinen nur noch wenig Aussicht auf die dauerhafte Wiederherstellung des normalen Sinusrhythmus.
- Herzinsuffizienz: Fast jede vierte Person mit Herzschwäche leidet an einer gestörten Erregungsleitung im Herzen. Dabei ziehen sich die Bereiche des Herzens nicht mehr gleichmäßig zusammen, wodurch eine verminderte Pumpleistung entsteht. Die Folge ist ein erhöhtes Risiko eines plötzlichen Herzstillstands. Um dies zu verhindern, stellt der Einsatz eines Schrittmachers eine wichtige Behandlung dar. Die sogenannte Resynchronisationstherapie (Cardiac Resynchronisation Therapy, CRT) stimuliert beide Herzkammern, damit das Herz wieder synchron schlägt. Nicht selten verwenden Ärzte und Ärztinnen bei Menschen mit Herzinsuffizienz kombinierte Herzschrittmacher mit Defibrillator. Dies liegt daran, dass Betroffene oft auch an zu schnellen Herzschlägen leiden. Durch Abgabe eines Schocks kann das Gerät die gefährlichen Störungen unterbrechen.
- Koronare Herzkrankheit (KHK): Bei einer KHK sind die Gefäße verengt, die das Herz mit Sauerstoff versorgen. Dies kann zu Beschwerden wie Brustenge, Kurzatmigkeit und Übelkeit führen. Medikamente können die Beschwerden lindern und das Risiko für Folgeerkrankungen senken. Bei einem Herzinfarkt verstopft mindestens eines der Gefäße.
Zusammenhang zwischen Draht-Sternum-Druck und Herzrasen
Es ist unwahrscheinlich, dass Draht-Sternum-Druck direkt Herzrasen verursacht. Allerdings können die Schmerzen und die damit verbundene Angst zu einer erhöhten Herzfrequenz führen. Zudem können beide Symptome auf eine zugrunde liegende Herzerkrankung hinweisen, die behandelt werden muss.
Diagnose
Um die Ursache für Draht-Sternum-Druck und Herzrasen zu finden, sind verschiedene Untersuchungen möglich:
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- Körperliche Untersuchung: Der Arzt tastet den Brustkorb ab und hört das Herz ab.
- EKG (Elektrokardiogramm): Es zeichnet die elektrischen Erregungsströme, die zum Schlagen des Herzens führen, auf. Bestimmte Veränderungen im EKG weisen auf einen Herzinfarkt hin und können auch Aufschluss über den Ort des Gefäßverschlusses geben. Die häufigste EKG-Veränderung ist die sogenannte ST-Strecken-Hebung. Wenn sie vorliegt, spricht man von einem ST-Strecken-Hebungs-Infarkt, kurz STEMI. Andernfalls wird der Infarkt als NSTEMI bezeichnet.
- Blutuntersuchung: Mithilfe einer Blutanalyse lassen sich die Verdachtsdiagnose Herzinfarkt weiter bestätigen und Rückschlüsse auf den zeitlichen Verlauf des Infarktes ziehen. Hierzu werden unter anderem die Blutwerte Troponin, Myoglobin und Kreatinkinasen zurate gezogen, für die es zum Teil Schnelltests in der Notaufnahme gibt.
- Herzkatheteruntersuchung: Wenn trotz aller Untersuchungen nicht mit Sicherheit festgestellt werden kann, ob es sich um einen Herzinfarkt handelt, wird eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt. Grundsätzlich gilt es, die Blutversorgung des Herzmuskelgewebes so schnell wie möglich wiederherzustellen, um ein Absterben der Muskelzellen und die Folgen daraus zu vermeiden. In den meisten Fällen wird hierzu eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt. Über die Leiste oder das Handgelenk wird dabei ein Katheter (also ein dünner Kunststoffschlauch) zum Herzen vorgeschoben. Dadurch werden die Herzkranzgefäße und ihre Engstellen mithilfe von Kontrastmittel und Röntgenstrahlung sichtbar gemacht. An die Engstelle wird dann ein Stent - also eine Gefäßprothese aus medizinischem Draht - eingesetzt, um den erneuten Verschluss des Gefäßes zu verhindern. Gegebenenfalls wird die Stenose (also die Gefäßverengung) zuvor mit einem kleinen Ballon aufgeweitet.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Beschwerden:
- Entfernung der Drähte: Wenn die Drähte am Brustbein Schmerzen verursachen oder stören, können sie in einem kleinen operativen Eingriff entfernt werden.
