Neurologie am Klinikum Emden: Umfassende Versorgung für Ostfriesland

Das Klinikum Emden bietet ein breites Spektrum an neurologischer Versorgung für Patienten in Ostfriesland. Von der Akutversorgung bei Schlaganfällen bis zur Behandlung chronischer Erkrankungen wie Multipler Sklerose und Parkinson, deckt die Klinik ein weites Feld ab. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte der neurologischen Versorgung am Klinikum Emden, einschließlich des medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Neurologie, der Stroke Unit und der angebotenen Sprechstunden.

Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Neurologie

Das MVZ Neurologie am Klinikum Emden besteht seit Januar 2009 und behandelt das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Multiplen Sklerose. Die Behandlung umfasst die gesamte ambulante Diagnostik und Therapie von akuten und chronischen Erkrankungen des Nervensystems. Dazu gehören Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der peripheren Nerven, der Muskulatur sowie der dazugehörigen Blutgefäße. Dr. Ziebold ist Spezialist auf dem Gebiet der Neuroimmunologie, insbesondere der Multiplen Sklerose. Das MVZ befindet sich im 3. OG im Klinikum Emden, Bolardusstr.

Neurologische Klinik am Klinikum Emden

Die neurologische Klinik im Klinikum Emden ist die einzige Krankenhaus-Neurologie in Ostfriesland. Hier werden alle akuten und chronischen Erkrankungen des Nervensystems behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Behandlung von Schlaganfallpatienten auf der speziell ausgestatteten Stroke Unit. Neben Schlaganfall und Epilepsie gibt es weitere Behandlungsfelder:

  • Multiple Sklerose
  • Bewegungsstörungen (Parkinson)
  • Erkrankungen des peripheren Nervensystems (Neuropathien)
  • Erkrankungen der Muskulatur
  • Demenz
  • Bandscheibenchirurgie

Stroke Unit

Die Stroke Unit am Klinikum Emden ist eine speziell ausgestattete Behandlungseinheit für Schlaganfallpatienten. In einem fächerübergreifend besetzten Team werden rund um die Uhr Diagnose- und Therapiemöglichkeiten vorgehalten, um Patienten mit Schlaganfall optimal versorgen zu können.

Epilepsie

Bei Epilepsie handelt es sich nicht um eine einheitliche Erkrankung. Schwerpunkt der Abteilung sind die Akutversorgung der Patienten bei Anfällen, die Ursachendiagnose und die darauf aufbauende individuelle Therapie.

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Morbus Parkinson

Morbus Parkinson bedeutet einen langsamen Verlust von Nervenzellen im Gehirn. Die Folge sind steife Gelenke, verlangsamte Bewegung und Zittern. Diese und andere Bewegungstörungen werden in der Neurologie behandelt.

Multiple Sklerose

Bei der Multiplen Sklerose werden durch eine chronische Entzündung des Nervensystems Nervenzellen angegriffen, was z. B. zu Bewegungsstörungen führen kann. Heutzutage ist die Multiple Sklerose durch eine Reihe von Medikamenten gut behandelbar.

Neuropathien und Muskelerkrankungen

Neuropathien sind Erkrankungen des peripheren Nervensystems, die nicht durch Verletzungen hervorgerufen werden und Symptome von Schmerzen bis Muskelschwäche oder gar Lähmung hervorrufen können. Auch sonstige Muskelerkrankungen werden im Klinikum Emden behandelt.

Demenz

Demenz bezeichnet die Beeinträchtigung bis hin zum Verlust des Gedächtnisses und der Denkleistung. Wichtig für die Behandlung der Demenz ist eine gründliche Diagnose und Differenzialdiagnose.

Neurochirurgische Praxis am Klinikum Emden

Die Neurochirurgische Praxis am Klinikum Emden bietet eine fundierte Beratung für alle Erkrankungen der Wirbelsäule, aber auch für alle weiteren Krankheitsbilder der Neurochirurgie nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Der Schwerpunkt liegt in Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule. Das Team besteht aus:

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  • Dr. med. Frank Schröder (Neurochirurg)
  • Dr. med. Werner Pinz (Neurochirurg)
  • Bettina Vißer (Med. Fachangestellte)
  • Neele Saathoff (Med. Fachangestellte)
  • Melanie Kramer-Dirks (Med. Fachangestellte)
  • Monika Büscher (Med. Fachangestellte)
  • Gabriela Lendzion (Schreibkraft)

In der Neurochirurgischen Praxis erfolgt die Beratung auf dem gesamten Gebiet neurochirurgischer Erkrankungen. Weiterführende Diagnostik wird veranlasst, und bei Bedarf erfolgt die Vermittlung an spezialisierte Kliniken. Die Behandlung erfolgt leitlinienkonform nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Notwendige Operationen werden wohnortnah im Klinikum Emden durch versierte Neurochirurgen durchgeführt.

Diagnostik

Die Basis neurologischer Therapien ist die richtige Diagnose. Dafür stehen am Klinikum Emden diverse Untersuchungsmethoden zur Verfügung.

Sprechstunden

Am Klinikum Emden und in angeschlossenen Einrichtungen werden verschiedene Sprechstunden angeboten, darunter:

  • Sprechzeiten nach Vereinbarung bei verschiedenen Ärzten (Dr., Prof. Dr., PD Dr.)
  • Neuropädiatrische Muskelsprechstunde am Eltern-Kind-Zentrum (Prof. Dr.)
  • Sprechstunde in der Neurologischen Klinik, Ev. Krankenhaus Oldenburg (Prof. Dr.)

Die genauen Sprechzeiten sind nach Vereinbarung zu erfragen.

Kurzliegerstation

Die Kurzliegerstation am Klinikum Emden nimmt Patienten auf, die nur ein paar Tage im Krankenhaus bleiben. Die Patienten bleiben höchstens fünf Tage. Auf der Kurzliegerstation werden Patienten der Fachbereiche Radiologie (z. B. zur Angiografie), Neurologie, Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Innere Medizin sowie der HNO-Belegabteilung versorgt. Einer der größten Vorteile der Kurzliegerstation ist, dass die Aufnahmen im Vorfeld geplant sind. Der Patient weiß genau, was auf ihn zukommt.

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Weitere Angebote

Die Praxis Dr. bietet Kopfschmerztherapie mit "Botox" (Botulinumtoxin) an, die sinnvoll bei chronischen Spannungskopfschmerzen, chronischen Muskelverspannungen im Halsbereich und bei Migräne ist. Es werden auch medizinisch/kosmetische Anwendungen mit "Botox" angeboten, wie z.B. Faltentherapie, Lippenbehandlungen, Augenbrauenlift, Hyperhidrose-Behandlung und Bruxismus-Behandlung.

Die offene Sprechstunde findet jeden Freitag von 8-13 Uhr statt. Terminkarten werden jeweils NUR am Donnerstag vor der jeweiligen offenen Sprechstunde um 13:00 ausgegeben. Am Freitag können AUSSCHLIESSLICH Patienten, die eine Terminkarte vorweisen, behandelt werden.

Personalwechsel im MVZ Neurologie und Psychiatrie Leer

Seit dem 4. Oktober 2022 verstärkt Dr. Michael Doose das Team im MVZ Neurologie und Psychiatrie am Borromäus Hospital Leer. Er ist Facharzt für Neurologie und der Nachfolger von Martin Vollbrandt.

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