Die Klinik für Neurologie im Evangelischen Krankenhaus (EvK) Herne versorgt ein breites Spektrum neurologischer Akuterkrankungen und chronischer Leiden. Dazu gehören Schlaganfälle, Entzündungen des Nervensystems, Epilepsien, Parkinson-Syndrome, Demenzen, Multiple Sklerose, Polyneuropathien und andere Funktionsstörungen des Nervensystems und der Muskeln. Als Akademisches Lehrkrankenhaus legt das EvK Herne großen Wert auf die Ausbildung von Studierenden und Ärzten in Weiterbildung.
Allgemeine Bewertung des EvK Herne
Auf der Bewertungsplattform kununu erreicht das EvK Herne einen Score von 3,3 von 5 Punkten, basierend auf 23 Mitarbeiterbewertungen. Die Weiterempfehlungsrate liegt bei 52 %. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Bewertungen das gesamte Krankenhaus betreffen und nicht spezifisch die Neurologie.
Positive Aspekte
- Vielfältige Fachbereiche: Das EvK Herne bietet eine breite Palette an Fachbereichen, was von einigen Mitarbeitern positiv hervorgehoben wird.
- Mitarbeiterparkplatz: Ein Mitarbeiterparkplatz wird als Vorteil genannt.
- Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und Mitarbeiterzufriedenheit: Einige Mitarbeiter loben die Maßnahmen zur Erhöhung der Arbeitssicherheit und Zufriedenheit.
- Pünktliche Gehaltszahlungen: Die pünktliche Auszahlung des Gehalts wird als verlässlich angesehen.
- Kollegenzusammenhalt: Ein junges, professionelles Team mit gutem Zusammenhalt wird von einigen Mitarbeitern hervorgehoben. Es gibt Berichte über ein tolles Team, das auch privat verbunden ist.
- Umgang mit älteren Kollegen: Der aktuelle Umstieg auf die elektronische Kurve wird positiv bewertet, da jeder von der IT-Pflege geschult wird. Auch beim Geschlechtswechsel (operiert) gibt es keine Nachteile oder Respektlosigkeit.
- Arbeitssicherheit: Die Arbeitssicherheit wird als hoch eingestuft, mit mobilen PCs und jederzeitiger Unterstützung durch MAV (Mitarbeitervertretung).
- Kommunikation: Eine enge Kommunikation nach oben und unten wird gelobt.
- Interessante Aufgaben: Der Bereichspflege wird als interessante Aufgabe genannt.
- Photovoltaikanlage: Die neue Photovoltaikanlage wird als positives Zeichen für Umweltbewusstsein gewertet.
- Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten: Es werden Fachweiterbildungen gewünscht und gefördert, von denen das Unternehmen profitiert. Werkstudenten können z.B. ein Zertifikat für Chirurgische Assistenz machen.
- Familiäre Atmosphäre: Trotz der steigenden Größe wird die Atmosphäre als familiär beschrieben.
- Gute Betreuung und Freundlichkeit: Viele Patienten berichten von sehr guter Betreuung, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals, insbesondere auf den Stationen 4B und 5A.
- Kompetente Beratung und Behandlung: Patienten loben die kompetente Beratung, die gründlichen Voruntersuchungen und die gewissenhafte Durchführung von Operationen durch die Ärzte.
- Gute Organisation und Abläufe: Einige Patienten empfanden den organisatorischen Ablauf, die Freundlichkeit und die medizinische Versorgung als sehr gut koordiniert.
- Saubere Zimmer: Einige Patienten berichten von sauberen und gemütlichen Zimmern.
- Umfassende Informationen: Patienten fühlen sich gut aufgehoben, ausreichend informiert und haben Vertrauen in die Behandlung.
- Engagierte Ärzte und Mitarbeiter: Das EvK Herne und der Standort Herne Eickel werden als kompetentes Krankenhaus mit freundlichen und engagierten Ärzten und Mitarbeitern erlebt.
- Gutes Schilddrüsenzentrum: Das Schilddrüsenzentrum unter der Leitung von Dr. Koutses wird als sehr kompetent beschrieben.
- Positive Erfahrungen in der Gefäßchirurgie: Die Gefäßchirurgie wird für ihr großes Fachwissen gelobt.
- Hilfe bei Schmerzen: Patienten fühlen sich verstanden und unterstützt im Umgang mit ihren Schmerzen.
- Reibungsloser Ablauf bei Schilddrüsen-OPs: Patienten berichten von reibungslosen Abläufen und guter Beratung bei Schilddrüsen-Operationen.