- Medikamente gegen Herzrasen: Je nach Ursache des Herzrasens können verschiedene Medikamente eingesetzt werden, z.B. Betablocker oder Antiarrhythmika. Im Rahmen dieser „rhythmus-erhaltenden“ Behandlung können neben Betablockern auch andere Antiarrhythmika (z. B. Flecainid, Propafenon, Dronedaron, Amiodaron) zum Einsatz kommen. Leider wirkt die medikamentöse Therapie bei vielen Patienten nicht auf Dauer, dazu kommt, dass Antiarrhythmika - wie alle anderen Medikamente auch - potentielle Nebenwirkungen haben, die einen Dauereinsatz oft erheblich stören.
- Herzschrittmacher: Sobald das Herz selbst nicht mehr in der Lage ist, im Rhythmus zu bleiben, kommt es oft zur Implantation eines Herzschrittmachers. In der Regel schlägt das Herz bei der Therapieoption dann zu langsam - Betroffene leiden an einer Bradykardie.
- Katheterablation bei Vorhofflimmern: Untersuchungen bei Vorhofflimmerpatienten haben in den letzten Jahren gezeigt, dass es vor allem in der linken Vorkammer des Herzens Bezirke gibt, in denen spontane elektrische Impulse gebildet werden, die die Rhythmusstörung auslösen können. Am häufigsten finden sich diese Bezirke an der Einmündung der Lungenvenen in die linke Vorkammer. Mit dem Herzkatheter ist es möglich, diese Bereiche im Herzen zu erreichen und sie mit einer Katheterablation elektrisch zu isolieren. Mit dieser Methode kann ein Teil der Patienten mit Vorhofflimmern sehr effektiv behandelt werden. Erst wenn rhythmusstabilisierende Medikamente nicht helfen oder schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten, sollten andere nichtmedikamentöse Behandlungsmethoden erwogen werden, wie zum Beispiel die Katheterablation.
- Herzkatheter-Eingriff (Angioplastie) bei KHK: Bei einem Herzinfarkt werden schnell Medikamente gegeben, die die Blutgerinnung hemmen. In der Regel wird das verschlossene Gefäß im Krankenhaus mit einem Herzkatheter-Eingriff geöffnet (Angioplastie), um den Blutfluss so schnell wie möglich wieder herzustellen. Dabei wird meist über eine Arterie in der Leiste oder seltener am Handgelenk ein dünner Herzkatheter in das betroffene Gefäß geführt und bis zu der verengten Stelle vorgeschoben. Die Spitze des Katheters kann dort zu einem Ballon aufgeblasen werden, um das Gefäß aufzuweiten. Dabei wird ein Röhrchen aus Drahtgeflecht (Stent) in das Gefäß eingebracht, um einen erneuten Verschluss zu verhindern.
Prävention
Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko für Herzerkrankungen und damit für Herzrasen und die Notwendigkeit von Herzoperationen verringern:
- Gesunde Ernährung: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.
- Regelmäßige Bewegung: Treiben Sie regelmäßig Sport oder bewegen Sie sich im Alltag ausreichend.
- Nichtrauchen: Verzichten Sie auf das Rauchen.
- Stress vermeiden: Versuchen Sie, Stress abzubauen und für ausreichend Entspannung zu sorgen.
- Risikofaktoren behandeln: Lassen Sie Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes und erhöhte Blutfette behandeln.
Rehabilitation
Nach einem Herzinfarkt oder einer Herzoperation ist eine kardiologische Rehabilitation sinnvoll:
- Kardiologische Rehabilitation (Anschlussheilbehandlung): Eine kardiologische Rehabilitation besteht oft aus Bewegungstraining, einer Schulung zum Umgang mit der Krankheit und ihren Risikofaktoren sowie einer psychologischen und sozialen Beratung und Unterstützung. Dabei können auch persönliche Fragen rund um Beruf, Familie, Partnerschaft oder psychische Belastungen besprochen werden. Angehörige können in die Reha eingebunden werden.
- Training in Herzgruppen: Nach einer Reha besteht die Möglichkeit, an einer ambulanten „Herzgruppe“ teilzunehmen. Diese Gruppen treffen sich mindestens einmal die Woche. Das Training wird ärztlich betreut und von Fachkräften angeleitet. Neben gemeinsamem, angepasstem Bewegungstraining wird in Herzgruppen auch über Themen wie Ernährung und Gewichtsabnahme informiert.
Herzschrittmacher und Defibrillatoren
- Herzschrittmacher: Ein Herzschrittmacher ist ein kleines Gerät, das im Brustbereich unter die Haut implantiert wird. Dort steht es in direktem Kontakt mit dem Herzen. Das Gerät misst kontinuierlich über elektrische Impulse den Herzschlag und unterstützt, wenn es notwendig ist. Dies geschieht über ein oder mehrere Elektrodenkabel, die den Herzschrittmacher direkt mit dem Herzen verbinden. Verlangsamt sich beispielsweise der Herzschlag, gibt das Gerät selbstständig Impulse ab, um dem Herzen wieder den richtigen Takt vorzugeben.
- ICD: Implantierbarer Defibrillator bei Herzinsuffizienz: Das Herz kann auch zu schnell schlagen, Fachleute bezeichnen dies als Tachykardie. Betroffene haben dann meist eine schwere Herzinsuffizienz oder eine Erkrankung des Herzmuskels. Da es in manchen Fällen zu einem Herzstillstand oder Kammerflimmern kommt, setzen Ärzte und Ärztinnen ein ICD-Gerät (ICD-Implantation) ein.
Trichterbrust
Was ist eine Trichterbrust?Eine Trichterbrust (Pectus excavatum) ist eine meist angeborene Verformung des Brustkorbs, bei der sich das Brustbein vor allem im unteren Bereich nach innen wölbt. Von außen betrachtet, hat die vordere Brustwand die Form eines Trichters. Typischerweise sind vier bis fünf Rippen pro Seite sowie das Brustbein betroffen.
Das Brustbein ist je nach Fall symmetrisch oder asymmetrisch eingesenkt. Vor allem bei asymmetrischen Formen kommt es vor, dass die Brüste bei betroffenen Mädchen und Frauen unterschiedlich groß und unterschiedlich geformt sind. In den meisten Fällen ist die Trichterbrust angeboren, selten entwickelt sie sich erst im Laufe des Lebens durch vorangegangene Erkrankungen oder Verletzungen.
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Ob und wie eine Trichterbrust behandelt wird, richtet sich nach dem Ausmaß der Fehlbildung und dem Alter des Patienten. Grundsätzlich gilt: Eine Trichterbrust ist gut behandelbar.
Eine leichte Trichterbrust erfordert meist keine medizinische Behandlung, viele Betroffene wünschen sich diese aber aus ästhetischen Gründen. Gründe, die für eine Therapie sprechen, sind ausgeprägte Formen, die Auswirkungen auf Herz und Lungen haben oder schwere psychische Belastungen verursachen.
Zur Therapie einer Trichterbrust gibt es verschiedene Ansätze: Krankengymnastik, die Behandlung mit einer Saugglocke, das Setzen eines Implantats oder eine Operation.
Aneurysmen
Die Hauptgefahr besteht in einem plötzlichen Platzen der Schlagader mit innerem Verbluten, jedoch kann es auch zur Bildung von Blutgerinnseln in der Erweiterung mit akuten Verschlüssen von Beinschlagadern durch Fortleiten der Gerinnsel in die Beine kommen. Die meisten Aneurysmen werden durch Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) hervorgerufen. Die meisten Aneurysmen machen zunächst keine Beschwerden. Durch Größenzunahme können örtliche Schmerzen, v.a. Rückenschmerzen entstehen. Platzt die Bauchschlagader, wird dieses von starken Rücken- und Bauchschmerzen, Übelkeit und Kreislaufbeschwerden begleitet. Neben der körperlichen Untersuchung kann vor allem eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes die Diagnose einer erweiterten Bauchschlagader sichern. Evtl.
Angina Pectoris
Die für Angina pectoris charakteristischen Beschwerden und die damit verbundenen Einschränkungen im Alltag können durch verschiedene Medikamente gelindert werden. Medizinisches Fachpersonal kann dafür zum Beispiel sogenannte Betablocker, Kalziumkanalblocker oder auch Nitrate verschreiben.
Darüber hinaus ist es wichtig, die Grunderkrankung der Angina pectoris, die Koronare Herzkrankheit (KHK) zu behandeln. Dafür stehen ebenfalls verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung. Dazu zählen vor allem Medikamente, die das Blut verdünnen, sodass es besser durch die verengten Herzkranzgefäße fließen kann. So kann das Risiko für Blutgerinnsel gesenkt werden.
Wichtig ist außerdem, auch weitere Risikofaktoren, die sowohl die KHK selbst als auch die Entstehung von Folgeerkrankungen begünstigen können, im Blick zu behalten und bei Bedarf zu behandeln. Dazu gehören unter anderem Bluthochdruck, erhöhte Blutfette und Diabetes.