Kritische Aspekte
- Wenig Wertschätzung und Interesse an Verbesserungen: Einige Mitarbeiter bemängeln mangelnde Wertschätzung und fehlendes Interesse an Verbesserungen für Arbeitnehmer.
- Häufige Unterbesetzung: Die Arbeitsatmosphäre wird durch häufige Unterbesetzung belastet.
- Work-Life-Balance: Die Work-Life-Balance wird für langjährige Mitarbeiter als nicht gegeben kritisiert, während neue Mitarbeiter bessere Bedingungen erhalten sollen.
- Geläster unter Kollegen: Es wird über viel Geläster unter den Kollegen berichtet.
- Unpassendes Vorgesetztenverhalten: Das Vorgesetztenverhalten wird teilweise als "auf persönlicher Ebene" kritisiert.
- Hohe Temperaturen im Sommer: Im Sommer kann es an den Arbeitsplätzen sehr warm werden.
- Wenig Arbeitsplätze für die Pflege: Es gibt Berichte über zu wenige Arbeitsplätze für die Pflege.
- Sexistische Kommentare: Ein Werkstudent berichtet von sexistischen Kommentaren eines Oberarztes.
- Inkompetente Fachberatung: Es wird über inkompetente Fachberatung Pflege berichtet, die eher Ballast als Hilfe sei.
- Selbstdarstellung: Einige Mitarbeiter sehen Selbstdarsteller, die versuchen, bei der Direktion zu punkten, aber keine Ahnung vom Stationsalltag haben.
- Erschöpfung und Stress: Mitarbeiter berichten von ständiger Erschöpfung nach dem Dienst, extremem Stress auf den Stationen und Personalabzug.
- Nichteinhaltung von Pausen: Pausen können häufig nicht eingehalten werden.
- Mangelndes Umwelt-/Sozialbewusstsein: Es wird kritisiert, dass kein Wert auf Umwelt- und Sozialbewusstsein gelegt wird.
- Schlechte Deutschkenntnisse: Es gibt Berichte über viel Personal mit schlechten Deutschkenntnissen.
- Mobbing und Bossing: Ein Mitarbeiter berichtet von Mobbing und Bossing.
- Unfaire Mitarbeiterführung: Es wird eine unfaire Mitarbeiterführung bemängelt.
- Abgelehnte Fachbereichswünsche: Viele Wünsche nach Fachbereichen werden abgelehnt.
- Wenig Prämien: Es gibt Berichte über wenige Prämien trotz Tarifzahlung.
- Vetternwirtschaft: Es wird über einen "übelsten Vettern-Clan" berichtet.
- Personalmangel durch Corona: Durch die Corona-Lage fehlt Personal.
- Zu wenig Geld für Pflegekräfte: Es wird mehr Geld für die Pflege gefordert.
- Hohe Arbeitsbelastung: Mitarbeiter berichten von zu wenig Personal, zu vielen Patienten und zu wenig Geld für harte Arbeit.
- Lange Wartezeiten: Einige Patienten berichten von langen Wartezeiten, insbesondere in der Ambulanz und bei der Aufnahme.
- Unfreundliches Personal: Einige Patienten empfinden das Personal als unfreundlich und oberflächlich.
- Mangelnde Hygiene: Es gibt Berichte über mangelnde Sauberkeit, insbesondere auf den Toiletten und der Intensivstation.
- Inkompetente Ärzte: Einige Patienten empfinden die Ärzte als inkompetent und unfreundlich.
- Fehlende Schutzmaßnahmen: Es wird kritisiert, dass es keine Schutzmaßnahmen für Immungeschwächte auf der Intensivstation gibt.
- Falsche Medikamentenvergabe: Patienten berichten, dass sie nicht wissen, welche Tabletten sie bekommen.
- Verschobene Operationen: Operationen werden mehrfach verschoben, und Patienten bleiben den ganzen Tag ohne Essen und Trinken im Ungewissen.
- Vergessene medizinische Maßnahmen: Es wird berichtet, dass Klammern an der Narbe vergessen wurden und ein Zugang vergessen wurde zu entfernen.
- Unklare Aussagen zur Behandlung: Patienten erhalten keine genauen Aussagen über die Behandlung und den weiteren Verlauf.
- Abgesagte Entlassungen: Entlassungen werden am Entlassungstag ohne triftigen Grund abgesagt.
- Mangelnde Hilfsmittel: Es gibt Berichte über fehlende Hilfsmittel wie Aufstehhilfen, so dass immobile Patienten am Wochenende im Bett bleiben müssen.
- Vernachlässigung von Patienten: Einige Patienten berichten von Vernachlässigung durch das Pflegepersonal, insbesondere bei älteren Patienten.
- Falsche Anschuldigungen: Ein Patient berichtet von falschen Anschuldigungen und dem Versuch, ihn ohne Anordnung in die Psychiatrie einzuweisen.
- Fehlende Umsetzung ärztlicher Anordnungen: Es wird kritisiert, dass die Umsetzung der ärztlichen Anordnungen miserabel ist.
- Lange Wartezeit bei Lumbalpunktion: Ein Patient berichtet von einer schmerzhaften Lumbalpunktion, die 45 Minuten dauerte.
- Mangelnde Informationen: Patienten bemängeln den fehlenden Befundbericht nach der Behandlung.
- Schlechte Zimmerausstattung: Ein Patient bemängelt fehlende Duschen und zu wenig Platz für Rollstühle im Zimmer-WC.
Spezifische Kritikpunkte in der Neurologie (basierend auf den allgemeinen Bewertungen)
Obwohl die meisten Bewertungen das gesamte Krankenhaus betreffen, lassen sich einige Kritikpunkte ableiten, die potenziell auch die Neurologie betreffen könnten:
- Personalmangel: Der allgemeine Personalmangel könnte sich auch in der neurologischen Abteilung bemerkbar machen, was zu einer höheren Arbeitsbelastung und potenziell zu einer Beeinträchtigung der Patientenversorgung führen könnte.
- Kommunikationsprobleme: Sprachbarrieren und mangelnde Kommunikation könnten die Interaktion zwischen Ärzten, Pflegepersonal und Patienten erschweren.
- Mangelnde Wertschätzung: Die von Mitarbeitern bemängelte mangelnde Wertschätzung könnte sich negativ auf die Motivation und das Engagement des Personals auswirken, was wiederum die Patientenversorgung beeinträchtigen könnte.
- Sauberkeit: Die genannten Probleme mit der Sauberkeit könnten insbesondere für immungeschwächte Patienten in der Neurologie ein Risiko darstellen.
Die Neurologische Klinik im EvK Herne im Detail
Die Neurologie im EvK Herne befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems und der Muskulatur. Dazu zählen:
- Polyneuropathie
- Epilepsie
- Neuroimmunologische Erkrankungen
- Erkrankungen peripherer Nerven oder der Muskeln
Schwerpunkte und Besonderheiten
- Enge Zusammenarbeit mit Schmerztherapeuten: Eine enge Zusammenarbeit besteht mit den Schmerztherapeuten des Hauses, insbesondere bei schmerzhaften Missempfindungen.
- Fachübergreifende Betreuung bei Diabetes: Im Falle einer Diabeteserkrankung findet eine fachübergreifende Betreuung der Patientinnen gemeinsam mit den Diabetologinnen des EvK statt.
- Diagnostische Verfahren: Zur Diagnostik werden moderne Verfahren wie Kernspintomogramm, EEG und hochspezifische Blut- und Nervenflüssigkeitsuntersuchungen genutzt.
- Behandlung von Epilepsie: Die Behandlung von Epilepsie erfordert Vertrauen und Mitarbeit der Betroffenen und ist mittel- oder längerfristig angelegt.
Das Team der Neurologie
Das Team der Neurologie besteht aus:
Lesen Sie auch: Ihre Neurologen in Herne: Dr. Julia & Dr. Lutz Kornetzky
- Oberärzte und Fachärzte:
- Dr. med. Sylke Düllberg-Boden (Abteilungsärztin)
- Dr. med. Daniel Richter (Leitender Oberarzt Neurologie, DEGUM-Ausbilder Stufe II Neurologische Ultraschalldiagnostik, DGKN-Zertifikat Elektroneurographie/Elektromyographie)
- Dr. med. Christian Börnke (Facharzt Neurologie, Leiter Ausbildung Neurophysiologie, DGKN-Zertifikate für EEG, Evozierte Potentiale, Elektroneurographie/Elektromyographie, Zertifizierter DKGN-Ausbilder)
Auszeichnungen des EvK Herne
Das EvK Herne wurde als "Gute Klinik für mich" im Stern-Klinikliste ausgezeichnet. Zudem erhielt die Gefäßchirurgie, Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie, eine Auszeichnung von der F.A.Z als "Deutschlands beste Krankenhäuser nach Fachabteilungen". Diese Auszeichnungen basieren auf Arzt- und Patientenempfehlungen, dem angebotenen Behandlungsspektrum, zusätzlichen Spezialisierungen und Zertifizierungen von Fachgesellschaften sowie klinischen Studien und Publikationen.
Lesen Sie auch: Klinische Neurophysiologie EvK
Lesen Sie auch: Schwerpunkte Neurologe Herne Mitte
tags: #evk #herne #neurologie #erfahrungsberichte